Li noom as DM 7,80
Mia ID) AA
Ü 1/96 Das Computer Magazin fürs “ "Gibts für
| >14, 80 Mark auc
1996 - sratlnse a
1] Aussichten für Amiga |
' + Neue Prozessoren
| ° Geplante Entwicklungen.
| e Künftige Modelle
Software auf cD\ |
| e Topaktuelle Titel
e Einmaleins der Formate -
e Laufwerkseinhau:
Schritt für Schritt
sub
SE Platz für Daten °
e Neue Massenspeicher-
Technologien
| La >
| yıdeo-Gom IpL uter: DraCo
|
Ba Ra Rus
Raytracing-Programm:
ETIeC j OnSs 3.08
L 1atıon: Anımage
ud 2 Ta 7 T eJJ//e*
= waelıı efı QLOFINU/U
is & = Da Tu bo Base
Maxon 20 ee > nn
mwıstz pPFEE Maxon('“
4 Beste Datenbank 97 Maxon c- We
Besie
Programmier-
sprache
1995
“an
Bester Raytracer #
1995
ES LEST
MaxonCINEMA 4D v3
N Seine einfache Bedienung, die vielen Funktionen und Eee und jd e
Ausgabequalität haben Maßstab
Die neue Version 3 begeistert durch
großartige Verbesserungen:
Beschleunigter Raytracer, Lensflares,
== Tiefenunschärfe, Weichzeichnen, neue
Bildformate, Ansteuerung externer
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#4 Soundtracker-Routinen, neue Ober- ri Einbindung, mehrzeilige Textfelder, #7,
#7. flächengestaltung, Ver- und Entschlüs- )” 77”. echte Relationen (1:N, N:f, 1:1, N:M),
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1996 —
ein guter Jahrgang
Vor einem Jahr wußten wir alle nicht,
wie es mit dem Amiga weitergehen
wird. Die Übernahmeverhandlungen
mit Commodore waren noch nicht
abgeschlossen und es herrschte bange
Unsicherheit auf dem Amiga-Markt. Heute, nachdem Es-
com alle Rechte und Patente am Amiga erworben hat,
können wir voller Zuversicht wieder in die Zukunft
sehen. Der Amiga 1200 ist seit drei Monaten wieder
auf dem Markt und sogar der langersehnte Amiga 4000
Tower ist lieferbar. Was erwartet uns nun 1996?
Als PC-User noch keine Ahnung von Modems hatten, war
DFÜ für den Amiga bereits ein Standardthema. Heute
spricht die ganze Welt über die Vorteile von Internet. Nur
über die Hard-/Softwarekosten schweigen sich viele Her-
steller bewußt aus. Mit dem neuen Amiga-Internetpaket
(Amiga 1200, Modem und Software für unter 1000 Mark),
das im Frühjahr auf den Markt kommen wird, ist es für je-
dermann ein Kinderspiel, im Internet zu »surfen«. Das
Amiga-Internetpaket ist mit Abstand das preiswerteste An-
gebot und macht deutlich, daß man sich wegen Internet
keinen teuren PC zulegen muß. Außerdem wird es ein
Stand-alone-Internetpaket geben, für alle, die bereits ei-
nen Amiga besitzen.
Ohne CD-ROM geht nichts mehr. Die Softwareproduzen-
ten gehen verstärkt dazu über, Software auf CD-ROM an-
zubieten. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Spei-
cherkapazität, schnellere Zugriffszeit und preiswertere
Produktion als bei Disketten. Double-Speed-Laufwerke
sind zwar momentan noch sehr gefragt, werden jedoch
zunehmend von den Quad-Speed-Systemen abgelöst, die
preislich sehr lukrativ sind.
Im Sommer soll die erste PowerPC-Karte für den Amiga
4000 erhältlich sein. Damit wird der erste Schritt in die
RISC-Welt eingeläutet. Mit dem neuen Amiga-Betriebssy-
stem stehen dem Amiga-User dann alle Tore zur großen
Computerwelt offen. Was die PowerPC-Technologie für
den Amiga bedeutet und wie leistungsstark der Prozessor
ist, erfahren Sie auf Seite 12. 2
Herzlichst Ihr ee
Stephan Quinkertz
Chefredakteur
im
6 “= strahlende |
Aussichten fir Amiga
MR. Nene Prozessare" —
elanie Entwicklung"! er
MR. Künttige Modeh®
für Daten
assonspelcher ir
Technologien
« Neue M
Hardware ------------ - ---
Deep Scan
Flachbettscanner: »Epson GT-8500« 114
Volle Video-Power
Video-Computer: »DraCo« 116
GVP is back
Vorstellung: GVP und M-Tec-Produkte 118
Ratgeber ----- -- ---- - ----
Amiga-Trickkiste
Hilfreiche Tips für Amiga-Besitzer 105
Maßarbeit
Einbau CD-ROM im Amiga 4000 107
Rubriken ----------------
Editorial 5
Leserforum 52
Bücher 54
Die Magazin-CD 62
PD-Disketten 63
Computermarkt 102
Hermann der User 109
Impressum 145
Inserenten 145
Programmservice 85
| Diese Software finden Sie auf unserer AMIGA-PD
Aktuell
Interessante Produkte und heiße Meldungen
Brandneu: Raytracer »Imagine 4.0«
Fantastische Zukunft
Das Jahr 1996: Was es (wahrscheinlich) bringt 1.
Das Raumwunder
Vorstellung: Amiga 4000 Tower 18
CD-Software --- -- - - - - - -- - -
Im Sog der Bits und Bytes
Grundlagen: CD-ROMs 22
Arbeiten wie die Profis
CD-ROM-Software: »PhotoworXPro 5.2« 24
Totalmedia
CD-ROM-Software: »FolioworX-Player« 26
Software auf CD-ROM
Photo-CD: »Australia« 30
Photo-CD: »Four Seasons« 30
Photo-CD: »SYBEX Sport« 30
Portfolio-CD: »Nord-West-Amerika« 32
Portfolio-CD: »Hannover digital« 32
Portfolio-CD: »FantaSeas« 32
Raytracing: »CINEMA STUDIO« 36
Grafik & Animation: »DO IT!« 36
Datensammlung: »Meeting Pearls Vol. Ill« 37
Datensammlung: »Aminet 9« 37.
Animationen: »Eric Schwartz CD-ROM« 38
Animationen: »Animania Vol. 1« 38
Raytracing: MaxonCINEMA 4D CLASSIC 38
Gewichtsverlagerung
Digitale Zeitschrift: c't auf CD-ROM
Spiegelkabinett
Spiegel 1994 auf CD-ROM 42
Alte Meister
Reclams Klassiker auf CD-ROM 44
Kurs -- -- - - - - - - - - - - - - - --
Ist doch E klar!
Strukturen & Prozeduren (Folge 3)
Bei Anruf CompuServe
CompusServe Information Manager:
Auto Pilot 1.80 (Folge 2) 92
Schick statt schäbig
Textverarbeitung: Workshop (Folge 2)
Verfaxt nochmal!
Fax-Workshop mit MultiFax 3.0/4.0 (Folge 2) Y
Workbench aufgemotzt
Tapetenwechsel (Folge 2) 110
Public Domain -------------
Zeitsprung
PD-Serie: »Time« 56
Faszinierend! ”
Bi se
Neues aus dem Aminet
Intuitionerweiterung: »Magic User Interface 3.1 B 60
Oberflächlich gut!
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Bhalme = -en- 2. ce
Internet-Seiten
AMIGA Technologies 64
City.Net 64
TVToday 64
Telecom goes Multimedia
T-Online-Dekoder: »MultiTerm KIT 4.0« 65
Btx-Seiten
Amiga-Börse 66
Greenpeace 66
ABC Bücherdienst 66
anmware -- - ------- -- --—- Bewegend: Animage kombiniert Grafiken und Animationen
Die Rückkehr des Strahlverfolgers einfach per Mausklick. Wie es Ihnen die Arbeit mit den ver-
Raytracer: »Reflections 3.05« 84 schiedenen Paletten abnimmt, lesen Sie ab Seite 86
It's a kind of magic
Animationsbearbeitung: »Animage« 86
Der Datenturbo
Datenbank: »TurboBase V1.0« 88
Frischer Wind
Compiler: »Storm-C/C++« Preview-Version 90
Massenspeicher -- - - -- - -- - - -
Gesprengte Grenzen
Neue Technologien: Übersicht 124
Die Tücke im Detail
Festplatten: Auswahl und Installation 128
Insert disk...
Wechselplatten-Laufwerke 130
Bandwürmer
Streamer 134
Speicherexplosion TE re e ET zug
2 £ E N i m Datenrausch: In Köln zur Computer ‘95 konnte sich jeder
CD-ROM: Dual-Layer-Technologie 156 davon überzeugen - immer mehr gute Software auf CD gibt’s
nun endlich auch für den Amiga ab Seite 22
Magazin ------------- - - -
AMIGA-Magazin sponsort Schülerwettbe-
werb
Wettbewerb »creativ '95« 140
Amigas im »Offenen Kanal Kiel«
Fernsehproduktion 141
Wie geht' weiter?
Die GVP-Story 142
Ausgewogene Sache
100 Hefte auf dem Prüfstand 142
Kurztests -- - - - -- -- - - - - - - -
Xi-Paint 3.2 CD: Malprogramm 144
Wordworth 5: Textverarbeitung ..144
FinalWriter 4: Textverarbeitung 144
AMIGA-MAGAZIN 1/1996 5
= Schnittstellenkarte
Golem Hattrick
_ Die Golem-Hattrick-Karte
ist als Kurzkarte konzipiert,
kann sich also den Steckplatz
mit einem Scan-Doubler tei-
len. Die Karte stellt dem
Amiga zusätzlich zwei paral-
lele sowie zwei serielle
Schnittstellen und auf
.| Wunsch auch einen Floppy-
Controller zur Verfügung.
Beide parallele Schnittstel-
len laufen mit 8 MHz Takt
und sind somit wesentlich
schneller als die Schnittstelle
des Amiga. Die seriellen
mal 115 200 bps. Um ‚Daten-
sicherheit zu garantieren, be-
sitzen beide einen speziellen
Zwischenspeicher (FIFO), der
zügige Datenkommunikation
sicher stellt.
MI Autorensystem
ImageVision
Mit diesem neuen Multime-
dia-Autorensystem schaffen
Sie komfortabel interaktive
Präsentationen. Das Pro-
gramm ist einfach zu bedie-
nen: Der Ablauf einer Präsen-
tation entsteht per Aktions-
BAAR Dr=u I Ba Ba Ps
Stammbaum mit möglichen
Querverweisen. Auch ist ein
Grafik- sowie ein Schalteredi-
tor integriert. »ImageVision«
unterstützt Grafikkarten und
diverse AA-Bildschirmmodi.
Die fertigen Skripte sind so-
gar auf/von PC und Mac por-
Ports erreichen jeweils maxi-
en
Eine Besonderheit ist der
zusätzlich erhältliche Floppy-
Controller: Er erlaubt den An-
schluß von bis zu vier Gerä-
ten, die gewöhnliche PC-
Floppy-Laufwerke oder auch
Floppy-Streamer sein können.
Der Controller erreicht eine
Transferrate von 1 MBit/s und
arbeitet mit 3,5- und 5,25-
Zoll-Floppy-Laufwerken. Un-
terstützt werden die Formate
360 und 720 KByte sowie
1,2, 1,44 und 2,88 MByte.
Die Golem-Hattrick-Karte
für den Zorro-IlI-Bus wird ab
sofort ausgeliefert. Preis der
Grundkarte: 170 Mark, Preis
des Floppy-Controller-Mo-
duls: 60 Mark.
Golem Computer Vertriebs GmbH,
Schwanenwall 44, 44135 Dortmund,
Tel. (02 34) 52 21 92, Fax (02 34) 55 31 73
tier- und abspielbar. Zum Lie-
ferumfang gehört außerdem
eine CD-ROM mit hochwerti-
gen Cliparts, Sounds, Anima-
tionen, Symbolen, Schaltern
etc. Ein Anwendungszweck
wird übrigens als Beispiel auf
der CD in Form einer interak-
tiven Anleitung mitgeliefert:
Während der Anwender sich
Multimedial:
ImagevVision bietet
Komfort durch Pikto-
grammsteuerung —
Projekte lassen sich
auf/von PC und Mac
abspielen
aufgrund Entscheidungen
durch die entsprechenden
Themen begibt, begleitet
durch Bild, Animation und
Ton. Einführungspreis: 200
Mark inkl. CD-ROM.
proDAD, Feldelestr. 24, 78194 Immendingen,
Tel. (0 74 62) 9 11 34, Fax (0 74 62) 74 35
Raytracer
Imagine 4.0
Die Version 4.0 des bekann-
ten Raytracers »Imagine« ist
ab sofort erhältlich. Die Ober-
fläche bleibt unverändert,
doch einige mächtige Funktio-
nen zum Modellieren und Be-
rechnen sind dazugekommen:
D» weiche Schatten
D Bewegungsunschärfe
© Tropfenmodellierung
& hierarchische Gliederung
von Objekten
Mi Landschaftsgenerator
Dieses neue Erweiterungs-
modul zu »MaxonCINEMA
4D« erlaubt die Erzeugung
virtueller Landschaften. Im
»CinemaWORLD«-Editor er-
zeugt man bequem die
Höhenstufen in einem Drauf-
sicht-Fenster. In Abhängig-
keit zur Höhe lassen sich
Landschaftsformen und Ob-
jekte zuweisen, z.B. Bäume
oder Büsche. Beim Export ei-
ner berechneten Landschaft
können wahlweise die ein-
zelnen Elemente darin (Berg,
Hang, Ebene, usw.) oder die
komplette Landschaft an Ci-
nema 4D übergeben werden.
Materialien lassen sich be-
reits in CinemaWORLD defi-
nieren. Ebenso sind Textur-
CinemaWORLD
> Effekte direkt aus dem De-
taileditor anwendbar
» Werkzeug zum Glätten von
Objekten
> Hintergrundbilder nun auch
im Stageeditor ladbar
& Automatische Anwahl von
Objekten im Detaileditor
& Verbessertes Einstellen von
Sternenfeldern
Preise: Imagine 4.0 1000
Mark, Update von 3.0 auf 4.0
285 Mark.
CAD Art, Rheinstr. 59, 41836 Hückelhoven,
Tel. (0 24 33) 4 36 75, Fax (0 24 33) 4 36 75
position und -projektion fer-
tig vorgegeben.
Diese Welt kann sofort in
»MaxonCINEMA 4D« berech-
net oder weiter bearbeitet
werden. Bis zu vier verschie-
dene 3-D-Objekte lassen sich
per Zufall in der Landschaft
plazieren. Anzahl und Orte
lassen sich festlegen, z.B. kei-
ne Bäume im Wasser oder an
Welten schaffen: Mit CinemaWORLD generiert man auf einfa-
che Weise virtuelle Welten für den Raytracer »CINEMA 4D«
Berghängen. Die Gestaltung
virtueller Welten und realisti-
scher Landschaften wird mit
CinemaWORLD zum Kinder-
spiel? Voraussetzung: minde-
stens MaxonCINEMA 4D V2
und 68020-Prozessor. Preis
100 Mark.
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65760 Eschborn, Tel. (0 61 96) 48 18 11,
Fax (0 61 96)4 1885
EB Refill-System
Color Click |
Click and go: Das Pelikan Easy-
Click-System erlaubt das Aus-
wechseln einzelner Farbtanks
EB Tabellenkalkulation
FinalCalc
Das Programm öffnet bis
zu 254 Tabellen pro Projekt
und läßt über 18000 Spalten
und 65 000 Zeilen zu. Es un-
terstützt die Zelltypen nume-
risch, Strings, Datum, Zeit,
boolisch, wissenschaftlich,
Währung und Prozent. 178
mathematische Funktionen
zur Verknüpfung sind in »Fi-
nalCalc« integriert, wobei
viele davon der vereinfach-
Scharf kalkuliert:
SoftWood rundet
ihr Office-Paket
(FinalWriter, Fi-
nalBase) mit der
Tabellenkalkula-
tion FinalCalc ab
ten Tabellenbearbeitung die-
nen. Sogar Werte wie unend-
lich lassen sich anwenden.
Die Tabellen präsentiert
man als 2-D- und 3-D-Grafik
in folgenden Arten: Linien,
Balken, Flächen, Kuchenver-
Schon mit den »Easy
Click«-Systemen für mono-
chrome und Farbtintenstrahl-
drucker der HP-DeskJet-Reihe
hat Pelikan Hardcopy eine
sinnvolle Alternative zum
Neukauf von Tintenkasetten
geschaffen. Durch die Tren-
nung von Tank und Kopf (mit
Düsen), lassen sich die Kartu-
schen bis zu zehnmal nachfül-
len. Was die Farbtinte betrifft,
wurde das System nochmals
verbessert: Es läßt sich nun die
Tinte pro Farbe wechseln.
Preis Adapterset inkl. Druck-
kopf und drei mal drei Farb-
Tanks 190 Mark, einzelner
Farbtank 20 Mark.
Pelikan Vertriebsgesellschaft.mbH & Co. KG,
Podbielskistr. 141, 30177 Hannover,
Tel. (05 11) 69 69-0, Fax (05 11) 69 69-212
teilung, B-Spline, X-Y, X-Y-Z
und einige mehr. Werden die
Daten während der Darstel-
lung als Diagramm geändert,
aktualisiert FinalCalc auch
das Chart. Auf Wunsch las-
sen sich derartige Diagram-
me auch animieren und als
Animation speichern.
Nach einem Systemabsturz
muß die vorher bearbeitete
Tabelle nicht verloren sein,
denn davor schützt ein spezi-
elles »Recover«-Programm,
das versucht, die verlorenen
Daten zu retten. Plattform-
übergreifend im- und expor-
tiert FinalCalc auch Lotus-1-
2-3-Dateien.
Preis: 350 Mark.
AmigaOberland, In der Schneithohl 5,
61476 Kronberg, Tel. (0 61 73) 6 50 01,
Fax (0 61 73) 6 33 85
MI Schriftverwaltung
FontManager
Der »FontManager« ist ein
Zusatzprogramm für »Final-
Writer«e und »FinalCopy«.
pe Z
were ln
Mit ihm lassen sich die Zei-
chensätze wesentlich kom-
fortabler verwalten als über
die eingebauten Funktionen:
Es können beliebig viele
Schrift-Pfade angemeldet und
deren Zeichensätze dann in
eine Liste von Schrift-Famili-
Ei Recycling
Rückkauf-Aktion
Was die Tintenpatrone für
den Füller ist, ist das Toner-
modul für Laserdrucker. To-
nermodule wandern immer
noch auf den Müll, nur weil
der Toner verbraucht ist. Meist
sind 80 Prozent hochwertiger
technische Teile - wie z.B, Fo-
toleiter — voll funktionsfähig.
Mit einer Rückkaufaktion
will Pelikan Hardcopy diesem
ökonomischen und ökologi-
schen Unsinn entgegentreten.
Je nach Tonermodul erhält
man eine Vergütung von bis
zu 20 Mark für zurückge-
schickte gebrauchte Tonerkar-
tuschen (z.B. HP Laserjet 4L).
Im Werk in Egg in der Schweiz
” r u. h
In Form dieses Briefes möchte)!"
Alles im Griff: Mit dem FontManager ersparen Sie sich lan-
ges Suchen nach Ihren Schriften
en eingeordnet werden. Die
einzelnen Schrift-Stile Su
Schrift-Familie erscheinen
nicht in einer zusätzlichen
Stil-Liste. Sind die Zeichen-
sätze angemeldet, genügt ein
Doppelklick und markierte
2] into
Textbereiche bekommen ein
neues Outfit.
Der FontManager öffnet
ein eigenes Fenster und
klinkt sich bei Bedarf auch in
den Bildschirm der Textver-
arbeitung ein. Preis: 30 Mark
(Vorkasse).
Gunther Lemm, Süttorf 8, 29588 Oetzen
werden die Module sorgfältig
zerlegt, aufgearbeitet, mit
größerem Tonertank ausgestat-
tet und mit Spezial-Toner be-
füllt. Danach steht die doppel-
te Tonermenge zur Verfügung.
Die leeren Module werden ans
Pelikan Hardcopy Recycling-
Center, Neue Straße 19,
52382 Niederzier geschickt.
Auskunft über die aktuelle
Rückkaufliste und die ty-
penspezifische Vergütung er-
hält man über die Pelikan
Hardcopy Hotline Tel. (05 11)
39 98-128 oder via Gratis-Fax
Fax (01 30) 85 83 89.
Pelikan Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG,
Podbielskistr. 141, 30177 Hannover,
Tel. (05 11) 69 69-0, Fax (05 11) 69 69-212
EI Computer-Kunst
Bemalte
Gehäuse
Wer ist nicht vom Compu-
ter-Einerlei gelangweilt — ein
Gehäuse wie das andere.
Doch damit ist jetzt Schluß.
Der koreanische Künstler Min
Jul verwandelt Fronten und
komplette Computer mit Öl-
farbe in kleine Kunstwerke.
Ob diese Art von »Compu-
ter-Kunst« Zukunft hat, hängt
auch von der Aufgeschlossen-
heit der Anwender ab und ob
sich der Computer als Be-
standteil der Wohnungsein-
richtung durchsetzt.
Eine echte »Min Jul«-Front
gibt's ab 50 Mark. Entweder
ganz nach Geschmack des
Künstlers oder vom Kunden
vorgegeben, erhalten die Blen-
Ei Dateimanager
MaxonTOOIS 2
Eine Alternative zu Shell
und Workbench stellt der
Dateimanager »Maxon-
TOOLS 2« dar. Operationen
wie Kopieren, Löschen und
Verzeichnissen sind mit we-
nigen Mausklicks erledigt -
schnell und intuitiv.
Die Zweite: Die Helen mit-
gelieferten Piktogramme er-
leichtern die Konfiguration
Besonderes Merkmal ist die
direkte Unterstützung von Ar-
‚chiven (LhA und LZX), die es
ermöglicht, gepackte Dateien
wie normale Verzeichnisse zu
behandeln. Erkannt werden
Anzeigen von Dateien und
Kunst: Der Künstler Min Jul
verwandelt öde »Einheitski-
sten« in Kunstwerke
den ein komplett neues Ausse-
hen. Wer etwas mehr Kunst
wünscht, kann auch den kom-
pletten Computer verschönern
lassen - mit ca. 500 Mark ist
man dabei. Das Kunstwerk
kommt in echter Ölfarbe und
ist nach der Behandlung mit
Klarsichtlack gut geschützt.
RBM Computertechnik, Kleinenberger Weg 2
33100 Paderborn, Tel. (0 52 51) 6#
Tel. (0 52 51) 64 06 55
auch unterschiedliche
Dateitypen. So öffnet
sich per Doppelklick
auf ein Textdokument auto-
matisch die zugehörige Text-
verarbeitung. Die Datatypes
‘von Amiga-OS 3.x werden
ebenfalls unterstützt.
- Neu in Version 2.0
& direkte LZX-Unterstützung
& Nutzung von Bild-Dataty-
pes (ab Amiga-OS 3.0)
& Abspielen von Sound-
tracker-Musikstücken
» 200 Symbole (Piktogram- |
me) im Lieferumfang |
» erweiterte Dateityperken- |
nung
& neue Popup-Menüs
» Vergleichen von Verzeich-
nissen
& Ver- und Entschlüsseln von
Dateien
& Einbinden eigener Lauf-
werkssymbole
& neue und erweiterte Ein-
steller
Preis: 100 Mark, Update
‚von VI auf V2: 40 Mark
MAXON Computer GmbH, Industriestr. 26,
65760 Eschborn, Tel. (0 61.96) 48 18. 11,
Fax (0.61 96)4 1885 BR
BERFREREONGEN ®
KURZMELDUNGEN
I | AsimCDFS 3.4: Die neue Version unterstützt nun auch die CD-ROM-
I Laufwerke Pioneer »DRU-124 X« und Nakamichi »MBR-7.4«. Im
‚ Dateisystem wurden einige Fehler behoben, die auch im Zusammen-
ı hang mit der »Meeting Pearls«-CD zutage traten. Das RockRidge-For-
I mat wird nun auch mit Extensions unterstützt. Preis: 120 Mark, Upda-
te von 3.x auf 3.4 kostenlos (frankierter Rückumschlag erforderlich).
ı I-Card: Die Ethernet-Karte von Interworks für den PCMCIA-Steckplatz
I des Amiga 1200 und 600 ist ab sofort lieferbar. Die Karte kommt mit SA-
NA-II-Treiber und läuft damit unter jeder Netzsoftware. Preis: 450 Mark.
ı Amiganet: Die Ethernet-Zorro-Il-Steckkarte von Hydra-Systems für
I Amiga 2000, 3000 und 4000 wird ebenfalls mit SANA-II-Treiber ge-
liefert. Sie ist die einzige Karte für die Novell-Client-Software verfüg-
ı bar ist. Preis Hydra-Karte: 350 Mark.
| Hirsch & Wolf oHG, Mittelstr. 33, 56564 Neuwied, Tel. (0 26 31) 83 99-0,
1 Fax (0 26 31) 83 99-31
Berichtigung: Für den Epson »Stylus Color Pro« gibt's derzeit nur ei-
I nen Treiber in »Turboprint Professional 4.x« und nicht, wie im Test-
t bericht der letzten Ausgabe angegeben, in »Studio 2«. Auch wurde
‚d
Hin
l
Es
r Preis von Studio 2 falsch angegeben. Es kostet ca. 130 Mark.
AMIGA Spezial 1/96 wurde bei den Diskettenmagazinen die Serie
»Amiga Energy« erwähnt. Das Disketten-Magazin wurde eingestellt.
I Bitte rufen Sie die angegebene Vertriebsadresse nicht mehr.an.
: Turboprint Professional 4.1: Die Druckersoftware von Irsee wurde
I nochmals verbessert: Die Farbkorrektur TrueMatch und die Rasterung
| jiesen nun in erweiterter und überarbeiteter Form vor. Auch sind jetzt
ı Treiber für die HP-Desklet-Modelle »660« und »850«, Epson-Stylus-
I Drucker »Il« und »Il S« und Canon »BJC-610« (inkl. 720 dpi) dabei.
| Der Druckmanager erhielt CyberGraphX-Unterstützung (bis 16 Mio.
ı Farben) und liest jetzt auch die Dateiformate JPEG und BMP. Preis:
1 149 Mark, Update: 4.0 auf 4.1 30 Mark (inkl. Versandkosten, keine
| Originaldisketten einschicken). Registrierte Benutzer werden zum
ı Jahreswechsel angeschrieben.
5, Meinrad-Spieß-Platz 2, 87660 Irsee, Tel. (0 83 41) 7 43 27,
MainActor Broadcast 1.03: Die neue Version der Animationssoftware
ı unterstützt nun die Animationsformate CyberVision, PiccoloSD64
I bzw. Piccolo Classic und Spectrum (je 8, 16 und 24 Bit). Auf Cyber-
| GraphX-Systemen ist es jetzt möglich, Animationen in einem Fenster
ı abzuspielen (auch in 16 und 24 Bit). Das Quicktime-Lademodul un-
| terstützt zusätzlich die Codierungen RLE 1, 16 und 24 Bit. Außerdem
wurden die Ditheringroutinen verbessert und beschleunigt. Der Patch
ı kann über die Support-Mailbox Tel. (02 41) 4 09 04 46 oder im Inter-
D/wurw.ac-copy.com/mactr.html« kostenlos abgeholt wer-
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D: Welt hat den Amiga
zurück und nun ist es
Zeit, den früher unangefochte-
nen Grafikcomputer wieder
nach vorne, an die Spitze zu
bringen. Die wichtigste Ent-
scheidung — für den Einsatz
der PowerPC-Prozessoren - ist
gefallen und damit kann man
voller Hoffnung für das Jahr
1996 sein. Da auch »phase5«
an PowerPC-Prozessor-Karten
und der passenden Software
arbeitet, können in 1996 alle
Amiga-Freaks auf den Schnell-
zug Richtung mehr Leistung
aufspringen. Damit ist es an
der Zeit zu klären, was es mit
den PowerPCs auf sich hat.
EI Power to the people!
Im Oktober 1991 kündigten
IBM, Apple und Motorola eine
Allianz zur Entwicklung und
Vermarktung einer gemeinsa-
men RISC-Architektur, genannt
PowerPC, an. IBM verwendet
seit einigen Jahren in ihren er-
folgreichen RS/6000-Worksta-
tions die Power-Architektur
(POWER = Power Optimized
With Enhanced Risc). Die von
Power abgeleiteten und dazu
kompatiblen PowerPC-Prozes-
1996 steht vor der Tür.
Der Amiga ist wieder
dabei,
gewissen Jahr 1995.
Wie geht es weiter, was
bringt das nächste
Jahr? Dieser Artikel ver-
rät Ihnen schon heute,
was kommen wird.
nach einem un-
2
EM Das Jahr 1996: Was es (wahrse heinli
Fantastisch«
€ Zukunft - =
Zukunftsfäntasien? - $
de damit der erste PC-Herstel-
ler, der voll auf RISC setzt.
Sofort nach Unterzeichnung
des Vertrags wurde in
Austin/Texas das von IBM und
Motorola gemeinsam betriebe-
ne Entwicklungszentrum »So-
merset« geschaffen und mit
den modernsten Entwick-
_Prozessorvergleich
Penkum Pıy 150 MHz Integer 2.10
170
)
BBU4U 25 MHz Integer 0.14
Fließkomma 0.25
68060 Go Mrtz Integer N55
Fließkomma 0.55
MPCADA 133 MHz Integer 2.90
Fllaßkomma 2.92
Gemessen mit dem BYTEmark der Zeitschrift BYTE
ES ERER) er re
u 5 68040
8 88089
_ ® Powerpe. 504
BEREITS
8 1 8 7
1.0 = Pentium mit 50 Meiz von Dell
Im Vergleich: Hier wird klar, daß ein PowerPC nicht nur den
neusten Intel-Produkten die Schau stiehlt, sondern auch Ami-
gas richtig in Schwung bringen kann
soren ermöglichen IBM, diese
Workstations preisgünstiger zu
bauen und auch dazu kompa-
tible PCs zu entwickeln.
Motorola wollte durch Po-
werPC seinen Marktanteil im
bisher von Intel monopolartig
beherrschten PC-Prozessor-
markt deutlich erhöhen. Apple
wollte alle seine Systeme auf
PowerPC umstellen und wur-
lungstools ausgestattet. Dort
arbeiten rund 300 Ingenieure
(je 150 von IBM und Motoro-
la) an der Entwicklung der Po-
werPC-Prozessoren. Schon im
Oktober 1992, nach nur ei-
nem Jahr der Zusammenar-
beit, präsentierte man Muster
des
sors. Dieser Chip mit der Be-
zeichnung »MPC601« leistet
ersten PowerPC-Prozes-:
67 SPECmarks (Leistungswert anderer Reihenfolge fertigstel-
vergleichbar dem Intel-Prozes-- lien. 3% sie aus dem Speicher
sor Pentium summer f order). Jede
Einheit hat ihren eigenen Satz
EB Von Power zu PowerPC om Ressourcen (z.B. Adress-
Wie schon enwähnt, sind kelkulation), um die Kommuni-
die PowerPC-Prozessoren von kalion zwischen den Einheiten
der POWER-Architektur abes- zu minimissen. Dies alles ist
leitet. Diese bei IBM in den tr den Programmierer unsicht-
späten 80er Jahren entwickelie bar 25 micht nur das Pro-
Archüehiii erfüllt die klass# ssammissen vereinfacht, son-
schen Konventionen seiner dem auch Soimware-Kompatibi-
RISC-Architektur, d.h == für ls Prozessoren der
> alle Befehle haben eine feste Pomer?C-#zmilie sicherstellt.
Länge (zur Vereinfachung =, hüges Architektur-
der Befehlsauswertung merikmmal ist auch, daß die
D Register- on Load’Sto- Fiießounktarithmetik einen
re)-Architektur mit nur ein- iesien Bestandkeil bildet und
fachen een ngsmod kein opüonaler Zusatz oder
DO relativ einfache Befehle schwerälliger Koprozessor ist.
D viele, nicht spezialisierte Sie -d analog den Integer-
Register oder I\osischen Operationen
& Befehle mit drei unabhängi- direkt vom Befehlssatz unter-
gen Operanten (zwei Quel- siizi Die Fließpunkteinheit
len, ein Ziel). hat dazu einen zusätzlichen
Die Power-Architektur war Satz won 32 Registern. Es wird
von Anfang an als Parallel-Ar-- sowohl einiache als auch dop-
chitektur (superskalar) geplant pelie Flis&ounk we
Einzelne Befehle eines Pro- wuntersiizt alle Operationen
gramms werden dabei an meh- arbeiten aber doppelt genau.
rere, unabhängige Aus- Das erste Ziel der Allianz
führungseinheiten verteilt und bestand darin, die Multichip-
parallel (gleichzeitig) ausge POWER-Architektur von IBM
führt; sie lassen sich sogar in so anzupassen, daß sie in ei-
nen einzigen Chip paßt, den
man in großen Stückzahlen
fertigen kann. Dabei wollte
man zu POWER (und damit
zur Software der IBM-Work-
stations) kompatibel bleiben
und eine Architektur für das
Jahr 2000 und danach schaf-
fen — mit sehr aggressiven Plä-
nen für PowerPC-Prozessoren
höchster Leistungsfähigkeit,
aber auch Varianten mit gerin-
gem Stromverbrauch und
Chipgröße.
Die wichtigste Änderung
war dabei die Erweiterung der
Architektur auf 64 Bit. Es sind
aber sowohl 32-Bit- als auch
64-Bit-Versionen von Power-
PC-Prozessoren möglich, wo-
bei 64-Bit-Implementierungen
im 32- oder 64-Bit-Mode (um-
schaltbar vom Anwenderpro-
gramm) betrieben werden
können.
EI Die PowerPC-Familie
Mit diesen Änderungen hat
man die Voraussetzung für ei-
ne Familie kompatibler Power-
PC-Prozessoren geschaffen, die
den gesamten Computermarkt
abdeckt, von kostengünstigen
und stromsparenden CPUs für
Industrieanwendungen bis zu
hochleistungsfähigen Mehrpro-
zessorsystemen. Der »MPC
601« ist die erste Implementie-
rung der PowerPC-Familie. Er
ist eine 32-Bit-Version (32-Bit-
Adresse, 64-Bit- Daten) der 64-
Bit-PowerPC-Architektur. Sein
Zielmarkt sind, genau wie der
seines Nachfolges, dem
»MPC601v«, leistungsfähige
PCs und kleinere Workstations.
Das nächste Mitglied der
PowerPC-Familie ist der
»MPC603« und der erweiterte
»MPC603e«. Sein Zielmarkt
sind die tragbaren PCs, da er
Kosten- und in punkto Strom-
verbrauch optimiert wurde.
MP603: Die hohe Dichte ist
bereits bei dieser Generation
zu sehen. Die Bereiche der
CPU sind mit Rahmen verse-
hen und bezeichnet.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Der MCP603e hat ein intelli-
gentes Power-Management
auf dem Chip.
Integriert sind, wie beim
MPC601 Integer- und Fließ-
punkt-Einheit, MMU und ein
Cache für Daten und Befehle.
Gefertigt wird er in CMOS-
Technologie. Dieser Prozessor
scheint wie für den Amiga-
1200-Nachfolger geschaffen,
speziell durch seinen sparsa-
men Energieverbrauch und
den günstigen Preis.
Ebenfalls fertig ist der
»MPC604«. Er soll für Hoch-
leistungs-PCs, Workstations
sowie Server im unteren Lei-
stungsbereich dienen und ist
deshalb mit einer sehr lei-
stungsfähigen Fließkommaein-
heit mit doppelter Genauigkeit
ausgestattet. Dieser Prozessor
soll laut AMIGA Technologies
in die High-End-Amigas.
Der »MPC620«, bereits als
Testmuster vorhanden, wird die
erste volle 64-Bit-Implementie-
rung des PowerPC und das
Flaggschiff dieser RISC-Familie
sein. Mit 150 MHz eignet er
sich ideal für Hochleistungs-
Workstations, Server und Multi-
prozessor-Supercomputer.
PowerPC 615 - Phantom oder Überflieger?
In IBMs Chipschmiede brodelt es. Wie die letzten Meldungen aus
der amerikanischen Presse [1] verraten, wird es wohl Mitte 1996 ei-
nen PowerPC-Prozessor geben, der eigentlich aus zwei CPUs be-
steht, diese aber auf einem Chip vereint: den »PowerPC 615«. In ihm
werkelt ein PowerPC-Kern und ein kompletter 486 (die man in Win-
dows-PCs findet). Dazu soll dieser noch Pin-kompatibel zum Pen-
tium-Pro (dem neuen Flaggschiff von Intel) sein; d.h., man kann den
Pentium rausziehen und den PowerPC 615 reinstecken.
Mit dieser CPU wäre es möglich, in einem Rechner alles an Betriebssy-
stemen zu verwenden, was das Herz begehrt: Amiga-OS 4.0, Mac-OS
7.5, Windows 95 oder NT sowie Linux und NeXT-Step (genug Festplat-
tenplatz und RAM vorausgesetzt). Damit ließen sich PowerPC-Rechner
bauen, die sich in Notfällen (falls jemand auf Word nicht verzichten
kann) auch wie flotte Intel-PCs verhalten. Ein genialer Schachzug!
Mi Qual der Wahl
Eine ausgefeilte Mikropro-
zessor-Architektur ist zwar sehr
schön, aber ohne entsprechen-
de Software nutzlos. Und Basis
jeder Software ist das Betriebs-
system. Eines der Ziele der Alli-
anz Apple-IBM-Motorola war
es, alle führenden Betriebssy-
steme für die PowerPC-Archi-
tektur zu gewinnen. So wurde
von Apple das MacOS und von
IBM das AIX (IBMs Version von
Unix und Betriebssystem auf
den RS/6000-Systemen) und
OS/2 portiert.
Das starke Interesse von
AMIGA Technologies am Po-
TIIDATA CACHE
werPC und die enge Zusam-
menarbeit mit Motorola sowie
die Annäherung an IBM und
Apple läßt die Vermutung zu,
daß auch das AmigaOS auf
der PowerPC-Plattform laufen
soll. Zu hoffen bleibt jedoch,
daß AMIGA-Technologies
auch weiterhin eine eigene
Amiga-Plattform mit leistungs-
fähigen Custom-Chips und ei-
genem Bus-System anbietet,
um dadurch dem Anwender in
bestimmten Bereichen ein
(den anderen) überlegenes Sy-
stem bieten zu können.
El Amiga-OS 4.0
Nachdem die Entwicklung
des Amiga-OS bei Version 3.1
ins Stocken geriet und nun
schon eineinhalb Jahre wenig
Entwicklung stattgefunden hat,
bietet die Einführung der Po-
werPC-Prozessoren die Chan-
ce, bedingt aber auch die Not-
wendigkeit, Teile des Betriebs-
systems komplett neu zu pro-
grammieren und zu moderni-
sieren.
Hierzu gehört natürlich, daß
grundlegende Teile des Ami-
ga-OS (wie der Multitasking-
Kern »Exec«) von 68000-Ma-
schinensprache in PowerPC-
Code umgesetzt werden.
Ein Emulator wird im
Power-Amiga Programme aus-
führen können, die für alte
Amigas geschrieben sind und
vollautomatisch erkennen, wie
das Programm zu behandeln
ist. Als Benutzer wird man
13
Die PowerPC-Familie
MP601
nichts davon bemerken - bis
auf den enormen Geschwin-
digkeitsunterschied, wenn kei-
ne 68000-CPU zu emulieren
ist, sondern alle Register der
RISC-Technologie gezogen
werden können. Schon bei der
Installation erkennt dann der
Installer, ob in dem Rechner
eine 68000-CPU steckt. oder
nicht, und kopiert die richti-
gen Programme auf die Fest-
platte.
Damit kann das Software-
Angebot nur noch größer wer-
den, als es schon ist. Sollte
sich AMIGA Technologies dar-
überhinaus dazu entschließen,
sich an die erst kürzlich verab-
schiedete Rechnernorm »Po-
werPC-Platform« zu halten,
kann man auf den zukünftigen
Amigas auch andere Betriebs-
systeme einsetzen. Dies gilt
auch umgekehrt: Das Amiga-
OS wäre dann auf allen Po-
werPC-Rechnern lauffähig.
Vielleicht fallen damit die
Rechner-Preise wie bei den
Prozessoren — denn ein Power-
PC ist jetzt schon deutlich bil-
liger als eine 68060-CPU.
Auf der Entwicklerkonferenz
anläßlich der CeBIT '95 in
Hannover hieß es zwar, auch
»RTG« (die systemkonforme
Einbindung von Grafikkarten
ins Amiga-OS) sei zu 90 Pro-
zent fertig, dies muß jedoch
bezweifelt werden, da es für
Entwickler von Amiga-Firmen
bisher keinerlei Unterlagen
und Workstations a
Erste PowerPC-Generation; für Deep Comp entwickelt.
MP601v Zweite Generation; 100 MHz; für Desktop- -Rechner
gibt, wie RTG zu nutzen sei.
Vielmehr zeichnet sich »Cy-
berGraphX« als De-facto-Stan-
dard ab, den jedes Programm
unterstützt, das 24-Bit-Bilder
bearbeitet oder anzeigt.
Weitere Amiga-OS-Entwick-
lungen laufen zwar schon,
werden aber noch unter Ver-
schluß gehalten. Man darf ge-
spannt sein.
Wer glaubt, der PowerPC
sei deshalb reine Zukunftsmu-
sik für "96, täuscht sich: »pha-
se5« arbeitet nicht nur an der
PowerPC-Prozessor-Karte,
sondern auch in-
tensiv an der Por-
tierung des Ami-
ga-OS-Kerns
ie: So germany rat
to erw germany neigen 7283 .382
lung. Ein neuer Amiga 1200
wird zur CeBIT '96 fertig sein,
der nicht nur über eine schnel-
lere CPU verfügen soll, sondern
sich auch ohne Einsteckkarte
mit RAM aufgerüsten läßt.
Nachdem die ersten Amiga
4000 Tower noch mit 68040-
CPUs auf den Markt kommen,
hat AMIGA Technologies
schon fest eingeplant, die
nächste und letzte Generation
der 68000-Reihe einzusetzen:
den 68060. Der 060-Tower
wird wahrscheinlich bis zur
CeBIT erhältlich sein.
(zwar in Zusam-
menarbeit mit,
aber dennoch un-
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Pressester meinen un rue he Nesigerten
ee arnien
zabkeiche: Kommunikstionsangebote und:
bald jeder seinen
täglichen Infor-
mationshunger
per T-Online
oder im Internet
stillen
abhängig von AMIGA Tech-
nologies). Mit einer lauffähi-
gen Karte kann man Mitte des
Jahres rechnen.
EI Die nächsten Amigas
Auch bei den bestehenden
Rechnern läuft die Entwick-
_ (geringere Leistung)
MP603 Speziell für Notebooks interessant; durch stromsparendes
Design auch für Amiga-1200- Nachfolger geeignet
MP603e Erweiterte Funktionalität und mehr Leistung.
MP604 Prozessor der zweiten Generation; entwickelt für Desktop-
Systeme und Workstations; u Anee -4000-Nachfolger
geplant
‚MP620 Hochleistungs-64-Bit- Prozessor für a ur Server und
Systeme
3 Online-Run
1996 wird auf jeden Fall das
Jahr der Online-Medien. Was
1995 - besonders in der
2. Hälfte - richtig Fahrt erhielt,
wird nächstes Jahr zum Status
quo gehören: Online-Dienste
und Netze.
Momentan noch sehr stark
ist T-Online (alias Datex-]
alias Btx), das vor allem von
den vielen Bankkunden lebt.
Dank sicherer Bankaktionen
und dem neuen Kit-Standard,
der für wesentlich bessere Op-
tik sorgt, wird es sicherlich
noch weiter wachsen.
Wer international orientiert
ist und dahin will, wohin alle
wollen — ins Internet — liegt
voll im Trend. Die Gebühren
der Internet-Anbieter sinken;
ständig werden neue Kapazitä-
ten geschaffen, um Schnellig-
keit zu sarantieren. So kann
man schon heute über T-Onli
ne und CompuServe billig
aber langsam am Internet teil
haben. Wer 30 Mark pro Mo
nat investiert, kann mittlerwei
le (ohne Zeit- und Datenbe
schränkung) überall per Ortsta
rif ran (Infos: http://www.pro
tel.de oder Tel. (0 18 05) 3(
41 27). Bleibt man innerhalt
Deutschlands, geht es pe
»germany.net« sogar gratis -
bis auf die Telekom-Kosten.
Schon jetzt findet man nich
nur Computer-Themen in deı
Netzen. Die meisten Angebot«
sind Informationen zu Themeı
des Alltags. Wie es aussieht
wird das Internet das Fernse
hen der Zukunft, für jedeı
nützlich und ständig abrufbar.
EB Scheibchenweise
Der Ausbau der Netze steh
in direkter Konkurrenz zu deı
CD-ROMs und -Laufwerken
die dieses Jahr bereits eineı
Boom zu verzeichnen hatten
Kein anderes Medium biete
soviele Programme und Dateı
zu einem so niedrigen Preis
Mit 6fach- und 8fach-Speed
Laufwerken kommen sie deı
Festplatten von vor drei Jahreı
erstaunlich nah und bilden ei
ne perfekte Ablage für PD-Pro
gramme und Animationen.
Für Amiga-CDs gilt außer
dem, daß die hohe Qualitä
einiger CD-ROM-Serien stet
für Super-Software zu äußers
niedrigen Preisen sorgt. D
liegt AMIGA Technologies mi
dem neuen CD-ROM-Lauf
werk für Amiga 1200 genaı
richtig.
Auch kosten CD-Brenne
nicht mehr die Welt (momen
hon unter 2000 Mark
Setzt sich der Trend fort, kanı
man bald selbst Daten- un:
Musik-CDs brennen — gerad
tan SC
bei Musik-CDs lohnt sich da:
ein CD-Rohling kostet etwa 1.
Mark.
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AKTUELL
Mehrfach angekündigt ist M Vorstellung: Amiga 4000 Tower
er nun endlich lieferbar:
der Amiga 4000 Tower.
AMIGA Technologies hat a $ a uU m W U n e r
bereits die ersten Geräte
aus neuester Fertigung auf
der Computer '95 vorge- Es ist also soweit: der Tower
stellt. Wir zeigen Ihnen auf ist fertig und lieferbar! Dabei
brandheißen Bildern, was bleiben die Spezifikationen
in ihm steckt.
EI von Achim Berndt Christian Karpf
ür den Heimanwender war
der Amiga 4000 im Desk-
top-Gehäuse völlig ausrei-
chend. Vielen professionellen
Entwicklern, aber auch ambi-
tionierten Privatanwendern
reichen das Gehäuse und die
angebotenen Steckplätze je-
doch nicht aus. Um diesen
Engpaß zu knacken, gibt es
nun den Tower und künftig
nur noch diesen. Amiga 4000
im Desktop-Gehäuse gehören
der Vergangenheit an.
18
denen des Amiga-4000-Desk-
top sehr ähnlich. Der Unter-
schied liegt im Detail.
Der offensichtlichste und
auch wichtigste Unterschied
ist die Größe des Gehäuses.
Für viele Anwender war der
Desktop zu eng für Erweite-
rungen mit Laufwerken und
Steckkarten. Beim Tower kein
Thema mehr: Mit insgesamt
sechs 5,25-Zoll-Schächten ist
der verwöhnteste Erweite-
rungskünstler vollauf befrie-
digt. Dabei sind drei Schächte
horizontal, zwei vertikal extern
und einer intern. angeordnet.
Auch die fünf Zorro-Il-/Zorro-
III- und die vier PC/AT-Steck-
plätze erlauben eine wahre
Flut an Steckkarten, ganz zu
schweigen von den
zwei Video-Slots.
Einen großen Vor-
wurf seitens der Käu-
fer hat AMIGA Tech-
nologies nun entkräf-
tet: Zum vom Amiga
Motherboard ein
Der Amiga 4000 Tower: In voller Pracht steht er da, im elegan-
tem Design mit fünf frei zugänglichen Schächten
»Bus-Mastering« 32-Bit-Über-
tragungen bis zu 22 MByte/s
erreichen. Die ganze Welt der
SCSI-Medien steht dem Ami-
ga-Anwender wieder zur Ver-
fügung und das serienmäßig.
Interessant ist auch der Auf-
4000 bekannten Fast-SCSI-2-Host-Adapter. Da- durch kann man bei der Her-
AT/IDE-Controller bei kann man durch stellung auf ein Standard-PC-
gesellte sich auf dem 68030/68040 kompatibles äuse zurückgreifen, was
m Preis niederschlägt.
nachahmungswürdige
Funktion hat man dem Tower
auch noch spendiert: Um das
mit den Ab-
nden auf dem
internen SCSI-Host-Adapter ab-
bau der Anschlüsse. Sowohl zuschließen, hat der Amiga ei-
Maus und Joystick als auch nen Schalter, mit dem die Wi-
die weiteren Schnittstellen wie derstände de-/aktiviert werden.
serielle, parallele, Video, Au- Einige Kleinigkeiten, die
dio und SCSI sind auf einer aber den Einsatz einer solchen
Platine untergebracht. Da- Rennmaschine wesentlich er-
leichtern, haben ebenfalls Zu-
Von hinten: Die Ports befin- gang zur Serie erhalten. Der
den sich auf der aufrechtste- von Amiga 3000 Tower be-
henden Platine. Das ermög- kannte Lautsprecher ist dazu-
licht den Einbau des Amiga gekommen und kann sogar
4000 in ein PC-Gehäuse. ein- und ausgeschaltet wer-
AMUGA-MAGAZIN 1/1996
Technische Daten
Prozessormodul (Standard)
Taktfrequenz (MHz)
Custom-Chips
Controller-Chip
Fast-RAM std./max.
Chip-RAM std./max.
ROM (KByte)
Externe Schnittstellen
Interne Schnittstellen
Videosteckplatz
Tastatur
Maus
Festplatten/Diskettenl.
Externes Disketten!.
Video
Farbpalette
Hor. Frequenzen (kHz)
Ver. Frequenzen (Hz)
Ton
Uhr/Kalender
Netzteil (Watt)
Gehäuse H/B/T (cm)
extern
intern
Schalter
Anzeigen
Bemerkung
Preis
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Amiga 4000
680x0 (680EC30/68040)
25
AA-Multichip
16-Bit-AT/IDE
4/16 MByte
2/2 MByte
512
Tastatur
Maus/Joystick
Seriell
Parallel
Diskettenlaufwerk
Video
Stereo-Audio
vier Zorro-N/Zorro-Ill
Lokaler Bus
drei PC/AT
AT/IDE
Diskettenlaufwerk
Interner Audio-Eingang
24 Bit
96 Tasten
Standard
—/3,5 Zoll, 1,76 MByte
maximal zwei
RGB, analog und digital
PAL und NTSC
16,8 Millionen
15,6 bis 31,4
50 bis 73
4 Kanäle
Ja/Ja
150
vier Standardverbinder
zwei 3,25-Zoll-Verbinder
Desktop
zwei 3,5-Zoll-Schächte (hor.)
ein 5,25-Zoll-Schacht (hor.)
ein 3,5-Zoll-Schacht
Ein/Aus
Betrieb Ein
Festplattenzugriff
Amiga 4000 Tower
680x0 (68040/68060)
25
AA-Multichip
16-Bit-AT/IDE
32-Bit-Fast-SCSI-2
4/16 MByte
2/2 MByte
512
Tastatur
Maus/Joystick
Seriell
Parallel
Diskettenlaufwerk
Video
Stereo-Audio
Fast-SCSI-2
vier Zorro-Il/Zorro-Ill
Lokaler Bus
drei PC/AT parallel zu Zorro
ein echter PC/AT
AT/IDE
Fast-SCSI-2
Diskettenlaufwerk
interner Audio-Eingang
zwei 24 Bit
96 Tasten
Amiga 3000/T Stecker
Amiga 3000 T
1 GByte/3,5 Zoll, 880 KByte
maximal zwei
RGB, analog und digital
PAL und NTSE
16,8 Millionen
15,6 bis 31,4
50 bis 73
4 Kanäle
int. Lausprecher, schaltbar
Kopfhörerbuchse
Ja/la
250
Tower, 53/52/17
drei 5,25-Zoll-Schächte
(hor., auch für 3,25-Zoll)
zwei 5,25-Zoll-Schächte (ver.)
ein 5,25-Zoll-Schacht (ver.)
Schlüsselschalter
Ein/Aus
Reset
Lautsprecher Ein/Aus
Betrieb Ein
Festplattenzugriff
Lautsprecher Aus
SCSI-Abschlußwiderstand
_ extern schaltbar
4498 Mark
den. Um den Sound des Ami-
ga ungestört genießen zu kön-
nen, ist auch ein Kopfhöreran-
schluß vorhanden.
Auch der beim Amiga 4000
besonders vermißte Reset-Ta-
ster wurde in die Front einge-
setzt, neben dem obligatori-
schen Schlüsselschalter. Tasta-
tur und Maus sind vom Amiga
3000 Tower übernommen, so
daß der Stecker wieder ein
5poliger-DIN-Stecker ist.
Geblieben ist der Prozessor-
Steckplatz, auf dem eine Pro-
zessorkarte ruht, die mit ei-
nem 68040 mit 25 MHz aus-
gerüstet ist. Optional gibt‘’s
auch eine 68060-Turbokarte.
Amiga- und vier PC-Steckplät-
ze sowie die zwei Video-Slots
Leider hat es beim Tower
nicht nur Forstschritte gege-
ben: Die bisherigen High-Den-
sity-Laufwerke mußten norma-
len Double-Density-Laufwer-
ken weichen, da die 1,76-
MByte-Drives von Chinon
nicht mehr hergestellt werden.
Auch werden die gleichen
RAM-Bausteine, 32-Bit, 80 ns,
eingesetzt. Maximal 2 MByte
Chip-RAM und 16 MByte Fast-
RAM haben auf der Mutterpla-
tine Platz.
Die Amiga-Serie hat damit
eine Abrundung im oberen Be-
reich erfahren, die auch profes-
sionellen Anwendern den Ein-
satz des Amiga erlaubt. |
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Peggy Plus MPEG Karte + Audio
inkl. Videomodul
PICASSO II 2MB
inkl. TV Paint Junior
PICASSO Video-Modul Pablo
PICCOLO 2MB
oO
o0080
575
675/845
*295
445/645
725/895
495
495
625
1875
V-Lab PAR extern S-VHS
V-Lab Motion V 2.6
GOOOOOO
Aura 12 Bit PCMCIA-Sampler
Bars & Pipes Professional D 295
Bars & Pipes Prof. V 2.5 D 495
Bars & Pipes Toccata Tools D 99
Maestro Professional A2/3/4000 D 845
Octamed Professional 6.0 D 165
Samplitude Professional D 199
Samplitude Professional 2.1 SMPTE D 399
Sonix V 2.0 Bookware D 75
Technosound Turbo Il Professional D 149
Update auf TT2 Professional D 50
Technosound Turbo Sampling Softw. D 89
Toccata 16 BIT Soundkarte D 515
Mignon Jr. 3.0 Ps Toccata-Sequencer D 185
Vector Midi Plus Interface
SPIELE
Alien Breed 3D D
Biing! AGA D 95/105
Der Reeder D 95
Der Seelenturm AGA D 79
Dungeon Master 2 AGA D 89
Elite II/First Encounter AGA D 69
Erben der Erde /CD/AGA D 69/69/79
Fears *39
Flight of the Amazon Queen D 69
Gloom D a.A
Kings Quest VI D 8
Lion King AGA D 79
Lollypop D 49
NBA JAM a.A
Pinball Dreams & Fantasy D 79
Pinball Illusions AGA/CD32 D 79
Pinball Mania D 79
Pole Position D
Rally Championchips AGA D
Sim City 2000 AGA D
Switchworld D
UFO AGA D
Whale's Voyage 2 D
zZ D
Blitz Basic ll
Gamesmith
Maxon C++ 3
ENERSETTEANE Ge
2 AmiTCPAP
CDWrite
PC Task V 3.1
Studio 2.0
X-Copy Tools
Weitere Spiele auf Anfrage!
CanDo V 3.0 PAL
HiSoft Devpac Assembler V 3.0 225
Lattice CV 6.5 inkl. C++ 595
Maxon Basic 3
Maxon C== 3 Light
Maxon Assembler
Maxon Pascal V 3.0
Storm C/C++ Entwicklungssystem
TEXT/DTP
AFS-Pro Filesystem
2 AFS-User Filesystem
Cross DOS60 Professional
Diavolo Backup Professional
Directory Opus V 5.0
DiskSalv I
Maxon Hothelp 3/Projekte
Maxon Magic Il
> MaxonTools il
Maxon PLP Platinen-Layout
Siegfried Anti-Virus
Siegfried Copy Flash 1
Turbo Print Prof. V4.0
OO0O00O
es
S
oO
Final Copy Il Textverarbeitung D
© Final Writer 4.0 D 249
© Final Writer EPS Cliparts D je99 |
| Holiday Cliparts D 45
" Page Stream V 3.0 D 575 1
Pelican Press D 95
Typesmith V25 D 285
TOOLS
D
D
D
D
D 6579
D 69
D 89
D 225
D
D
D
D
D
D
1MB intern für A600
1.8MB intern für A500
512KB intern für A500
Blizzard 1220/4 28MHz
Turbomemory
Megachip 2MB cipmemadapter 4500/2000 D
SIM-Modul für GVP/Nexus 2MB 189 5
A-4000 4MB SIMM PS72
SIM-Modul 32Bit 8MS PS
SIM-Modul 32Bit 16MB PS2
SIM-Modul 32Bit 32MB PS2
295
Tagespreis 9
Tagespreis
Tagespreis
Tagespreis 7
Brilliance 2.0
Deutsch
149,-DM
2MB ZIP-RAM z.B. für Oktagon 189
A3000 Speicher 4MB Static Column Tagespreis
Speicher für GVP-Turbokarten 4 MB 349
TURBOKARTEN
Blizzard 1230-IV 50MHz Turbokarte D 335
Blizzard 1230 IV SCSI l-Controller D 199
Blizzard 1260 060/50MHz A200 D 1195
= Blizzard 1260 SCSI ll-Controller D 195
Blizzard 2060 060/50MHz A200 D 1295
inkl. SCSI Il-Controller, bis 128MB "aM
Coprozessor 68882-33MHz 159 | Aufpreis für Xetec CD-ROM Treiber 70
a Coprozessor 68882-50MHz 5 175 (jeweils in Verbindung mit einem CD-ROM!)
= end Sn D en Xetec CDx CD-ROM-Treiber+1CD D 85
; ernst N D er CD Boot CD 32 Emulation A1200/4000D 65
Een En CD 1200+ (CD-ROM-Controller A600/1200) 195
Derringer 1250/030/50MHz Ext. SCSI-Gehäuse 1-fach DE 145
a ei = Ext. SCSI-Gehäuse 2-fach D 159
Pe ie ” Ext. SCSI-Gehäuse 4-fach DD 0195
“Mi scsl . . Ext. SCSI-Gehäuse 7-fach D 295 3
- Derringer 1250/030/50MHz A HP-DAT Streamer 2GB D 1195
j @VP-Turbokarten aA 7° 7 Zp Drive Medien 100MB 5St/10St. D 149/290
Zip Tools aA.
Mitsumi FX400 CD-ROM D 295
TELEKOMMUNIKATION Mitsumi FX400 inkl. Tandem D 425
" GP Fax Software D = WR Randy CD-ROM A500-A4000 D ab249
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RT? a 75 9 57 Syquest Wechselplatte 135MB extern "445
‚ Multiterm KIT T-Online Decoder Software D a.A. 1 Wechselplatten-Medium 270MB 119
) TKR-Modems mit Postzulassung Wechselplatten-Medium 135MB *45 |
‚ TKR FastLine 2BK8 V34/Fax D 39% Wechselplatten-Medium 105MB 109
TKR Tristar 28K8 V.34/Fax/Voice D 460 Wechselplatten-Medium 88MB 109
TKR Fastlink ISDN/TL D 675
. TrapFax D 125
' US Robotics Modems mit Fax und BZT Br ZUBEHÖR
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. Courier V.34 D 85 u
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Artec Viewstation 6000C (Flachbettscanner)
Disketten 2DD 10er Pack
" Sportster 28K8 V.34/V.fast D 45,
| Modems a.A.
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=. "Der Amiga 1200"-Video
= "Der Amiga 4000"-Video
; Drucker
" Canon Bubble Jet BJC 4000
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EPSON Stylus Color Il D 89 RP. Deka a
\ EPSON Stylus Pro Color D 155 gpplan. PC Moda >
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HP Desklet 850 C D 95 m
HP LaserJet SMP 2195 apkem MMO Karte D
weitere Drucker auf Anfrage Golem Multi 1/0 Karte inkl. Pc-Aloppy Contr.
"Monit HP ScanJet 4c D
IDEK MF 8617 E D 1495 IR sendet Ac Inkl. AdPro-Treiber..;D
IDEK MT 9121 D 3495 a D
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Draco Komplettsystem 68060er ME uIwerk intern (2 2/2000) 3
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Laufwerk 3.5 extern D
Liana Peer-to-Peer Netzwerk D
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Kickstart-Umschaltplatine 1.3/22.0 D
orkbench 3.1 A600 D
CD-SOFTWARE
Multisession, CD-I,
CD+G... - all das hat etwas
mit den CDs, zu tun. Wir
führen Sie sicher durch die-
sen Dschungel der Begriffe
und stellen Ihnen ganz ne-
benbei noch eine Menge in-
teressante CDs vor.
EB von Thomas Fischer
uf der Computer '95 offen-
barte sich der Trend ein-
deutig: endlich steigt das Ange-
bot an Silberscheiben für den
Amiga. Gleichzeitig fallen die
Preise für CD-ROM-Laufwerke
in den Keller. Double-Speed-
Laufwerke bekommt man
schon ab 200, Quadro-Speed-
Laufwerke ab 300 Mark.
CD-ROM steht für »Com-
pact Disc Read Only Me-
mory« und bedeutet, daß Da-
ten, die darauf gespeichert
sind, lediglich zu lesen, je-
doch nicht, wie bei einer Fest-
platte, überschreibbar sind.
Das kann durchaus vorteilhaft
sein, denn bei Fehlbedienun-
gen gehen keine Daten verlo-
ren. Weiteres Plus: auf eine
Daten-CD passen bis zu 650
MByte Daten und im Ver-
gleich zu Disketten ist sie un-
empfindlicher, strapazierfähi-
ger und preiswerter. Mittler-
weile gibt es für den Amiga im
Bereich Shareware eine Fülle
interessanter CDs. Photo-,
Grafik- und Musik-CDs wer-
den problemlos verarbeitet.
Dabei müssen sie garnicht un-
bedingt für den Amiga produ-
ziert sein. Wichtig ist nur, daß
sie der ISO-9660-Norm ent-
sprechen und schon können
zumindest die meisten Texte,
Bilder, Animationen, Clip-Arts
und Sound-Daten verwendet
werden.
CD-ROM-Lexikon
CD: »Compact Disc« zum Speichern von Audio-, Bild- und
Computerdaten. Sie besteht aus Metallfolien, die in Kunstsoff
eingebettet sind. Bei einem Durchmesser von 8 bzw. 12 cm
beträgt die Sektorlänge einheitlich 3234 Byte. Je nach Auf-
zeichnungsformat werden davon unterschiedliche Anteile für
Nutzdaten bzw. Fehlerkorrektur und Sektorkennungsdaten
belegt. Eine 12-cm-CD speichert zwischen 270000 und
333.000 Sektoren, eine 8-cm-CD maximal 94 500 Sektoren.
CD-DA: »Compact Disc Digital Audio« — Tonträger für die
bekannten Musik-CDs. Je Sektor werden 2352 Byte Nutzda-
ten gespeichert. Das entspricht 1/75 Sekunde eines 16-Bit-
Stereo-Samples mit einer Abtastrate von 44,1 kHz.
CD+G: Wird für Musik- CDs, auf denen zusätzliche Grafikin-
formationen enthalten sind, verwendet.
CD-I: Compact Disc Interactive ist ein spezielles Dateiformat
für interaktive Video/-Audio-Mischungen. CD-I benötigt ein
eigenes Betriebssystem: RTOS.
CD-ROM: »Compaet-Disc«, auf der hauptsächlich Compu-
ter-Daten gespeichert sind. Im normalen CD-ROM-Modus
sind 2048 Byte (Mode-1) oder 2336 Byte (»XA«, Mode-2)
Nutzdaten pro Sektor gespeichert. Das erweiterte »XA«- (Ex-
tended Architecture) Format speichert in Form-1 2048 Byte
und in Form-2 2324 Byte Nutzdaten pro Sektor.
CDXL: Verfahren, das Grafikdaten in einer optimierten Rei-
henfolge auf einer CD anordnet. Animationen werden damit
flüssiger abgespielt.
High Sierra: Dieser Standard wurde nach dem Hotel be-
nannt, in dem sich 1985 einige Fachleute trafen und den Da-
tenformatstandard für CD-ROMs bestimmten.
1ISO-9660: Genormtes, hierarchisches Aufzeichnungsformat
für CD-ROMs, das aus dem High-Sierra-Standard hervorge-
gangen ist. Zwei Varianten wurden festgelegt, »Interchange
Level-1« und »Interchange Level-2«. Der Unterschied besteht
“ vorrangig in der Anzahl der Zeichen für Dateinamen.
Macintosh HFS: CD-ROM-Aufzeichnungsformat des Compu-
terherstellers Apple.
MPEG: »Motion Picture Experts Group«, ein internationaler
Standard für Kompressions-, Dekompressions-, und Synchro-
nisationsmethoden im Rahmen von Audio- und Videoanwen-
dungen, optimiert für in der CD-ROM-Technologie typische
Übertragungsraten.
Multisession: CD-ROMs haben ein statisches Aufzeichnungs-
format, das Anfang und Ende der Daten genau definiert.
Nachträgliches Einfügen von Daten wäre somit nicht mög-
lich. Damit das trotzdem geht, muß die Firmware des Lauf-
werks mehrere »Sessions« erkennen und diese zu einer ge-
meinsamen zusammenfassen können. Fehlt diese Eigen-
schaft, wird stets nur die erste Session erkannt.
Photo-CD: Von Kodak entwickeltes Bildspeichermedium. Ein
entwickelter Film bekommt zu den Kontaktabzügen eine CD,
auf der alle Fotos in fünf Auflösungen und 24-Bit-Farbtiefe
vorliegen. Viele Fotogeschäfte bieten diesen Service an. Bis
zu 100 Fotos passen auf eine CD und lassen sich dann be-
quem mit dem Amiga anschauen und weiterverwenden. Da
die CD in mehreren Sessions gefüllt werden kann, sollte das
Laufwerk multisessionfähig sein.
RRIP: »Rock Ridge Interchange Protocol«, voll abwärtskom-
patibles Format zu ISO-9660. Dient dazu, die Eigenschaften
der im Rahmen verschiedener Betriebssystemplattformen ver-
wendeten Filing-Systeme für CD-ROMs besser abzubilden
(Bezeichnerlänge für Daten und Verschachtelungstiefe der
Verzeichnisse nahezu unbegrenzt, Objekt Links).
XA: Spezielles Sektorformat für CD-ROM, das neben einem
erweiterten Fehlererkennungs- und Korrekturverfahren zu-
sätzlich die Möglichkeit bietet, innerhalb einer Datenspur
Daten zu verschachteln. Damit können Audio- und Videoin-
formationen miteinander vermischt werden, was beispiels-
weise für multimediale Anwendungen bei Photo-CDs oder
»Electronic Books« angewandt wird.
22
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
EI Intern oder extern?
Bei der Wahl des Laufwerks
muß nicht immer das schnell-
ste und teuerste her. Für viele
Anwendungen reicht sogar
noch ein »Doublespeed-Lauf-
werk« mit einer Datenrate von
300 KByte/s aus. Im Gegen-
satz zum »Singlespeed-Lauf-
werk« (150 KByte/s) wird hier
die Drehzahl des Laufwerks-
motors verdoppelt und somit
die Datenübertragung erhöht.
Analog dazu verhält sich die
Datenrate bei Laufwerken mit
noch höherer Drehzahl. Ob es
ein internes oder externes
Laufwerk sein muß, macht bei
der Leistung keinen Unter-
schied. Ein externes Laufwerk
mit Gehäuse und Netzteil ist
angebracht, wenn der Amiga
nicht in einem Desktop- oder
Towergehäuse steckt, die
Laufwerksschächte bereits mit
anderen Geräten belegt sind
oder das Netzteil an seiner
Leistungsgrenze arbeitet. Be-
sitzt man mehrere Computer,
können externe SCSI-Laufwer-
ke bequem umgesteckt und so
für mehrere Systeme verwen-
det werden. Ein SCSI-Host-Ad-
apter für jeden Computer ist
dafür Voraussetzung.
EI Mindestanforderungen
Unabhängig vom Einsatzge-
biet sollte jedes CD-ROM-Lauf-
werk einige Grundbedingungen
erfüllen: Um Probleme mit
Staub und Schmutz zu vermei-
den, sollte das Laufwerk eine
Automatik zur Reinigung der
Linse und ein staubdichtes
Gehäuse besitzen. Damit eine
CD. auch bei ausgeschaltetem
Rechner aus dem Laufwerk ge-
nommen werden kann, ist dar-
auf zu achten, daß ein Notaus-
wurf vorhanden ist. Frust
kommt auf, wenn bei internen
Laufwerken das notwendige
Einbaumaterial, wie Schrauben
und Kabel fehlt. Bei externen
Geräten ist ebenfalls auf ein
passendes SCSI-Kabel für den
SCSI-Hostadapter zu achten
(25poliger SUB-D- oder 50poli-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
ger Centronics-Stecker). Genau-
so wichtig sind Garantiezeit,
Dokumentation und Service.
Für die Verwendung von
Photo-CDs ist ein Multisessi-
on- und XA-fähiges Laufwerk
erforderlich. Wenn man vor-
hat, dieses Gebiet intensiv zu
nutzen, ist aufgrund der
großen Datenmengen ein
SCSI-Laufwerk mit hoher Da-
tentransferrate zu empfehlen.
Staubdicht: Caddy - ideal für
die CD, aber ohne Effekt,
wenn man nur eins besitzt
EB Staubschutz
Der Umgang mit CDs ver-.
langt eine gewisse Sorgfalt.
Gerade gegen Kratzer und
Staub sind sie empfindlich.
Der wohl beste Schutz ist da-
her der Einsatz eines Caddys.
Ähnlich, wie eine CD-Hülle
wird die CD in den Caddy ge-
packt und dann komplett mit
Caddy ins Laufwerk einge-
schoben. Einen effektiven
Schutz erreicht man jedoch
wirklich nur dann, wenn für
jede CD ein Caddy vorhanden
ist. In den meisten Fällen ist
das jedoch nicht so, weshalb
es dann heißt: Caddy aus dem
Laufwerk nehmen, aufklap-
pen, alte CD raus und sicher
verstauen, neue CD rein, Cad-
dy schließen und wieder
zurück ins Laufwerk. Es liegt
auf der Hand: von einem
Schutz der CD kann dann
nicht mehr die Rede sein.
Es gibt natürlich auch Lauf-
werke ohne Caddy. Hier wer-
den unterschiedliche Metho-
den angewandt, um CD und
Laufwerk sauber zu halten.
Häufig befinden sich im Inne-
ren des Laufwerks ausgefeilte
Bürstensysteme und das Lauf-
werk selbst ist quasi herme-
tisch verschlossen. Trotzdem
bleibt der Verschluß der CD-
Schublade ein Schwachpunkt.
Die Schublade ist ein emp-
findliches mechanisches Teil
des CD-ROM-Laufwerks. Hier
findet man vom windigen Pla-
stikschieber, über einfache Fe-
dermechanismen, bis zur
Schublade mit Servomotor die
Aus-
unterschiedlichsten
R
Glossar
bereitstellen.
Cache: Zwischenspeicher für gelesene Daten. Werden diese
erneut angefordert, braucht das Laufwerk sie nicht mehr von
CD zu lesen, sondern kann sie aus dem schnelleren Cache _
Datentransferrate: Maß für die Geschwindigkeit bei der Da-
tenübertragung von und zum Speichermedium. Die Daten-
transferrate wird in der Regel in KByte/s angegeben.
Laser: »Light Amplification by Stimulated Emission of Radiati-
on«. Stark gebündeltes Licht, mit dem die Oberfläche der CD
abgetastet wird. Es erlaubt verschleißfreies Lesen.
Mittlere Zugriffszeit: Zeit zwischen Anforderung und Bereit-
stellung der Daten von unterschiedlich entfernten Spuren.
MTBF: »Mean Time Between Failures«. Vom Hersteller ange-
gebene durchschnittliche Anzahl von Betriebsstunden zwi-
schen zwei auftretenden Betriebsstörungen. |
SCSI: »Small Computer System Interfaces ist ein Busstandard
für Peripheriegeräte. Für den Anschluß eines SCSI-Geräts ist
ein SCSI-Hostadapter erforderlich. Daran können bis zu sie-
ben SCSI-Einheiten angeschlossen werden.
Treiber: Bindeglied zwischen Hardware und Anwendungs-
software. Kommandos der Software werden hier in eine für
das CD-ROM-Laufwerk verständliche Sprache übersetzt.
Power für extern: CD-ROM-
Laufwerk und SCSI-Hostadap-
ter für den PCMCIA-Port
führungen. Am sichersten sind
halbautomatische Lösungen,
bei denen beim Herausfahren
der Schublade ein Motor ein-
gesetzt wird.
BE Rock, Pop, Klassik
Jedes CD-ROM-Laufwerk ist
in der Lage, auch Musik-CDs
abzuspielen. Bei der Handha-
bung gibt es jedoch einige
Unterschiede. Fast alle haben
an der Frontseite einen Laut-
stärkeregler und eine Cinch-
Buchse für den Anschluß ei-
nes Kopfhörers oder Verstär-
kers. Interne Laufwerke bieten
meist an ihrer Rückseite einen
Audio-Anschluß. Dieser wird
mit einem entsprechenden Ka-
bel im Amiga 4000 direkt mit
dem internen Audioanschluß
verbunden. Am einfachsten ist
das Abspielen von Musik bei
der Hardwarelösung. Hierbei
wird eine Audio-CD ins Lauf-
werk gelegt und lediglich der
Startknopf gedrückt. Diese
Laufwerke sind aber eher die
Ausnahme. In der Regel
entlockt man dem Laufwerk
nur über spezielle Steuersoft-
ware den »Inhalt« der CD.
Zu einigen CD-ROM-Filesy-
stemen gehört ein Programm,
das einen CD-Player nachbil-
det. Die Möglichkeiten eines
CD-ROM-Laufwerks, sind so-
mit äußerst vielfältig: Fotos
etwa lassen sich in hoher
Qualität problemlos auf Pho-
to-CD brennen und an-
schließend bequem im Rech-
ner verarbeiten. Dia-Shows
mit Ton oder Lexika sind
ebenso möglich. |
Literatur: [1] Achim Berndt Christian Karpf,
Durchmarsch zum Welterfolg,
AMIGA-Magazin 4/94, Seite 16
23
CD-SOFTWARE
EI CD-ROM-Software: PhotoworXPro 5.2
Arbeiten wie die Profis
Fotos auf CD bannen, nach-
bearbeiten und für’s eigene
Video verwenden, »Photo-
worX« macht's möglich. Zur
Computer ’95 gab's eine
Nach dem Start von Photo-
neue Version der Software.
Mal sehen, was sie kann.
EB von Thomas Fischer
erfügt man über ein CD-
ROM-Laufwerk, erwacht
früher oder später der
Wunsch, Fotos auf CD zu
bannen. Da die Kosten bei ei-
ner Kodak-Photo-CD nur et-
was über eine Mark pro Bild
betragen, ist dieser Wunsch
leicht zu erfüllen. Was dann
noch fehlt, ist ein Programm,
mit dem die Bilder komforta-
bel angeschaut und weiterver-
arbeitet werden können.
Solch ein Programm ist
»PhotoworXPro«, das es nun
in der Version 5.2 gibt. Es
nutzt beliebige CD-ROM-Da-
teisysteme, funktioniert mit
nahezu jedem CD-ROM-Lauf-
werk und wird mit dem Ami-
CD-ROM-Handler ausgelie-
fert. Damit arbeitet das Pro-
gramm mit fast jedem SCSI-
Hostadapter.
Mit Hilfe des Installers ist die
Installation in kurzer Zeit ab-
geschlossen. Dabei wird auch
auf die Besonderheiten einiger
Toshiba-Laufwerke Rücksicht
genommen. Je nach Bedarf
wird das CD-ROM-Dateisy-
stem und einige ARexx-Skripts
gleich mitinstalliert. Die Hard-
ware entscheidet, in welcher
maximalen Farbtiefe die Bilder
dargestellt werden.
worX kann man zunächst ei-
nen »Kontaktabzug« anfor-
dern. Dabei erscheinen alle
Bilder, die auf der Photo-CD
sind, in Dia-Größe auf dem
Bildschirm. Ab dieser Version
des Programms ist das auch in
Farbenpracht: Ob
drehen, spiegeln
oder Farbkorrek-
tur, mit Photo-
worXPro ist das
einer Farbtiefe von 24 Bit
möglich. Drei verschiedene
Größen der Kontaktabzüge
sind voreinstellbar. Danach
genügt ein Doppelklick auf
ein Dia, um es zu laden. Die
Anzeige erfolgt auf dem Pho-
toworX-Screen in einem Fen-
ster oder auf einem eigenen
Screen. Auf einer Photo-CD
sind alle Bilder in jeweils fünf
unterschiedlichen Größen
vorhanden (192 x 128, 384 x
Nachgefragt - Preise und Wartezeiten
Es gibt heute kaum noch ein Foto-Geschäft, das den Service für
Photo-CDs nicht anbietet. Unterschiede gibt es aber trotzdem. Wir
haben bei mehreren Geschäften nachgefragt.
Die Wartezeit, bis die CD fertig ist, ist unterschiedlich und beträgt ei-
erenen |
256, 768 x 512, 1536 x 1024
und 3072 x 2048 Pixel). Die
Größe, mit der sich das Bild
anzeigen läßt, ist vom freien
Arbeitsspeicher abhängig. Den
Platzbedarf eines Bildes be-
rechnet man, indem man die
Anzahl der Pixel in der Waa-
Rausgeschnitten:
Bildbereiche sind
im Handumdre-
hen markiert und
vergrößert
gerechten mal der Anzahl der
Pixel in der Senkrechten und
das mal drei nimmt: Bei der
mittleren Auflösung wären das
768 x 512 x 3 = 1179648
Bytes. Um die hohe Auflösung
von 3072 x 2048 Pixel anzu-
zeigen, müßten somit fast 19
MByte freier Speicher vorhan-
den sein. Die hohe Auflösung
ist dennoch von Vorteil. Und
zwar, wenn nur Ausschnitte
vom Foto gebraucht werden.
Bilder im Fenster lassen sich
schnell und bequem scrollen,
drehen, spiegeln, invertieren
sowie in Helligkeit, Kontrast
und einzelnen Farbkompo-
nenten verändern. Bildberei-
che können ausgeschnitten
und gespeichert werden. Inter-
Platte zu speichern, stehen ne-
ben allen IFF-Standards JPEG
und Targa zur Verfügung.
Häufig gebrauchte Befehle
können auf Funktionstasten
gelegt werden. Desweiteren
läßt sich das ARexx-Menü mit
weiteren Einträgen versehen.
Einige ARexx-Skripts als Bei-
spiele gehören zum Pro-
gramm.
Fazit: PhotoworXPro ist ein
zuverlässiges Programm und
ein hervorragendes Werkzeug
für die Bearbeitung der Bilder
von Photo-CDs. Die Uhnter-
stützung aller gebräuchlichen
Grafikkarten und Grafikstan-
dards des Amigas sorgt dafür,
daß es weiterhin erste Wahl
bei der Photo-CD-Software
bleibt. Um damit ausreichend
flott arbeiten zu können, müs-
sen allerdings auch eine
schnelle CPU und viel Spei-
cher her. |
Literatur: [1] David Göhler, Worx statt Murx,
AMIGA Magazin, Seite 148
PREIS/LEISTU
DOKUMENTATION
BEDIENUNG
ERLERNBARKEIT
LEISTUNG
unterstützt alle gängigen
Grafikkarten und Standards;
-ROM-File-System im
j fang; gutes Hand-
omtfortabler ARexx-
nen bis fünf Tage. Ebenso verschieden ist der Preis. Er liegt zwischen
100 und 150 Mark. Vorlagen können Kleinbilder, Negative oder
Dias sein. Keines der befragten Geschäfte fertigt die CD selbst. Einige
haben dafür freie Mitarbeiter, andere lassen die CDs bei speziellen
Firmen brennen. 3
essante Effekte, wie glätten,
Schärfe erhöhen, normalisie-
ren und Details entfernen,
sind ebenso machbar. Um die
bearbeiteten Fotos der CD auf
24
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
MB PS/2 5 sm PS/2
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:n für den Amiga in den letzten Jahren bestens be-
Er bietet die Unterstützung, die man beim Erstellen
<om mensteuererklärung, so dringend benötigt.
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und beliebte Haushaltsbuch V3.0 zur Verwaltung
ivaten Einnahmen und Ausgaben.
Technik
ıgabe Ihrer Steuerdaten erfolgt bequem am Bild-
Dabei werden nur die Bereiche abgefragt, die auch
von Ihnen benötigt werden. Um genau zu verfol-
Ihre Eingaben später hingelangen, können Sie sich
chörigen Stellen in den amtlichen Steuerbögen auf
dschirm anzeigen lassen. Zu jeder Eingabe hält die
yte umfassende Online-Hilfe konkreten Rat parat.
Berechnung
uer Profi verarbeiter Einkünfte aus allen sieben Ein-
ten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Bela-
‚ Kinderfreiberräge, die Sonderregelungen in den
sundesländern und in Berlin. Das Programm berück-
auch die Förderung von selbstgenutztem Wohnci-
mir Erfassung von Baukindergeld sowie viele Spezi-
fache Eingabe ermöglicht eine einfache und leistungs-
\lternativberechnung für die optimale Ausschöpfung
öglichkeiten der Steuerersparnis. Der Kaufpreis ist
dig steuerlich abzugsfähig.
Ausgabe
sdruck in die amtlichen Steuerbögen ist für den Steu-
ein Kinderspiel. Mit den zwei Druckvarianten, dem
ıgenden HQ-Präzisionsdruck sowie dem schnellen
fsmodus, können Sie ohne Vorkenntnisse die Bögen
‚drucken.
gte Hardware: Amiga mit Kickstart 1.3,
) oder höher, | MByte RAM.
» CD-Version: OS 2.1 oder höher empfohlen.
ıck aufallen Standarddruckern möglich.
st ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG.
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Kodak-Portfolio-CD - eine
Mischung aus Bildern,
Sound und Text. Zur Com-
puter ’95 stellte Corporate
Media die brandneue Ver-
sion 2.3 des Portfolio-CD-
Players FolioworX vor. Wir
sagen Ihnen, was er taugt.
EB von Thomas Fischer
hoto-CDs erfreuen sich
wachsender Beliebtheit.
Der Grund: Sie enthalten Bil-
der in mehreren Auflösungen
und die Archivierung ist be-
quemer, als mit Kontaktabzü-
gen. Interessant ist der Einsatz
bei der Arbeit im DTP-Be-
reich. Aber auch für Präsenta-
tionen oder Dia-Shows eignen
sich diese CDs - nur Text oder
Musik fehlen noch.
Das brachte Kodak dazu,
neben der einfachen Photo-
CD einen weiteren Standard
bei CDs einzuführen, die Port-
folio-CD. Sie enthält neben
Bildern (meist mehr, als auf ei-
ne Photo-CD passen) zusätz-
lich Text und Musik.
Egal, ob man nun seine pri-
vaten Urlaubserinnerungen et-
was mit Musik untermalen,
oder eine Lern-CD herstellen
möchte, diese CD läßt sich
auf jedem Computer abspie-
len. Lediglich eine geeignete
Player-Software muß dafür
her. Sie erlaubt das Anklicken
von Bildteilen, worauf wieder-
um neuer Text oder neue Mu-
sik zu hören sind, oder weite-
re Bilder erscheinen.
Für den Amiga gibt es dafür
die Software »FolioworX«, die
nun in einer neuen Version zu
haben ist. Per Installer läßt sie
Bildauflösungen
Bezeichnung Auflösung
Zeilen x Pixel
Base/16
Base/4
Base
ABase
16Base
128 x 192
256 x 384
512x768
1024 x 1536
2048 x 3072
EM CD-ROM-Software: FolioworX-Player
Totalmedia
sich sehr leicht installieren.
Hier fällt sofort auf, daß außer
den typischen Anzeige-Modi
des Amiga eine Reihe Grafik-
karten unterstützt werden.
Ebenfalls unterstützt werden
Standards, wie »EGS« und
»CyberGraphX«. Somit ist der
Player in der Lage, Bilder mit
16,8 Millionen Farben darzu-
stellen, womit lange Rechen-
ER E
Auswahl: Alle Funktionen sind im Bedienfenster anzuklicken
aus nachträglich weitere Än-
derungen vornehmen.
Am Aussehen der Ober-
fläche hat sich zur Vorgänger-
version im Prinzip wenig
geändert, dafür um so mehr
bei der Anzeigegeschwindig-
keit. In Verbindung mit hoher
Farbtiefe ist nun das Abspielen
von Portfolio-CDs mit »Folio-
worX« ein echtes Erlebnis.
oder auf Wunsch mit der Tastatur zu aktivieren
zeiten für Farbanpassung und
Dithering entfallen.
E Zeit für Multimedia-Spaß
mit FolioworX
Beim ersten Start. des Pro-
gramms, öffnet sich ein Fen-
ster, in dem diverse Einstellun-
gen eingegeben werden. Es
lassen sich Bildschirmmodus,
CD-ROM-Dateisystem, Puffer-
größe, Dithermethode und
mehr einstellen. Später kann
man aus dem Programm her-
Platz auf der CD
in MByte
0,075
0,3
16,92
1,2 (komprimiert)
4,5 (komprimiert)
Wurden bei der alten Pro-
grammversion mit einem Ami-
ga 4000/030 für den Aufbau
eines bildschirmfüllenden Bil-
des etwa 20 Sekunden ge-
braucht, geschieht das jetzt in
ca. sieben Sekunden.
Zur manuellen Steuerung des
Programms werden Bedienele-
mente, wie sie vom Audio-CD-
Player bekannt sind, dargestellt.
Damit kann man von Bild zu
Bild hangeln, eine Pause ma-
chen oder eine weitere CD an-
fordern. Hilfe zu einer Funktion
bekommt man, wenn sich der
Mauszeiger über dieser Funkti-
on befindet und die Taste
<Help> gedrückt wird. Je nach
Bedarf, kann das Bedienfenster
geschlossen und der Player mit
Tastatur und Maus bedient wer-
den. Auch Photo-CDs werden
von »FolioworX« problemlos
gelesen, wobei die Bilder nach-
N RE
Speicherbedarf
Bei der Speicherungder
‚Bilder auf einer »Kodak
Portfolio-CD« hat man die
Wahl zwischen einer der _
drei Auflösungen des »Ko-
dak Photo-CD-Packs-For-
mat« (Base, 4Base, 16Base).
Ist die CD lediglich für Vor-
führungen an einem Fern-
sehgerät gedacht, reicht
eine Auflösung von 512
Zeilen x 768 Pixel aus. Für
‚eine Minute Audio werden
etwa 10 MByte Speicher-
kapazität auf der CD bean-
sprucht. Insgesamt sind für
Bilder und Ton ca. 600
‚MByte Speicher pro CD
vorhanden. 2
einander angezeigt werden.
Was dabei allerdings noch
fehlt, ist die Möglichkeit, eine
Diashow für diese CDs zusam-
menzustellen oder die Auswahl
bestimmter Bilder.
Fazit: Die deutliche Verbes-
serung der Anzeigegeschwin-
digkeit des Players in der neuen
Version macht das Anschauen
von Portfolio-CDs zum Vergnü-
gen. Eine umfangreiche Grafik-
kartenunterstützung läßt das
Betrachten der Bilder auch in
einer Farbtiefe von 24 Bit zu. M
Literatur: [1] David Göhler, Duomedia, AMI-
GA-Magazin 2/95, Seite 32
DOKUMENTATION
EC 1110|
BEDIENUNG
ERLERNBARKEIT
LEISTUNG
liest Photo-CDs; unterstützt
kkarten; Darstellung
uf der Workbench; Amiga-
uide-Hilfe auf Tasten-
druck; schnelle Bildanzeige
zusätzliche Funktio-
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wendungsprogramm auf einem Personalcomputer.
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Kapitel 1 - Die Erde
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. Aoımma os rn üpehngfiten; warn da in aagegamgemen Dichren gan ul
7u nieldgen Vikameeinden,
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Die beiden Interface sind durch ein 5-polige
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EB Photo-CD: Australia
Reisefieber
Eine riesige Auswahl erwartet alle, die
sich für Photo-CDs interessieren. Auf die-
sem Medium wird man zu fast jeden The-
ma fündig. Weit oben auf der Beliebt-
heitsliste rangieren Reiseberichte, die Bil-
der aus fernen Ländern zeigen.
Aus diesem Bereich kommt die CD
»Photo-CD Australia«, mit insgesamt 100
Fotos der Landschaften und Tierwelt Aus-
traliens. Sie läßt sich mit dem Programm
»PhotoworX« oder »FolioworX« bequem
durchblättern. Während »FolioworX« die
Bilder nacheinander anzeigt, kann mit
»PhotoworX« zuerst eine Übersichtsdatei
geladen werden. Diese stellt jedes Bild
der CD als »Thumbnail« (Minibild) dar.
In dieser Kleinbildserie lassen sich schon
im voraus interessante Bilder erkennen,
die alle in jeweils fünf unterschiedlichen
Auflösungen auf der CD konserviert sind.
»Copyright EDV, Düsseldorf«
Vorsicht: Ein Kontinent voller Überra-
schungen erwartet Sie auf dem heimi-
schen Computermonitor
Somit präsentiert sich dem Betrachter ein
prall gefülltes Fotoalbum im Westenta-
schenformat. Die Qualität der Bilder ist
durchweg gut und für eine Verwendung
im DTP-Bereich bestens geeignet. Der
ausdrückliche Verzicht des Herstellers auf
Lizenzrechte legitimiert dieses Vorhaben.
Fazit: Australien auf dem Computermo-
nitor. 100 Bilder in guter Qualität bringen
dem Betrachter den Kontinent ein Stück
näher. Wer die Bilder mit dem Computer
weiter verwenden möchte, kann sich
über den Hinweis auf dem Cover »Bilder
lizenzfrei nutzbar!« freuen. Alle Fotos
sind in den fünf typischen Photo-CD-Auf-
lösungen abrufbar. tf
Preis: ca. 50 Mark
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee 115,
Tel. (05 11) 94 29 30
Ei Photo-CD: Four Seasons
Natur pur
Stimmungsvoll: Mit Profi-Blick durch die
Kamera geschaut - so hat jede Jahreszeit
ihre eigenen Reize
Von einem Profi-Fotografen stammen
die Bilder auf dieser CD. Der Betrachter
wird hier auf eine bezaubernde Reise
durch die vier Jahreszeiten eingeladen.
In gewohnter Weise bietet auch diese
CD 100 Fotos in den fünf typischen Pho-
to-CD-Auflösungen. Gezeigt wird ein
breiter Querschnitt durch eine Land-
schaft, wie man sie aus Bildbänden
kennt. Da sind stimmungsvolle Sonnen-
untergänge, blühende Wiesen, verträumte
Waldlichtungen sowie verschneite Wald-
hütten zu sehen.
Bearbeitungs- und Anzeigeprogramme
werden zwar mitgeliefert, allerdings sind
sie lediglich für MS-DOS: und Macin-
tosh-Rechner zu gebrauchen. Das hindert
aber nicht daran, daß diese CD auch auf
dem Amiga angeschaut werden kann. Mit
einem Programm, wie »FolioworX«, ge-
nießt man die Bilder in einer Diashow
und »PhotoworX« läßt darüber hinaus
noch komfortable Bearbeitung zu. Wer
die Bilder weiterverwenden möchte, kann
dies beruhigt tun, denn alle Fotos stehen
zur freien Verwendung zur Verfügung.
Tip: Nutzen Sie einen Teil der Bilder als
Motive für einen Kalender. Mit einem
guten Farbdrucker produziert, macht das
sicherlich einen guten Eindruck, nicht nur
in der Computerecke.
Fazit: Ein gelungener Spaziergang
durch die vier Jahreszeiten, den man sich
nicht entgehen lassen soll. Hier sieht man
durchweg hochwertige Aufnahmen, wie
man sie von einem Profi erwartet. Hinzu
kommt, daß alle Bilder lizenzfrei sind. tf
Preis: ca. 50 Mark
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee 115,
Tel. (05 11) 94 29 30
EI Photo-CD: SYBEX Sport
Auf die Plätze ...
Diese CD aus der Reihe SYBEX-CD-
Ware widmet sich dem Sport. Auf ihr
befinden sich 102 Bilder, wie üblich in
fünf unterschiedlichen Auflösungen.
Unter dem Punkt Systemvoraussetzung
wird zwar nichts vom Amiga erwähnt,
was aber nicht heißt, daß die CD für un-
ser System tabu ist. Im Gegenteil: Mit
dem Wichtigsten darauf, den Fotos, kann
der Amiga bestens umgehen. Auf dieser
CD sind interessante Schnappschüsse un-
terschiedlichster Sportarten wie Football,
Leichtathletik oder Drachenfliegen archi-
viert. Zum Anschauen eignen sich sehr
gut die Programme »PhotoworX« oder
FolioworX«. Während »FolioworX« die
Bilder in einer Diashow anzeigt, sind mit
PhotoworX« zusätzliche Möglichkeiten
einer Bearbeitung der Bilder bis hin zur
Ausschnittsvergrößerung möglich. Um
Olympiaverdächtig: Nicht nur Fußball ist
Trumpf - zu sehen gibt's ein Kaleidoskop
der interessantesten Sportarten
das Ergebnis zu archivieren, werden ver-
schiedene Wege zum Speichern angebo-
ten. Schon im HAM-8-Modus erscheinen
die Fotos in gewohnt guter Qualität. Ist
man jedoch im Besitz einer Grafikkarte,
kommt man in den wollen Genuß der
Photo-CD. Die Bilder dürfen weder wei-
ter verkauft, noch in irgendeiner Form
vertrieben werden
Fazit: Die Fotos sind durchweg von ei-
ner guten Qualität. Be
ö der Absicht, sie
weiter zu verwenden
sind die Lizenzbe-
dingungen zu beachten. Mitgelieferte
Programme zum Anschauen und zur
Bildbearbeitung gibt es darauf nur für MS-
DOS-Rechner. uf
Preis: ca. 25 Mark
Anbieter: Corpors= We haussee 115,
Tel. (05 11) 94 2933
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Festplatte 1,1 GB, 3,5", SCSI 599,-
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von uns bezogen haben,
Ei Portfolio-CD: Nord-West-Amerika
Ferientrip
Drei Reiserouten führen durch 13 Na-
tionalparks und zu anderen faszinieren-
den Orten des »Nord-Westens« der USA.
Der Text auf der Verpackung verspricht
ungefähr 60 Minuten Information und Un-
terhaltung in ca. 250 Bildern, deutscher
Sprache und mit Originalgeräuschen.
Die CD selbst präsentiert sich leider mit
einem krassen Fehler, der den Hörgenuß
erheblich mindert: Der akustische Teil ist
nicht synchron im Bezug zu den Bildern.
Das äußert sich in einem Durcheinander
von Text und Fotos. Das gleichen weder
guter Sound noch brillante Fotos aus.
Nervend ist, daß der Text plötzlich unter-
brochen wird. Nachdem das nächste Bild
eingelesen ist, wird der Text an der unter-
brochenen Stelle fortgesetzt. So bleibt nur
eines: Den Lautstärkeregler auf Null ge-
dreht, um sich dann wenigstens eine
Reiseplanung: Ein übersichtliches Menü
macht die Auswahl des gewünschten
Zielortes zum Kinderspiel
Diashow zu gönnen. Diese ist dann aber
sehr gut zusammengestellt und läuft auch
problemlos ab. Auf den besagten drei
Reiserouten sind jeweils mehrere Ziele zu
besuchen, die aus dem Hauptmenü her-
aus anzuwählen sind. Ob San Francisco,
der Grand Canyon oder der Sequoia Na-
tional Park, die Ziele sind allesamt se-
henswert.
Fazit: Schade, daß der Programmablauf
in Kombination mit der Soundausgabe
voll daneben gegangen ist. So bleibt die-
se CD lediglich eine Bildreportage, bei
der man sich die Kommentare selber den-
ken muß. if
Preis: ca. 50 Mark
Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System,
Portfolio-CD-Player-Software
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee,
30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69
Ei Portfolio-CD: Hannover digital
Stadtbummel
HANNOY Ep, HumEEEEEN
M le auf » 2
EEE Uü
PORTFOLIO CD N ß
Digital: Sehenswürdigkeiten, Treffpunkte
und eine Menge Wissenswertes rund um
die Hauptstadt an der Leine
Die Reihe »Cities digital« der Firma
»Corporate Media GmbH« stellt Städte
auf Kodak Portfolio-CD in Bild und Ton
vor. Eine davon zeigt Hannover, die Me-
tropole Niedersachsens.
Wer sich nicht nur die Bilder anschau-
en, sondern auch noch die akustischen In-
formationen genießen möchte, braucht
ein entsprechendes Abspielprogramm. Für
den Amiga gibt's dafür »FolioworX«.
Nachdem ein Begrüßungsbild gezeigt
wurde, wählt man mit der Tastatur oder
der Maus zwischen den Sprachen
Deutsch oder Englisch. Im Anschluß dar-
an erscheint ein Menü, aus dem ein The-
ma von insgesamt fünf ausgewählt wird.
Jedes Thema verzweigt in weitere Themen
und fesselt selbst Hannover-Kenner am
Bildschirm und Lautsprecher. In knapp
150 Bildern werden 60 Minuten lang der
Stadtkern und dessen Sehenswürdigkei-
ten, sowie das Messegelände vorgestellt.
Desweiteren erfährt man einiges über Ho-
tels und gutes Essen in der Stadt.
Ein weiterer Abschnitt beschreibt die
Geschichte und Gegenwart des »Großen
Garten Herrenhausen«. Angenehm dabei
die Musikuntermalung und der gespro-
chene Text. Man braucht sich also nicht
aufs Lesen zu konzentrieren.
Fazit: CD einlegen, »FolioworX« star-
ten, sich zurücklehnen und die Show ge-
nießen — das macht einfach Spaß. Zur CD
gibt's noch einen Stadplan, auf dem die
wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt
zu finden sind. tf
Preis: ca. 30 Mark
Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System,
Portfolio-CD-Player-Software
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee,
30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69
EI Portfolio-CD: FantaSeas
Tiefenrausch
Gehen Sie auf Tauchstation — die Dop-
pel-CD »FantaSeas« macht's möglich. Am
Computermonitor erleben Sie eine wun-
derbare Unterwasserwelt, gebannt auf
rund 300 Top-Fotos.
Die CDs sind zwar Portfolio-CDs, je-
doch wird der Sound vermißt. Nur die
Möglichkeit der Menüführung wird ge-
nutzt. Das ist aber auch schon der einzi-
ge Makel. Es können unterschiedliche
Themen mit der Maus oder der Tastatur
ausgewählt werden. Zu sehen gibt's
Schnappschüsse von Riffen mit schillern-
den Fischen, Großaufnahmen verschiede-
ner Seeanemonen, detaillierte Fotos von
Wracks aus dem 2. Weltkrieg und vieles
mehr. Die Aufnahmen zeigen die Wände
des Grand Cayman bis hin zur »Blue Cor-
ner« von Palau und Truk Lagoon in Mi-
kronesien. Sämtliche Bilder sind in den
Abgetaucht: Eine farbenprächtige Welt
voller Geheimnisse in exzellenter Qua-
lität offenbart sich dem Betrachter
fünf Standard-Photo-CD-Auflösungen ver-
fügbar und damit hervorragend im Grafik-
bereich einzusetzen. Dabei ist unbedingt
zu beachten, daß sämtliche Rechte beim
jeweiligen Fotografen verbleiben. Eine Li-
zenzgebühr wird bei einer Vervielfälti-
gung über 5000 Kopien verlangt.
Fazit: Die Qualität der Bilder und die
Auswahl der Motive können voll über-
zeugen. Beide CDs sind als Doppelpack
in einer Hülle und bescheren dem Be-
trachter insgesamt ein gelungenes Unter-
wassererlebnis. Einzig der Wunsch nach
erklärenden Worten zu jedem Bild bleibt
unerfüllt. tf
Preis: ca. 60 Mark (Doppel-CD
Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System,
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I T0o0Is, die Sie :
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Amiga-Magazin.
CD-SOFTWARE
EB Frischer Messewind
Neue CDs
Zur Messe in Köln hat sich mancher
Hersteller besonders bemüht,
rechtzeitig CDs zusammenzustel-
len, um dem großen Andrang
standzuhalten. Wir haben die neu-
en Scheiben für Sie getestet.
EB von David Göhler
ie CD-Zukunft ist eindeutig: Die
Welle rollt. Mittlerweile tauchen die
ersten Programme auf CD auch im Ami-
ga-Markt auf. Darunter einige Oldies wie
»TurboCalce 2.1« (für knapp 20 Mark),
aber auch ganz aktuelle Titel wie »Xi-
Paint 3.2«, das wir auf Seite 144 getestet
haben. Ein Besprechung der »Maxon-
CINEMA-CD« finden Sie auf Seite 38.
Doch nicht nur im Programmsektor tut
sich was. Immer mehr Anbieter drängen
mit Sammlungen von Bildern, Animatio-
nen und Klängen aller Art auf den Markt,
wobei für den Käufer nicht immer klar ist,
was sich auf der CD nun Nützliches be-
findet. Die Aufbereitung der Datensamm-
lung hat dabei ein nicht zu unterschät-
zendes Gewicht, denn was nützen die
schönsten Bilder und Animationen, wenn
man sie sich nicht ansehen kann. Gerade
unter den Produzenten von Bild-CDs gibt
es noch schwarze Schafe, die einfach al-
les »draufklatschen« und sich nicht um
Grafikkarten oder Farbbeschränkungen
älterer Rechnern kümmern. -Auch ist uns
eine CD einer bekannten Serie unterge-
| kommen, die ein LhA-Keyfile enthält —
i das kann heftige Schadensersatzforderun-
? gen nach sich ziehen. Etwas mehr Sorg-
falt kann man sich als Anwender da
schon wünschen.
Auf den nächsten Seiten finden Sie kur-
ze Tests der CDs, die wir auf und kurz
| nach der Messe in Köln erhalten haben.
Ein besonderes Highlight war dabei die
»Meeting Pearls Vol. Ill«, deren Bespre-
chung deswegen auch etwas ausführ-
licher ausfiel.
Sollten Sie CDs vermissen, die »doch
schon beworben werden«, liegt dies dar-
an, daß wir sie noch nicht haben oder
nicht rechtzeitig vor Redaktionsschluß er-
hielten. Sobald sie eingetroffen sind, wer-
den wir sie unter die Lupe nehmen.
36
Mi Raytracing
CINEMA STUDIO
Wie ließe sich Raytracing besser er-
klären als auf einer CD mit interaktiven
Workshops? Die CD des Lechner-Verlags
bedient sich genau dieser Methode.
Inhalt: Von grundlegenden Bedienungs-
hinweisen bis zu speziellen Tips findet der
Cinema-Besitzer alles, was er zum guten
Einstieg in die Materie benötigt. Fertige
Bilder und Animationen zeigen schnell Er-
gebnisse, die erreichbar sind. Mit der De-
moversion von Cinema 1.5 können auch
Teile der interaktiven Workshops nach-
vollzogen werden. Viele Objekte, Szenen
und Texturen lassen sich für eigene Pro-
jekte ebenfalls gut einsetzen.
Die interaktiven Work-
Komfortabel:
shops lassen sich über AMosaic kinder-
leicht bedienen
Oberfläche: Die CD benutzt je nach
Betriebssystemversion zwei verschiedene
Anzeigeprogramme. Unter Amiga-OS 2.0
wird »AmigaGuide« verwendet, Bilder
und Animationen müssen angeklickt wer-
den, damit sie ein externes Anzeigepro-
gramm darstellt. Unter Amiga-OS 3.0
übernimmt »AMosaic« diese Aufgabe.
Teilweise sind die Bilder ins Dokument
eingebunden. Größere Bilder und Anima-
tionen erscheinen immer auf einem eige-
nen Bildschirm.
Fazit: Für den Einsteiger in das Raytra-
cing-Programm Cinema AD ist die CD eine
sehr große Hilfe. Gerade mit AMosaic wird
das Lesen und Ansehen zum Vergnügen. rb
f
EHE BE
834.05 91
BE Grafik & Animation
DO IT!
Effektvoll: Viele Ideen und Vorlagen für
den eigenen Videotitel findet man auf
der CD »DO IT!«
Die CD enthält eine ausgewogene Mi-
schung von Workshops aus den Themen-
bereichen Raytracing mit »Imagine«,
Morphing mit »Morph Plus« sowie Ani-
mationen mit »DPaint V«. Für Videobeti-
telung ist also fast alles vertreten.
Inhalt: Auf der CD befinden sich 21
Szenen für Imagine und die Beschreibung,
wie man sie eigenen Bedürfnissen anpaßt.
Um die Szenen neu berechnen zu lassen,
benötigt der Benutzer aber Imagine 3.0
und eine Festplatte, da sie sich nicht von
der CD starten lassen. Dasselbe gilt auch
für die sechs DPaint- und neun Morph-
Plus-Animationen. Bei den Imagine-Pro-
jekten gibt es noch etwas Arbeit, wenn
das Programmverzeichnis »IM30« nicht
auf einer Platte namens »Work:« liegt. Die
fertigen Animationen liegen in verschiede-
nen Farbtiefen und Größen vor.
Nebenbei erhält man noch eine Demo-
version des Sicherungsprogramms »Dia-
volo Backup 3.2«, das zwar speichern,
aber nicht restaurieren kann.
Oberfläche: Das Ansehen der Work-
shop-Texte und der entsprechenden
Bilder geschieht komfortabel über eine
AmigaGuide-Datei.
Fazit: Wer einen Rundumschlag mit
vielen Ideen fürs eigene Video sucht, ist
mit der DO IT! gut bedient. rb
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
EI Datensammlung
Meeting Pearls
Vol. I
Als Perlen einer Schatztruhe, so präsen-
tiert sich die neue, 3. Auflage der gelun-
genen Shareware-CD-Serie. Deren trei-
bende Kraft, Angela Schmidt, hat sich
zum Ziel gesetzt, höchste Qualität zum
niedrigstmöglichen Preis anzubieten. Ge-
rade dieser »Non-Profit«-Gedanke führt
dazu, daß sich PD-Software und Share-
ware auf der CD finden, die man sonst
nirgendwo bekommt (evtl. auch nicht im
Aminet).
Inhalt: Das Angebot an PD- und Share-
ware auf der Scheibe ist sehr ausgewogen
und mit sicherer Hand ausgewählt. Man
findet fast nur 'die guten Sachen' aus
2975 Bytes (1024x768 truecolor JPEG)
Das neue FindPearls: Damit lassen sich
alle Perlen auf der CD mühelos auf-
spüren und auch gleich benutzen
jedem Bereich. Bilder und Musik machen
dabei nur etwa 50 MByte aus, der Rest
sind tatsächlich Software und zugehörige
Daten.
Zu den Perlen gehören die komplette
PasTeX-1.4-Distribution mit 96 MByte
und die aktuelle »Internet Movie Data-
base«: eine Datenbank, die fast alle Filme
mit Beschreibungen, Darstellern und
nützlichen Hinweisen enthält. Sonst ent-
hält die Scheibe Datatypes en masse, CD-
ROM-Software, Internet-Programme und
Services für jeden Zweck, Grafik- und
Musik-Software, Pack- und Archivierpro-
gramme, Amiga-E Version 3.2a und zahl-
reiche Hilfsprogramme und einiges mehr.
Unter anderem findet sich AmiTCP 4.0
Demo und auch die letzte Betaversion
vom momentan einzigen WWW-Browser
AMosaic 2.0.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Auch Spiele gibt's, so daß selbst für die
Entspannung die CD noch was zu bieten
hat. Auffällig ist dabei die durchgängig
gute Aufbereitung. Alles läßt sich
anklicken, ausführen und installieren, oh-
ne daß es erst entpackt werden muß.
Als besonderes Bonbon ist auf der CD
ein eingeschränktes CD-Write zu finden,
das nur mit der Meeting-Pearls arbeitet.
Damit kann man die CD neu arrangieren,
mit neuerer Software versehen, Icons an-
passen oder auch nur Fehler ausbügeln.
Oberfläche: Den Zugriffs-, Konfigurati-
ons- und Suchmöglichkeiten sind fast kei-
ne Grenzen gesetzt. Es gibt wohl keine
CD auf dem Markt, bei der man soviel
einstellen kann — aber zum Glück nicht
muß. Das komfortable »FindPearls« hat
Markus Illenseer erweitert. Es kann nun
auch noch Liesmich-Dateien und Anlei-
tungen zu (im Programm) ausgewählter
Software anzeigen sowie direkt Directory-
Opus oder das PD-Utility Filer (ebenfalls
auf der CD enthalten) dazu bringen, den
Inhalt des ausgewählten Verzeichnisses
anzuzeigen. Leider liest es nicht die Da-
teien der Meeting Pearls Il.
Hinzu kommen diverse ausgefeilte
AmigaGuide-Dateien mit Suchmöglich-
keiten über alle Texte auf der CD (was
selbst auf einem 4fach-Speed-Laufwerk
noch Minuten dauert). Damit dürfte jeder
finden, was er sucht - wenn es auf der
CD ist.
Beim ersten Mal lohnt es sich, das In-
stall-Skript »clickme.first« auszuführen
und evtl. Anzeige-Programme für ca. 25
Dateitypen festzulegen; dies muß man
aber nicht. Die Programme liegen fast al-
le ausgepackt und fertig. installiert vor
und können direkt von der CD gestartet
und ausprobiert werden.
Fazit: Die Meeting-Pearls-Serie ent-
wickelt sich zu dem, was Fred Fish
für Disketten war: Top-Software anwen-
derfreundlich aufbereitet. Wer sich gera-
de erst ein CD-ROM-Laufwerk zugelegt
hat, sollte die 15 Mark auch noch auf-
wenden. Besser zusammengestellt oder
billiger gibt es Shareware und PD-Soft-
ware auf keiner CD. dg
ng preis: 14, ‚80 Mark
Datenmenge: ca. 650 Möyte
_bootfähig: nein &
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"Schatztruhe,
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EI Datensammlung
Aminet 9
Nicht nur aus dem Aminet: Die Aminet®
bietet auch einige kommerzielle Spiele
von der CD »Gamer’s Delight 2«
Jede Aminet-CD hat einen Schwerpunkt
Diesmal kommen die Computer-Spieler zı
ihrem Recht. 300 MByte PD-Spiele unc
fünf kommerzielle Games sind dabei.
Inhalt: Insgesamt gibt es 450 MByte aı
Neuheiten auf der CD (ungepackt). Di
300 MByte Spiele sind natürlich nicht al
le neu, einiges war schon auf frühere:
CDs zu finden. Dafür gibt es die kommer
ziellen Games »Jumpman«, »Rescue«
»Fireball«, »Alienhunter« und »Rolling«
die alle von der Spiele-CD »Gamer's De
light 2« (ebenfalls von Ossowski) übeı
nommen wurden. Auch die Vollversio
des DOS-Tools »Filer« ist wieder dabe
Im Tools-Verzeichnis finden sich Pre
gramme zum Anhören von Musik ode
Anzeigen von Bilder-Animationen.
Oberfläche: Neben der bekannten Sucl
funktion sind noch einige zusätzliche Am
gaguide-Dateien (im Verzeichnis »Guides
vorhanden. Hier empfiehlt sich der »G:
mes-Guide«, der einem den Überblic
über die vielen Spiele erleichtert.
Fazit: Die Aminet9-CD ist vor allem fi
Spieler interessant. Es fällt auf, daß d
Aminet-CDs in letzter Zeit häufiger kon
merzielle Programme enthalten (hier eir
ge Spiele), die allerdings nur für die Kä
fer der CD bestimmt sind und nicht we
tergegeben werden dürfen. r
AMINET
Bi Animationen-CD
Eric Schwartz
CD-ROM
Gleich nachdem Eric Schwartz seine
ersten Comics auf »Fishs-Disks« veröf-
fentlichte, wurde sein Name zum Syno-
nym für Comic-Animationen besonderer
Qualität. Die gesammelten Werke sind
jetzt auf einer CD zu haben.
Inhalt: Neben den bekannten Animatio-
nen, wie z.B. »Anti Lemmin'« oder »Da-
ting Game«, sind auf der CD eine Reihe
weiterer, gelungener Kurz-Comics und
auch Bilder konserviert. Insgesamt enthält
die CD über 60 Animationen und weit
mehr als 200 Bilder. Viele der Animatio-
nen sind exklusiv auf dieser CD veröffent-
“licht. Die Comics »Pogo« und »Coyote 2«
fehlen, da die Akteure nicht aus der Feder
von Eric Schwartz stammen. Daneben fin-
den sich einige nützliche Programme auf
der Scheibe, wie z.B. »MainActor 1.55«,
»View«, »XAnim« und »Viewtek«.
Die Hauptperson: Amy the Squirrel
(weiblich) spielt in den meisten Anima-
tionen mit - natürlich die Hauptrolle
Oberfläche: Die Bedienung erfolgt
über die Workbench. Für alle Animatio-
nen und Bilder genügt ein Doppelklick,
um sie anzuzeigen. Leider sind einige der
Comics mit dem MovieSetter entstanden
und laufen nur dann einwandfrei, wenn
der Workbench-Bildschirm in HighRes
(PAL oder NTSC) geöffnet ist.
Fazit: Für Eric Schwartz-Fans ist diese
CD ein absolutes Muß. Qualtität und Be-
nutzerführung (englisch) überzeugen.
M. Watzl/ww
EB Animationen-CD
Animania Vol. 1
Im Anflug: Eine Szene aus den über hun-
dert Animationen der gut gefüllten CD
Erst wenn sie sich bewegen, sind Bilder
richtig schön. Auf der »Animania Vol. 1«
zeigen Profis, wie gut Amiga-produzierte
Filmchen sein können.
Inhalt: Mit 578 MByte gut gefüllt, fin-
den sich auf der Scheibe 112 Animatio-
nen, davon 45 im FLI-, der Rest im IFF-
ANIM-Format. Zum Abspielen der Ani-
mationen ist VT installiert. Die Größe der
Animationen als Dateien bewegt sich da-
bei von einigen hundert KByte bis zu
neun MByte. Die meisten Filme sind
recht klein (160 x 120 Punkte). Betrachtet
man die Einzelbilder, sind sie darüberhin-
aus oft recht grob gerastert.
Nichtsdestotrotz sehen die meisten
Animationen schön aus - vor allem die
Ideen sind nicht immer die gleichen. Auf-
grund der Größe laufen sie aber selten
länger als 20 Sekunden.
Oberfläche: In drei Verzeichnissen sind
die Animationen ohne bestimmte Ord-
nung untergebracht. Die FLI-Dateien las-
sen sich nicht anschauen, da ein Abspiel-
programm dazu fehlt. Das Shareware-Pro-
gramm MainActor verarbeitet sie dagegen
klaglos (ist aber nicht auf der CD enthal-
ten). Alle anderen Animationen können
per Doppelklick gestartet werden.
Fazit: Wer Animationen sucht, wird
hier fündig. Auch einige Anregungen und
nette Ideen kann man gewinnen. Die Be-
dienung könnte deutlich besser sein. dg
m Raytracing
MaxonCINEMA
4D CLASSIC-CD
CDs mit Objekten für Raytracer gibt es
einige, aber die CD von Maxon ragt aus
der Masse heraus. Schließlich wird der
Raytracer mitgeliefert.
Inhalt: Neben der Vollversion von
»MaxonCINEMA 4D« V1.5, die auch
zum Update berechtigt, findet man das
zugehörige Handbuch als »Hothelp«-Da-
tei. Neben 31 Objekten und-knapp 150
Texturen zum Selbstberechnen enthält
die CD noch 16 Animationen und über
60 Bilder. An Maxon-Demos herrscht
kein Mangel: HotHelp, BASIC, CAD 2.5,
Cinema 4D 2.1, Magic 2, Multimedia,
PLP 2.1, Sigmath, Tools und Twist 2.
Oberfläche: Die CD besitzt keine eige-
ne Oberfläche, sondern wird über die
Workbench bedient. Bei Animationen
und Texten funktioniert dies auch, da ent-
sprechende Programme auf der CD das
Abgefahren: Neben Bildern findet man
auf der CD auch die Vollversion des
Raytracers » MaxonCINEMA 4D« V1.5
Anzeigen erledigen. Die JPEG-Bilder hin-
gegen sind nur als Namen sichtbar und
nicht über Doppelklick auf den Bild-
schirm zu bringen.
Fazit: Wer mit Raytracing anfangen will
und noch kein Programm dafür besitzt,
macht mit der CD von Maxon ein fantasti-
sches Schnäppchen. Alle, was man
braucht, findet man, sogar ein Updateange-
bot auf neuere Versionen des Raytracers.rb
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1200 und neuerlich auch für den AMIGA 2000 extrem
leistungsfähige und außerordentlich preisgünstige
Beschleunigerkarten in verschiedenen Preis- und
Leistungsklassen zur Verfügung.
Basierend auf 68030- und 68060-Prozessoren, mit
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Für den AMIGA 4000 bietet unser CYBERSTORM-
Beschleunigerboard auf Basis des 68060-Prozessors und
mit modularer Aufrüstbarkeit weiterhin unübertroffene
Leistung und Flexibilität, und hat damit einen Standard
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Grafikleistung auf dem AMIGA wurde, nicht zuletzt
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klaglos.
Die Lösung
2 heißt »c't rom«,
von denen
es mittlerweile
er Abruf zwei gibt: die
wissen 94-
und 92/
93-Ausgabe.
Die CDs ent-
halten alle
Artikel der
genannten Jahrgänge als
HTML-Seiten (steht für Hyper-
Text Markup Language), aller-
dings mit allzu kleinen Bildern.
Für andere Rechnersysteme
(Mac, Windows, OS/2) gibt es
eine komfortable Oberfläche
mit fehlertoleranter Su-
Bi Digitale Zeitschrift: c't auf CD-ROM
Gewichtsverlagerung
c't 1994 - Das Arahlv auf CD. =
ı magazin für
‚computer
1] Eine wählen Sie eine Ausgabe
es En
Kai
= ma
Die erste Seite: So präsentiert
sich die CD, wenn man die
erste Seite geladen hat
Da die Artikel alle als
HTML-Seiten abgelegt sind,
kann man sie problemlos mit
einem WWW-Browser wie
»AMosaic« ansehen, durchsu-
chen oder als ASCII-Text spei-
chern. Dank der gelungenen
Aufbereitung lassen sich die
Texte aber auch angenehm
am Bildschirm lesen. Der Auf-
bau ist dabei recht einfach: Im
Hauptverzeichnis der CD gibt
es den Ordner »HTML« und
che, die auf dem Ami-
ga leider gar nichts
bringt, aber deren Da-
tenbasis für Amiga-Sy-
steme leicht nutzbar
ist — dazu gleich mehr.
Ebenfalls auf der
CD sind alle Listings
und Programme, die
in den Artikeln er-
wähnt oder abge-
druckt wurden. Sie
sind jeweils als Zip-
Archive ablegt. Das
Programm »Unzip«
(zu finden im Set 4
der AMIGA-Magazin-
PD-Disketten 12/95)
entpackt sie ohne Pro-
bleme.
40
PD-Disketten-Support
HTML ist die Sprache des World Wi-
de Webs (WWW), des Internet-Dien-
stes, der das Internet erst populär ge-
macht hat. Da es Anzeiger für
WWW für jeden Rechner gibt, ist es
sinnvoll, Texte und Bilder in dieser
Form auf CDs zu brennen. Nur die-
sem Schachzug ist es zu verdanken,
daß die c't rom auch auf Amigas ein-
fach nutzbar ist.
Um Ihnen die Nutzung der CDs wei-
ter zu vereinfachen, finden Sie auf
der PD-Diskette Nr. 2 die nötigen
ARexx-Skripts und Hinweise, um die
auf den Scheiben enthaltenen Da-
tenbanken direkt im Verein mit
AMosaiec und DB2.9 zu verwenden.
dort die Datei
»default.htm«,
die aufgrund der
bekannten MS-
DOS-Beschrän-
kung nicht auf
».html« endet.
Lädt man mit
AMosaic diese
Showmaster
Multimedia-Praxis: Toolbook 3.01
Robert Seetzen, Detlef Beyer
Über diesen Trick ist die CD
ebenfalls so leicht nutzbar,
wie vom Mac oder unter OS/2
(s. Bild unten). Dadurch wer-
den beide Scheiben zur Fund-
grube für alle, die systemüber-
greifend interessiert sind,
Science-Fiction-Stories lieben
(fast jede Ausgabe eine!) oder
Perfektes Duo: Mit AMosaic und DB2.9 kann man die
»c't rom« perfekt nutzen - ARexx macht's möglich
Seite als »Local Page«, kommt
man auf die erste Seite (s.
Bild): Sie ist die Wurzel des
c't-Baums. Von da aus kann
man sich von Ausgabe zu
Ausgabe und von Artikel zu
Artikel hangeln. Eine Suche
über Aritkelgrenzen hinweg ist
so aber nicht möglich.
EI Gewußt wie!
Doch im Verzeichnis
»UNIX« der CD findet sich ei-
ne ASCII-Datenbank, die sich
nach wenigen Anpassungen in
die PD-Datenbank »DB2.9«
problemlos integrieren lies.
Diese besitzt einen ARexx-
Port und kann auf Doppelklick
hin auch ARexx-Skripts starten
- und somit AMosaic dazu
veranlassen, den Artikel zu la-
den, den man in der Daten-
bank gefunden hat.
nur mal feststellen wollen, wie
schnell der Amiga im Ver-
gleich zu anderen Systemen
ist. An Amiga-Stoff haben c't
und damit auch die digitalen
Datenträger leider so gut wie
nichts zu bieten.
Fazit: Wer sich beim letzten
Umzug an den c'ts den Bauch
verrenkt hat, aber trotzdem
gerne »mal was in c't nach-
schlagen« möchte, ist mit den
c't roms gut bedient. Die 95-
Version ist schon angekündigt
und soll noch im Dezember
zu einem Preis von 69 Mark
erhältlich sein. Vielleicht ist
es da sogar billiger und um-
weltschonender, wenn man
sich nur die digitale Version
zulegt. |
Bezugsdaten: eMedia, Postfach 610106,
30601 Hannover, Fax (05 11)5 35 21 47,
Preis: c'trom '92/'93 und c'trom '94 jeweils
69 Mark.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
gr"
W:: auch Sie zu den AMIGA-Anwendern
gehören, die den Blick auf morgen gerichtet
haben, können wir Ihnen heute mit Freude verkünden,
daß es für den AMIGA ein Leben nach dem 68000er gibt:
=’ oWE „>
AMIGA'" GOES POWER PC"
Die AMIGA-Welt hat davon geträumt, und nun ist es
Realität: Der Schritt in eine neue Leistungsdimension
weit jenseits der heutigen Standards wird vollzogen. Mit
der Implementation des leistungsstarken PowerPC-RISC-
Prozessors leitet phase 5 digital products eine richtungs-
weisende Entwicklung ein, an deren Ende eine
Prozessorkartengeneration steht, die den hohen
Ansprüchen von morgen gerecht wird.
Mit den Leistungsdaten der aktuellen PowerPC 603e-
und 604-Prozessoren kehrt der AMIGA an die Spitze
heutiger Desktop-Workstations zurück, und kann mit
den folgenden Generationen in der Leistung weiter vor-
anschreiten. Durch unsere auf die PowerPC-Prozessoren
optimierte Abbildung der Exec- und Multitasking-
Funktionen und eine leistungsstarke 68k-Emulation
bleibt existierende Software auf hohem Leistungsniveau
lauffähig. Mit aktiver Unterstützung des PowerUP-
Programms durch führende Softwarehersteller werden
Applikationen schnell verfügbar, die die volle Leistung
der neuen Prozessoren nutzen. Und mit dem zu unseren
kommenden PowerPC-Beschleunigern gelieferten
CyberGraphX 3.0 Native inklusive 24-Bit 3D- und Multi-
media-Schnittstelle bringen wir eine Betriebssystem-
erweiterung, die bestehende Leistungsgrenzen sprengt
und eine neue Ära der visuellen Performance auf dem
AMIGA einleitet.
Selbstverständlich wird es für alle Kunden, die sich
heute für eines unserer 68k-Beschleunigerboards
entscheiden, preisgünstige Upgrade-Möglichkeiten auf
diese neue RISC-Generation geben. Und da dies alles
schon Mitte 1996 verfügbar sein wird, gibt es eine klare
Antwort auf die Frage:
(114
WHERE DO YOU WANT TO BE TOMORROW?
In der Au 27 » 61440 Oberursel
Telefon (06171) 583787
Tech. Hotline (06171) 583788
Fax (06171) 583789
Weitere Informationen zu unseren
Produkten und natürlich die Produkte
selbst erhalten Sie im gutsortierten
Fachhandel oder direkt bei uns.
Änderungen in Preis, Technik oder Lieferumfang vorbe-
halten. Verwendete Produktnamen sind Handels-
marken oder Warenzeichen der jeweiligen Hersteller.
‚AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM
AG. PowerPC istein Warenzeichen der IBM Corp.
DIGITAL PRODUCTS
CD-SOFTWARE
Der SPIEGEL ist ein Nach-
richtenmagazin mit Traditi-
on. Wer ein Archiv braucht,
wird von den Hamburgern
ebenfalls bedient - die Aus-
gaben der letzten Jahre gibt
es auf CD.
MI von Ralf Kottcke
erade bei Nachrichten-
magazinen kann ein Ar-
chiv nützlich sein. Für Journa-
listen ist es beruflich ohnehin
interessant, aber auch Otto
Normalverbraucher kann sich
nachträglich darüber amüsie-
ren, wie sich welterschüttern-
de Krisen dann doch in Luft
aufgelöst haben.
Allerdings stellt sich bei sol-
chen Archiven ein Problem:
Die Zeitschriftenstapel (52
SPIEGEL im Jahr) beanspru-
chen einiges an Platz, und die
»Suche durch blättern« kostet
viel Zeit und ist oft genug von
wenig Erfolg gekrönt.
Die »SPIEGEL-CD-ROM-
Ausgaben« sind eine gute Al-
ternative zur herkömmlichen
Archivierung. Wir werden se-
hen, ob sie auch auf dem
Amiga funktionieren.
Mi Die Hardware
Zunächst brauchen Sie
natürlich einen Amiga, auf
dem Sie den Apple-Emulator
Shapeshifter starten können.
Eine Grafikkarte wird empfoh-
len. Nicht nur wegen der Ge-
schwindigkeit, sondern auch
wegen der Auflösung, schließ-
Spiegelau CD _
| Natürlich gibt es nicht nurden
Spiegel-Jahrgang 1994 auf CD. Die
älteren Ausgaben sind etwas preis- |
‚werteralsdienuen.
‚Spiegel 1992 auf CD: 150 Ma
42
CD-ROM: Spiegel 1994
Spiegelkabinett
lich wollen Sie auf den Doku-
menten auch etwas erkennen.
Dazu brauchen Sie noch ein
CD-Laufwerk, das sich auch
auf die entsprechende Heft-
nummer und navigieren über
das Inhaltsverzeichnis per
Mausklick zum gewünschten
EESEITEEHIEEETTER FESTER
Spiegel auf CD: Titelbilder, Fotos und Texte kann man anzei-
gen, durchsuchen und auch in Fremdformate exportieren
mit dem Shapeshifter einbin-
den läßt. Mit dieser »Apple-
Standardausstattung« können
Sie die CD benutzen.
Ei Die Software
Um Acrobat-Formate laden
zu können, brauchen Sie ein
entsprechendes Anzeigepro-
gramm, das sowohl für Win-
dows als auch für Apple auf
der CD enthalten ist. Dieses
Programm. benötigt in der
Apple-Version den ATM (Ado-
be Type Manager) in der Ver-
sion 3.6 oder höher. Nachdem
Sie das Programm auf Festplat-
te installiert haben, können Sie
es.starten und die Acrobat-Do-
kumente anzeigen.
M Was kann Acrobate?
Wenn Sie den Acrobat-An-
zeiger starten, finden Sie am
linken Bildschirmrand alle 52
Spiegel-Ausgaben des Jahres
1994 aufgelistet. Wenn Sie
bereits wissen, wo Sie suchen
müssen, klicken Sie einfach
Natürlich kann man die Sei-
te auch vergrößern und ver-
kleinern oder einfach Seite für
Seite durch die Ausgaben blät-
tern. Weiterhin ist es möglich,
Texte und Bilder zu markieren
und in anderen Programmen
weiterzuverarbeiten. Dabei ist
jedoch zu beachten, daß die
Texte alle Trennstriche in den
ASCII-Code übernehmen.
Auch die Bilder haben nicht
etwa die Qualität der Fotogra-
fie, sondern sind:nur so gut,
wie sie einst gedruckt wurden.
Wenn Sie Texte und Bilder
unter Amiga-DOS weiterverar-
beiten wollen, nehmen Sie am
besten eine MS-DOS-Diskette
zu Hilfe, die Sie auf beiden
Systemen lesen und beschrei-
ben können. Natürlich sind
alle Texte und Bilder urheber-
rechtlich geschützt und dürfen
ohne Genehmigung des
SPIEGEL nicht weiterverbreitet
werden.
Was ist Acrobat?
waltet werden.
»Acrobat« ist ein Austausch-Format im Bereich DTP (»Desk-
top Publishing«). Es wurde von Adobe definiert. Der Sinn die-
ses Formats ist es, DTP-Dokumente zwischen unterschiedli-
chen DTP-Programmen austauschen zu können. Das ist eine
schwierige Aufgabe, weil jedes DTP-Dokument unzählig Pa-
rameter enthält, die von Programm zu Programm anders ver-
‚Zwar gibt es sowohl unter Windows als auch auf dem Apple
Macintosh Programme, die Acrobat laden oder zumindest an-
zeigen können. Dem Amiga bleibt der Zugang zu diesem For-
mat verwehrt. Aber weil der Amiga über die Software »Shape-
shifter« den Apple Macintosh emuliert, besteht die Möglich-
re die Spiegel-CD auch mit dem Amiga anzuzeigen.
Artikel. Auch ein Blättern in
der Zeitschrift ist vorgesehen.
Wer ein bestimmtes Thema
braucht, kann sich per Textsu-
che die passenden Beiträge
auswählen lassen. Diese Opti-
on lernt man erst so richtig zu
schätzen, wenn man mal auf
der Suche nach einem be-
stimmten Artikel zwei Stunden
lang vergeblich einen Stapel
Magazine durchwühlt hat.
Fazit: Als Archiv ist die
Spiegel-CD hervorragend ge-
eignet. Das Weiterverarbeiten
ist durch das Acrobat-Format
etwas umständlich, wobei der
Export vom -Apple auf den
Amiga die Sache noch zusätz-
lich kompliziert. Wer diese
CD für 200 Mark kauft, sollte
sich über Möglichkeiten und
Grenzen des Konzepts im kla-
ren sein. |
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
rw.
Januar 1996
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ee. A Capellı 22 Om: 9m» sızkac. 1119,-
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/ automatisches Umschalten mit Studio
0-13°° & 15-180:
CD-SOFTWARE
Das »Volk der Dichter und
Denker« kann seine Literatur
nun auch auf CD bekom-
men: Der Reclam-Verlag hat
sich der verantwortungsvol-
len Aufgabe angenommen,
die Klassiker in ganz neuer
Aufmachung zu verlegen.
BI von Ralf Kottcke DER BEDIENTE.
Gott helf, Herr Richter! Der Gerichtsrat Walter
Läßt seinen Gruß vermelden, gleich wird er hier sein.
ADAM. Ei, du gerechter Himmel! Ist er mit Holla
ei allen CDs, die für frem-
de Betriebssysteme zusam- Schon fertig?
n DER BEDIENTE. Ja, eristim Huisum schon.
mengestellt wurden , stellt sich ADAM. He! Liese! Grete!
die Frage, wie sie denn nun LICHT. Ruhig, ruhig jetzt.
; Zn ADAM. Gevatterchen!
auf dem Amiga funktionieren. LICHT. Laßt Euern Dank vermelden.
Sounds, Bilder und Texte las-
sen sich in fast allen Fällen
vom Amiga importieren. Gele-
gentlich sind die Daten aber in
einem Format gespeichert, das
nur Windows-Programmen
(z.B. Toolbook) zugänglich ist.
ADAM. Was tu ichjetzt? Was laß ich?
(Er greift nach seinen Kleidern.)
ERSTE MAGD (fit auf).
REN
Reclams Universal-Bibliothek
Die »Philipp Reclam jun. Verlag GmbH« ist vor allem durch die Uni-
versal-Bibliothek bekannt. Die kleinen gelben Bücher, die zu günsti-
gem Preis klassische Literatur unters Volk bringen, erhalten nun:ihr ı
Pendant auf CD-ROM.
Bereits 1867 startete Anton EulE® Reclam die Buchreihe mit dem
Kommentar:
»Universal-Bibliothek ist der Gesamititel, unter welchem eine Samm-
lung von Einzelausgaben allgemein beliebter Werke erscheint. ... An
der Fortsetzung dieser Sammlung wird unausgesetzt gearbeitet. Ihr
Umfang wird von der Aufnahme abhängen, welche dieselbe beim
Publikum findet. Das Erscheinen sämtlicher classischen Werke
| unserer: Literatur, die ein allgemeines Interesse'in Anspruch nehmen
und deren Umfang es gestattet, wird versprochen. «
Das gleiche Konzept soll für die CDs gelten. Einige werden bereits
verkauft, weitere sollen im Frühjahr 1996 erscheinen. Für zwei Gro-
schen (der Preis des Faust im Jahr 1867) bekommt man die CDs zwar
nicht, aber 14, 20 Mark ist Sue ein einstigen ie
Verfügbar: un
H.v. Kleist: Der erde Kıug
J.W.v. Goethe: Faust (Der Tragödie erster Teil)
F. Kafka: Die Verwandlung .
‚J-Wiv. Goethe: Die Leiden des ungen.Werkher: De
Jıv.: Eichendorff: Aus dem: Leben eines Taugenichts
Geplant für Frühjahr 1996:
-G.E. Lessing: Nathan, der Weise -
T. Storm: Der Schimmelreiter
A.v. Drosthe-Hülshoff: Die Judenbuche
F. Schiller: Wilhelm Tell . =
F. Wedekind: Frühlings Erwachen ni Re
Anbieter: directMedia, Symeonstr. 6, 12279 Berlin, Tel. (0 30) 72 39 31-0, Fax (0 30) 72 39 31-99, :
Preis pro CD: 14,90 n
Ein Bedienter tritt auf. Die Vorigen. - Nachher:
Zwei Mägde.
DER BEDIENTE. Und morgen reisen wir nach Hussahe.
Hier bin ich, Herr. 170
ERRTEREEET ET REN ER ERETUTT ERTER
M CD-ROM: Reclams Klassiker
Alte Meist
Zweiter Auftsitt
(D
r
114
WERTET Rx
Ein Klassiker: »Der zerbrochne Krug« ist nur einer von vielen
Werken, die Reclam auf CD veröffentlichen will
Das trifft auch auf die CD-
Serie »Reclams Klassiker auf
CD-ROM« zu. Alle CDs dieser
Serie sind gleich aufgebaut.
Obwohl die CDs eine Tool-
book-Oberfläche benutzen,
kann auch der Amiga auf Teile
der Daten zugreifen. Befassen
wir uns daher zuerst mit den
Dateien, die auch der Amiga
Heinrich v. Kleist: Neben dem
Text gibt’s auch ein Bild
plettes Hörspiel. Allerdings ist
zu beachten, daß die Sound-
Dateien selten wesentlich
kleiner als 1 MByte sind.
Genügend Arbeitsspeicher ist
also Voraussetzung.
Anders sieht es mit den Tex-
ten aus. Um ASCIl-Text zu er-
halten, braucht man tatsäch-
lich einen Windows-Computer
mit CD-Laufwerk (vielleicht hat
ein Bekannter einen zu Hause,
oder man nimmt den Büro-
rechner). Hat man das Pro-
gramm installiert, kann man
den ASCIl-Text ins Windows-
Clipboard kopieren und von
dort per Text-Editor auf die
Diskette schreiben.
Neben dem Literatur-Text
bekommt man auch den Le-
benslauf des Autors, Hinweise
auf Sekundärliteratur und eine
Inhaltsangabe des Werks.
Fazit: Durch die Toolbook-
Oberfläche ist die CD mit
dem Amiga nur eingeschränkt
nutzbar. Wer sich jedoch die
geschlossen.
Reclams Klassiker. als HTML?
Der HTML-Standard, der u.a. im World Wide Web verwen-
det wird, hat den Vorteil, daß er transparent ist (alle Daten
liegen in Standard-Formaten vor) und auf allen Betriebssyste-
men verwendet werden kann, für die es WWW-Browser gibt
(Amiga-OS, Unix, Windows, OS/2 etc.).
Der Hersteller der Reclam-CDs hat sich jedoch gegen HTML
entschieden. Die grafischen Gestaltungsmöglichkeiten seien
zu eingeschränkt. Sollte sich das mit dem Ausbau des HTML-
Formats ändern, sei eine HTML-Umsetzung nicht mehr aus-
ohne weiteres lesen kann. Da
gibt's zunächst einige Bilder
im BMP-Format, die den Autor
und auch Szenen aus dem je-
weiligen Buch zeigen.
Interessant sind auch die
WAV-Dateien. Man kann sie
per WAV-Datatype über das
Amiga-Betriebssystem abspie-
len und bekommt so ein kom-
Mühe macht, bei einem Win-
dows-Anwender die Texte zu
exportieren, bekommt neben
dem nackten ASCII-Text viele
Informationen über den Autor
und Sekundärliteratur zum
Werk. Die Bilder und nicht
zuletzt die WAV-Dateien las-
sen sich auch auf dem Amiga
verwenden. |
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Der AMIGA Distributor
8 Jahre AMIGA Kompetenz
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Controller 0/8MB 278,- „candoubler für A1200 mit AMB für A1200 399,-
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30655 Hannover 34117 Kassel 49074 Osnabrück 33098 Paderborn DIREKT VERSAND
Schierholzstr. 33 Entenanger 2 Goethering 3 Mühlensir. 16
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KURS
Abfragen und Schleifen
sind das Salz in der Suppe
der Programmierung: Ohne
sie ist es fad. Nachdem nun
Mi Strukturen & Prozeduren (Folge 3)
Ist doch E klar!
Repetitionen (Schleifen) einen
Programmteil beliebig oft wie-
fast alle Variablentypen
vorgestellt sind, geht es al-
so jetzt im wahrsten Sinne
des Wortes rund.
EI von Marcel Bennicke
in Variablentyp ist in der
letzten Folge nur nament-
lich angeklungen: die Liste mit
dem Schlüsselwort LIST. Sie ist
eine Mischung aus den Daten-
typen STRING und ARRAY OF
LONG. LISTs stellen eine Fol-
ge von Zahlen dar, die bis zu
32 Bit breit sein dürfen. Ihre
Deklaration erfolgt analog zu
Strings, aber mit dem Schlüs-
selwort »LIST«. Die Zeile
DEF liste[40] :LIST
deklariert eine Liste mit maxi-
mal 40 Einträgen.
Auch in der internen Dar-
stellung sind Listen den Strings
ähnlich, da der Compiler die
gleichen unsichtbaren Verwal-
tungsdaten anlegt. Deshalb
gilt auch hier, daß LISTs nur
mit den entsprechenden Funk-
tionen zu bearbeiten sind.
Das Auslesen der Einträge
erledigt die Funktion »List-
Item()«. Die Anweisung »Wri-
teF('\d\n', Listltem(liste,0))«
gibt folglich das erste Listen-
element der oben deklarierten
Variablen aus.
Als Besonderheit kann eine
Liste ähnlich einem String
auch an Ort und Stelle erzeugt
werden. Dazu werden die ein-
Listenfunktionen
klärt.
nach listv.
das Ende von listv an
»SetList(listv, EistLenllistw)«
46
Hier sind alle Funktionen aufgelistet, die sich zur Manipula-
tion einer LIST-Variablen nutzen lassen. Dabei sind Argumen-
te, die Sie ab V3.0 weggelassen können, wie bei den String-
funktionen mit einem Gleichheitszeichen versehen.
Die Bezeichnung »listv« wurde überall dort verwendet, wo
als Parameter eine mit »DEF ..
ble nötig ist. Steht nur das Kürzel »list«, genügt auch eine
»Sofortliste«, die unter Angabe eckiger Klammern erzeugt
wird. Das erste Listenelement hat die Position Null.
„LIST« vereinbarte LIST-Varia-
k=List(länge): Belegt wie die Funktion String() Speicher nur
Air eine EList, Fehlerabfrage und Freigeben wie bei String() er-
> ListCopydlistv,list, SID: Kopiert ae aus list
[92 ListAdddlistv, a Fügt n Listenelemente von list an
> ListCmpflist1,list2,n=ALL): Vergleicht list mit list2. Dabei
| werden nur die ersten n Einträge berücksichtigt.
& länge:=ListLen(list): Bestimmt die Länge einer Liste, d.h.
wieviele Einträge sie momentan hat
& max;=ListMax(listv): Ermittelt die maximale Länge einer Liste
© wert: =Listitem(list, index): Liefert den Wert, den ein Li-
steneintrag enthält (z.B. »Listitem([9, 3,5],1)« ergibt 3).
‚© Setlist(listv,Länge): Setzt die maximale Länge einer Liste
neu. Reorganisiert interne Verwaltungsdaten, nachdem die
Liste ohne eine Listenfunktion verändert wurde. Wie bei
»SetStr« gibt es auch hier einen Sendardaanfe
zelnen Listenelemente — durch
Kommas getrennt — aufgezählt
und von eckigen Klammern
eingeschlossen. So ein Aus-
druck ist dann quasi einem
ARRAY OF LONG gleichzu-
setzen, das einen konstanten
derholen. Durch geschickte
Kombination aller drei Struk-
turen lassen sich viele Proble-
me mit dem Computer lösen.
Das erste Element, die Se-
quenz, ist Ihnen bereits geläu-
fig, denn alle bisherigen Bei-
spielprogramme beinhalteten
ausschließlich solche Folgen.
DEF a,eingabe [10] :STRING
PROC main()
WriteF('Bitte geben Sie eine Zahl ein: ')
ReadStr (stdout, eingabe)
a:=Val (eingabe, NIL)
IF a>5
/* wenn a größer 5, dann hier weiter */
WriteF("Ihre Zahl ist größer als 5\n')
ELSE
/* sonst hier */
WriteF('Ihre Zahl ist kleiner oder gleich 5\n')
Listing 1: WENN das einfach für Sie ist, DANN bleiben Sie
bei E, SONST wechseln Sie zu C
Inhalt hat. Zur Unterscheidung
so einer »Sofortliste« von einer
Variablen des Typs LIST (wel-
che zusätzlich die genannten
Verwaltungsdaten besitzen),
führen wir für letztere die Be-
zeichnung »EList« ein.
Wie man Listen in der Pra-
xis verwendet, zeigt ein Bei-
spielprogramm, das bei der
FOR-TO-DO-Schleife vorge-
stellt wird.
El Strukturelemente
Ein Programm ist wie ein Al-
gorithmus, eine endliche Folge
von Handlungsanweisungen.
Formal läßt sich jeder Algorith-
mus aus nur drei Elementen zu-
sammensetzen: Sequenz (Fol-
ge), Selektion (Auswahl) und
Repetition (Wiederholung).
Eine Sequenz (Anweisungs-
block) ist eine einfache Folge
von Anweisungen, die nach-
einander abgearbeitet werden.
Eine Selektion (Auswahl, Ver-
zweigung) macht die Aus-
führung von Programmteilen
von bestimmten Bedingungen
abhängig (z.B. Benutzereinga-
ben und Variableninhalten).
Schließlich kann man durch
Nur ein Hinweis: Zur opti-
schen Gliederung eines Pro-
grammtextes hat es sich einge-
bürgert, alle zusammengehöri-
gen Sequenzen von links ein-
zurücken.
Vom zweiten Element, der
Selektion, existieren zwei Ar-
ten: die Einfach- und die
Mehrfachselektion. Das
Grundprinzip ist dabei immer
gleich: Zuerst formuliert man
eine Bedingung. Danach wer-
den - je nachdem ob sie er-
füllt ist oder nicht — bestimmte
Anweisungsblöcke ausgeführt.
Ist das geschehen, geht es
nach der Abfrage weiter.
Eine Bedingung wird in der
Regel als Vergleich zwischen
zwei (berechneten) Werten
hingeschrieben. Der Vergleich
kann stimmen (ist erfüllt) oder
falsch sein (dann ist er nicht
erfüllt). Er liefert für den Com-
“püter also einen Wert (vgl.
Definition »Ausdruck«). Der
Bedingungszustand »erfüllt«
wird durch die Konstante
TRUE (-1) repräsentiert, »nicht
erfüllt« durch FALSE (0). Zur
Formulierung eines Vergleichs
existieren geeignete Operato-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
ren, die ähnlich wie in der
Mathematik verwendet wer-
den. Das sind: = (gleich), <
(kleiner), > (größer), <> (un-
gleich, >= (größer oder
gleich, <= (kleiner oder
gleich). Ein paar Beispiele:
D 5>4, ist wahr, da 5 größer
als 4 ist.
& 3=4-2, ist falsch, da 3 un-
gleich 4-2 (=2) ist.
& 2+(3*4)<>2, ist wahr, da
2+(3*4) (=14) ungleich 2 ist.
Anstelle von Zahlen werden
aber meist Variablen (z.B.
a=b-1) oder Funktionen (etwa
rechne(a)=5) verwendet.
Eine Bedingung kann sich
aber auch aus mehreren Teil-
bedingungen zusammenset-
zen. Diese können durch die
logischen Operatoren »AND«
(Und) und »OR« (Oder) mitein-
ander verknüpft werden. Da
Amiga-E alle Operatoren (also
DEF a, eingabe[10] :STRING
PROC main()
Eilwalsss Varknünler zwaler Zanlen
Gut geknüpft:
Die logischen
Verknüpfungen TE: Br 90011
F AND_5_%0101 5_%0101
AND und OR im 0001 7 %0111
Detail betrachtet
Auch wenn Sie innerhalb eines Vergleichsausdiuckes.die
Teilbedingungen mit AND und OR verknüpfen, werden intern
stets die Werte TRUE (-1) und FALSE (D) miteinander
bitweise (32 Bit) kombiniert B
Hier gilt, daß der
Gesamtausdruck
wahr wird, wenn
4 RII1I1ITI1I1I11111331337711111170
AND 0 _%00000000000000000000000000000000
Beispiel (es gilt: a=2, b=3): (a=2) AND (b=2)
(2
’
TRUE AND FALSE,
=FALSE
© %00000000000000000000000000000000
wenigstens eine
Teilbedingung er-
füllt ist (Bedingung 1 ODER
Bedingung 2):
D& (a=1) OR (b=1), ist wahr, da
a gleich 1 ist.
D (a<2) OR (b=2) OR (b=3), ist
wahr, da a kleiner 2 (und b
gleich 2 ist).
Schließlich kann man AND
und OR auch kombinieren.
Wissen sollten Sie noch,
daß intern bei einer logischen
Verknüpfung auch nur die Er-
gebnisse der Teilausdrücke
bitweise miteinander kombi-
WriteF('Bitte geben Sie eine Zahl ein: ')
ReadStr (stdout, eingabe)
a:=Val (eingabe, NIL)
IF a=0
/* a gleich Null ? */
WriteF('Sie haben die Zahl Null eingegeben!\n')
ELSEIF a<O
/* kleiner als Null ? */
WriteF('Ihre Zahl ist negativ.\n')
ELSE
/* kann nur noch positiv sein */
WriteF('Ihre Zahl ist positiv\n')
ENDIF
ENDPROC
Listing 2: Eine Mehrfachauswahl ist mit IF-ELSEIF kein Problem
auch die Vergleichs- und Ver-
knüpfungsoperatoren) gleich-
wertig behandelt, muß jeder
Teilausdruck von Klammern
umgeben sein.
Die Verknüpfung AND be-
wirkt, daß der gesamte Aus-
druck wahr wird, wenn beide
Teilbedingungen erfüllt sind.
Dazu einige Beispiele (a trägt
den Wert 1, b den Wert 2):
& (a=1) AND (b=2), ist wahr,
da beides zutrifft.
D (a<b) AND (a=2), ist falsch,
da a ungleich 2 ist.
D (a+ta=b) AND (b>a) AND
(a=1), ist wahr, alles ist richtig.
Man kann Teilausdrücke
aber auch mit OR verbinden.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
niert werden (s. Bild oben).
Ein solcher Ausdruck ist für
den Rechner dann wahr,
wenn das Ergebnis ungleich
Null ist. Oftmals genügt des-
halb auch das bloße Nennen
einer Variablen oder einer
Funktion, ohne den Wert die-
ser Ausdrücke nochmals mit
'einer Zahl zu vergleichen.
Eine einfache Auswahl läßt
sich mit den Schlüsselwörtern
IF, THEN, ELSE aufstellen. Da-
bei gilt folgende Syntax (einzei-
lige und mehrzeilige Version):
IF <Bedingung> THEN
<Anweisung> ELSE
<Anweisung>
oder
IF <Bedingung>
<Sequenz>
ELSE
<Sequenz>
ENDIF
Die Verwendung eines IF-
Konstruktes bedeutet für den
Programmablauf: Wenn die
angegebene Bedingung erfüllt
ist, führt der Amiga die erste
Anweisung (hinter »THEN«)
aus. Möchten Sie dort mehrere
Anweisungen ausführen, be-
nutzen Sie bitte die zweite
Schreibweise (ohne »THEN«,
aber mit abschließendem
»ENDIF«). Ist die Bedingung
nicht erfüllt, gelangt der Pro-
grammteil nach »ELSE« zur
Ausführung. Der ELSE-Teil
kann aber auch weggelassen
werden. Das erste Beispielpro-
gramm demonstriert den Ein-
satz der verschiedenen Aus-
wahlarten.
Eine Mehrfachauswahl ist
nicht viel schwieriger zu lö-
sen. Sie benötigen dazu ledig-
lich noch das Schlüsselwort
»ELSEIF«. Damit lassen sich in
einem IF-Block noch weitere
Bedingungen mit zugehörigen
Anweisungsfolgen anfügen.
Ab Amiga-E Version 3.0 exi-
stiertt noch eine Variante,
Mehrfachauswahlen zu treffen.
Es ist ein Konstrukt bestehend
aus den Wörtern SELECT,
CASE, DEFAULT und ENDSEL-
ECT und hat folgendes Format:
SELECT <Variable>
CASE <Ausdruck 1>
<Sequenz 1>
CASE <Ausdruck 2>
<Sequenz 2>
DEFAULT
<Sequenz>
ENDSELECT
Die ganze Sache funktio-
niert so: Zuerst wird mit SE-
LECT die zu untersuchende
Variable genannt (selektiert).
Danach stehen jeweils hinter
einem »CASE« ein Wert sowie
Anweisungen. Enthält die Va-
riable den aufgeführten Wert,
werden die Anweisungen aus-
geführt und nach dem END-
SELECT fortgefahren. Wird
keine Übereinstimmung ge-
funden, gelangt der DEFAULT-
Teil zur Ausführung (kann
weggelassen werden).
Schließlich existieren‘ noch
zwei weitere Varianten von
SELECT, die aber eine Erweite-
rung der bisherigen Syntax er-
fordern (Erklärung folgt). Der
Programmierer hat die Mög-
lichkeit, hinter einem CASE
gleich mehrere Fälle, durch
Kommas getrennt, aufzuzählen
(z. B. »CASE 1,7,3«) oder mit-
tels »TO« einen Bereich zu de-
finieren, in welchem sich die
Kursübersicht
Dieser Kurs ist für all jene,
die die Programmierung
des Amiga mit E lernen
wollen. Dabei werden alle
Themen so erklärt, daß sie
sowohl Ein- als auch Um-
steigern von anderen Spra-
chen verständlich sind.
Folge 1: Einführung in E,
Variablen, Prozeduren
Folge 2: Ein Beispielpro-
gramm, Programmaufbau,
das Typensystem
Folge 3: Weitere Datenty-
pen, strukturierte Program-
mierung, eigene Prozeduren
Folge 4: Betriebssystempro- .
grammierung, Speicherbele-
gung, Compiler-Funktionen
Folge 5: Ein-/Ausgabe mit
AmigaDOS, »Quoted Ex-
pressions«, Fließkomma-
zahlen
Folge 6: Ausnahmebehand-
lung, eigene Module, Sor-
tieralgorithmen
Folge 7: objektorientierte
Programmierung, weitere
Operatoren
47
PROC main()
ReadStr (stdout, eingabe)
CASE " {0} " TO " 9 "
WriteF('Eine Ziffer\n')
CASE „an TO U Al r, "an TO
CASE ".",
" I " 7 " 2 "
CASE "\t"
DEFAULT
ENDSELECT
ENDPROC
schneller ausgeführt.
ausgewählte Variable befinden
soll (z.B. »CASE 1 TO 9«). Es
ist weiterhin gestattet, beide
Verfahren zu kombinieren (z.
BEDCASEI FTOERZIIOHTO
12,5«). Voraussetzung dafür ist
jedoch, anstelle beliebiger
Ausdrücke nur noch Konstan-
ten zu verwenden und den
Kopf der Anweisung wie folgt
zu definieren:
SELECT <max> OF <Variable>
Sie müssen nun in »max« ei-
nen Maximalwert für die selek-
tierte Variable übergeben. Ist
ihr Inhalt größer oder gleich
diesem Wert, wird sofort in den
DEFAULT-Teil verzweigt (so-
weit vorhanden). Damit erfolgt
die Auswahl des passenden
CASE über eine Tabelle und
um ein Vielfaches schneller als
vorher, braucht aber auch we-
sentlich mehr Speicher.
Sofern möglich, sollten Sie
aber SELECT-CASE einem IF-
ELSEIF vorziehen. Als Beispiel-
programm sehen Sie sich bitte
Listing 3 an.
Neben der Mehrfachaus-
wahl demonstriert das Pro-
gramm auch, wie ein String
als Array interpretiert werden
kann. Ziel war es, einzelne
Zeichen aus dem String auszu-
lesen. Da man eine Stringva-
riable wie ein Array behandelt
kann, läßt sich jeder Buchsta-
be mit Hilfe der eckigen Klam-
mern »[ ]« erreichen. Sie ge-
48
Arzt
WriteF('Ein Buchstabe\n')
Listing 3: Vor allem der Übersicht kommt die Verwendung
des SELECT-CASE-Konstruktes zugute. Es wird aber auch
DEF eingabe[10]:STRING, zeichen
WriteF('Bitte geben Sie ein Zeichen ein: ')
zeichen:=eingabe[0] /* Code des 1. Zeichens */
SELECT 127 OF zeichen /* "zeichen" auswählen */
WriteF('Ein Satzzeichen\n')
/* auch Steuerzeichen sind erlaubt */
WriteF('Ein Tabulator\n')
/* wenn nichts zutrifft, hier weiter */
WriteF('Unbekanntes Zeichen: \c\n',zeichen)
ben also in eckigen Klammern
die Position des gewünschten
Zeichens an und erhalten als
Ergebnis seinen ASCll-Wert
(dritte Anweisung).
Bi Schleifen
Mit einer Schleife ist es
möglich, Sequenzen beliebig
oft zu wiederholen. Amiga-E
DEF codewort [20] :STRING
PROC main()
REPEAT
ren. Welche zu verwenden ist,
richtet sich danach, ob inner-
halb der Schleife nur eine
oder mehrere Anweisungen
auszuführen sind.
Die einfachste Schleife läßt
sich mit den Wörtern »LOOP«
und »ENDLOOP« formulieren.
Sie bewirkt, daß alle Anweisun-
gen dazwischen unendlich oft
wiederholt werden. Ein Ab-
bruch ist nur durch eine »Ex-
ception« oder das Schlüssel-
wort »RETURN« möglich.
Die zweite Variante ist
schon gebrauchsfähig: Die RE-
PEAT-UNTIL-Schleife (engl.
»wiederhole bis«) bietet zu-
mindest eine Abbruchmöglich-
keit und hat folgendes Format:
REPEAT
<Sequenz>
UNTIL <Bedingung er£füllt>
Ihre Arbeitsweise ist schon
allein aus den Schlüsselwör-
tern zu erkennen: Eine Anwei-
sungsfolge wird solange wie-
derholt, bis eine Abbruchbe-
WriteF('Bitte geben Sie das Codewort ein: ')
ReadStr (stdout, codewort)
UNTIL StrCmp (codewort, 'AMIGA',ALL)
WriteF('Jawoll, richtig!\n')
ENDPROC
Listing 4: So einfach eine REPEAT-UNTIL-Schleife auch aufge-
baut ist, zweckmäßig kann sie trotzdem sein
kennt dafür drei Sprachkon-
strukte. Beachten Sie, daß für
jedes Konstrukt in der Regel
zwei
Schreibweisen existie-
PROC main()
WHILE a<=4
WriteF('a ist jetzt \d.
ReadStr (stdout,, eingabe)
abgebrochen */
INC a
ENDWHILE
ENDPROC
DEF a=1, eingabe[10] :STRING
Abbrechen (j/n)? ',a)
/* ab v3.0 können Sie folgende zeile durch
"EXIT StrCmp(eingabe, 'j',ALL)" ersetzen */
IF StrCmp (eingabe, 'j',ALL) THEN a:=5
/* wenn a-5, dann ist die Bed. a<=4 nicht
mehr erfüllt, die Schleife wird also
dingung erfüllt ist. Dazu ein
einfaches Beispiel (Listing 4),
welches den Benutzer auffor-
dert, ein Codewort einzuge- .
/* a:=arl */
Listing 5: Eine WHILE-DO-Schleife kann nicht nur durch eine
Abbruchbedingung verlassen werden, sondern auch durch
EXIT. Hier gilt: Viele Wege führen nach Rom.
NOLUC
ben und erst abbricht, wenn
dieses »AMIGA« lautet.
‘Der Aufbau des Programms
ist einfach, lediglich die Ab-
bruchbedingung bereitet An-
fängern oft Probleme, da sie
nicht als Vergleich formuliert
ist. Deshalb hier die Erklärung:
Bei jedem Schleifendurch-
lauf wird am Ende die Eingabe
mit dem String 'AMIGA' ver-
glichen. Das geschieht durch
die Funktion »StrCmp()« (Ein
Vergleich mit dem Gleich-
heitszeichen funktioniert bei
Strings nicht!). Sie liefert TRUE
zurück, wenn beide Zeichen-
ketten übereinstimmen, sonst
FALSE. Ein weiterer Vergleich
kann daher entfallen.
Gegenbeispiel: Würde
StrCmp() den Wert 10 für Über-
einstimmung liefern, müßte
dort als Abbruchbedingung
»StrEmp(...)=10« stehen. Ein
solcher Vergleichsausdruck lie-
fert aber auch nur die konstan-
ten Werte TRUE oder FALSE
zurück, mit denen der Rechner
letztendlich entscheidet.
Eine dritte Schleife ist mit
den Wörtern »WHILE« und
»DO« bzw. »ENDWHILE« zu
realisieren:
WHILE <Bedingung erfüllt>
DO <Anweisung>
oder
WHILE <Bedingung erfüllt>
<Sequenz>
EXIT <Abbruchbed.>
ENDWHILE
Ihre Funktionsweise ist sim-
pel: Am Schleifenkopf wird ei-
ne Bedingung wie in einer IF-
Anweisung formuliert. Ist die-
se erfüllt, wird die Schleife
durchlaufen (und nicht verlas-
sen, wie bei REPEAT-UNTIL).
Danach verzweigt das Pro-
gramm zum Schleifenanfang
und überprüft, ob die Bedin-
gung immer noch zutrifft.
Wenn ja, durchläuft der Rech-
ner alle Anweisungen erneut.
Die Konstruktion der WHI-
LE-DO-Schleife sollte damit
deutlich sein. Unbekannt ist
Ihnen bisher noch das Schlüs-
selwort »INC« (»increasex =
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Ihr AMIGA Distributor
' Apollo 2030 030 50 MHz Scsı
Speicher/Turbokarten Amiga 500
RAM 512 KB A500 mit Uhr 57.-
Apollo 520 020/881 25 MHz 297.-
Speicher/Turbokarten Amiga 600
RAM 1MB A600 mit Uhr 87.-
Apollo 620 020/882 283MHz 297.-
Apollo 620 020/882 4 MB 537.-
Speicher/Turbokarten AI200
Apollo 1200 raus uhr & scsı & 881 0/8MB 177.-
Apollo 1240 33 MHz 1197.-
Blizzard 1230-IV 50 MHz 347.-
Blizzard 1230-IV 50 MHz4MB 577.-
Blizzard 1260 060 50 MHz 1247.-
OFF LIMITS 1220 28MHzB 177.-
OFF LIMITS 1220 28MHz 4MB 387.--
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Apollo 2030 030/882 25MHz Scsı 497.-
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Apollo 2030 030/832 50MHz Scsı 797.-
Blizzard 2060 060 50 MHz. 1287.-
Speicher/Turbokarten A 3-4000
Apollo 4040 040 33 MHz SCSI 1347.-
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Amiga 1438 S 14" 15-33kHz
Microvitec 1564 15" 15-64 kHz a.A.
AcerView 56L 15" 30-64kHz 647.-
Yakumo PS1764 17" 30-64kHz 1147.-
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IIYAMA 9017 17" 24-86 kHz 1797.-
Wechselplatten
Syquest SQ3270 IDE oder SCSI 537.-
Syquest SQ300 Cartridge 97.-
Syquest EZ135 extern SCSI 397.-
Syquest SQ270 Cartridge 97.-
lomega ZIP Drive SCSI 100MB 357.-
lomega ZIP Cartridge 100MB 33.-
CD ROM Laufwerke
NEC CDR 210 2-fach Speed 217.-
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Sanyo CR254S SCSI 4-fach Speed 347.-
Toshiba XM5301 Scsı 4-fach Speed 397.-
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Mitsumi FX400 4-fach Speed 277.-
OverdriveCD A600/1200 2-fach 337.-
OverdriveCD A600/1200 4-fach 447.-
HD-Coniroller
Multi-Evolution II A500 SCSI-I 247.-
Oktagon 2008 SCSI-II 247.-
BSC 508 IDE 177.-
BSC 2008 IDE 137.-
Cyberstorm SCSI Kit 347.-
Blizzard 1230/1260 scsıKit 167./197.-
OFF LIMTS 1230 SCSI-Kit 147.-
Update Multievolution/Evolution 57.-
Grafik
Cybervision 2MB / AMB 667.-/827.-
Retina BLT Z3 IMB / AMB 697.-/827.-
Picasso 2MB 547.-
ScanDoubler Amiga 4000 247.-
Delnterlace Karte A2-4000 247.-
Video
V-LAB A2-4000 297.-
V-LAB A2-4000 S-VHS 497.-
V-LAB par A500-1200 497.-
V-LAB par A500-1200 S-VHS 647.-
V-LAB Motion V 2.5 1897.-
V-CODE intern/extern 127.-/177.-
V-CODE Retina BLT Z3 87.-
V-CODE Switch 187.-
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AMIGA 1200 697.-
AMIGA 1200 Starterkit 997.-
AMIGA 4000T 040/25 ab 3997.-
DRACO 060/50 ab 5897.-
Sound
Toccata 16 BIT Audiokarte 497.-
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25 Watt Aktivboxen 47.-
80 Watt Surround Aktivboxen 67.-
Gehäuse
Towergehäuse Amiga 500 547.-
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SCSI Gehäuse 1 Einschub 5.25" 127.-
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Sonstiges
Netzteil A500-1200 4.5A 87.-
Kickum A600 27.-
Kickum A500 26.-
3.5" Laufwerke extern 97.-
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CD32 Superjoypad A7.-
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Final Data 117.-
clarriSSA 2.x 177.-
Adorage 2.5 AGA 177.-
Data Base 3.0 Professionell 127.-
Diskexpander V2.1 57.-
Monumental Titler 197.-
Personal Paint 6.x 87.-
Diavolo Backup Pro 127.-
Maestro Backup 77.
CD-ROM Starter Kit incl. CD 97.-
CD ROM Titel
Aminet Set 4 CD's 47.-
Aminet Share 4/5/6/7/8 je 19.-
Meeting Pearls I/II ie 17.-
‚Amiga Tools I/Il je 57.-
Goldfish I/Il'-Doppel CD je 47.-
Fresh Fish 9 DoppelCD 57.-
RHS DTP Kollektion 47.-
RHS Color Kollektion 57.-
Megahits 3/4 Games 57.-
Magic Illusions 25.-
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DEF i,zahlen[30]:LIST, a
PROC main()
a:=100
ListCopy (zahlen, [1,a],ALL) /* [1,100] kopieren */
a:=500
ListAdd (zahlen, [5,a,2,56] , ALL)
/* [5,500,2,56] kopieren */
FOR i:=1 TO ListLen (zahlen)
/* a verändern */
/* alle Elemente
durchzählen */
WriteF('\d. Listenelement = \d\n',i,
ListItem(zahlen,i-1))
ENDFOR
ENDPROC
Listing 6: Fast schon luxuriös ist die FOR-TO-DO-Schleife. Sie
bietet ein automatisches Mitzählen aller Durchläufe.
»erhöhen«). Es bewirkt, daß
eine dahinter angegebene Va-
riable um eins erhöht wird.
Man hätte folglich auch
»a:=a+1l« schreiben können
(was aber intern langsamer
is). Zum Abziehen von eins
gibt es »DEC« (»decrease« =
»verringern«). ;
Bleibt die Frage, wo der Un-
terschied zwischen einer RE-
PEAT-UNTIL- und einer WHI-
LE-DO-Schleife liegt. Eine RE-
PEAT-UNTIL-Schleife wird in
jedem Fall einmal durchlaufen,
da der Abbruchtest erst am En-
de stattfindet. In einer WHILE-
Schleife dagegen geschieht die-
se Überprüfung zu Beginn des
ersten Durchlaufs. Im Extrem-
fall verzweigt das Programm
direkt hinter die Schleife.
In vielen Programmen ist es
erforderlich, bestimmte Se-
quenzen mit einer festen An-
zahl von Durchläufen zu wie-
derholen. Genau für diesen
Zweck existiert in E noch eine
vierte Schleifenart:
FOR <Zählvar.>:=<Ausdruck>
TO <Ausdruck> STEP <Konst.>
DO <Anweisung>
oder
FOR <Zählvar.>:=<Ausdruck>
TO <Ausdruck> STEP <Konst.>
<Sequenz>
EXIT <Abbruchbedingung>
<ENDFOR>
Zunächst wird eine Zählva-
riable benötigt, die Sie selbst
zuvor deklarieren müssen. Mit
Beginn der Schleife erhält die-
se Variable durch einen belie-
bigen Ausdruck einen Start-
wert (hinter »FOR«). Mit je-
dem Schleifendurchlauf “er-
höht sich der Inhalt der Zähl-
rn
variable um eins, bis sie den
hinter »TO« angegebenen
Endwert erreicht oder über-
schritten hat. Wenn nötig,
Daten auf
Diskette
kann man zusätzlich mit dem
Schlüsselwort »STEP« einen
eigenen Wert zum Erhöhen
festlegen. Soll die Schleife vor-
zeitig verlassen werden, ha-
ben Sie die Möglichkeit per
»EXIT« eine weitere Abbruch-
bedingung wie bei der RE-
PEAT-Schleife anzugeben.
Zum besseren Verständnis
sehen Sie in Listung 6 wieder
ein Beispiel, das Sie gleichzei-
tig mit einigen Listenfunktio-
nen vertraut macht.
Im Deklarationsteil werden
drei Variablen vereinbart, wo-
bei »a« lediglich Demonstra-
/* Zahlenratespiel in E,
©1995 Marcel Bennicke */
DEF name[30]:STRING, eingabe[10]:STRING,
maximal, zufallszahl, geraten, schritt
PROC main()
WriteF('\c',12)
/* Ausgabe von ASCII 12 löscht
Fensterinhalte */
WriteF('\nHerzlich willkommen zu unserem ')
WriteF('Zahlenratespiel!\n\n')
WriteF('Bitte geben Sie Ihren Namen ein: ')
ReadStr (stdout, name)
REPEAT /* äußere Schleife für Spielwiederholung */
schritt:=0 /* Schrittzähler auf Null stellen */
WriteF('\c',12)
WriteF('In diesem Spiel werde ich eine Zufalls' +
'zahl >=1\nermitteln, die Sie raten sollen.'! +
' Wie groß\ndarf diese Zahl maximal sein?\n\n')
REPEAT /* 1.innere Schleife durchlaufen bis */
WriteF('Eingabe (min. 6): ') /* Eingabe >=6 */
ReadStr (stdout, eingabe)
maximal:=Val (eingabe, NIL)
UNTIL maximal>=6
/* die Funktion »Rnd(x)« liefert eine Zufallszahl
im Bereich von 0 bis x-1 */
zufallszahl:=Rnd (maximal)+1
WriteF('\nJetzt geht\as los...\n\n')
REPEAT /* 2. Schleife für Eingabe der Tips */
INC schritt /* Schrittzähler um 1 erhöhen */
WriteF('Bitte geben Sie Ihren Tip ein: ')
ReadStr (stdout,eingabe) /*in Zahl umwandeln*/
geraten:=Val (eingabe, NIL)
IF geraten>zufallszahl /* Eingabe auswerten */
WriteF(' Leider zu groß!\n\n')
ELSEIF geraten<zufallszahl
WriteF(' Leider zu klein!\n\n')
ENDIF
UNTIL geraten=zufallszahl /* bis es stimmt */
WriteF('\nJa Richtig! Super! Spitze!\n' +
'\s, Sie haben in \d Schritten die Zahl\n'+
'\d gefunden!\n\n', name, schritt, zufallszahl)
WriteF('Wollen Sie noch einmal spielen (j/n)? ')
ReadStr (stdout, eingabe)
UNTIL StrCmp(eingabe, 'n',ALL) /* beenden, wenn n */
ENDPROC
Listing 7: Ein Zahlenratespiel ist schnell programmiert
tionszwecken dient. Die erste
Anweisung belegt die Variable
»a« mit dem Wert 100. Da-
nach wird die EList »zahlen«
durch einen Aufruf von List-
Copy() mit zwei Einträgen ge-
füllt. Das Programm kopiert
also eine »Sofortliste« in die
LIST-Variable. Wie Sie sehen,
können darin auch variable
Elemente vorkommen. Es wird
aber stets der aktuelle Wert
dieser Variablen in die Liste
übernommen. Danach fügt ein
Aufruf von ListAdd() - nur zur
Demonstration — noch weitere
Einträge hinzu.
Nun beginnt die FOR-
Schleife. Ihre Aufgabe ist es,
mit jedem Durchlauf ein Li-
stenelement auszugeben. Die
aktuelle Länge der Liste ist
demnach zu Schleifenbeginn
durch die Funktion ListLen()
zu bestimmen. Mit Hilfe der
Zählvariablen »i« und der
Funktion Listltem() können
nacheinander alle Einträge
ausgegeben werden. Dazu er-
hält Listltem() neben der EList
»zahlen« als Parameter die In-
dexnummer des zu lesenden
Eintrags. Da sich bei jedem
Schleifendurchlauf die Zählva-
riable »i«e um eins erhöht,
kann sie auch dort als Zähler
benutzt werden. Zu beachten
ist nur, daß das erste Listenele-
ment mit dem Index 0 ange-
sprochen wird, während »i«
erst bei 1 beginnt. Deshalb
muß im Listing als Indexaus-
druck »i-1« stehen.
Wie schon für die 2. Folge
vorgesehen, finden Sie in die-
ser Folge ein kleines Zahlenra-
tespiel. Schauen Sie sich den
Quelltext (Listing 7) genau an!
Er zeigt recht anschaulich, wie
viele der vorgestellten Fea-
tures in einem Programm zu-
sammenarbeiten sowie einige
Kniffe mehr.
In der nächsten Folge geht
es dann »richtig los«. Sie wer-
den mit dem wichtigen Daten-
typ »Zeiger« und den vielzi-
tierten »Objekten« bekannt
gemacht. dg
ur DIE
RICHTIGE
N\ISCHUNG
KOMMT
een
Wenn spezielle Lösungen geplant sind, weil
Einzelkomponenten wegen mangelnder Zu-
sammenstellung nicht zusammenpassen, sind
Pannen stets vorprogrammiert. Deshalb
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Ei Grafikprogramm
AVI-Konverter
Auf der CD Aminet 5 habe ich das Pro-
gramm »CDDARip« gefunden, mit dem
man direkt von einer Audio-CD Musik im
IFF-8SVX-Standard sampeln kann. Wie
teile ich dem Programm mit, daß mein
CD-Laufwerk auf Unit 3 liegt?
Ich suche außerdem ein Programm, das
AVI-Files ins HAM8-Format konvertiert.
Gibt es solch ein Programm aus dem Be-
reich Public Domain?
Ein weiteres Problem habe ich mit mei-
nem Drucker Citizen Projetll. Farbbilder
werden nur sehr dunkel gedruckt und um
etwas zu erkennen muß ich die Bilder sehr
stark aufhellen. Das Ergebnis sind dann
Farbverluste und Bilder, die nicht mehr gut
aussehen. Zur Zeit drucke ich mit dem
Workbench-Druckertreiber HP-DeskJet.
Ich habe vor, mir Turboprint 4.0 zu kau-
fen. Ist bei diesem Programm der richtige
Treiber für meinen Drucker dabei?
Kai Kockott, 10407 Berlin
I. Um das Programm richtig zu starten,
müssen Sie zusätzlich zur Unit angeben,
welches Device für Ihr CD-ROM-Lauf-
werk gilt. Voreingestellt ist nämlich
»scsi.device«. Haben Sie beispielsweise
einen GVP-Hostadapter und die Lauf-
werks-Unit ist 3, starten Sie das Pro-
gramm mit folgender Eingabe:
CDDARip 3 gvpscsi.device
Beachten Sie aber, daß nicht alle Lauf-
werke von diesem Programm unterstützt
werden.
2. Aus dem Bereich Public Domain
gibt es das Programm »Xanim«, das Da-
teien im AVI-Format anzeigt und nach IFF
wandelt. Allerdings ist es nicht so einfach
zu handhaben, wie es sich hier liest. Die
Bedienung erfolgt ausschließlich via Shell
bzw. CLI. Um es voll auszureizen ist auf
jeden Fall die Beschreibung zu lesen. Sie
finden das Programm auf der Aminet-CD
im Verzeichnis »gfx/show«. Ein AVI-File
wird in Einzelbilder zerlegt. Diese wer-
den je nach angegebener Option in einer
Farbtiefe von 8-Bit oder 24-Bit gewandelt
und gespeichert. Danach bearbeiten Sie
die Bilder mit einem geeigneten Grafik-
programm. Effektiver erreichen Sie Ihr
Ziel beispielsweise mit dem kommerziel-
len Programm »MainActorBroadcast«.
3. Die Druckertreiber der Workbench
sind gerade für den Grafikausdruck unge-
eignet, da sie total veraltet
sind. Das Programm Tur-
boprint dagegen hat den
richtigen Treiber für Ihren
Drucker. Damit werden
Sie in Zukunft gute
Druckergebnisse erzielen.
Die Redaktion
1 Datenbank
Elektronisches
Lexikon
Ich besitze einen Amiga 500 mit einer
512-KByte-RAM-Erweiterung sowie Fest-
platte. Welchen Druckertreiber kann ich
für meinen Matrix-Drucker Panasonic KX-
P1123 verwenden?
Außerdem möchte ich mir ein eigenes
Lexikon anfertigen, sowie eine Kartei für
Amateurfunk und Fußball anlegen. Wel-
ches Programm können Sie mir dafür
empfehlen? Michael Beutel, 55120 Mainz-Mombach
1. Für Textausdrucke können Sie mit
den originalen Treibern der Workbench
experimentieren.
nicht zufriedenstellend, empfehlen wir Ih-
nen unsere PowerDisc 25. Hier finden Sie
das Programm »TurboPrint Pro 3.0« und
den richtigen Treiber für Ihren Drucker.
2. Mit einem Datenbankprogramm wer-
den Sie Ihr Archiv in den Griff bekom-
men. Solche Programme gibt es reichlich
im kommerziellen, wie im Public Do-
main- oder Sharware-Bereich. Versuchen
Sie es einmal mit der Datenbank »Fiasco«
(PD) oder »TurboBase« (kommerziell).
Damit können Sie auch gleichzeitig Grafi-
ken bzw. Bilder verwalten, was gerade für
ein Lexikon komfortabel ist. Die Redaktion
MI Animationsprogramm
Amiga-Video-
recorder
Mit meinem Amiga 1200 möchte ich
Videos als IFF-Animation aufnehmen und
anschließend mit einem Grafikprogramm
weiterverarbeiten. Ich habe eine 1-GByte-
Festplatte, eine Turbokarte 1230/50MHz
und 18 MByte RAM. Können Digitizer,
wie beispielsweise der »Graffito«, Video-
sequenzen nur als Einzelbilder speichern
oder gibt es auch Lösungen, die gleich ei-
ne fertige IFF-Animation speichern?
Andreas Riedel, 04277 Leipzig
Sind Ihre Ergebnisse
Für Ihr Vorhaben besitzen Sie schon
eine ordentliche Hardware-Voraus-
setzung. Allerdings werden Sie die
Videosequenzen immer nur als Ein-
zelbilder erhalten. Diese können
ı Sie dann mit einem Grafikpro-
gramm, wie »DPaint«, »MainActor«
oder »Clarissa« zu einer Animation zu-
sammensetzen. Welches Programm Sie
dann nutzen, liegt bei Ihnen. Die Redaktion
EI T-Online
AMIGA-Magazin
ım Btx
Ich habe mir vor geraumer Zeit ein AR-
CHOS-OverDrive-CD-ROM-Laufwerk mit
PCMCIA-Interface gekauft. Ich habe aber
nun mit dem zugehörigen Treiber Version
7.0 und der Software speziell von
»Microprose« Probleme. Leider gibt es
den Händler, bei dem ich mein Laufwerk
gekauft habe, nicht mehr.
1. Gibt es eine Firma, an die ich mich
wenden kann?
Beim Stöbern im T-ONLINE entdeckte
ich, daß das AMIGA-Magazin dort eine
Seite betreibt. Leider war sie noch nicht
in Betrieb.
2. Ab wann werdet Ihr dort erreichbar
sein?
P.S.: Macht weiter so, das AMIGA-Ma-
gazin ist echt super. Ich freue mich jeden
Monat darauf und die Idee mit der CD
zur Zeitschrift ist ebenfalls super!
Thomas Buß, 88471 Laupheim
1. Wenden Sie sich an die Firma TEL-
MEX, 83603 Holzkirchen b. München,
Tel. 0 80 24-87 30.
2. Zur Zeit betreiben wir im T-Online
lediglich eine Seite für die Vorschau zum
AMIGA-Magazin. Zusätzlich sind wir da-
bei, die Voraussetzungen zu schaffen,
daß wir auch über diesen Dienst zu errei-
chen sind.
3. Wir bedanken uns fürs Lob und
natürlich bei allen, die uns zur CD-ROM
gratuliert haben, aber auch bei denen, die
uns ihre Kritik wissen ließen. Die Redaktion
El Datenbank
AMIGA-Magazin
archiviert
Ich besitze alle Ausgaben des AMIGA-
Magazins. Wenn ich einen Beitrag zu ei-
nem bestimmten Thema suche, ist das
immer sehr zeitaufwendig. Gibt es ein
Gesamtinhaltsverzeichnis mit Suchfunkti-
on auf Diskette? Günther Geißler, 79194 Heuweiler
So ein Inhaltsverzeichnis ist auf unserer
CD 1/96 zusammen mit der Datenbank
»MaxonTWIST« zu finden. Es beinhaltet
alle Ausgaben der Hefte 1/89 bis heute.
Dabei wird auch die Fähigkeit der Bild-
verwaltung von »Twist« genutzt. Die Da-
tenbank wird ab sofort ständig aktuali-
siert. Da der Datenumfang recht groß ist,
ist eine Diskettenversion nicht geplant.
Die Redaktion
= Grafikprogramm
DPaint für MS-
DOS
Das Grafikprogramm DPaint ist auf
dem Amiga sehr verbreitet. Ich habe
gehört, daß es dieses Programm auch für
MS-DOS-Rechner gibt. Stimmt das? Wel-
che Version ist derzeit aktuell?
Eduard Zaruba, A-1190 Wien
Ja, das ist richtig. Das Grafikprogramm
DPaint existiert auch für MS-DOS-Rech-
ner. Allerdings konnte es sich dort nicht
so durchsetzen, wie in der Amiga-Ge-
meinde. Wir haben uns.deshalb in einer
PC-Redaktion unseres Verlags erkundigt.
Dort wurde uns gesagt, daß dieses Pro-
gramm seit einiger Zeit für den PC nicht
mehr weiterentwickelt wird. Vielleicht
bekommen Sie in einem PC-Shop noch
eine »liegengebliebene« Version.
Die Redaktion
EI Amiga 1200
Floppy-Problem
Vor einigen Wochen kaufte ich mir ei-
nen neuen, von AMIGA Technologies
hergestellten Amiga 1200 HD. Dieser
sollte nach Ihren Berichten mit dem älte-
ren Amiga 1200 in der Hardware iden-
tisch sein. Leider mußte ich feststellen,
daß ein Großteil meiner alten Software
auf dem neuen Amiga nicht mehr funktio-
niert. Diese Programme sind ausschließ-
lich solche, die eigene Routinen zum
Booten benutzen (Demos und Spiele).
Das äußert sich so, daß ca. zwei Sekun-
den nach Beginn des Bootvorgangs das
Diskettenlaufwerk nicht mehr reagiert
und die Laufwerks-LED nicht erlischt. Bei
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
zwei weitern neuen Amiga 1200 ist das
genauso. Woran liegt das?
Arne Brassat, 42279 Wuppertal
Dieses Problem ist nach Auskunft von
AMIGA Technologies bereits bekannt.
Die Ursache ist, daß einige Software-Ent-
wickler mit eigenen Boot-Routinen die
Programmier-Richtlinien mißachtet ha-
ben. Da alle Tests, so auch in unserer Re-
daktion, mit »sauber« programmierter
Software durchgeführt werden, ist dieser
Effekt bisher nicht aufgefallen. Selbstver-
ständlich wird an einer Lösung gearbeitet.
Sobald es eine Lösung des Problems gibt,
werden wir im AMIGA-Magazin darüber
berichten. Die Redaktion
3 Support
Einzelfall?
Während häufig nur schlechte Erfah-
rungen mit Amiga-Versandhäusern ge-
schildert werden, möchte ich hiermit eine
Lanze brechen und ein Lob für die Firma
»Amiga-Oberland« an dieser Stelle an-
bringen. Der schnelle Versand, die
freundliche, informative sowie kompeten-
te Beratung (auch zur Messe in Köln) soll-
te beispielhaft für andere Firmen sein.
Meine Reklamation zu fehlerhaften Pro-
grammen wurden immer schnell bearbei-
tet und eine Lösung in Aussicht gestellt,
auch wenn der Support nicht hätte gelei-
stet werden müssen. Armin Hübner, 33649 Bielefeld
Mehr Kritik, als Lob — das liegt sicher-
lich daran, daß Frust danach schreit von
der Seele geschrieben zu werden, wohin-
gegen man gute Erfahrungen eher zufrie-
den für sich behält. Schließlich geht man
ja davon aus, daß der Kunde König sein
soll. Daher möchten wir an dieser Stelle
ein Wort an alle richten, die uns in letzter
Zeit ihre negativen Erfahrungen mit Ver-
sand-Firmen mitgeteilt haben. Diese Brie-
fe verschwinden keineswegs im Papier-
korb! Wir setzen uns mit diesen Firmen in
Verbindung und werden gegebenfalls
Stellungnahmen dazu veröffentlichen.
Die Redaktion
Ei Speichererweiterung
Lichtblick
Für Grafikanwendungen reicht der
Speicher in meinem Amiga 2000 oft nicht
aus. Ich habe 6 MByte RAM - 2 MByte
Chip-RAM und 4 MByte Fast-RAM auf ei-
ner Turbo-Karte. Da es den Turbo-Karten-
Hersteller nicht mehr gibt, hoffe ich von
Ihnen Auskunft zu bekommen. Zwar sind
"in letzter Zeit einige Hardware-Erweite-
rungen für Amigas erschienen, nur kaum
welche für den Amiga 2000. Gibt es eine
Möglichkeit, den Arbeitsspeicher meines
Amiga 2000 zu erweitern?
Hans Weise, 06773 Gräfenhainichen
Hilfe kommt von »M-TEC Hardware
Design«, Horsterstr. 297, 46238 Bottrop.
Die Firma bietet seit einiger Zeit eine
Speichererweiterung für den Amiga 2000
an, bei dem moderne SIMM-Module'zum
Einsatz kommen. Es sind 1-, 2-, oder 4-
MByte-Module steckbar. Desweiteren
wird eine Kombination für 6 MByte 2 +4
MByte) zugelassen. Maximal kann das
Fast-RAM um 8 MByte erweitert werden.
Damit das System diesen Speicher zusätz-
lich zu der Speichererweiterung auf Ihrer
Turbokarte erkennt, müssen Sie Ihrer Tur-
bokarte einen anderen Auto-Config-Be-
reich zuweisen. Schauen Sie dazu in der
Dokumentation zur Turbokarte nach. Oh-
ne SIMMs kostet die Speichererweiterung
ca. 100 Mark.
Die Redaktion
Amiga-Clubs
Name und Anschrift: Amiga Computer Club
Voralberg, D. Weyermann, Churstr. 15,
| A-6800 Feldkirch, Tel. +43/05522 76 124,
Fidonet 2318772 °
Computertypen: Amiga >
Beiträge: Jahresbeitrag Erwachsene: =
ÖS. 500.-
Jahresbeitrag Kinder ÖS. 200.-
| Leistungen: preiswerte Computer-Zeitschrif-
ten; Sonderpreise für AmiNet- und Fish-
CDs; clubeigene Computer;
Schwerpunkte: Durchführung von "Kulken;
Informationen und Vorstellungen neuer
Amiga-Produkte; Tips und Tricks; Spiele-
Abende; Rund um FidoNet/Internet; PD-
Software; Monatsdiskette;
Mitglieder: ca. 40
| Bemerkungen: Die Mitglieder des Clubs
sind im Alter zwischen 13 und 75 Jahren.
Hier fühlen sich Anfänger und Profis wie zu
Haus.
| Name u und Anschrift: A.P.N.S. - u =
‚Marcus Gerresheim, Donaustr. GEL
46395 Bocholt
Computertypen: Amiga
Beiträge: monatlich 5 Mark :
Leistungen: monatliche Clubzeitung, mo- .
‚natlich‘zwei PD-Disketten, Tips:& Tricks,
Spiele Service, Spiele-Verleih eu
53
I Betriebssysteme
Running Linux
Nachdem die letzte Buchbesprechung
der Systemadministratorseite von Linux
galt, wendet sich dieses Buch an die An-
wender. Speziell in Zeiten der Datenver-
netzung kann es vorkommen, daß man
über einen Terminal-Zugang zu einem Li-
nux-Rechner bekommt. Aber auch wer
eine PC-Karte in seinen Amiga einsetzt,
sollte sich bei der Wahl des Betriebssy-
stems ruhig einmal Linux ansehen.
Das Buch »Running Linux« von O‘Reil-
Iy and Associates beschreibt auf etwa 600
Seiten in Englisch die wichtigsten Aspekte
von Linux. Dabei erhält der Leser vorab
eine Einführung in die Strategie, die hinter
der freien Verbreitung eines so hochwerti-
gen Betriebssystems liegt und welche An-
wender angesprochen werden sollen.
Wo man Linux herbekommt und wie
man es installiert behandelt der zweite
Abschnitt. Leicht verständlich und nach-
vollziehbar, so daß auch Einsteiger hier
zurechtkommen. Basiskonzepte und Be-
fehle werden dem Leser im dritten Teil
des Buchs nähergebracht. Dabei sind für
den Interessierten auch einige grundle-
gende Informationen zu Unix dabei.
Etwas Systemmanagement läßt sich
nicht vermeiden, da man ja vom System
nach der Installation auch einen reibungs-
losen Ablauf erwartet. Teil vier gibt darü-
ber Aufschluß. Wichtige Tools wie Edito-
ren sowie die grafische Oberfläche X-Win-
dow sind ein weiterer wichtiger Bereich,
dem das Buch auch ein Kapitel widmet.
Betrachtungen über Programmieren un-
ter Linux und Netzverwaltung runden
den Linux-Rundgang ab, bevor in den
Anhängen noch einige spezielle Themen
abgehandelt werden.
Fazit: Ein Buch, das jedem interessierten
Anwender und speziell dem mit Linux-Am-
bitionen über einige Hürden hinweghelfen
kann. Ein echtes O’Reilly-Buch! abc
Running Linux,
Matt Welsh and Lar Kauf-
\ mann, 600 Sei
"ISBN 156592
„Thomson Verlag
1995, Bonn,
EM Datenkommunikation
Musik im Internet
Der Sybex Verlag hat zur diesjährigen
Frankfurter Buchmesse einenTitel für alle
musikinteressierten Internet-Benutzer her-
ausgebracht. Auf ca. 160 Seiten werden
dabei die verschiedensten Themenberei-
che in Form von WWW-Seiten, News-
groups und FTP-Archiven aufgelistet und
kommentiert.
Egal, ob Sie sich mehr für die kreative
Seite der Computermusik begeistern, oder
es vorziehen, im weltweit größten Infor-
mationsnetz über Musikrichtungen und
UNTDECKEN SIE DAS. INTERNUT
Grabig/Stuck/Trelle:
Musik im Internet;
154 Seiten;
ISBN 3-8155-65 5
Sybex Verlag; 1995;
19,80 Mark
aktuelle Popgruppen nachzuschlagen,
das Buch »Musik im Internet« hilft mit je-
der Menge Sprungadressen (URLs), die
geeignete Quelle zu finden.
MIDI-Musiker greifen dabei gerne auf
Archive zurück, die vor Dateien im Stan-
dard-MIDI-Format nur so überquellen.
Aber auch entsprechende Tools und an-
dere Hilfsprogramme lassen sich lokali-
sieren. Weiterhin geht ein Großteil des
Buchs auf die vielen semiprofessionellen
und inoffiziellen Internet-Sites (Adressen)
ein, die sich mit bekannten Bands und
Einzelinterpreten des aktuellen Musik-
markts auseinandersetzen. Entsprechende
kommerzielle Internet-Seiten bleiben
natürlich nicht unerwähnt und werden
zum Teil ziemlich deutlich kommentiert.
Ergänzend sind ein paar grundlegende
Erklärungen zum Internet in den Text ein-
gestreut, die vor allem für Einsteiger ge-
dacht sind, aber auch wirkungsvoll das er-
[rischende Layout des Buchs unterstützen.
Fazit: Für Einsteiger und insbesondere
für Musiker bietet das Buch einfach nur
eine Menge gut kommentierter Adressen.
Nur beim Preis hätte man sich bei Sybex
vielleicht etwas zurückhalten sollen.
Die knapp 20 Mark für das recht
AN BI A HI TI vr SIE FI AMT
Mi Der eigene Web-Server
HTML
Mitmachen, dabeisein. Wem das nicht
reicht, der muß selbst Seiten im WWW
publizieren und einen Server aufbauen.
»HTML und das World Wide Web« soll
dazu die Hintergrundinformation liefern.
Das deutsche Buch beschränkt sich dabei
- wie bei O'Reilly üblich — auf Unix-
Rechner und den »httpd«-Server, den es
aber auch für Amigas gibt. Dafür sind die
Erklärungen exakt zugeschnitten und sehr
ausführlich; mit Beispielen wird nicht ge-
geizt. Allerdings muß man gute Unix-
Kenntnisse mitbringen, um den überwie-
genden Teil des Buchs zu verstehen. In-
haltlich erklärt das Werk, was das Web ist
und wie die Entwicklung momentan vor-
anschreitet sowie wie man einen HTTP-
Server installiert; es erläutert alle HTML-
Kommandos, darunter auch einige aus
HTML 3.0 (Tabellen, Formeln und Grafi-
ken), zeigt, wie man Skripte erstellt,
anklickbare Bilder einbindet und Formula-
re aufbaut. In einem eigenen Kapitel geht
es nur um das Thema Sicherheit. Auch die
Anhänge sind nützlich: Es finden sich Re-
ferenzen zu HTML-Kommandos, Sonder-
zeichen und den Konfigurationsdateien
»httpd.conf«, »access.conf« und
»srm.conf«. Der Schreibstil ist locker und
HTML - und das World || 2
Wide Web, Russ Jones & ||
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Merz (Übersetzung), |
i 200 Seiten, ||
ISBN 3-930673-34-7,
Preis 29 Mark, O'Reilly, ||
Internat. Thomson Verlag ||
1995, Bonn |
die Aussage bleibt dennoch präzise. Es
macht keine Schwierigkeiten, komplizier-
tere Sachverhalte zu verstehen. Das
»Drumherum« des Buchs - Index, Inhalts-
verzeichnis, Kapitelübersichten bei jedem
Kapitel, Abbildungsverzeichnis, Abbildun-
gen und Einführung - sind perfekt gelöst. .
Fazit: Wer unter Unix einen Web-Ser-
ver aufbauen muß, liegt mit diesem Buch
goldrichtig. Amiga-Besitzer werden dank
httpd-Portierung auch ihren Nutzen aus
dem Buch ziehen können. Für Semiprofis
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Hier kommt wieder mal ein
neues Paket Time-Disket-
ten. Sound, Grafik, Viren-
schutz, Spiele: für alle Ge-
schmäcker ist etwas dabei.
El von Christian Krenner
Alle Programme der Time-Serie befinden
sich mittlerweile in gepackter Form auf den
Disks. Per Mausklick werden sie in die
RAM-Disk entpackt und können von dort
aus auf der Festplatte installiert werden. rk
Time 448
Databench
Es handelt sich um eine Datenbank, die für
einfache Anwendungen völlig ausreichend
ist. Die 64 Datenfelder können mit sieben
unterschiedlichen Datentypen belegt wer-
den. Dazu gehören Texte bis 256 Zeichen,
Zahlen, Formeln und Bilder. Durchsuchen,
Sortieren und Filtern der bis zu 500 Millio-
nen Datensätze ist natürlich auch möglich.
Man kann seine Adressen bequem in Serien-
briefe einfügen. Auch ein ARexx-Port mit 25
Befehlen wurde nicht vergessen. Bereits exi-
stierende Datenbestände kann man in Data-
bench-Format importieren. $ V 2.75; ab OS
2.0; Shareware; Autor: Eric Hambuch
Verwaltung/Datenbank
Bounce = een :
Wie der Name schon sagt ist »Bounce« ein
Hüpf-Spiel. Eine agile Kugel ist auf der Jagd
nach Diamanten, wird aber selbst auch von
diversen Bösewichtern verfolgt. Wer alle Stu-
fen durchgespielt hat, kann sich mit dem Le-
veleditor neue basteln. + ab OS 2.0; Demo-
version; Autor: Ben Wyatt
Spiel/Plattformspiel
Trails
Und wieder ist eine Kugel unterwegs, dies-
mal springt sie nicht, sondern muß einen ge-
kennzeichneten Weg entlanggeschoben wer-
den, was durch zahlreiche Hindernisse nicht.
ganz einfach ist. * ab OS 2.0; Shareware;
Autor: Henning Roblin Spiel/Knobelspiel
Time 449
VF-Schutz 2.77
Für alte Amiga-Hasen ist »VT-Schutz« bereits
ein guter Bekannter. Für Neulinge: VTSchutz
ist ein sehr leistungsfähiger, stetig aktualisier-
‚ter Virenkiller. VT-Schutz erkennt eine Viel-
zahl lästiger Bootblock- und Linkviren sowie
zahlreiche »trojanische Pferde« (zunächst
harmlos aussehende Programme, die ein ge-
fährliches Doppelleben führen). Gegen all
diese Übeltäter besitzt VT-Schutz wirksame
Waffen. Eine ausführliche Anleitung sowie
EM PD-Serie: Time 448 bis 453
Zeitsprung
Time 450
SoundFX
Die Namensähnlichkeit kommt nicht von un-
gefähr: »SoundFX« geht mit Sound ähnlich
»fingerfertig« um, wie »ImageFX« mit Grafi-
ken. Die Funktionen des Programms lassen
Soundfreaks aufhorchen: Samples kann man
mit 50 Operatoren beeinflussen (wie wäre es
mit Sample-Morphing, 3D-Cube-Parameter-
modulation und resonanzfähigen Filtern und
Boostern?), das Programm arbeitet intern mit
32/16-Bit-Signalqualität, spielt Sounds mit 8
und 14 Bit, konvertiert zahlreiche Formate,
arbeitet in Mono, Stereo und sogar Quadro
und besitzt komfortable Editier- und flexible
Darstellmöglichkeiten. Um auch für spätere
Erweiterungen gerüstet zu sein, sind Player,
Loader und Effekte als externe Module ausge-
führt. $ V3.2; ab OS 2.0; Shareware; Autor:
Stefan Kost Sound/Soundbearbeitung
Time 451 und 451a
VideoTracker
Die Idee hinter »VideoTracker« ist, grafische
Effekte um ein Musik-Module »herum« zu
komponieren. Was dabei herauskommt,
heißt dann »Vidule« und vereint Module und
Effekte in ausführbarer Form. Die Einsatzge-
biete sind vielfältig: Vom Intro bis zum Vi-
deoabspann ist alles möglich. VideoTracker .
kennt zahlreiche Datenformate wie beispiels-
weise Texte, IFF-Bilder, -Brushes und -Anims,
Amiga- und Kara-Fonts, Vektordaten in den
Formaten von ROT, Imagine und Videosca-
pe, Palettensätze und sogar »Landscapes«
wie sie z.B. mit »Vista Pro« oder »Scenery
Animator« erstellt werden. Daten dieser For-
mate werden in Effekten benutzt, die als ex-
terne Module gestaltet sind. Bis zu 256 ver-
schiedene Effekte lassen sich mit Songposi-
tionen oder Samples synchronisieren und un-
tereinander kombinieren. + V2.0; ab OS 1.3;
Shareware; Autor: Peter van Campen
Multimedia/Effektkomposition
Time 452
Poweroids
Hinter »Poweroids« verbirgt sich ein Klassi-
ker in neuer Aufmachung: »Asteroids«. Ein
Raumschiff muß sich gegen allerlei herum-
fliegende Asteroiden wehren. Das ist nicht
leicht, denn die Asteroiden zerspringen bei
Beschuß lediglich in immer kleinere Teile
und das Raumschiff muß über Schubkraft ge-
ara Doaurermidlrgist An ässden
Parallelport) und teilweise gerenderte
mierte Grafiken sorgen für Spielspaß.
+ V1.2; ab OS 2.0; Shareware; Autor
Matthias Bock Spiel/Asteroic
MineRunner
Und noch ein Klassiker im neuen Ge
»Minerunner« ist eine nahezu origina
Umsetzung von »Loderunner«. In ein
byrinth von Leitern und Ebenen müss
Goldstücke aufgesammelt werden. Z.
che Gegner versuchen natürlich, das
hindern. Durch geschicktes Graben \
Löchern lassen sich diese jedoch zeit
außer Gefecht setzen. Auch »MinerR
läuft prächtig im Multitasking und un
bis zu vier Spieler. $ V1.7; ab O5 2.1
ware; Autor: Matthias Bock
Spiel/Loderunn
Time 453
Diskspare
Das »diskspare.device« erlaubt es, 9
1968 KByte auf DD- bzw. HD-Diske
durch ein spezielles Aufzeichnungsfc
speichern. Die so beschriebenen Dis
sind zwar nicht mehr ohne das Deviı
bar, dafür ist der Zugriff aber schnell:
Paket liegt eine ausführliche Anleitur
Zusätzlich im Paket befindet sich da:
ram.devices, ein Ersatz für die resetft
'RAM-Disk »RAD:«. $ V3.3;ab O5 2
ware; Autor: Klaus Deppisch
System/Trackdi
Browser Il
»Browser Il« ist ein Vertreter der Gat
teimanager, die den täglichen Umga
Dateien erleichtern möchten. Brows
sich jedoch in ungewohnter Aufmac
Das Programm bietet beliebig viele’!
ster, zwischen denen Operationen ir
scher »Drag & Drop«-Manier ausgef
den. Browser zeigt sich zudem bega
arbeiten von Archiven, Netzwerksup
im Darstellen von Verzeichnisbäum:
mandos lassen sich Dateitypen zuwe
wenn die »whatis.library« zum Eins:
kommt. $ V3.09; ab OS 2.0; Sharev
Autoren: Pierre Carrette u. Sylvain R
Hilfsprogramm/Date
ZShell
»ZShell« ist ein komfortabler Ersatz |
die Amiga-Shell. ZShell verbirgt in s
rade 32 KByte Größe sage und schre
eingebaute Kommandos, die die me
nutzten Kommandos der Originalsht
bilden. Weitere Schmankerl sind au!
sche Dateinamenvervollständigung,
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von OS 2.x und 3.x und vieles mehr
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Das Aminet - unendliche
Softwareweiten... dies sind
die Resultate der Erkundun-
gen des AMIGA-Magazins. In
diesem monatlichen Artikel
EM PD-Software: Neues aus dem Aminet
® ® } erweitern kann. Die Berech-
as f j n ie re n nung von mehreren Fraktalen
© gleichzeitig oder das Erstellen
von Animation ist mit Fractal-
stellen wir neue Programme
vor. Wir dringen dabei in Be-
reiche vor, die nie ein Leser
zuvor gesehen hat.
EB Von Uwe Röhm
MIGA Technologies führt
die gute Tradition von
Commodore fort. Sie stellen
ganze Arbeit geleistet! Siche-
rungen können auf Disketten
(DD und/oder HD), Wechsel-
platten, Bänder oder in eine
Datei erfolgen. Was gesichert
werden’ soll, läßt sich nach
Name, Datum und Schutzbits
auswählen, oder man läßt mit
einem Klick eine ganze Fest-
platte komplett sichern. Auch
ein »lImage«-Backup von
nicht-AmigaOS-Partitionen ist
»MultiUser-Filesystems« wer-
den beachtet. Wer ABackup
nicht interaktiv über die grafi-
sche Oberfläche bedienen
möchte, kann seine Sicherun-
gen auch automatisieren.
ABackup läuft auf jedem Ami-
ga mit mindestens AmigaOS
2.04 und 1 MByte Speicher,
das Programm selbst ist einge-
deutscht, die Anleitung gibt es
aber nur in Englisch und Fran-
Universe aber nicht möglich.
Das Programm läuft ab Ami-
gaOS 2.04 und mit Grafikkar-
ten. Es hat eine englische
Oberfläche, ist aber auf
Deutsch dokumentiert.
Verzeichnis: gfx/fract; Shareware
FiloFax 2.0 ist ein einfacher
Terminkalender, mit dem man
sich vom Computer an belie-
bige Termine erinnern lassen
die aktuelle Version 40.16 möglich. Die Sicherungen zösisch. kann. Diese werden über eine
von »SetPatch«, das einige können auf Wunsch per verzeichnis: disk/bakup; Shareware grafische Oberfläche verwal- u
Fehler im AmigaOS behebt, »xpk.library« komprimiert und tet. Sie können zu einem ge- Amen
über das Aminet allen Amiga- verschlüsselt werden, und FractalUniverse 1.62 von nauen Zeitpunkt oder sich täg- new
Besitzern frei zur Verfügung. auch die Zugriffsrechte eines Stefan Kost entführt uns in die lich bis jährlich wiederholend |
Es ist in Verzeichnis eingestellt werden, auf »Gom
»util/boot« zu finden. Ein wei- Wunsch mit Vorwarnung. Das schueik
terer Patch läßt ebenfalls auf- Commodity von FiloFax wacht a
horchen: Zu dem ehemaligen dann ständig im Hintergrund Sge W
Haus- und Hof-Compiler von über fällige Termine, an die es ee
Commodore, dem SAS/C-Pa- per Requester oder dem Start ann 5
ket, ist der Patch auf Version eines Programmes, auf Aexisei
6.56 im Verzeichnis »biz/ Wunsch auch mit Tonunter- Bere
patch« erschienen. Und das, malung, erinnert. Zusätzlich. Fasanı
obwohl die Entwicklung von bietet das Programmpaket von 44000
SAS schon vor Monaten offizi- Holger Kasten ein Notizbuch, er
ell eingestellt wurde... in dem man Texte vermerken eichend
kann, sowie ein einfaches Sta-
ABackup 5.02 präsentiert tistikprogramm über die Neu- —
sich in seiner neuesten Versi- starts und eventuelle Abstürze Br
on generalüberholt als ausge- des Systems. FiloFax läuft ab ROMs 2
wachsenes Backup-Programm. > AmigaOS 2.04 auf jedem =
Die Autoren Denis Gounelle ABackup: Bietet alles, was man von einem modernen Backuppro- Amiga, Programm und Doku- a
und Reza Elghazi haben gramm erwarten kann, Tapestreamer werden auch unterstützt mentation sind deutsch. rn
DOS, di
Dench u
5 — | Welt der Fraktale. Die Stärken EasyBase 1.0 ist eine einfa- za
Neue Versionen dieses Fraktalgenerators liegen che Datenbank mit MUI- Joch
Programm Programmart Verzeichnis | vor allem in seiner Farbver- Oberfläche, geschrieben von a
Barfly 1.27 Assembler-Paket dev/issm. waltung und dem flexiblen Jean Francois. Die Daten, wie ru
CBE 4.02 Clipboard-Erweiterung util/cdity Berechnungsalgorithmus. Zu- auch das Format der Daten- > I
CyberGraphX 2.12 "Grafikkartentreiber efx/board sätzlich stehen bei der Bildbe- bank, werden komplett über rear
DFA 2.6 Adressenverwaltung biz/dbase rechnung mehrere Dithering- die grafische Oberfläche Ver u
Dies: © Imägine Mörph-Paket "ebd Algorithmen und Einfärbungs- waltet. Die Datenfelder kön- Samen.
Executive 1.20 _Taskscheduler-Erweiterung util/misc methoden zur Verfügung. Die nen aus Text, Bild- oder Ton- Pe
Filer 3.34: 2° Dateimanager — util/dir. Berechnung der Fraktale wird daten bestehen. Um diese dar- =
IconanDrae Konadan gfx/edit komplett über Formelskripte zustellen oder abzuspielen Spur, ind
"MovieMUI3.Ja Filmdatenbank biz/dbase gesteuert. Neben den bekann- wird die »datatypes.library« |
ns erg game/shoot ten Mandelbrot- und Julia- von AmigaOS$ 3.0 benötigt. Es —
sc6.56pchllha’ Patch für SAS/C biz/patch Mengen sind 68 Fraktalfor-- ist auch ein kleiner ARexx- ER
SEE 23 ar ur Audradaränı. mus/edit meln: bereits fest eingebaut, Port eingebaut. Programm und
Typeface 1.1 Zeichensätz-Editor text/mise und nochmal über 100 exter- Dokumentation gibt es.nur in N
VT 2.77 Anti-Virus-Programm util/virus ne Formeln werden mitgelie- Englisch und Französisch. rk
fert, die man auch selbst leicht \ hnis- biz/dbase
38
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
a ent
Modernes Ben
StormC -Preview
0, _DM
Einführungsangebot
652
rn
BOTEN
Source-Leve-Debugger
ETUI one SSL, re 94
\
\
utzerinterface
TE TISRZTOELRREN PITEDLEHTTHEDTLÄIENE
EL?
KARSRE IERER
PUBLIC DOMAIN
Die Amiga-Fenster und
-Schalter sahen bislang recht
grau aus im Vergleich zum
bunten Mac-OS oder gar
Windows 95. MUI hat schon
in der Vergangenheit einiges
wettgemacht und kommt
jetzt in der Version 3.1 auf
den Markt. Was bringt's?
EB Intuitionerweiterung: Magic User Interface 3.1
Oberflächlich gut!
Interessanterweise hat des Einstellprogramms, das
»AMosaic 2.0«, der bisher dann nur die Einstellungen für
einzige, grafische Web-Brow- dieses eine Programm ändert.
ser für den Amiga, die Sprech- Wer bisher auf- und zu-
Damit lassen sich diverse Ei-
genschaften von Bildschirmen
definieren und diese einfach
öffnen und schließen. Als Be-
EM von David Göhler
ei MUI scheiden sich die
Geister: Die einen finden
die Oberfläche schlicht zu fett
und langsam, die anderen
meinen, es gäbe nichts Besse-
res. Recht habe beide - ein
wenig. Das Magic User Inter-
face braucht schon etwas Lei-
stung, bietet dafür aber auch
soviel, wie kein anderer Intui-
tion-Aufsatz.
Außerdem hat Stefan Stuntz
— der Programmierer des Sy-
stems — die Klagen ernst-
genommen und MUI einer
Schlankheitskur unterzogen.
Funktionen, die nicht jedes
Programm benötigt, wurden in
externe Libraries ausgelagert,
was Speicherplatz und vor al-
lem Ladezeiten spart. Darü-
berhinaus hat er auch noch
ein wenig optimiert, so daß
gerade auf langsameren Rech-
nern MUI merklich an Ge-
schwindigkeit zulegt.
Neue, für die Bedienung
sehr nützliche Elemente sind
Drag&Drop, wovon das neue
Einstellprogramm reichlich Ge-
brauch macht. Dieses hat der
Autor komplett überarbeitet. Es
wirkt deutlich übersichtlicher
und ist optisch ansprechend (s.
Bild). Vom Macintosh her be-
kannt und übernommen ist das
Bubble-Help: Bewegt man den
Mauszeiger über einen Schal-
ter und wartet drei Sekunden,
erscheint eine Sprechblase mit
einem Hilfstext. Weitere
Sprechblasen folgen dann
recht flott, wenn man die Maus
weiterbewegt, bis zum näch-
sten Klick. Dann dauert es wie-
der drei Sekunden, ...
60
blasenhilfe schon eingebaut.
Außerdem unterläßt es auch
das lästige Öffnen und
Schließen des Bildschirms bei
Web-Seiten, die Formulare
enthalten, sobald man MUlI
3.1 benutzt. Damit arbeitet
rt
Mal etwas an-
ders: Mit Rund-
elementen und
Popup-Schiebe-
reglern setzt MUI
optisch Maßstäbe
AMosaic nun deutlich stabiler
als bisher.
Ebenfalls nützlich sind Pop-
up-Menüs, die man z.B. an
neue Schalter rechts oben am
Fensterrand koppeln kann. Sie
erlauben zusätzlich zum Iko-
nifizieren des Fensters ein
»Snapshot« von Fensterpositi-
on und -größe sowie den Start
*] 0x]. 2098|
3... Met se] iz zanl
ER Pren oe blu . Durch
Einst
klappbare Listen wie beim
Mac oder Windows 95 ver-
mißt hat, kann beruhigt sein:
MUI bietet auch das. Mit dem
kleinen Unterschied, daß man
selbst bestimmen kann, wie
sie denn aussehen sollen.
Sr sPL
‚sin Kropf zum Einstellen von Fintergrund-
Der MUI-Einsteller: Das Pre-
ference-Programm hat Stefan
Stuntz komplett überarbeitet
Als weiteres Schmankerl
und Vorlage für eigene Pro-
gramme ist PSI, der Public
Screen Manager dabei. Wie
andere Programme dieser Art
verwaltet es öffentliche Bild-
schirme (sog. PublicScreens).
zu finden auf
Programm
AMosaic 2.0
mftp 1.31 Aminet
RO 1.10 Aminet
DPoker Aminet
MUICale 1.25 | Aminet
XFig 1.8 Aminet
Programme, die MUI nutzen (Auswahl)
Meeting Pearls Ill
Funktion
WWW-Browser
fürs Internet
MUI-FTP (Internet-
Kopierprogramm)
Dateimanager fürs
AmigaDOS
Kartenspiel mit schöner
MUI-Oberfläche
Taschenrechner mit
UPN-Eingabe
Zeichenprogramm mit
PostScript-Support
sonderheit lassen sich auch
Farbeinstellungen für MUI-
Programme festlegen, die ihre
Fenster auf einem PSI-Bild-
schirm öffnen.
Die Installation des Systems
geschieht einfach per Installer.
<
O-
%
A
fa
H
f
tHf
OYda»$
v3
Z
Richtig komplex: XMGR ist
ein mächtiges Visualisierungs-
programm, das MUI nutzt
Dabei legt das Programm eine
Sicherheitskopie des alten
MUI-Systems an, so daß man
— falls nötig — auch einfach
zurückschalten kann. Wäh-
rend der Testphase sind aber.
keinerlei Inkompatibilitäten
aufgefallen.
Abstürze hat es im Betrieb
ebensowenig gegeben wie
»komische Effekte«. Die Ober-
fläche lief im täglichen Einsatz
fehlerfrei und ohne Probleme.
Dagegen ist die Dokumenta-
tion noch nicht ganz auf dem
Stand. Die Hinweise sind noch
recht dünn und ein Tutorial
fehlt völlig. Allerdings hilft die
allgegenwärtige Sprechblasen-
hilfe einem schnell weiter.
Auch hat es keinerlei Kompa-
tibilitätsprobleme mit älteren
Programmen gegeben. Insbe-
sondere die deutlich verbesser-
te Stabilität von n AMosaic macht
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Pr
Schnittstelle in der ARexx-Liste
nicht mehr auftaucht, der muß
im MUI-Voreinsteller unter »Sy-
stem« die ARexx-Schnittstellen
einschalten.
Auch unter Amiga-OS 2.x
läuft MUI noch, läßt dann
aber einiges an der schönen
Optik vermissen, da die freie
keiten gab es anfangs nur mit
einer Sache: Per Voreinstellung
sind die ARexx-Schnittstellen
bei MUI-Programmen ausge-
schaltet (um Speicher zu spa-
ren). Wer sich also wundert,
warum sein MUI-Programm
plötzlich keine ARexx-Befehle
mehr kennt und auch die
Was ist ein Intuition-Aufsatz?
Das Amiga-OS bietet dem Programmierer Standardelemente
zum Klicken an: Ankreuzfelder, Ziehbalken, Schalter zum
Anklicken, Listen usw. Allerdings wünscht man sich als Be-
nutzer oft weitere Elemente, bessere Tastatursteuerung und
Unabhängigkeit von Bildschirmauflösung und gewählten Zei-
chensätzen. Doch was für den Benutzer angenehm, ist für
den Programmierer oft ein Alptraum.
MUHI ist ein System, das Programmierern die meiste Arbeit bei
der Oberflächengestaltung abnimmt, neue Elemente hinzu-
Wahl der Farben, Hinter-
grundmuster und Bilder leider
entfällt. An der Funktionalität
ändert die Wahl des Betriebs-
systems allerdings nichts.
Fazit: Wer MUI bisher ein-
setzte, wird auf dieses Update
nicht verzichten wollen und
können, da es doch einiges
mehr bietet und nur 15 Mark
kostet. Wen Umfang, Spei-
cherbedarf und Geschwindig-
keit bisher von MUI abhielten,
der sollte wieder einmal einen
Blick auf die Oberfläche wer-
fen, da sich auch diesbezüg-
lich einiges getan hat. Die un-
zähligen Programme, die auf
diese Oberfläche bauen (im
Aminet etwa 150), zeigen, daß
Stefan Stuntz nicht ganz falsch
Da gibt es MUI 3.1
Das Paket haben wir dank
Stefan Stuntz' unermüdli-
cher Nachtarbeit noch auf
die CD dieser Ausgabe
brennen können - inklusive
Entwicklerdateien. Mit der
CD-Version können Sie
MUI uneingeschränkt nut-
zen, allerdings nicht alles
einstellen. Dazu benötigen
Sie ein »Keyfile«, das es bei
Stefan Stuntz, Eduard- .
Spranger-Straße 7, 80935
München gibt. Das Update
kostet 15, eine Neuregistrie-
rung 30 Mark. Näheres da-
zu finden Sie im Einstellpro-
gramm »MUI« auf der CD.
Wer diese Ausgabe ohne
liegen kann. ME |CD erstanden hat, kann die
unregistrierte Version auch
im Aminet finden.
fügt, und dem Benutzer sogar die Wahl von Zeichensätzen,
Farben und Aussehen läßt. Damit hat der Benutzer mehr
A & 2 Literatur: [1] Gunther Lemm, Facelifter,
Komfort und der Programmierer weniger Arbeit. Oberfläche: Magic User Interface, 12/94,
Seite 140
Die Sensation des Jahres 1995
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AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG
Übrigens: Eine Anleitung zur Konstruktion des rechts gezeigten Bildes liegt ebenfalls bei !
Das erste AMIGA-Magazin mit CD-ROM hat reißenden Absatz
gefunden. Wie versprochen halten Sie nun die zweite Ausgabe
mit CD-ROM in der Hand (falls nicht: man kann die
Silberscheibe auch nachbestellen).
Besonderes Augenmerk bei dieser CD war, Programme und
Daten aufzunehmen, die sonst auf keiner anderen CD zu finden
sind. Außerdem haben wir aus den Rubriken Leserforum, Tips &
Tricks, Bücher und CD-ROM-Tests der Ausgaben 10/95 bis
12/95 alle Beiträge als AmigaGuide-Dokumente aufgearbeitet.
Diese werden ständig erweitert, so daß sich im Laufe der Zeit
daraus ein Lexikon mit Tips und Referenzen entwickelt.
Mit Überblick:
Erst mit dieser
Datenbank finden
Sie auf der Aminet
7 alle Bilder- und
Clipart-Dateien
Die Highlights:
D Die Preview-Version von StormC/C++, einem vollständigen
C/C++-Compiler, mit Editor, Source-Level-Debugger und
Projektverwaltung. Der Compiler funktioniert 60 Tage nach der
Erstinstallation und ist sonst voll funktionstüchtig.
® Die fehlerkorrigierten Includes und Libraries von Amiga-OS
3.1 mit freundlicher Genehmigung von AMIGA Technologies.
© Die Textverarbeitung Wordworth 4SE (aus dem Amiga-
Magic-Paket) von Digita, die bis auf die Druckfunktion (nur die
erste Seite mit nicht löschbaren Hinweisen im Kopf und Fuß der
Seite) unbeschränkt ist. Sie kann speichern!
& Jahresinhalt 1995 als Twist-Datenbank, zusätzlich mit den
Inhalten der Jahre 1989 bis 1994. Außerdem sind alle Titelbilder
seit 1/94 per Klick anzeigbar.
Nachbesiellen der GD
Wenn Sie diese Ausgabe ohne CD gekauft haben, können Sie die
CD natürlich nachbestellen, beim:
AMIGA Leserservice
Heiner-Fleischmann-Str. 2
74172 Neckarsulm
Preis: 7 Mark
Porto & Versand: 3 Mark
Abonnenten erhalten mit dem Heft ein günstigeres Angebot
(Differenzbetrag zwischen Heft ohne CD zu Heft mit CD)
Auf der CD zu finden
EEE
VE RS R T £ V N
Wenn Sie nebenstehendes Emblem über ei- A 17 |
nem Artikel finden, dann enthält die Magazin- | =MIGA ]
CD die im Artikel erwähnten Programme oder \ 5 i
abgedruckten Listings. Für Sie hat das den
Vorteil, daß Sie weder nach den Daten suchen
noch die Magazin-PD-Disketten bestellen müssen.
Was Sie lesen, können Sie gleich ausprobieren.
Ss 4 Ur & 2
Sur
& MUI 3.1 - die Benutzeroberfläche, auf die viele schon so lan-
ge gewartet haben. Mit Bubble-Help, Drag&Drop, und vielen an-
deren neuen Features. Direkt von der CD nutz- und installierbar.
Weiter zu finden:
© Animationen, Bilder und die besten Demos aus unseren
Wettbewerben. Sie werden Augen machen!
© Die AMIGA-Magazin-PD-Disketten 10/95 bis 12/95 gepackt
und ungepackt mit Suchprogramm und Datenbasis über alle PD-
Disketten.
© Demo von DataBase Professional 3,0 - mit vielen Beispielen
und Bilddaten aller Bilder und Cliparts der Aminet-CD-7 (ca. 70
MByte). Außerdem kann man die Datenbanken erweitern und
auch speichern.
Auch drauf:
Eine moderne
Textverarbeitung,
die speichern und
drucken kann —
wenn auch nur
die 1. Seite
D Kataloge von Fish, Saar, Meeting-Pearls (2 u. 3), Aminet (4 bis
9) mit jeweiligem Suchprogramm. |
© Auszüge aus den PD-Serien Amiga-E (EPD), Kid’sFun (Spiele)
und Time (380-418) mit komfortablem Entpack-Programm.
MultiTerm-Light, der Btx-Dekoder zum Ausprobieren.
Erkunden Sie als Gast das Riesenangebot von T-Online.
> XiPaint 3.2 Demo, das 24-Bit-Malprogsramm für jeden
Rechner (auch ohne Grafikkarte). Es bearbeitet nur Bilder bis
200x200 Punkte, ist sonst aber nicht eingeschränkt.
© Amiga-Atlas 2.0 Demo, der Routenplaner für den Amiga, mit
allem Sehnickschnack für Leute, die viel mit dem Auto unter-
wess sind.
© und noch Demos von FinalWriter, Triolink (40 MByte),
ScanQuix, MultiFax, ...
Die Magazin-CD 1/96:
Eine Raritäten-GD-ROM
SEEN a 0
aan N
Fi
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‚A Listtree object sample,
reacts on preferences.
Remember status: [7
Disptay. opened: [7
7,21 Smeangr...
n
ee f Spresser gerätetreiber: [Best euvter
Tederherstellen Sarutzergberfische, sest-Rert: [7 Block gräde: |
Braten 1 Erterns Progranne
Kospress)on., { Verschiedenes, } Zurgehspulen J atorstens ion
| Zsosisnern } penuszen | Abbru
Bbbruch |
‚pöruon |
> Zeeiten Tası nutzen
1 Uiosa stenern
4 Kogsantar anfügen
24 Irsn zinzufügen
ZJ Usten kosprimieren
guttergröte N Ans Kaytes 3 Katalog kongrinieren
Lopbuch IF Versehlüsselo
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Zn — - — — (Nur in Vbg. mit Bankabbuchung;
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&] Bankleitzahl Versand, Porto
ee rn
a Konto-Nr. Inhaber
Geldinstitut
2 DE EIIRIIELEILEEDLLBELDEEB CO ENNESÄH TERN UNE ÜREE NERSEESEHDENREBTESE
EB AMIGA Technologies GmbH
eo ®
Amiga im WWW
AMIGA Technologies GmbH, die
neue Adresse des Amiga, läßt keine
Chance ungenutzt: Nachdem in kürze-
ster Zeit die Amiga-Familie zu neuem
Leben erweckt wurde und die Amigas
wieder zu kaufen sind, flankiert auch
schon geeignete Werbung den Absatz.
Neben starker Präsenz auf Messen und
Werbeseiten in einschlägiger Computer-
literatur möchte sich das junge Unter-
nehmen ganz im Trend der 90er auch in
Online-Diensten präsentieren.
Die Jungfernfahrt findet dabei auf dem
Information-Highway statt: AMIGA
Technologies bietet unter »http://www.
Trendy: AMIGA Technologies präsen-
tiert sich zeitgemäß auch im World Wi-
de Web mit Infos rund um den Amiga
amiga.de« einen eigenen »World Wide
Web«-Server. Dort stellt AMIGA Tech-
nologies die aktuelle Produktpalette in
Bild und Text »zum Anklicken« vor. Ak-
tuelle Pressemitteilungen und Konfe-
renzmitschnitte rund um Amiga-Events
findet der interessierte User ebenso, wie
wichtige Termine und Links (Verknüp-
fungen) zu anderen Amiga-spezifischen
Web-Seiten. Schön ist auch die persönli-
che Vorstellung der Mitarbeiter. Wichti-
ge Adressen für den direkten Kontakt
zum Team von AMIGA Technologies
fehlen ebensowenig.
Das Angebot ist noch im Aufbau,
wird aber ständig erweitert und aktuali-
siert. Für Amiga-User mit Internetzu-
gang ist diese Seite Anlaufstelle Nr. 1.
Fazit: AMIGA Technologies im Cy-
berspace! Wer sich rund um den Amiga
informieren und aktuelles erfahren will,
ist hier goldrichtig. Ch. Krenner/ww
64
Mi City.Net
Sightseeing Surf
Würden Sie gern einmal eine Stadt in
Australien, Korea oder Neufundland be-
suchen? Das richtige Werkzeug dazu ist
das »City.Net«, das Sie unter der Adres-
se »http//www.city.net« erreichen. Ci-
ty.Net ist ein virtueller Stadtführer, der
Sie auf Wunsch durch mehr als 1100
Städte führt und Ihnen diese in Text und
Bild präsentiert.
Über Land, Staat und Region klickt
man sich zur gewünschten Stadt vor
und erhält dazu sogleich Informationen
in Hülle und Fülle. Für abenteuerlustige
Gemüter gibt's schließlich noch die
Auswahl per Zufall. Dann sucht
City.Net für Sie ein Reiseziel aus.
Die Informationen zu den einzelnen
Städten variieren zwar, sind aber in
praktisch allen Fällen äußerst vielfältig.
So finden sich Infos zu Themen wie Rei-
se, Unterhaltung, lokale Attraktionen,
Wirtschaft, Politik, Kunst, Sehenswür-
digkeiten, Geschichte und mehr. Strebt
man tatsächlich eine Reise an, erfährt
man hier wichtige Termine, Events und
Reisetips z.B. zu Hotels u.v.m.
Die Faszination von City.Net liegt
aber nicht nur in der Fülle der angebo-
tenen Informationen, sondern in den
vielen Links zu Angeboten der Städte
selbst. Viele sind aktiv im WWW vertre-
Stadtrundfahrt: City.Net bietet detaillier-
te Informationen zu weit über 1100
Städten und ermöglicht virtuelle Besuche
ten und so landet man schneller als man
denkt in einer virtuellen Stadtführung.
Fazit: City.Net ist ein idealer virtueller
Reiseführer zu vielen Städten der Welt —
für Reiselustige und Traumreisende un-
bedingt zu empfehlen. Ch. Krenner/ww
MTVToday
Multimedial
Wer den Titel »TVToday« hört, denkt
zunächst an eine Fernsehzeitschrift.
Und so ganz daneben liegt man damit
nicht. Die internationale Ausgabe von
TVToday, die über die Adresse
»http://www.tvtoday.de/« im Internet er-
Medienrummel: TVToday ist ein aktuel-
les Magazin und Ausgangspunkt für vie-
le Angebote im Dschungel des WWW
reichbar ist, versteht sich als Medienma-
gazin, das die Themen TV, Medien und
Entertainment als Schwerpunkt abdeckt.
TVToday gibt sich als Magazin im klas-
sischen Sinne. Dort finden sich Artikel zu
verschiedenen Themen rund um Medien
und Entertainment. Natürlich gehört ein
aktuelles Fernsehprogramm für deutsche,
europäische und einige US-Sender dazu.
Doch TVToday hat ein zweites Ge-
sicht: Es ist idealer Startpunkt für ausgie-
bige Surfs im Internet. Das Zauberwort
heißt hier »Übersicht«: TVToday prä-
sentiert ein riesiges Angebot des sonst
unüberschauberen Internets so, daß das
gewünschte Ziel schnell erreicht ist.
Zum Angebot gehören beispielsweise
andere Magazine mit Präsenz im
WWW, wie die deutschsprachigen
»P.M.«, »Der Spiegel«, »Geo«, auslän-
dige Magazine oder rein virtuelle Publi-
kationen wie das ultimative Online-Sze-
nemagazin »Hot Wired«. Links zu Soft-
ware-Servern erlauben schnelles Auffin-
den von Software aller Art.
Fazit: TVToday ist nicht nur ein pep-
piges Medienmagazin mit Fernsehpro-
gramm, sondern bietet einen idealen
Ausgangspunkt für ausgiebige Surfs im
Internet. Ch. Krenner/ww
AMIGA-MAGAZIN 1/199£
Pünktlich zur IFA'95,
die im Sommer statt-
fand, startete die Tele-
kom »T-Online«, das
mit dem Multimedia-
standard »KIT« dem
betagten »Datex-J/Btx«
wundersame Fähigkei-
ten beibringen soll.
Wir haben den ersten
KIT-Dekoder für den
Amiga unter die Lupe
genommen.
EB von Christian Krenner
ie 90er stehen bekannt-
lich im Zeichen von
»Multimedia«.. Auch wenn
sich die Fachwelt noch über
vernünftige Einsatzgebiete des
neuen Zauberwortes streitet,
will doch jeder dabei sein.
Natürlich wollte auch die
Telekom diesen Zug nicht ver-
passen und führte zum »Da-
tex-/Btx« eine neue Ober-
fläche ein. Heraus kam »KIT«,
ein neuer Standard, der auf
dem alten aufsetzt und neuen
multimedialen Schwung in die
Bude bringt.
»KIT« steht in Telekom-
Amtsdeutsch für »Kernsoftware
für Intelligente Terminals«.
Ziel des neuen Standards ist
es, typische Bedienelemente
grafischer Benutzeroberflächen
mit multimedialen Objekten
wie Ton, Bild und Film zu
kombinieren. Möglich wird
dies, indem man die »Eigenin-
telligenz« des Computers und
die Kapazität seiner Peripherie
nutzt. KIT bedeutet jedoch kei-
nen radikalen Umbruch: Da
KIT kein Ersatz ist, wird man
auch weiterhin öfter über die
alten CEPT-Seiten stolpern.
KIT bedeutet nicht nur Bild,
Ton und Interaktivität, sondern
auch ein stark erhöhtes Daten-
aufkommen. Wohl dem, der
bereits über einen der neuen,
schnellen Zugänge oder gar
ISDN verfügt. Zwar kennt KIT
geeignete Mechanismen, um
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Telekom goes
Multimedia
das Datenaufkommen so nied-
rig wie möglich zu halten,
dennoch sollte man im Falle
langsamer Übertragung nicht
über die eine oder andere
Warteminute überrascht sein.
Der KIT-Standard wurde mit
dem Ziel implementiert, platt-
formunabhängig zu agieren.
KIT-Seiten bestehen aus ver-
schiedenen Objekten, wie
Texten, Bildern aber auch Be-
dienelementen. Letztere wer-
den durch das Ressort des je-
weiligen Betriebssystems abge-
deckt - Amiga-ähnliches Look-
and-Feel auf KIT-Seiten also.
Für die Darstellung von KIT-
Seiten ist natürlich ein wesent-
lich intelligenterer Dekoder
nötig, als für den alten CEPT-
Standard. »MultiTerm KIT 4.0«
von IKR wurde zu diesem
Zweck völlig neu konzipiert
und hat mit dem Vorgänger
kaum noch Gemeinsamkeiten.
Das war auch nötig, denn erst
die vollständige Nutzung der
Ressourcen des Computers er-
möglicht eine sinnvolle Imple-
mentation von KIT. Natürlich
kann MultiTerm KIT 4.0 auch
mit alten CEPT-Seiten umge-
hen, auch wenn diese in der
uns vorliegenden Vorversion
langsamer dargestellt werden,
| Alles neu macht KIT
als beim Vorgänger. MultiTerm
KIT 4.0 bietet in jeder Hinsicht
deutlich mehr Komfort, auch
über das »Verstehen« des neu-
en Standards hinaus: Da gibt es
eine Bildschirmmodus-Aus-
wahl, »saubere« Requester und
viele kleine, nützliche Zusatz-
ı Interaktiv:
i KIT-Seiten be-
e \ sitzen alle
| Elemente moder-
" ner Benutzerober-
flächen und lassen
sich natürlich per
Maus bedienen
KIT erweitert den T-Online-
Dienst um multimediale
Fähigkeiten und intuitive
Bedienung. KIT-Seiten kön-
nen neben Text und Bild
auch Ton oder gar Film ent-
halten und besitzen grafi-
sche Bedienelemente, die
sich wie gewohnt per Maus
bedienen lassen. Durch die
Nutzung der Eigenintelli-
genz des Computers und
angeschlossener Peripherie
eröffnen sich ungeahnte
Möglichkeiten.
funktionen. Nach dem Start
präsentiert sich das Programm
in zwei Fenstern: Neben dem
eigentlichen Darstellfester bie-
tet sich das »Aktionen«-Fenster
an, das diverse Seiten per
Mausklick bereitstellt.
Bei der ersten Anwahl des
T-Online-Dienstes merkt man
zunächst kaum Unterschiede
zu früher. Zwar erscheinen
CEPT-Seiten skaliert an die ak-
tuelle Fenstergröße angepaßt,
doch so richtig bunt wird's
erst mit KIT. Dort ist man
schnell angelangt, wenn man
im »Aktionen«-Fenster auf das
»KIT«-Symbol klickt. Dadurch
wird die KIT-Leitseite der Tele-
kom aufgerufen, die Zugriff
auf alle KIT-Anbieter ermög-
licht. Spätestens bei deren
Aufbau kommt die schon ge-
nannte KIT-Eigenintelligenz
zum Tragen: Der Rechner la-
gert die via Telefonleitung er-
haltenen Daten auf Festplatte
aus. Diese Vorgehensweise
bietet zahlreiche Vorteile: Ei-
nerseits holt KIT Grafiken nur
dann über die Telefonleitung,
wenn diese noch nicht auf
Festplatte zu finden sind - ein
Segen für Besitzer langsamer
Modems. Andererseits lassen
sich durch die Integration zu-
sätzlicher Computerperipherie
auch ganz neuartige Anwen-
dungen realisieren: Paradebei-
spiel ist ein Katalog auf CD-
ROM, der unter KIT offline —
also ohne Telefonverbindung
— benutzt wird, sich aber bei
Bedarf über T-Online selb-
ständig aktualisiert und Bestel-
lungen ausführt.
KIT ist ein Quantensprung in
Sachen intuitiver Bedienung:
Es wird mit der Maus geklickt,
Buttons, rollbare Listen und
ähnliches ersetzen die alten
CEPT-Befehle. Amiga-Benutzer
fühlen sich da sofort heimisch.
Die Leistungsfähigkeit von KIT
spiegelt sich aber auch in den
einzustellenden Parametern
von MultiTerm KIT wider: Da
wollen Darstellungsoptionen,
Anzeiger für verschiedene
Grafikformate (vor allem für
»Photo-BTX«), Pfadangaben
für Verzeichnisse, Puffer u.ä.
angepaßt sein. Doch der Auf-
wand lohnt sich! KIT wertet
T-Online um ein Vielfaches
auf. Mit MultiTerm KIT 4.0
brauchen Amiga-Benutzer
nicht länger auf diesen Kom-
fort zu verzichten. Ein ausführ-
licher Test folgt in einer der
nächsten Ausgaben. ww
65
ONLINE
MI Amiga-Börse
Zu verkaufen
Was wäre geeigneter auf dem Anzei-
genmarkt als ein Dienst wie T-Online?
Man erreicht die »Amiga Börse« auf der
Seite »*41361910#« oder über »*AC#«.
Dort gibt's private und gewerbliche An-
gebote rund um den Amiga.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die
Online-Börse wird laufend aktualisiert,
ist bundesweit erreichbar und der Kon-
takt zum Anbietenden erfolgt ebenfalls
direkt über T-Online. Dafür ist das An-
gebot auch nicht ganz billig: Die klein-
ste Anzeige schlägt mit 3,29 Mark zu
Buche, große »ganzseitige« Anzeigen
kosten gar 10,29 Mark. Preislich dazwi-
schen siedeln sich gewerbliche sowie
»Jumbo-Anzeigen« an. Lediglich für
Mitglieder des »Amiga-BTX-Clubs«
gibt's niedrigere Preise. Dafür ist das
Lesen der Anzeigen für alle kostenlos.
Jede Anzeige hat zusätzlich zum An-
zeigentext eine Überschrift. Mit dieser
kommen alle Anzeigen in Listenform
Anika sucht...: Wer TE acht
oder verkaufen möchte, ist in der »Ami-
ga Börse« genau richtig
und mit Datum versehen auf den Bild-
schirm. Möchte man eine Anzeige lesen,
erscheint erst der tatsächliche Anzeigen-
text. Das schafft Übersicht, Jede Anzeige
bleibt 14 Tage erhalten, bevor sie wieder
aus dem Angebot verschwindet.
. Neben dem Anzeigenmarkt bietet die
Amiga-Börse noch Verbindungen zum
Angebot diverser Amiga-Händler in
T-Online sowie ein Händlerverzeichnis
nach Postleitzahlen. Außerdem gibt's
Telesoftware zum Downloaden sowie
eine Rubrik für Mailboxwerbung.
‚Fazit: Die Amiga-Börse ist eine Fund-
grube für Schnäppchenjäger und Se-
cond-Hand-Anbieter. Die hohe Aktua-
lität von T-Online tut ein Übriges.
Ch. Krenner/ww
BI Greenpeace
Umweltschutz
online
Durch spektakuläre Aktionen sorgte
Greenpeace in den letzten Monaten
mehrmals für Schlagzeilen. Über ihre
Aktionen und Erkenntnisse informieren
die aktiven Umweltschützer auch in
Aktuellen
Die (arsenpsack -Konragynen
nıdae Fakten
Bkrioren
snuna zum Temwt
Grüner Frieden: nee ab im
Online-Angebot nicht nur Informatio-
‚nen zu aktuellen Kampagnen
verschiedenen Online-Diensten. In
T-Online findet man Greenpeace am
schnellsten über die alphanumerische
Suche durch Eingabe von »GREENPEA-
CE#«. Im World Wide Web ist die Orga-
nisation auf der Seite »http//www.
greenpeace. org« zu finden.
In T-Online informiert Greenpeace
über aktuelle Themen und stellt Presse-
mitteilungen und Informationen zu »aku-
ten Brennpunkten« bereit. Nach Themen
sortiert gibt's viel Lesenswertes zu den
einzelnen Kampagnen der Umweltorga-
nisation. Und wie bei Greenpeace mitt-
lerweile üblich, sind unglaublich anmu-
tende Sensationsmeldungen keine Sel-
tenheit. Einblick in die Hintergründe der
Organisation gibt die Rubrik »Greenpea-
ce: Fakten«, die auch über die finanziel-
le Situation berichtet sowie über die Or-
ganisations-Geschichte aufklärt. Mit-
machaktionen und Meinungsumfragen
erlauben aktiven Kontakt zu Greenpeace
und laden zur Mitgestaltung des Online-
Angebots ein. Natürlich läßt sich auch
Infomaterial direkt bestellen.
Fazit: Wer wissen möchte, wie bei-
spielsweise schon heute ein 3-Liter-Auto
zum vernünftigen Preis hergestellt wer-
den könnte oder warum die letzten Pro-
duzenten von Solarzellen vom Standort
Deutschland abgewandert sind, für den
ist das Online-Angebot von Greenpeace
allererste Wahl. Ch. Krenner/ww
BI ABC Bücherdienst
Bücherwurm
‚Die kalten Monate sind die richtige
Zeit, um sich einem guten Buch zu wid-
men. Der »ABC Bücherdienst« bietet ei-
ne riesige Auswahl zur direkten Bestel-
lung via T-Online. Das Angebot erreicht
man über die Seite »*TELEBUCH#«.
325000 deutschsprachige, 180000
englischsprachige und 16.000 spanische
Buchtitel sind ein beeindruckendes An-
gebot. In der riesigen Datenbank findet
sich nahezu alles, was sich: Buch nennt.
Gesucht wird nach Titel, Autor, Verlag
oder Stichwort, wobei auch Kombina-
tionen möglich sind. Auch Platzhalter
werden akzeptiert, falls Angaben nicht
komplett bekannt sind. Ist der richtige
Titel gefunden, kann dieser in die Be-
stellite übernommen werden. Diese
läßt sich auch nachträglich ändern, bis
das Buch auf dem Postweg den Versand
verlassen hat. Umgekehrt läßt sich über
30 Tage zurückverfolgen, welche
Bücher bereits verschickt wurden.
Bestellt wird per Bankeinzug oder
Kreditkarte zum Originalpreis des
Buchs. Bei Bestellungen über 80 Mark
entfallen die Versandkosten von sonst
7,90 Mark. Zusatzkosten entstehen le-
diglich beim Wühlen in der Datenbank:
Das läßt sich der Buchversand nämlich
mit 20 Pfennig pro Minute bezahlen.
Die meisten Titel sind dafür innerhalb
74 Intormat ionen
72 Ihre Vorteile
8 Impraszum
Ser Die riesige Bücherdafenbank
des »ABC Bücherversands« enthält prak-
tisch alles, was in Buchform verkauft wird
48 Stunden lieferbar. Ob dies auch
beim individuell gewünschten Titel der
‚Fall ist, ist praktischerweise bereits vor
der Bestellung sichtbar, so da böse
Überraschungen ausbleiben.
Fazit: Für Bücherwürmer und Leserat-
ten dürfte das Angebot des »ABC Bücher-
versands« schmackhaft sein - auch der
Service stimmt. Ch. Krenner/ww
AMIGA-MAGAZIN 1/19%
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lenkalkulation aller Zeiten, um einige Kundenwünsche wie
etwa direkten Excel-Import oder XY-Diagramm erweitert,
TurboCale V3.5 präsentiert sich mit einer erweiterten Benut-
zeroberfläche, die Dank zahlreicher Neuerungen wie Drag
& Drop zum Kopieren/Verschieben oder Füllen per Maus,
noch einfacherer Funktionsauswahl, Fixierung von Tabellen-
titeln oder aber der einblendbaren Statusanzeige noch ein-
facher zu bedienen ist.
Diagramme (etwa die neuen 3D-Säulen und -Tortendiagram-
me) können direkt neben die dazugehörigen Zahlenreihen
plaziert werden. Mit der Mehrzeilenoption können auch län-
gere Texte kompakt in einer Zelle untergebracht werden. Der
in der Tabelle sichtbare Seitenumbruch sowie die vorhande-
ne Druckvorschau helfen beim optimalen Einrichten des Lay-
outs am Bildschirm und sparen so Papier und Zeit.
All dies kann mit verbesserten Druckroutinen zu Papier ge-
bracht werden oder aber als IFF-Grafik oder Text (per Datei
oder Clipboard) in Ihre Textverarbeitungssoftware eingebun-
den werden.
Zur einfacheren Verwaltung Ihrer TurboCalc-Datenbanken
steht jetzt eine Datenbankmaske zur Verfügung.
neue Import- und Exportformate: XLS (Excel 4.0-Format)
sowie WKS (Lotus 1.2.3 V1.1-2.0)
Datatypes-Unterstützung bei Grafikobjekten (ab ©OS3.0)
frei skalierbare Werkzeugleiste
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Ihre Postkarte schicken Sie bitte an:
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AMIGA-Redaktion
Stichwort: Spiele-Hits
85531 Haar bei München
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
70 Computer ’95
74 Alien Breed 3-D
76 Platman
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& Iran
IgG IK:
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aan Fan Fans Pi
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11
Eine Computermesse ohne Spiele
ist kaum noch denkbar. Natürlich
kamen auch die Amiga-Spieler
nicht zu kurz, Neuigkeiten wurden
angekündigt und auch vorgeführt.
von Ralf Kottcke
Zwar war die Computer '95 keineswegs ei-
ne reine Spielemesse, dennoch verstanden es
die Spiele-Aussteller, die Aufmerksamkeit
durch bloße Lautstärke auf sich zu ziehen —
oft konnte man sein eigenes Wort nicht verste-
hen. Damit die Leser des AMIGA-Magazins
die Messe nocheinmal ohne Lärmbelästigung
genießen können, haben wir den Ton ausge-
blendet und liefern Ihnen Text und Bilder pur.
AMIGA Technologies führte die i-glasses
vor. Zum ersten Mal wurde eine Grafik für den
Head-Tracker gezeigt. Damit sah sich der Be-
trachter per Cyberbrille in einem Zimmer und
konnte durch Kopfbewegung Boden, Decke
und Wände des virtuellen Raums betrachten.
Die i-glasses soll es nun doch in drei Ver-
sionen geben. Während die PC-Vollversion
i-glasses: Die 3-D-Brille war am Amiga
mit Head-Tracker zu sehen
(Preis: ca. 2000 Mark) neben dem Head-
Tracker auch einen VGA-Pal-Wandler enthält,
braucht der Amiga diese Wandlereinheit nicht.
Ca. 1800 Mark sind für die Amiga-Variante
(mit Head-Tracker) vorgesehen.
Ascon hatte den Formel-1-Simulator »Pole
Position« dabei. Es handelt sich um eine reine
Management-Simulation: Nachdem man die
Fahrer eingekauft und das Auto richtig einge-
stellt hat, fährt der Bolide selbständig und holt
die Anzahl von WM-Punkten, die das Programm
errechnet hat. Dabei hält sich Pole Position akri-
bisch an die Realität: Fahrer, Motordaten,
Streckenführung - alles wie im richtigen Leben.
In der Amiga-Version wird eine Festplatte in
jedem Fall erforderlich sein, aber dafür hat As-
con unterschiedliche Versionen für verschie-
dene CPUs geplant. Je nach Rechenleistung
70
EOMPUtera957
Pole Position: Die Detailtiefe paßt sich
der CPU-Geschwindigkeit an
wird die Detailtiefe verändert, damit die Ge-
schwindigkeit bei schwächeren Prozessoren
nicht zu sehr nachläßt. Bisher hat sich Ascon
beim Thema CDs für den Amiga eher zurück-
gehalten. Dank zahlreicher Anfragen auf der
Messe wird sich das vielleicht ändern.
Black Legend zeigte fast fertige Versionen
von »Citadel« und »Leading Lap«. Citadel ist
ein weiterer Vertreter aus der 3-D-Kampfbran-
che und will Alien Breed 3D und Fears Kon-
kurrenz machen. Dabei kommen auch kleine-
re Amigas (ohne AA-Grafik) zum Zug. Wer ei-
nen neuen Amiga hat, kann natürlich die volle
Farbenpracht genießen.
»Leading Lap« ist ein Autorennen aus Fah-
rerperspektive im Vektor-Design. Interessant
ist vor allem der »Moving View Point«. Wie
beim richtigen Autofahren schaut der Fahrer
nicht starr in Fahrtrichtung, sondern blickt in
Kurven auch mal dorthin, wo er in einigen Se-
kunden sein wird. Die Kopfbewegungen sollen
Leading Lap: Ein Autorennen im
Vektordesign aus Fahrerperspektive
für mehr Realismus sorgen, als man ihn bei
anderen Simulationen findet. Mehr dazu im
Test in der nächsten Ausgabe.
Das Abenteuer »Einmal Hölle und zurück«
war bereits auf MS-DOS zu sehen. Auch eine
Umsetzung auf den Apple steht bevor (gut für
alle Shapeshifter-Besitzer). Wann und ob es
das Spiel auch auf Amigas geben wird, war al-
lerdings noch ungewiß.
Ikarion hatte gleich zwei Amiga-Neuheiten
anzubieten. »Hattrick« ist eine Fußballmana-
ger-Simulation im Stil des bekannten Bundes-
liga-Mangers. Etwas neues bietet dagegen
»Caribbean Disaster«. Hier kann der Spieler
in die Rolle eines Militärdiktators schlüpfen. Es
ist nicht einfach, sich gegen konkurrierende
Generäle, korrupte Behörden, Revolutionäre
und internationale Konzerne durchzusetzen.
Ob der Diktator überlebt und sein ergaunertes
Vermögen ins sichere Ausland schaffen kann,
hängt vom Geschick des Spielers ab.
Magic Bytes: Die Firma bleibt ihrem Kas-
senschlager »Biing!« treu. Für das Jahr 1996
wird ein Kalender mit bekannten Motiven der
Krankenhaus-Simulation verkauft. Preis: 24,95
Caribbean Disaster: Auch südamerika-
nische Generäle haben’s nicht leicht
Mark. Um das passende Ambiente zu schaf-
fen, konnten sich Messebesucher am Stand
von Magic Bytes auch gleich von einer echten
Biing-Krankenschwester behandeln lassen.
Mindscape hat »Tiny Troops« so gut wie
fertig. Wie der Titel schon sagt, handelt es
sich um winzigkleine Truppen, die mit diver-
sem Kriegsgerät gegen den Computer oder
gegeneinander kämpfen. Dabei haben die
Programmierer auf blutrünstige Geschmacklo-
sigkeiten verzichtet, die Grafik fällt eher in die
Rubrik »kunterbunt & niedlich«.
Warner Interactive Entertainment hatte
die Bitmap Brothers dabei, die »Z« präsentier-
ten — leider vorerst nur für MS-DOS. Chaos
Engine 2 für den Amiga läßt weiterhin auf sich
warten. »Anfang nächsten Jahres« ist die offi-
zielle Aussage.
Ganz so üppig wie auf anderen Plattformen
ist der Nachschub an Neuigkeiten für den
Amiga z.Zt. zwar nicht, aber da wieder Amigas
verkauft werden, kann sich das ja schnell än-
dern. Bei einem Preis von deutlich unter 1000
Mark (mit Festplatte) bietet sich der Amiga
auch als Spiele-Computer an. a
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
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Wiedemann
Da wagt es Ikarion doch tatsäch-
lich, den ehrenwerten Berufsstand
des Journalisten durch den Kakao
zu ziehen. Dennoch sahen wir uns
gezwungen, »Mad News«zum Spiel
des Monats zu machen.
von Carsten Borgmeier
Zu einer Zeit, als Simulationen noch etwas
neues waren, erdachte die deutsche Soft-
ware-Schmiede »Rainbow Arts« ihren ersten
großen Amiga-Hit »Mad TV«. Steve Feinbein,
ein kleiner Angestellter, sollte sich mit Hilfe
des Spielers zum Programmdirektor eines
großen Fernsehsenders hocharbeiten und da-
bei die Konkurrenz in Grund und Boden
stampfen. Zusätzlich war Steve noch auf Bea
(damals hieß sie noch »Betty«), die Tochter
des Chefs, scharf. Nach langer, harter Arbeit
hatte er es dann geschafft: Mad TV wurde
zum bedeutendsten Fernsehsender der
Das Christkind kommt:
Durch einen Fehler er-
scheint der Nackedei
nicht nur im Studio. Ste-
ve hat seinen Porno ver-
sehentlich im ganzen
Land verbreitet
Nation, Stevie-Boy heiratete
glücklich seine Bea und ei-
nem Happy End stand nichts
mehr im Weg.
Doch wie das Leben nun
mal so spielt, kommt nach jedem Hoch auch
ein Tief: So sitzt Steve dann an Heilig Abend
im Studio und überwacht die Übertragung ei-
ner Weihnachtsfeier. Leider kann er erst nach
den Festivitäten nach Hause gehen und seine
Geschenke auspacken. Um sich die Zeit bis
dahin etwas zu vertreiben, beschließt Steve,
sich einfach ein Video aus dem Archiv zu ho-
7
Noch ein Nerz: Die Dame stellt An-
sprüche, aber mit einigen miesen
Tricks wird Steve sie schon loswerden
72
vr
N FF
[ r 4£
- er
g
len, und es sich auf einem der anderen Bild-
schirme anzusehen.
In der Abteilung »Erotik und Porno« meint
er dann das Richtige gefunden zu haben,
schlurft zu seinem Sessel zurück und drückt
die Kassette in den Recorder. Einige Sekun-
den später erscheint auch schon das Ge-
wünschte auf dem Schirm — nur nicht auf dem
Richtigen: »On Air« ist jetzt nicht mehr die
Sendung »Das Christkind kommt«, sondern
Stevies Pornofilm, der natürlich nicht unter 18
Jahren freigegeben war.
Das Schicksal nimmt seinen
Lauf: Stevie wird gefeuert.
Doch zu seinem Glück gibt es
ja noch den Schwiegerpapa,
der den armen Jungen so-
gleich in seine Zeitungsredak-
tion setzt. Und wieder darf
Steve, diesmal unter der Ob-
hut der Softwarefirma »Ikari-
on«, von ganz unten begin-
nen, und soll versuchen, das
kleine Sensationsblatt »Mad News« zu einer
der bedeutensten und meistverkauften Zeitun-
gen der Nation zu machen.
So leicht, wie das nun wieder für einge-
fleischte Mad-TVer klingen mag, ist das aber
gar nicht, denn das ganze Verlagshaus hat ei-
nen Haken, oder, um genauer zu sein, einen
Anker. Der Verlag ist auf einem Schiff und
+ ww;
Der Fotograf: Welches der beiden Bil-
der ist wohl besser für die Titelseite
von Mad News geeignet?
dümpelt so auf den sieben Weltmeeren her-
um, was bedeutet: Steve ist bei seinen Nach-
richten auf Gedeih und Verderb, seinen Repor-
tern und Redakteuren ausgeliefert, und wenn
die keine ordentlichen Stories vom Festland
herüberbringen, kann der Schreiberling auch
nichts dagegen tun.
Das Spielkonzept ist sonst aber soweit beim
alten geblieben: In 21 verschiedenen Räumen
sitzen Redakteure, Anzeigenleiter, Fachjour-
nalisten und warten nur darauf, daß Steve ihre
Räumlichkeiten betritt, um ihnen ihre News
abzukaufen. Je nach Länge und Qualität des
Artikels bestimmt sich dann auch der Preis,
und das ist Stevies erstes Problem: Er hat
nicht all zu viel Geld zur Verfügung, kann es
also in den ersten paar Wochen kaum schaf-
fen, seine Zeitung vollständig mit sinnvollen
und guten Nachrichten zu füllen.
Diese bezieht er wahlweise aus dem
»Newsraum«, in dem vier verschiedene Tele-
fax-Verschnitte Neuigkeiten von jeweils einer
anderen Nachrichtenagentur anbieten — die
vier Faxe deshalb, weil sie jeweils eine Qua-
litätsstufe an Nachrichten repräsentieren, das
natürlich auch im preislichen Niveau. Sollte
Stevie ganz viel Geld auf der hohen Kante ha-
ben, kann er auch einen Reporter auf die
Neuigkeiten des Tages ansetzen, um noch
mehr Hintergrundinfos zu bekommen oder
neue Skandale aufzudecken.
So wird z.B. aus »Hillary Clinton: Frau des
Jahres« nach den Reporter-Recherchen »Hil-
lary Clinton — First Lady der Mafia«. Um das
Niveau der Nachrichten noch weiter anzuhe-
ben, und damit noch mehr Lesern das Geld
aus der Tasche zu ziehen, kann zusätzlich
noch ein Fotograf den Reporter begleiten. Wer
nicht genug Geld für einen eigenen Reporter
hat, kann Stevie auch zur Storyagentur
schicken, um dort etwas billiger an bessere
Stories zu kommen - natürlich qualitativ
schlechter und mit der Gefahr verbunden, daß
einer der beiden Konkurrenten »Bad News«
und »Sad News«, die unserem Stevie auch
noch das Leben auf dem Zeitungsdampfer
mies machen wollen, ihm die Geschichte vor
der Nase wegkaufen
Schreibkraft: Was wa
der Chef ohne
Sekretärin? Hier haben wir ein beson-
ders ansehnliches Exemplar.
SWGA-MAGAZIN 1/1996
REDAKTION
Zeitung fertig: Mal se-
hen, ob das Machwerk
den Käufern gefällt
Zusätzliches Problem: Die
Verkäufer in den Agenturen
nehmen ihre Artikel nicht
vom Markt, wenn jemand
anders sie schon gekauft
hat, was unter Umständen
dazu führt, daß Steve eine
Story kauft, die am nächsten Morgen schon
bei der Konkurrenz durch die Druckerei ge-
gangen ist. Das bedeutet, daß Stevies Geld
futsch ist, und er die Neuheit auch aus rechtli-
chen Gründen nicht mehr verwenden darf.
Zum guten Zeitungsprogramm gehören
dann auch noch Dauerbrenner wie der Sport-
teil, die Rätselecke oder die Wettervorhersa-
ge. Sportseite und Rätselecke darf der
Möchtegern-Journalist noch selber zusam-
menstellen, indem er im dazugehörigen Büro
einzelne Komponenten wie den Bundesliga-
teil, die Formel-1-Spalte oder das Kreuzwort-
rätsel kauft. Insgesamt stehen fünf Sportarten
und drei Rätsel zur Auswahl, die alle eine ein-
malige Lizenzgebühr kosten, und danach je-
den Tag zur Verfügung stehen — zu einem ge-
wissen zusätzlichen Tagessatz, versteht sich.
Stevie kann auch auf den Artikel der lieben
Ehefrau zurückgreifen — in »Bea's Kasten«
tratscht sie über allerlei Frauenprobleme. Nur
nicht darüber, daß sie immer noch so ver-
wöhnt ist, wie zu den goldenen Zeiten, als ihr
Männe noch Programmdirektor beim Ferm-
sehen war. Auch jetzt noch, wo der arme klei-
ne Steve unter Zeitdruck als Schreiberling
durch die Stockwerke des Schiffes hetzt, will
sie solche Geschenke wie :Drittnerz oder ein
viertes Perlencollier. Steve hat die Schnauze
Gute Nachrichten: Je nach Honorar
spuckt das Fax interessante oder
langweilige Neuigkeiten aus
voll von ihr, und kann sie, so wie er sie bei
Mad TV mit kleinen Geschenken angelockt
hat, jetzt mit etwas unangenehmeren Überra-
schungen von Bord jagen. Dazu gibt es auch
wieder einen Händler, der so fiese Tricks wie
Stromausfälle, Lärmbelästigungen durch
Rockbands, Computerviren, Juckpulver oder
Exhibitionisten parat hat.
t u A
Wetterfrosch: Hier wird der Wetterbe-
richt zusammengestellt, der Meteoro-
loge befürchtet bereits Schlimmes
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Sind alle Artikel für den jeweiligen
Tag gesammelt, begibt Steve sich in sein
Büro, von wo aus er die nächste Ausgabe der
Mad News gestaltet. Dies funktioniert in einem
DTP-ähnlichen Programm, wo er die Artikel
aus jeder Rubrik aufruft und sie auf einer Ras-
termatrix, die eine Zeitungsseite symbolisieren
soll, plaziert. Hierbei muß er darauf achten,
daß die Seiten möglichst ausgefüllt sind und
keine überflüssigen Seiten in Druck gehen.
Außerdem muß er noch den Redaktions-
Hallo Skipper: Der
Kapitän der
schwimmenden Redaktion hat gleich
einige Anweisungen für den Spieler
schluß für die jeweilige Seite einhalten, denn
pünktlich zu einer bestimmten Zeit geht die je-
weilige Seite in Druck, und kann dann nicht
mehr bearbeitet werden.
Die Aufträge für die kommerziellen Anzeigen
besorgt Steve sich in der Werbeagentur, wo er
zwischen acht verschiedenen Angeboten pro
Tag auswählen kann. Entscheidend für die An-
nahme eines Auftrags sind Faktoren wie die
von der Firma verlangte Auflagenhöhe, die da-
mit verbundende Konventional- (also »Nicht-
Einhaltungs«)-Strafe, vielleicht die Größe des
Werbeblocks und natürlich die Preise.
Nach jedem Tag bestellt der Chef seine klei-
nen Angestellten zu Arbeitsbeginn zu sich ins
Büro zum Rapport. Hier erfährt Steve dann
sein Arbeitsziel für die nächsten Tage und
kann den Boß um Geld anflehen, was mei-
stens jedoch von Mißerfolg gekrönt ist. Oder er
zahlt seine Kredite zurück, was den Gläubiger
in höchste Verzückung versetzt. Zu guter Letzt
Die Redaktion: Die ganze Zeitung wird
auf einem Schiff zusammengestellt,
Davonlaufen ist nicht möglich
»Mad TV«war ja schon ein Brüller,
mit »Mad News« kann man aber
noch tiefer in die Materie einstei-
gen. Besonders gut kommt der
Zeitdruck rüber, unter dem_ ein
Journalist dauernd steht. Die Über-
schriften der Marke »Verfluchter
Stuhl tötete 63. Opfer« enstanden
in Zusammenarbeit mit dem (nun
schon eingestellten) Satire-Maga-
zin "Neue Spezial", die Bilderchen
entstammen den begabten’ Zeich-
nerhänden des Familienbetriebs
Kandemiröglü, der auch für die
Grafik in »Biing!« verantwortlich
zeichnete. Und für den Sound bot
Ikarion einen weiteren Star aus der
Welt der Bits & Bytes auf: Chris
Hülsbeck komponierte die, wenn
auch nach längerer Spielzeit ner-
vende, »Mad News«-Hymne im Stil
von Yello. Wer also auch mal in die
(verrückte) Welt des Schreiberling-
Lebens Einblick gewinnen, zudem
noch knackig sinnlose Nachrich-
ten veröffentlichen und einfach
mal so seine frühere Traumfrau
verekeln möchte, erprobt seine
Künste beim tadellos gelungenen
»Mad News«, das übrigens in drei
unterschiedlichen Schierigkeits-
stufen gespielt werden kann.
Besonders gut gelungen ist die
Option, daß man sich seine Zei-
tung nach der Fertigstellung auch
mal genau ansehen darf, wer Lust
(und Zeit) hat, kann dann ausgie-
big in seinen teuer eingekauften
Artikeln schmökern.
kann die reiche Zeitung dann ihre Verkäufe
noch in anderen Städten Amerikas steigern, in-
dem sie wahlweise per LKW oder Flugzeug ih-
re schönen Druckerzeugnisse dorthin transpor-
tieren läßt, oder einfach der Druckerei neue
Maschinen kauft, um noch mehr Ausgaben auf
einmal drucken zu können. rk
Festplatte: ca. 5 MByte
RAM: 2 MByte
U] A 500:
X A 1200: X A 4000:
Preis: ca. 80 Mark
Anbieter: Fachhandel
UA2000: [1A 3000
73
MIGA
nn
i N TEST
von Carsten Borgmeier
Team 17 feierte mit den diversen Fortset-
zungen der Alien-Breed-Saga schon große Er-
folge und setzt nun eine 3D-Version drauf.
Dabei erinnert nicht nur die Beschreibung
an die üblichen 3-D-Spiele, Team 17 hat SOo-
gar die grafischen Elemente wie Medipacks,
Türen, Schalter und Waffen kopiert und nur
ein klein wenig auf Amiga-Verhältnisse zu-
rechtgestutzt - und auch Levelaufbau und Ge-
staltung ähneln denen der bereits auf dem
Markt befindlichen Geschwister. So sind auch
beim dreidimensionalen Alien Breed bestimm-
te Levelteile durch Türen verschlossen, die
nur mit bestimmten Schlüsseln geöffnet wer-
den können. Diese findet Reynolds irgendwo
in den unzähligen Nebengängen und Gassen
der verschiedenen Ebenen.
Die Gegner, von ihnen gibt es nicht viel
mehr als fünf verschiedene Arten, sacken
Alien in Anmarsch: Hoffentlich hat
sich Reynolds bewaffnet und reichlich
Munition eingepackt
Alien Breed 3D hält sich an Be-
währtes. Die Level sind ziemlich
verstrickt und nichts für Anfänger.
Das erschwert die Suche nach den
spärlich verteilten Munitions-
Päckchen zusätzlich, Die Joystick-
belegung ist nicht die beste, an-
statt auf den zweiten Knopf den
Türöffner zu legen, knallt Team 17
da lieber eine Schnellfeuer-Option
rauf, sodaß anspruchsvolle Duelle
in einer aussichtslosen Verknote-
rei der Zockerfi mit Tastatur
und Joystickkabel enden. Als neue
Idee fließt der »Reynolds-zum-
nicht-Umdrehen-zwingen«-Befehl
mit ein, der in manchen Situatio-
nen dem Helden das Leben rettet.
Der Sound ist etwas mager, nicht-
mal eine Hintergrundmusik ist auf
den zwei Disketten zu finden.
Dafür klingen die Sound-Effekte
knackig und passen zur Grusel-At-
mosphäre. Wer Fears bereits hat,
braucht Alien Breed 3D nicht auch
nach der erforderlichen Anzahl von Treffern in
bekannter Weise mit einem etwas verquirit
klingenden Heuler (wenn man genau hinhört,
erkennt man noch den Sound aus »Tower As-
sehnlicher Pixelhaufen. Beim Sound hat man
neue Wege eingeschlagen - zu jedem Schritt
hallt ein kleines Klick durch die Dungeons.
Das Spiel präsentiert sich nach der Codeab-
frage mit einem Hauptmenü, in dem man die
Tastenbelegung ändern oder das 2-Player-Ga-
Extrabild-
schirm, läuft das eigentliche Geschehen ab.
Fast-RAM.
sechs Seiten
umfassenden Anleitung kein Befehl für den auf
der Packung beschriebenen Fullscreen-Mode
dokumentiert ist. In der Dokumentation finden
Verwinkelt: Die Aliens sind nur das
eine Ärgernis, es ist auch nicht ein-
fach, den Ausgang zu finden
sich dann doch noch einige Tastaturkürzel, die
beim Spielen recht hilfreich sein können: Ne-
ben dem bekannten Rennen und zur Seite
steppen, gibt es hier auch noch Befehle wie
ducken, nach hinten sehen oder »Commander
Reynolds dazu zwingen, nicht zur Seite zu tre-
ten und nicht umzukehren«. Das klingt etwas
gewöhnungsbedürftig, alles in allem ist
aber ein Einfall, der so manchem Spieler
Mal was anderes: Hier hat ein frecher
Roboter den Weg zum nächsten Medi-
Pack versperrt
im Schützenverein sein müßte, um auf Anhieb
zumindest in den zweiten Level zu kommen.
Leider ist kein Schwierigkeitsgrad einstellbar, so
daß auf jeden, egal ob Anfänger oder Vollprofi,
die gleiche Anzahl Monster losgelassen wird.
Schön aber ist, daß jeder, der zufällig zwei
Amigas und ein serielles Kabel zuhause
liegen hat, gegen einen Kumpel, seinen Boß
oder ein Mitglied der Fam ie im »Death
Match« oder »Team Mode« antreten kann.
Diese Option macht hier, wie in allen
Shootern, am meisten Spaß. Wer will, oder
besser, wer hat, kann das Spielchen auch auf
seiner Festplatte Wenn nicht,
n das Gameplay
schneller, und die
nst
wird davon kein b
Disketten verlangt der Compi beim Start irre-
führenderweise sow eSsO w r, diese Auffor-
derungen können mit @ vem Klick aber leicht
übersprungen werden rk
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Unser Tip des Monats:
| | Dungeon
Der Meister (dt.)
Bing! (3 MB RAM, Festplatte)
Der Seelenturm
Elite 3 (1st Encounters) *
Fears
35 Smdca Jetzt oder nie!
neun .S | Gravis
Unknown 4
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Platman
von Igor Vucinic
Es dürfte wohl kaum einen Computerspieler
geben, dem das Spiel mit der gelben, kreisrun-
den Hauptfigur und den Geistern unbekannt
Pacman-Puristen werden sich vor
Entsetzen an den Kopf fassen; hat
man ihren Held doch zum hüpfen-
den Smily degradiert. Die Geister
schlüpfen in die Haut von hin- und
herhuschenden 08/15-Fieslingen
und die Hauptaufgabe besteht dar-
in, Schlüssel und Früchte aufzu-
sammeln. Auf den zweiten Blick
entpuppt sich das Jump'n'Run-
Spielchen jedoch als äußerst kurz-
weiliger und professionell aufge-
machter Mix aus »Bubble Bobble«-
Elementen und einem Hauch
Nostalgie, gepaart mit gelungenen
und bunten Grafiken und einer lau-
nigen Begleitmusik. Der Schwie-
rigkeitsgrad von Platman ist etwas
über dem Durchschnitt.
Pacman springt: Die gefräßige Kugel
und die Geister sind zu Helden eines
Plattformspiels geworden
ist. Trotz seines Rentenalters lassen die Pro-
grammierer den armen Pacman nicht in Ruhe
und denken sich immer wieder neue Geschich-
ten rund um die pillenfressende Kugel aus.
Bei »Platman« ist jedoch etwas ganz ande-
res herausgekommen. Der Pionier der Laby-
rinthe wurde kurzerhand zum Jump'n'Run-Hel-
den umfunktioniert. Aus der Seitenperspektive
steuert man Pacman durch die Level. Dabei
wird der Bildschirm nicht gescrollt, sondern um-
geblättert. Die Aufgabe ist eigentlich ganz ein-
fach: Pacman muß den Schlüssel zum Aus-
gang finden, dann öffnet sich eine Tür und der
Weg zum nächsten Screen ist frei. Aber oftmals
wird der Spieler kreuz und quer durch den Le-
vel gehetzt, um einen Schlüssel zu finden, der
ihn an einer ganz bestimmten Stelle weiterbrin-
gen soll. Die bunten Geister aus dem Original-
spiel haben hier wieder die Rolle der Feinde
übernommen und huschen durch die Level, um
an Pacmans Gesundheit zu knabbern.
Die einzige Möglichkeit, dem vorzeitigen
Ableben zu entgehen, ist, den Kontakt mit den
Gegnern zu meiden. Läßt man Pacman aller-
dings eine Kraftpille verspeisen, erwacht das
Tier in ihm und er wird für einige Sekunden
zur geisterfressenden Bestie. Das Spiel liegt
gepackt auf der Disk vor, mit Installationsskript
kann es auf Festplatte entpackt werden. Damit
auch Besitzer ohne AGA-Amigas in den Ge-
nuß dieses Spieles kommen, .stehen zwei
Grafikmodi zur Verfügung im ECS-Modus
sieht das Ganze etwas farbloser aus. rk
Grafik: 70%
Serie: Spielekiste Extra #101
Vertrieb: Willi Hillenbrand, Bismarckstr. 64,
13585 Berlin, Tel. (0 30) 3 33 54 25
Santa &
Rudolph
von Igor Vucinic
Es weihnachtet wiedermal. Der Weih-
nachtsmann macht sich auf, seine Geschenke
zu verteilen. Doch was ist das? Der Sand-
Passend zur Jahreszeit gibt es
endlich wieder ein pures Spaß-
Spiel. Grafisch reißen Santa und
Rudolph bestimmt niemanden vom
Hocker, jedoch hat das »Spiel zum
Fest« durchaus seinen Reiz. Der
Schwierigkeitsgrad ist zwar stetig
steigend, aber immer fair. Bis man
dem Sandmann in seiner Spiel-
zeugfabrik endlich das Handwerk
gelegt hat, dürfte so manche Stun-
de vergehen. Die gelungenen Be-
gleitmelodien in Form flotter Remi-
xes bekannter Weihnachtslieder
tragen ihr übriges zum Spaß bei.
Kurzum: »Santa & Rudolph« ist ein
Spiel, das man mal gespielt haben
sollte. Wenn es grafisch auch kein
Meilenstein ist, das wichtigste ist
reichlich vorhanden: Spielspaß.
76
ni u) $
sein Rentier Rudolph verteilen Weih-
nachtsgeschenke an brave Kinder
mann hat alle fleißigen Elfen gekidnappt und
sie zur Zwangsarbeit in seine Spielzeugfabrik
gesteckt. Da guckt Santa Claus natürlich
dumm aus der Wäsche, denn wer soll jetzt
beim Austragen helfen?
Selbst ist der (Weinachts-) Mann — Onkel
Santa verteilt die Päckchen dieses Jahr auf ei-
gene Faust. Als Spieler schlüpft man in die
Rolle von Santa Claus oder seinem Rentier,
das bekanntlich auf den Namen »Rudolph«
hört. Hat man sich für eine Spielfigur entschie-
den, beginnt auch schon die wilde Ballerei in
der Arktis.
Vor schneeweißen Bergen und Iglus ver-
sucht man, umherfliegende Pakete einzusam-
meln und in die Eskimobehausungen zu beför-
dem. Dabei hängt man an einem Luftballon
und versucht, per Gravitationssteuerung her-
annahenden Vögeln und sonstigen Schikanen
auszuweichen. Die Gravitationssteuerung
mag am Anfang zwar etwas verwirren, doch
wenn man sich einmal mit ihr angefreundet
und ein paar Runden hinter sich hat, kommt
man schnell hinter das Geheimnis des blitz-
schnellen Agierens und Reagierens. Damit
das Ganze nicht zu schwer wird, hat man den
beiden eine schlag- und aussagekräftige Waf-
fe mitgegeben. Nach Beschuß einiger Gegner
rieseln Törtchen oder Glühweingläser vom
Himmel und bescheren dem Spieler Bonus-
punkte. Pro Level hat man eine bestimmte An-
zahl von Päckchen abzuliefern, ehe es via Te-
leporter in die nächste Runde geht. Nach je-
weils drei Levels wechselt das Szenario und
somit steigt auch der Schwierigkeitsgrad.
Während die ersten drei Levels tief verschneit
sind, findet die Bescherung in Abschnitt 4 bis
6 im warmen Ägypten statt. Dort hat man es
dann mit Mumien oder UFOs zu tun. rk
80%
(gut)
Grafik: 65% Sound: 70%
Serie: Nordlicht-Spiele 57-01
Vertrieb: Nordlicht-PD,
Alter Fischerspfad 10, 26506 Norden,
Tel./Fax (0 49 31) 16 7222
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
1
Ein Muß
für jeden
5
Amiga- n
a u a ray Ber)
Fa n ET
(7 Ve, nee
Z7 a
back. Rund 60000 Besucher
kamen zur Messe nach Köln und
konnten sich von neuen interessanten
Amiga-Produkten überzeugen.
(2 ‘95: Amiga is
dem Amiga starten oder Mac-Software auf dem Amiga genießen? Wir
Feen ans Wollten Sie immer schon mal schnell PC-Programme auf
zeigen Ihnen, wie dies auf dem Amiga ganz einfach möglich ist.
Disketten oder Festplattenpartitionen verschlüsseln. Unbefugte
Ddeeten Das AMIGA-Magazin zeigt Ihnen, wie Sie ganze
bekommen ohne das richtige Paßwort nur Datenmüll zu sehen.
Programm? Geburtstagskarten drucken? Da haben wir eine bessere
Dr: mit dem Amiga: Was machen Sie eigentlich mit Ihrem DTP-
Idee. Produzieren Sie mit dem AMIGA-Magazin eine Schülerzeitung.
Ab 6.12.95 bei Ihrem Zeitschriftenhändler!
AMIGA
AN Ei
Es gibt Spieler, die sehen ein Ad-
venture, als interaktive Kurzge-
schichte. Wer durch »Flight of the
Amazone Queen« einfach durch-
marschieren möchte, kann das mit
unserer Komplettlösung tun.
von Carsten Borgmeier
Wir schreiben das Jahr 1949. Joe King, Pilot
zum Mieten, steht gerade vor seinem größten
Auftrag: Er soll die bekannte Filmschauspiele-
rin Faye Russel aus ihrem Hotel in Rio de Ja-
neiro abholen, um sie zum Drehort für ihren
neuen Film »Jungle Passion« zu fliegen. Als er
in ihrem Zimmer ankommt, wird er jedoch von
seinem Erzfeind und größten Konkurrenten,
dem holländischen Piloten Anderson über-
rascht und im leeren Hotelzimmer eingesperrt.
Anderson will Faye in den Dschungel fliegen,
um Joe zum Konkurs zu zwingen.
Joe geht in den hinteren Teil des Zimmers,
und zieht mit der Kordel den Vorhang zur Sei-
te. In der Schminkecke nimmt er die Perücke
vom Ständer und geht in den vorderen Teil
r.
= ne
Der Lakentrick: Joe King seilt sich ab,
nachdem ihn sein Konkurrent im Ho-
telzimmer eingesperrt hat
des Bildschirms, wo er zwei Laken aufnimmt,
die er aneinander knotet. Dieses Fluchtseil be-
festigt er an der Heizung und klettert so die
Wäscherutsche hinab. Am Regal angekom-
men, schiebt er die Leiter in die Mitte des
Holzgerüsts, klettert sie rauf und angelt sich
einen der Pappbusen aus dem Fach. Auf dem
Regal steht noch eine Kiste mit Brecheisen,
aus der er sich mit Mühe und Not noch eines
ergattern kann. Joe verläßt seinen Hochsitz
und geht die Treppe links im Bild hoch. Er ge-
langt ins Foyer des Hotels. Hier redet er mit
dem Pagen (2, 1, 2, 3) und ergattert so den
Schlüssel für Lolas Umkleidekabine.
Feucht-fröhlich: Lola nimmt ein Bad,
während der Held des Abenteuers
draußen warten muß
78
Dann geht's zurück in den Keller. Über die
Wäscherutsche klettert Joe zurück in sein Ho-
telzimmer, wo er die Truhe mit dem neuen
Brecheisen gewaltsam öffnet. In ihr findet er
nach genauerem Hinsehen ein Handtuch.
Anschließend rutscht King wieder zurück in
den Keller. Er geht nach rechts zu der roten
Tür mit dem gelben Stern, schließt sie mit dem
Schlüssel aus der Rezeption auf und betritt
den Umkleideraum von Lola. Mit dieser wech-
Nasse Füße: Das Flugzeug ist in den
Amazonas gefallen, jetzt geht das
Abenteuer erst richtig los
selt er ein paar Worte (3, 1, 2) und gibt ihr
nach einem feuchtfröhlichen Duschvergnügen
das Handtuch aus der Truhe.
Von ihr hat Joe erfahren, wie er unbemerkt
aus dem Hotel flüchten kann, und nun setzt er
diesen Plan auch gleich in die Tat um: Mit
dem Pappbusen, der Perücke und dem Kleid
von Lola verkleidet er sich als schöne Dame,
kraxelt die Treppe zur Eingangshalle rauf und
stolziert durch die Glastür in die Freiheit, wo er
auf den wartenden Transporter steigt. Auf der
Ladefläche des Wagens findet er unter dem
Heu ein Ölfaß, dessen Inhalt er den lästigen
Verfolgern vor die Räder kippt.
Am Flughafen streitet Joe nochmal kurz mit
Anderson (2, 2), schlägt ihn in berechtigtem
Zorn zu Boden und macht sich mit dem Flug-
zeug und Faye Russel an Bord aus dem
Staub. Wegen eines kleinen Gewitters und ei-
nes etwas größeren Blitzeinschlags in der Ma-
schine muß er dann mitten im Dschungel not-
landen. Im Flugzeugwrack, mittlerweile wieder
auf dem Boden der Tatsachen angekommen,
findet Joe beim Durchsuchen des Seesacks
ein Messer und ein Feuerzeug. Unter den un-
terwässerten Stühlen läßt sich auch noch ein
etwas durchweichter Comic-Gutschein
blicken, der ebenfalls in Joes Inventar wan-
dert. King verhandelt noch kurz erfolgreich mit
Mechaniker Sparky (3, 1, 3, 3) über seine Sa-
lamivorräte, öffnet die Flugzeugtür und klettert
an die frische Luft.
Joe landet genau auf einem riesigen Seero-
senblatt, von wo aus er die Piranhas mit Spar-
kys Würstchen füttert. Dann kappt er mit dem
Messer den Stamm des Blattes, fischt sich
den Propeller aus dem Wasser und paddelt an
Land. Nach einer kleinen Unterhaltung mit
Faye und Sparky macht Joe sich auf den
ei
beträcht-
lichen Teil der Zeit läuft Joe durch den
Amzonas-Urwald
Waldspaziergang: Einen
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Indianerdorf:
Natürlich kommt man auch in
Kontakt mit Ureinwohnern
Weg, das neuentdeckte Land zu erkunden. Er
geht Richtung Norden und trifft auf einen Go-
rilla, dem er klar macht, daß es eigentlich kei-
nen von seiner Sorte im südamerikanischen
Urwald geben sollte (2, 2, 3, 1).
Den nun freigewordenen Weg geht er weiter
entlang, bis er auf einem Berggipfel steht, der
ihm noch öfter als Aussichts- und Übersichts-
punkt dienen wird. Von hier aus wandert er in
den tieferen Dschungel. Dort angekommen,
setzt Joe seinen Weg nach Norden und dann
nach Osten über einen kleinen Baumstamm,
der als Brücke dienen soll, fort. Nach diesem
mehr oder weniger beschwerlichen Weg trifft
er auf die zwei Urwaldforscher Skip und Bud.
Joe spricht kurz mit Skip (2, 3, 2, 3, 3) und kra-
xelt dann wieder zurück zum Absturzplatz. Ei-
nen Screen vorher schnibbelt er sich noch eine
etwas zu groß geratene Weinrebe, die aus-
sieht wie eine Liane, mit dem Messer ab.
Am Crashplatz dann bietet Joe Sparky das
von Skip erstandene Comic-Heftchen an. Der
Bordmechaniker lehnt jedoch ab, gibt unse-
rem Pixelhelden aber als Entschädigung für
seine Mühen eine Feile. Diesesmal zieht es
Joe weiter nach Süden, wo er an eine nicht
mehr ganz intakte Brücke gelangt. Mit der
Weinrebe kann er sie aber wieder halbwegs
sichern. So überquert er dann den Fluß und
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
hebt neben dem Bananenbaum die et-
was reifere Krummfrucht auf. Zurück
zum Berggipfell Von hier aus geht's
dann auch wieder in den Dschungel,
wo er diesmal gleich nach Osten geht.
Er kommt an einen Wasserfall, wo er
weiter nach Osten wandert. Hier war-
tet der Gorilla-Imitator in einem Dino-
saurierkostüm auf den Pixelpiloten,
Joe kann ihn jedoch mit einigen ge-
schickten Redewendungen abwim-
meln (3, 2, 3, 1 und 2, 3, 1).
Weiter geht's nach Süden, wo Joe
King mit Mary-Lou einige Sätzchen
palavert (1, 1, 2, 1, 2, 2). Dem kleinen Äffchen
mit der Kokosnuß gibt er die Banane und er-
hält dafür die Urwaldnuß. Weiter geht's beim
Berggipfel, wo er den Weg zum Händler Bob
einschlägt. Über das kleine Astbrückchen ge-
langt er ins Dorf, wo im Ostteil Bobs Geschäft
ist. Da drin redet er mit dem Inhaber höchst-
persönlich (4, 2, 1, 3) und verkauft ihm seine
restlichen Salamibestände. Von dem so er-
handelten Geld kauft er gleich den Staubsau-
ger, mit dem er wieder in den
Dschungel kraxelt.
Er geht wieder nach Osten,
wo er durch die Baumstammtun-
nel-Brücke wackelt und am an-
deren Ende weiter nordwärts
spaziert. Dort angekommen
saugt er die um die Orchidee
schwirrenden Wespen mit seinem
neuen Krachmacher weg. So hat
er auch gleich Gelegenheit, die
Blume zu pflücken. Damit ausgerü-
stet, geht's wieder zurück zu Bob,
dem er die Orchidee schenkt. Zum
Dank darf er sich, nun als guter
Kunde, etwas aussuchen.
Joe nimmt sich eines der Fi-
schernetze und macht sich auf den Weg zur
Absturzstelle, wo er Fayes Parfüm aus dem
Wasser fischt. Dann geht's wieder in den Jun-
gel zum Wasserfall. Hier angekommen, fängt
King den Käfer, der über dem Fischtempel
seine Runden zieht, mit dem Netz ein und
tuckert zurück zum Berggipfel. Wieder einmal
geht's zu Bobs Laden, wo Joe der schönen
Naomi Fayes Parfüm vermacht. Von ihr kriegt
er daraufhin eine Friseurschere geschenkt.
Und wiedereinmal geht's zum Berggipfel, dies-
mal schlägt Joe den Weg zur Flöda GmbH
ein, wo er im Garten noch ein kleines
Blümchen pflückt, bevor er die Eingangshalle
betritt. Dort redet er an der Rezeption mit der
schwerarbeitenden Sekretärin (3, 3, 3).
Nur für Amazonen: Diesen Tempel
kann Joe nicht so einfach betreten,
wie er sich das vorstellt
Mahlzeit: Damit das Essen schmeckt,
sollte man den Blick in die Küche bes-
ser vermeiden
Danach geht er nach Norden zur Tür zur Bi-
bliothek, wo er die Couch durchsucht und un-
ter den Kisten etwas Geld findet. Zurück zum
Berggipfel, von da aus in den Dschungel und
von da aus zu Skip und Bud. Joe spricht mit
Bud (3) und geht zurück nach Norden, wo
über der Baumbrücke ein Faultier an einem
Seil hängt. Diesem knotet er die Blume ans
Tau und wartet einige Stunden, bis das ziem-
lich langsame Vieh sich bis zur Blume gehan-
gelt hat. Aufregende Sache! Jedenfalls kann
er nun dem Tierchen einige Haare mit der Fri-
seurschere abschneiden, die er für eine Medi-
zin gegen Buds Hitzeallergie braucht.
Zurück zu Bud's Laden, soll heißen, einige
Schritte davor. Dort redet Joe mit der Medizin-
frau (1, 1, 3, 3). Danach gibt er ihr die Faultier-
haare und die Wespen im Staubsauger. Die Ko-
kosnuß schneidet er in einer akrobatischen Akti-
on mit dem Messer durch und gibt die beiden
Hälften ebenfalls der Hexenfrau. Und wiederein-
Geheimgang: Nicht leicht zu finden,
aber näheres Anschauen der Räume
kann sich lohnen
mal darf Joe sich auf den Weg zum Berggipfel
und von dort aus in den Dschungel machen.
Dort angekommen, besucht er wieder sei-
nen alten Freund Bud und gibt ihm das Medi-
kament gegen seine verhaßte Allergie. Bud
belohnt ihn mit viel Geld, das Joe gleich auf
einen Schlag beim Händler Bob für die Schall-
platte ausgibt. Zum wiederholten Mal dann
führt Joe sein Abenteuer-Trip wieder zum
Berggipfel, von da aus in den Dschungel und
dort wieder am »Salva Shun«-Schild vorbei
gen Osten zur Baumstammtunnel-Brücke.
Nachdem er diesen Höhentrip überstanden
hat, stolpert er weiter nach Norden, am obe-
ren Rand des Wasserfalls vorbei zum Eingang
79
des Amazonentempels. Joe beobachtet eine
Amazone beim Eingangsritual, und meint, nun
genau so ins Innere des Höhlenwerks zu kom-
men. Er drückt einen der beiden Knöpfe — und
wird sogleich von zwei Amazonenwächterin-
nen festgenommen und in ein unterirdisches
Verlies gesperrt. Wieder bei Sinnen, redet er
mit dem verschmutzten Häftling mit den bei-
den Kasperpuppen (2, 1) und schwatzt ihm ei-
nes seiner Spielzeuge ab. Doch was nun?
Wie kommt er hier nur wieder raus?
Ganz einfach, durch die Hilfe von Faye,
denn diese kommt gerade die Treppe herun-
Bitte Anmelden: Wie jeder Chef hat
auch Dr. Eisenstein ein Vorzimmer, in
dem die Besucher warten müssen
ter. Joe redet kurz mit ihr (3, 3, 4, 3), entschul-
digt sich für all die Mißgeschicke und Unfälle,
für die er eigentlich nichts kann und geht mit
ihr die Treppe hoch. Faye führt ihn in den
Thronsaal des Tempels, wo Joe zum zweiten
Mal vom Verschwinden der Prinzessin Azura
erfährt. Er soll sich nun aufmachen, um die
Herrscherin aus den Klauen der bösen Unbe-
kannten zu befreien und sicher wieder in den
Tempel zurückbringen.
Nach diesen Informationen gelangt er in
den Freizeitgarten der Amazonen, wo er um
den Swimmingpool herumgeht und auf die
zwei Bronzestatuen links im Bild zusteuert. An
ihnen geht er vorbei und landet wieder am
Eingang zum Tempel, wo er so kläglich in die
Falle getappt ist. Zum Berggipfel gelangt Joe
Niemand da:
Joe kann
sich in Ruhe
umsehen,
der Bewoh-
ner dieses
Zimmers hat
gerade
Küchen-
dienst
von hier aus am schnellsten, wenn er einfach
rechts durch die Büsche krabbelt — und das tut
er nun auch.
Oben auf dem Berg angekommen, geht er
wieder zur Absturzstelle, genauer gesagt zum
Bananenbaum, wo er sich eine weitere Gelb-
frucht holt. Mit dieser bewaffnet, macht er sich
wieder auf den Weg zur Flöda GmbH. Im Gar-
80
ten angekommen, betritt er gleich wie-
der das Haus und ohne mit der Se-
kretärin zu sprechen weiter nach
rechts die Küche, wo er kurz mit dem
Koch redet (3, 3, 3) und ihm dann die
Banane gibt.
Der Chef de cuisine verschwindet
daraufhin, und Joe kann sich einige
von den Käsekräckern sowie eine Do-
se Hundefutter aus dem Regal ein-
stecken. Dann öffnet er die Tür rechts,
gelangt in den Schlafsaal und öffnet dort den
Postsack, in dem er beim Durchsuchen einen
Brief findet, den er auch sogleich liest.
Anschließend macht er sich noch an dem
Spind im Bildschirmvordergrund, der ein
bißchen offen steht, zu schaffen und findet in
ihm ein Quietschekätzchen. Mit diesem verläßt
er das Haus wieder, geht in den Garten und
gibt dem Hund vor der Hütte das Spielzeug.
Im Haus geht er dann wieder in die Biblio-
thek, wo er die Schallplatte aus Bobs Laden
auf das Grammophon legt. Dadurch erscheint
ein Geheimfahrstuhl, mit dem er in die gehei-
men Keller der Flöda GmbH fährt. Im Flur, wo
er nun steht, öffnet er die Tür, betritt den
Raum dahinter und fischt aus der Flöda-Kiste
einen Dosenöffner, mit dem er gleich die Hun-
defutterdose öffnet.
Zurück geht's zum Flur, und von da aus durch
den Durchgang oben rechts in den blauen Be-
reich, wo Joe die Treppen des Feuer-
ausgangs heruntersteigt, um im Labor
das Super-Schlaffi-Serum aus dem Re-
gal an sich zu nehmen. So gerüstet
geht er dann wieder in die Flure, die ihn
durch die Durchgänge oben rechts
(oder auch am unteren Bildschirmrand)
irgendwann in einen grünen Flur führen,
wo er das Super-Schlaffi-Serum mit
dem Hundefutter vermischt und es dem
Wächter Klunk mit dem Dialog 3, 2 als
»Spezialität des Tages« anbietet.
Nun kann er auch die Tür öffnen
und in Dr. Eisensteins Büro gelangen,
wo er sich über den Doc schlau
macht. Joe geht zurück auf den Flur
und wandert in den gelben Bereich. Hier ver-
sieht »Private John« seinen Dienst. Joe liest
nocheinmal kurz
den Brief, und
drückt ihn dann
John in die Hand,
der, nachdem er
den Abschiedsbrief
seiner Freundin ge-
lesen hat, sofort in
Tränen ausbricht.
Das gibt Joe Ge-
legenheit, die vor-
dere Tür zu öffnen
und den Raum da-
hinter zu betreten.
Er schaut auf den
Dienstplan, und erfährt, daß Henry heute als
Küchenhilfe arbeiten soll. Mit dieser Nachricht
eilt John wieder auf den Flur, öffnet die hintere
Tür und verschiebt in dem Raum dahinter den
Aktenschrank. So kommt ein Safe zum Vor-
schein, der sich aber leider nicht öffnen läßt.
So, wie es aussieht, kann er hier nichts mehr
ausrichten, und begibt sich niedergeschlagen
Faultierinsel: An Insel ist ZEN
jetzt muß sich Joe noch auf die Suche
nach dem Faultier machen
in den blauen Bereich, wo er hinter der Tür
Henry findet.
Diesem teilt er mit, daß er in der Küche aus-
helfen soll (3, 4). Nachdem der Küchenjunge
verschwunden ist, kann Joe dann die Tür links
öffnen und in den Raum dahinter gelangen.
Auf dem Schreibtisch findet er ein Buch mit
verklebten Seiten, die er mit der Schere öffnet.
Im Papiersafe liegt der Schlüssel für die Zelle,
in der Prinzessin Azura gefangen gehalten
wird. Joe macht sich dann auch gleich auf den
Weg, die Amazonenherrscherin zu befreien.
Er geht zum Labor und von dort aus die
Treppe hoch. Schnell wechselt er noch ein
paar Worte mit ihr (1, 1) und öffnet dann die
Zellentür mit dem Schlüssel. Frisch verliebt
wollen die beiden gerade flüchten, als Alarm
Mumifiziert: Damit der Prinz nicht ein-
sam ist, hat man einige seiner Konku-
binen einbalsamiert
ausgelöst wird. In der Eingangshalle des Ge-
bäudes verstecken sie sich hinter den Schau-
fensterpuppen, um den wachsamen Blicken
von Klunk zu entgehen.
Wenn die Luft wieder rein ist, fragt Joe sei-
ne Azura nach dem Code für die Kontrolitafel
an der Sicherheitstür und gibt ihn ein. Wieder
allein, geht Joe zum Berggipfel, von dort aus
in den Dschungel, und von dort aus wieder
zum Amazonentempel. Am Swimmingpool an-
gekommen, geht King um diesen herum zum
Eingang zum Thronsaal, wo er von der Prin-
zessin ein Schwert aus Thyranno-Horn ge-
schenkt bekommt. Mit diesem geht's zum
Berggipfel und von dort aus diesmal zum
Bootssteg, wo er dem Angler und zugleich
dem Fährmann empfiehlt, zum Angeln doch
einen Köder zu benutzen (1, 2, 1, 1).
Joe gibt ihm zu diesem Zweck den Käfer.
Zum Dank darf er dann auch noch mit dem
Boot fahren (1). Auf der Faultierinsel ange-
kommen, begibt sich King zum Eingang der
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
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Katakomben und gelangt so in die Eingangs-
halle der Steinhöhlen. Joe schleicht durch den
linken Durchgang,»versucht alle Mumien auf-
zunehmen und findet unter den Überresten
der Menschenkadaver einen Brustkorb und ei-
nen Beinknochen. Ebenso verfährt er in dem
Raum, den er durch den Durchgang links er-
reicht, nur daß er hier einen Schädel und ei-
nen Armknochen findet.
Mit diesen hastet er dann wieder durch den
linken Durchgang und gelangt in die Ein-
gangshalle, wo er die Knochen nach den Ge-
setzen der menschlichen Anatomie in die rich-
nr rg“
Prinzenrolle: Der Prinz ist sauber ver-
packt, Joe muß ihn auswickeln, um an
den Wächterinnen vorbeizukommen
tigen Löcher an der hinteren Wand einlegt.
Den übriggebliebenen Armknochen bastelt er
an die komische Maschine links, wirft eine
Münze in den Schlitz ein und zieht an dem
Arm: ein einarmiger Bandit. Joe hat Glück und
erwischt gleich den Jackpot. Die Wand mit
den Armknochen öffnet sich, und Joe spaziert
in das geheime Kellergewölbe der Faultierin-
selkatakomben. Unten angekommen erscheint
unserem Pixelhelden noch eine Fee, die er mit
den Dialogen 2, 1, 2, 2, 1 verschwinden läßt.
Joe passiert den rechten Durchgang, und
wendet sich dann wieder nach rechts, wo er
auf eine Amsammlung von Zombiefrauen trifft,
die ihm nach den Sätzen 2, 1, 2, 2 einen Blick
in den Sarkophag gewähren. Ein Stück Band
rollt heraus, an dem Joe zieht. Joe bringt die
Blauer
Juwel:
Wenn man
die Quelle
mit Baum- ?
harz ver- | Fe
u rc
stopft, findet 5
man in der
Pfütze den
Juwel
Zombies dazu, den Sarg nocheinmal zu öff-
nen: Der Prinz ist verschwunden, die Wächter-
innen folgen ihm. Jetzt ist der Weg zum Sar-
kophag frei, wo Joe dann noch eine Pharao-
Krone und einige Weinreben, die er mit dem
Messer abschneidet, findet. Nachdem Joe den
Sarg fast ratzekahl ausgeräumt hat, kann er
ihn zur Seite schieben, er gibt ihm den Blick
auf einen kleinen Tunnel frei, durch den er in
die unteren Gänge kriecht.
Jetzt muß der Spieler technisches Geschick
beweisen, denn Joe beginnt mit der Bastel-
82
look at
stunde. Mit seinem Messer kann er et-
was Harz aus einem Baum heraus-
träufeln lassen, mit dem er dann die
Wasserquelle verstopfen kann. Dar-
aufhin kommt ein blauer Edelstein
zum Vorschein. Die Kasperpuppe ba-
stelt Joe kurzfristig zum Topflappen
um und nimmt so die heiße Stein-
scheibe (zwei Räume weiter links) in
sein Inventar auf.
Er zieht an dem Hebel und fährt mit
einem antiken Fahrstuhl wieder in die oberen
Gänge, wo er die Spindel an die heiße Stein-
scheibe setzt und die untere Rolle mit einer der
Weinreben umwickelt. Den Baseballschläger
befestigt er auch noch an dem Gerät — sie dient
als Kurbel. Nun kann er nach Betätigung des
Baseballschlägers in einen weiteren Raum ge-
langen, wo er einen Eispickel klaut. Er verläßt
den Raum wieder und kurbelt die Tür wieder zu.
Mit dem Pickel macht er sich auf den Weg
zum Tropfstein, den er erstmal ordentlich zer-
hackt. In dem Gebrösel findet er einen Feuer-
stein, den er gut für sein Feuerzeug benutzen
kann. Mit den Mumienbandagen wickelt er den
Armknochen ein und zündet die Fackel nun an.
So kann er auch die Schlange vertreiben. In
der Leiche findet er einen Personal-
ausweis und einen Kieselstein. An der
von zwei Wasserfällen umgebenen
Statue mopst Joe sich den großen Ast
und schlägt sich mit dem Eispickel den
Weg zum Schatzraum frei.
Mit dem Stock öffnet er die Krypta
und findet eine Totenmaske, die er mit
den restlichen Mumifizierungs-
schnüren auf Hochglanz bringt. So
kann er die Todesstrahlen der Statuen
ablenken. Den Baseballschläger
schmiert er nun mit etwas Harz ein
und angelt sich so den grünen Juwel.
Joe spricht noch kurz mit dem Gefan-
genen lan (3, 2) und bewegt den He-
bel, um den Käfig zu öffnen. Joe stolpert lan
hinterher und verhindert so, daß er auch in eine
Falle läuft. Armer
lan! Nichtsdestotrotz
untersucht er seinen
zerbröselten Leich-
nam und findet einen
großen Stein, aus
dem er sich mit et-
was Harz und dem
Kieselchen einen
Schlüssel bastelt.
Die Wasserfallstatue
bestückt er nun mit
den beiden Juwelen
in den Augenhöhlen,
mit dem Steinschlüs-
sel öffnet er im nächsten Raum eine Tür, hinter
der eine Treppe liegt.
Nachdem er diese überwunden hat, landet
Joe in einem Labyrinth, wo er der Dino-Ratte
einen Käsecracker zuwirft und ihr folgt. Die
zwei Schalttafeln in dem Raum, zu dem ihn
die Ratte geführt hat, aktiviert er und saugt im
angrenzenden Raum den Dreck mit dem
Staubsauger vom Mosaikboden auf. Dann
betätigt er das »H«-förmige Zeichen links un-
ten und das Zeichen schräg rechts darüber
(ähnelt der »31«).
Bastelstunde: Mit dem Baseballschlä-
ger als Kurbel kann man die Tür
(rechts) nach oben ziehen
Und wiedereinmal hat Joe einen Geheim-
gang entdeckt, in dem er auf die Tempelwäch-
terin trifft. Ihr gibt Joe die Krone’aus dem Sar-
kophag und darf sich zum Dank den Kristall-
schädel nehmen. Daraufhin setzt er sich auf
den Thron und läßt sich zur Anlegestelle bea-
men. Doch schon wird er wieder gefangenge-
nommen. Mit dem Metallbecher kratzt er an
den Gitterstäben seiner Zelle entlang und
lockt so Faye und Anderson an, die ihn zum
Glück befreien. Mit dem Bleistift der Sekretärin
decodiert er die Geheimschrift auf dem Notiz-
block und kann dann den Safe öffnen. In ihm
Lichtschranke: Joe braucht die Toten-
maske, um damit die gefährlichen
Laserstrahlen abzulenken
findet er einen Schlüssel, mit dem er die ge-
heime Truhe öffnet.
In dieser findet er einen Raketenantrieb, lei-
der ohne Gebrauchsanweisung. Nun ist erst-
mal Ausruhen angesagt: Joe schnappt sich
sein Comic-Heftchen, und will gerade anfan-
gen zu lesen, als ihm ein Zettel aus dem Heft
flattert. Diesen legt er mit dem anderen Pa-
pierschnipsel zusammen und kann so nach
der Anleitung den Raketenantrieb zusammen-
bauen. Bei Bob besorgt er sich den Treibstoff
für sein neues Maschinchen: Alkohol.
Vom Berggipfel aus fliegt er dann ins Nebel-
tal, wo er mit dem Messer ein paar Zweige ab-
schneidet und damit den Dinosaurier ein paar
Schritte nach vorne lockt. Mit dem Tyranno-
Horn kann er ihn gänzlich vertreiben. Mit dem
Dino-Strahlen-Gewehr schießt Joe dann auf
den Mutanten-Doktor, leider aber zielt er nicht
so genau und trifft Faye damit. Joe bittet sie,
ihren Spiegel umzudrehen und feuert nochein-
mal auf den Doc. Doch diesmal trifft er Sparky.
Dieser setzt sich die Totenmaske auf, und Joe
feuert zum dritten und letzten Mal auf den Doc.
Diesmal trifft er und rettet somit die Welt vor
dem Verderben — herzlichen Glückwunsch. rk
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
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EM Reflections 3.05
Die Rückkehr des
Lange Zeit war es um den
Raytracer »Reflections«
still. Ob es dem Programm
in der neuen Version ge-
Preis des Programms berück-
sichtigt. Effekte wie Lens-Fla-
res (Lichtreflexe auf der Kame-
lingt, Akzente zu setzen, St h j f ! ralinse) waren bisher wesent-
cn. 0: lich teureren Programmen vor-
haben wir für Sie »durch- ra ve r O sers behalten. Reflections verfügt
leuchtet«. über vier verschiedene Arten
von Lichtquellen: Punkt (Glo-
I von Olaf Gröning bal), Spot, Lokal und Lokal-
N‘: Wege geht Reflec-
tions in Sachen Benutzer-
führung. Das Programm ist
komplett überarbeitet worden
und eine Ähnlichkeit zu vor-
angegangenen Versionen ist
allenfalls noch zu erahnen.
Die Benutzeroberfläche läßt
sich nun völlig frei konfigurie-
ren (s. »Fenstervielfalt«). Der
Anwender kann bei Bedarf
auch gleich mehrere solcher
Fensterkonfigurationen defi-
nieren. Diese sind jederzeit
per
Tastendruck erreichbar
und bieten dem Benutzer die
zur jeweiligen Aufgabenstel-
lung passende Arbeitsumge-
bung. Voll auskosten läßt sich
diese Fähigkeit aber erst bei
hohen Auflösungen.
Allgemeine Verwaltungsauf-
gaben werden über drei Tool-
Fenster erledigt. In diesen Pro-
grammfenstern erscheinen alle
Elemente als Icons, wobei die-
se je nach Art (Dreieckskörper,
Material, Lichtquelle usw.) un-
terschiedlich aussehen. Die
von älteren Versionen bekann-
te Plotkörperliste (PKL, sie ent-
hält alle darzustellenden Ob-
jekte) erscheint als Tool-Fen-
ster in neuem Glanz. Durch
simples Verschieben der Icons
84
Fenstervielfalt: Reflections 3 läuft auch auf vielen Grafikkarten
mit Emulationssoftware wie etwa »CyberGraphX«
können Objekte der PKL ent-
nommen oder hinzugefügt
werden. Für die Materialver-
waltung steht ein separates
Tool-Fenster zur Verfügung.
Die Materialvergabe erfolgt
durch Drag&Drop (s. Kasten).
Körperhierarchien werden im
gleichnamigen Tool-Fenster
aufgebaut. Die Hierarchiever-
waltung unterscheidet sich al-
lerdings stark von der der Vor-
gängerversionen. Hilfreich ist
die integrierte Online-Hilfe,
die überall im Programm zur
Verfügung steht.
Überarbeitet präsentiert sich
dem Anwender auch der Geo-
metrie-Editor. Er erlaubt die
Bearbeitung der Punkte oder
der Dreiecksmengen, aus de-
nen die Objekte aufgebaut
sind. Auf eine Trennung in
verschiedene Teil-Editoren,
wie aus Reflections 2.5 be-
kannt, wurde verzichtet. An-
hand der zu bearbeitenden
Objektarten (Dreieckskörper,
3-D-Linie, Polygon usw.) stellt
der Geometrie-Editor nur die
Funktionen zur Verfügung, die
auch sinnvoll sind. Die Plazie-
rung von Texturobjekten auf
Körpern ist hier ebenso ein-
fach möglich wie die Positio-
nierung von Lichtquellen oder
der Kamera. Unterstützend
kann jederzeit auf eine 4-Sei-
ten-Ansicht (von vorn, rechts,
oben und perspektivisch) um-
geschaltet werden. Ein Fähig-
keit, die lange gefehlt hat.
Eine kleine Sensation sind
die Lichteffekte, die Reflec-
tions anbietet, wenn man den
Spot. Zu jeder dieser Lichtar-
ten lassen sich Effekte wie
Kreis, Halo, Ring und Flares
hinzuschalten. Obwohl man
diese Effekte nicht beeinflus-
sen kann (z.B. die Ringgröße)
sind die Ergebnisse beein-
druckend. In Verbindung mit
neuen Funktionen wie Tiefen-
unschärfe sowie Brennwei-
teneinstellung der Kamera und
der Animationsmöglichkeit
eröffnen sich dem Anwender
ganz neue Welten.
Der früher nur separat erhält-
liche Animator wurde komplett
ins Programm integriert. Dem-
entsprechend gestaltet sich die
Animationskreation nun we-
sentlich einfacher. Das
Drag&Drop-Prinzip findet auch
hier Verwendung. Animations-
sequenzen von Objekten wer-
den anhand einer Zeitschiene
(Timeline) in Verbindung mit
Schlüsselpositionen (Key-Snaps)
definiert. Der Bewegungspfad
von Objekten läßt sich jeder-
zeit anzeigen und im Geome-
Teint
Einzigartig unter den 3-D-Programmen wird Reflection
durch die Einführung von Drag&Drop-Fun
Objekt zu löschen ist, all dies ist mit Drag&Drop i i
erreichen. Diese een spart nich
dern macht einfach Sp
‚Viele RED Sehe Ten.
PERS!“
nach Art ihre
auch InsbschieiicheFinkae Sie ei
der-Gadget: Nach einfa
m Anklicken wer
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
trie-Editor direkt mani-
pulieren. Erwähnens-
wert ist die Möglichkeit,
3-D-Linien einem Ob-
jekt als Sequenz zuzu-
ordnen. Kamerafahrten
durch Objekte wie ei-
nem Schlauch sind so
zu verwirklichen. Be-
schleunigungs- und
Bremseffekte sind nur indirekt
erreichbar.
Reflections erlaubt es, (fast)
alles zu animieren. Egal, ob
Lichtquellen, Kamera, Materia-
lien, Nebel oder Körper. Selbst
die Plazierung einer Textur auf
einem Körper ist animierbar.
Texturanimationen sind der-
zeit noch nicht implementiert.
Zur Kontrolle von Bewegungs-
abläufen stellt Reflections ver-
schiedene Previews zur Verfü-
gung. Die einfachste Form ist
die Bounding-Box-Vorschau.
Absichtliche Fehler: Reflections 3 beherrscht
jetzt auch Lens-Flares und andere Lichteffekte
Aber auch Drahtgitter- und So-
lid-Modus sind verfügbar. Ne-
gativ fällt hier auf, daß besag-
ter Solid-Modus recht langsam
ist. Hinzu kommt, daß keine
Möglichkeit besteht, diese
Vorschau-Animationen zu
speichern.
Auch an Ausgabeformaten
hat Reflections neues zu bieten:
Neben dem eigenen Bildformat
Beams gibt es JPEG, TIFF24,
IFF24, RGB und BMP. Reflec-
tions verfügt über Tools, um die
Bildformate untereinander zu
konvertieren. Sogar eine Skalie-
rungsfunktion für Bilder ist ent-
halten, die sehr gute Ergebnisse
liefert. An Animationsformaten
werden Anim-Opt5 (auch
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Planen erst duch.
Zusatzprogramm
Pe ro
große Awänl a an ae
modulares Programmkonzept
HAM6 und HAMB), FLC und
ReflectionsPC angeboten. Ani-
mationen lassen sich alternativ
als Einzelbilder sichern. An-
wender aus dem Videobereich
werden sich über die Möglich-
keit freuen, Halbbilder erzeu-
gen zu können.
Weniger erfreulich ist das
Fehlen von Funktionen, die in
älteren Versionen bereits ver-
fügbar waren. So bot Reflec-
tions 2.5 ein reichhaltigeres
Angebot an Grundobjekten.
Besonders schmerzlich ist,
daß die Objekt-
form »Echte Ku-
gel« nicht mehr
angeboten wird.
Ein noch größeres
Manko ist aber
die fehlende
ARexx-Unterstüt-
zung. Weggefal-
len sind auch die
Funktionen zur
Schaffung eigener
3-D-Fonts. Allen-
falls gemildert
wird dies dadurch, daß auf der
beiliegenden CD-ROM solche
Zeichensätze reichlich vor-
handen sind.
Im Gegensatz zu älteren
Versionen besitzt das neue Re-
flections keinerlei Begrenzun-
gen der maximalen Punkt-
und Objektanzahl.
Der Einsatz von Reflections
auf Amigas mit 68000-Prozes-
sor ist zwar möglich, bei re-
chenintensiven Anwendungen
wie Raytracing aber wenig
sinnvoll. Ein schneller Prozes-
sor mit Koprozessor beschleu-
nigt Programmablauf und
Bildberechnung erheblich.
Grafikkarten werden unter-
stützt, sofern diese über eine
Lichteffekte
Tool zum Erzeugen von 3-D-Fonts viele Ausgabeformate
ne Enerfiäche
- Integrierter Aniniedor
Workbench-Emulation (wie
z.B. CyberGraphX) verfügen.
Wahlweise kann Reflections
auf der Workbench oder auf
einem eigenen Bildschirm be-
trieben werden. Letztere Mög-
lichkeit läßt sich aber nur an-
hand eines Eintrags in der
Konfigurationsdatei aktivieren.
Hier ist es auch möglich, ei-
nen Bildanzeiger einzutragen.
Unverständlich ist, daß diese
Einträge manuell eingefügt
werden müssen.
Das Handbuch zu Reflec-
tions erweist sich während der
Einarbeitungszeit als Hilfe. Be-
sonders Umsteiger von älteren
Reflections-Versionen werden
kaum um das Studium herum-
kommen. Bereits gesammelte
Erfahrungen erweisen sich
schnell eher als Hemmschuh.
Neueinsteiger dürften es leich-
ter haben, da sie »unbelastet«
sind. In speziellen Ein-
führungskapiteln wird der An-
wender Schritt für Schritt in
die Bedienung von Reflections
eingeführt. Insgesamt jedoch
wünscht man sich mehr Bei-
spiele und tiefergehende Be-
schreibungen zu Funktionen.
Neben den neu hinzuge-
kommenen Bild- und Animati-
onsformaten weisen auch die
Bildschirmfotos im Handbuch
auf die Windows-Version von
Reflections hin. Beide Pro-
grammversionen sind identisch
und kompatibel. Nachteilig
wirkt sich dies dahingegehend
aus, daß betriebssystemspezifi-
sche Eigenschaften nicht
berücksichtigt werden. Darum
dürften wohl auch die Amiga-
Tasten bei den Shortcuts keine
Verwendung gefunden haben.
An manchen Stellen fühlt man
sich an sehr alte Amiga-OS-
Versionen erinnert, ein Punkt,
der in Zukunft unbedingt be-
hoben werden sollte.
Das Reflections-Paket prä-
sentiert sich im ansprechen-
den Karton-Schuber. Neben
den Programmdisketten und
der Dokumentation in Form
eines Ringbuchs enthält das
Paket auch eine CD-ROM, auf
der reichlich Material zum
Einsatz in Reflections zu fin-
den ist. Die Installation : des
Programms gestaltet sich dank
Installer problemlos.
Fazit: Die Rückkehr des
Strahlenverfolgers ist geglückt.
Reflections 3 kann allen emp-
fohlen werden, die sich mit
3-D-Grafik und -Animation
auseinandersetzen möchten.
Das Programm ermöglicht
Raytracing vom Feinsten -
und das bei einem unschlag-
baren Preis/Leistungs-Verhält-
nis. Die vom Hersteller an-
gekündigte Weiterentwicklung
von Reflections macht neugie-
rig auf künftige Versionen. rb
Reflections 3.05
DOKUMENTATION
Licht-/Kamera-Effekte; Ani-
mationen; Drag & Drop;
konfigurierbare Oberfläche;
Online-Hilfe; Grafikkarten-
unterstützung; CD-ROM mit
vielen Objekten usw.
wu keine ARexx-Unterstützung;
wenig Grundkörper; keine
Texturanimationen möglich;
Oberfläche nicht 100%
Amiga-konform
85
SOFTWARE
Das gleichzeitige Abspielen
mehrerer, völlig unter-
schiedlicher Animationen
auf einem einzigen Bild-
schirm bedeutet viel Arbeit.
Mit »Animage« genügen ei-
I Animationsbearbeitung: Animage
Its a kind of magic
nige wenige Mausklicks —
und die Software kann
noch mehr!
M von Hartwig Tauber
) » Aussen arbeitet mit Ele-
menten, die als Objekte
bezeichnet werden. Das sind
Rechtecke, die beliebig am
Bildschirm plaziert und ska-
liert werden. Als Inhalt kön-
nen Animationen im IFF-
Anim- und SSA-Format, oder
Grafiken verwendet werden.
Um Einzelheiten wie die ur-
sprüngliche Farbtiefe oder die
Auflösung des Objekts muß
sich der Anwender dabei nicht
kümmern. Animage über-
nimmt die Skalierung und
Farbanpassung automatisch.
Auf dem Bildschirm werden
beliebig viele Grafikobjekte
plaziert, das heißt, es können
alle gewünschten Animatio-
nen und Bilder gleichzeitig
angezeigt werden. Für jedes
Element läßt sich die Transpa-
renz gesondert festlegen.
Dafür stehen Stanzmasken zur
Verfügung, oder es wird die
Farbe Null als durchsichtig de-
finiert. Die Stanzmaske kann
auch eine Animation sein, wo-
durch sich der sichtbare Aus-
schnitt der eigentlichen Ani-
mation laufend verändert.
Darüber hinaus gibt es frei
einstellbare Transparenzgrade
für Durchscheineffekte.
Für die Berechnung der fer-
tigen Animation wird wahl-
weise das SSA-Format oder ei-
ne ILBM-Bildsequenz verwen-
det. Auflösung, Farbtiefe und
Berechnungsqualität sind in
mehreren Stufen einstellbar.
Dabei werden alle am Bild-
schirm plazierten Objekte pas-
send skaliert und 'entspre-
chend der gewählten Farbtiefe
86
die jeweiligen Farben best-
möglich angepaßt. Dieser Be-
rechnungsvorgang benötigt
zwar, abhängig von der vor-
handenen Rechenleistung, ei-
ne gewisse Zeit, dafür steht im
Anschluß aber eine völlig
fließend ablaufende Animati-
on zur Verfügung, bei der alle
verwendeten Ausgangsse-
quenzen gleichzeitig abge-
spielt werden.
Intuitiv: »Animage« bietet vie-
le Gestaltungsmöglichkeiten,
die Bedienung bleibt trotzdem
einfach und überschaubar
Aber Animage begnügt sich
damit nicht. Es stehen darüber
hinaus eine Reihe von Gestal-
tungsmöglichkeiten zur Verfü-
gung: So kann jedes Grafikob-
jekt mit zusätzlichen Effekten
versehen werden. Diese las-
sen sich noch am ehesten mit
jenen vergleichen, die man
bei Titelprogrammen für die
Textgestaltung verwendet. So
kann die Animation bezie-
hungsweise die Grafik mit ei-
nem Umriß oder Schatten ver-
sehen werden oder durch
»Perspektive« einen räumli-
chen Eindruck erwecken.
Alle diese Effekte lassen sich
nicht nur mit einzelnen Farben
oder Farbverläufen definieren:
Es sind auch hier Grafiken und
Animationen erlaubt.
Doch bei proDAD hat man
sich auch damit noch nicht zu-
frieden gegeben. Hinter den
unscheinbaren Bezeichnungen
»In-FX« und »Out-FX«, die im
Eigenschaftsfenster jedes
Grafikobjekts zu finden sind,
verbergen sich bewegte Ein-
und Ausblendeffekte für die
dargestellten Bilder und Anima-
tionen. Das heißt,
die ablaufende Se-
quenz wird unter
Verwendung eines
Effekts in das oder
aus dem Bild be-
wegt.
Bisher stehen
vier Möglichkei-
ten zur Verfü-
gung: Blende, Wi-
pe, Zoom und Partikel. Für die
ersten drei lassen sich Rich-
tung und Art (linear, dyna-
misch oder gefedert) bestim-
men. Beim Partikeleffekt kön-
nen die Parameter für die
Richtung und den Bereich mit
der Maus definiert werden. Ei-
ne Einschränkung besteht le-
diglich darin, daß sich die Ef-
fektlänge nur für alle Objekte
auf dem Bildschirm gemein-
sam bestimmen läßt. Als zu-
sätzliches »Extra« können
dafür diese Effekte noch mit ei-
nem »Schweif« versehen wer-
den. Das heißt, sie ziehen bei
der Bewegung eine Spur hinter
sich her, für deren Form fünf
Varianten zur Auswahl stehen.
Die Komposition einer sol-
chen komplexen Animation ist
mit Animage in wenigen Minu-
ten möglich. Für das Aneinan-
derreihen mehrerer Szenen
steht die bereits aus dem »Mo-
nument Titler« bekannte Zeit-
leiste zur Verfügung, mit der
beliebig viele Szenenabfolgen
möglich sind. Gleichzeitig legt
die Zeitleiste auch die Länge
der Ein- und Ausblendeffekte
sowie die Art des Schweifs fest.
Durchdachte Benutzer-
führung gehört zu den großen
Stärken von Animage. Die
Alles bewegt sich: Der Globus rotiert, der
Drache zoomt flatternd heran und der
Schriftzug wandert über den Bildschirm -
mit »Animage« kein Problem
gute und bekannte Oberfläche
der »Monument«-Serie wurde
übernommen. Die gesamte Ar-
beit erfolgt per WYSIWYG
(What You See Is What You
Get — am Bildschirm wird das
Ergebnis bereits so dargestellt,
wie es beim fertigen Projekt
aussehen wird). Anstelle um-
fangreicher Menüs und Reque-
ster bekommt man Fenster prä-
sentiert, die nach dem Kartei-
reiterprinzip aufgebaut sind.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Ein Anklicken des jeweiligen
Karteireiters bringt die entspre-
chenden Optionen in den Vor-
dergrund. Komplizierte Vor-
zänge, wie das Anlegen von
Farbverläufen oder die Defini-
ton der Partikel- Effektparame-
ter erfolgen unter Verwendung
intuitiver »Kreis-Gadgets«, die
sich durchgehend mit der
Maus bedienen lassen. Trotz-
dem ist in so gut wie allen Fäl-
len auch genaue Werteeinga-
be per Tastatur möglich.
Eine besondere Neuerung in
der Oberfläche ist die »Video-
vorschau«: Bisher war es not-
wendig, das Projekt als SSA-
Animation zu berechnen, um
einen Eindruck der Arbeit zu
erhalten. Die dadurch beding-
ten Wartezeiten entfallen end-
gültig. In einem Fenster direkt
auf der Arbeitsoberfläche wird
die Animation im Kleinformat
in Echtzeit berechnet und dar-
gestellt. Durch die freie Ska-
lierbarkeit des Vorschaufen-
sters kann man das Verhältnis
der Größe zur notwendigen
Rechenzeit selbst bestimmen.
Ein besonderer Trick macht
die Vorschau noch schneller:
Es wird nicht sofort jedes Bild
berechnet, sondern Bilder mit
einem gewissen Abstand. Bei
den nächsten Durchläufen
wird der Abstand verkleinert,
bis jedes Bild angezeigt wird.
Die Vorschau ruckelt also an-
fangs stark und läuft dann im-
mer runder. Fehler beim Ab-
lauf der gesamten Animation
sind so meist nach wenigen
Sekunden sichtbar. Gerade bei
der täglichen Arbeit mit Ani-
mage wird die Videovorschau
schnell unverzichtbar. Das Ex-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
perimentieren mit den vielfäl-
tigen Möglichkeiten macht
Freude, jede Veränderung läßt
sich praktisch ohne Verzöge-
rung begutachten.
Durch die systemkonforme
Programmierung funktioniert
Animage auch auf Grafikkar-
ten. Das CyberGraphX-System
wird unterstützt. Lediglich die
Installation erfolgt noch immer
mit dem nicht mehr zeit-
gemäßen proDAD-Skript. Die
gute, deutsche Dokumentation
gibt einen Überblick der Mög-
lichkeiten des Programms.
Fazit: Die Arbeit mit Anima-
ge macht einfach Spaß. Ani-
mationskompositionen sind
schnell und problemlos mög-
lich, ohne daß man sich um
Auflösung, Farbtiefe oder Ska-
lierung kümmern müßte. Die
einfache Bedienung und vor
allem die gelungene Echtzeit-
Videovorschau erlauben krea-
tive Betätigung. Die Ergebnis-
se sind, vor allem bei Verwen-
dung von SSA, von hoher
Qualität. rb
Literatur: [1] Hartwig Tauber, Da steckt mehr
drin — Test: Monument-Designer 2.0,
Amiga 10/95, Seite 106
Animage |
DOKUMENTATION
# einfache Bedienung; Video-
vorschau nahezu in Echtzeit;
Ein- und Ausblendeffekte;
viele Gestaltungselemente
(Umriß, Schatten, Perspek-
tive); gute Ergebnisqualität;
Grafikkartenunterstützung
EEE Effektlänge nur für die ganze
Szene definierbar
e, DIRECTORY e,
P U 5 von G, h x
X die bessere Workbenc
Directory Opus, das populärste Directory-Utility der
nude
LAnıGa.tEsT
Version und bietet so unglaublich viel fürs Geld, daß ANIGA.TEST
die Amiga-Fachpresse mit Höchstnoten nicht spart.
SPECIAL
grafischen
Symbolen, bei der jeder Knopf bis zu dreifach belegt
werden kann.
Opus 5 kann parallel zur Workbench auf jedem
beliebigen
Sie brauchen nicht mehr auf die
Beendigung einer Operation zu warten, Sie starten
einfach eine weitere!
Und wenn Sie Ihr Opus 4 gut im Griff und im Laufe der
Benutzung stark erweitert haben?
Das ganze Syaar I ou en Musi ds
Rechners ausgelegt.
Keine Angst! Directory Opus 5 übernimmt alle
der Vorgängerversion und
konvertiert sie. Für den "sanften Umstieg” kö nnen Sie
Lassen auch Sie sich
von den Stärken des neuen
Directory Opus 5
überzeugen - für nur
on ww S
Update-Preise (bitte einsenden):
Update von einer Innovatronics-Version 3.X oder 4.X: 69,- DM
Update von der Amiga°-Plus-Version 4.12: 99,- DM
Versandkosten:
Inland: DM5,- V-Scheck, DM 8,- Nachnahme
Ausland: DM 8,- V-Scheck oder Kreditkarte
. N erbe
SEHATIIRN,
Stefan Ossowskis Schatztruhe
Gesellschaft für Software mbH
Veronikastraße 33 - 45131 Essen
Bestellannahme: 0201-788778
Telefax: 0201-798447
Kundendienst: 0190-578250 (DM 1,15/Minute)
Email: stefano@tchest.e.eunet.de
Support-Mailbox: 0208-202509
‚Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG.
Directory Opus 5 benötigt Workbench 2.0
‚oder höher, 1 MB Speicher und eine Festplatte.
SOFTWARE
M Datenbank: TurboBase V1.0
Der Datenturbo
Lange genug war »Maxon-
TWIST« die einzige profes-
bi s druck jedoch noch auf den
sionelle relationale Daten- ,
Textdruck beschränkt.«. Damit
bank für den Amiga. Mit
»TurboBase« tritt ein Her-
ausforderer an, der ähnli-
ist lediglich ein Ausdruck in
Druckerschriftarten möglich.
3 Mi Voll programmierbar
che Leistungsmerkmale, Bel: dan: ‚Ralssonihr Blake
aber ein anderes Konzept TurboBase alle denkbaren
bieten kann.
M von Hartwig Tauber
a rer hat der Pro-
grammierer sich ein
großes Vorbild genommen:
Der Aufbau der Software sowie
viele der gebotenen Optionen
erinnern stark an »Microsoft
Access«, das auf Windows-
Computern inzwischen fest
zum Standard-Datenbankpro-
gramm geworden ist.
Anders als bei anderen Da-
tenbanken des Amiga können
mehrere davon in einem Pro-
jekt zusammengefaßt werden.
Man spricht dann von Tabel-
len, die völlig unabhängig von-
einander sind oder durch Rela-
tionen verknüpft werden. Bei
einer kleinen Lagerhaltung, bei
der Kundenadressen, Rechnun-
gen, Produktein- und -verkauf
sowie Lagerstand ineinander
übergreifen, muß man nicht
zwischen einzelnen Datenban-
ken wechseln. Diese finden al-
le in einem einzigen Projekt
TurboBase ist eine Datenbank, die
sowohl für den Heim- als auch für
den semiprofessionellen Bereich
geeignet ist. Im Heimbereich kön-
nen vor allem die einfache Bedie-
masken spielen hier eine Rolle.
88
Vielfältig: TurboBase bietet umfangreiche Optionen. Durch die
Verwaltung von Projekten bleibt es trotzdem übersichtlich
Platz, zu dem auch die nötigen
Ein- und Ausgabemasken, Ab-
fragen und Makros gehören.
Für die Datenbankdefinition
stehen alle Standardoptionen
zur Verfügung. Neben den üb-
lichen Feldtypen können mit
Hilfe von Funktionen Gültig-
keitsregeln sowie eine Berech-
nungsformel bestimmt wer-
den. Vor allem bei Relationen
ist der »Seriennummer«-Feld-
typ, der jedem Datensatz eine
eindeutige Nummer zuweist,
von Bedeutung.
Ei Mehrere Masken möglich
Bildschirmmasken, bei Tur-
boBase als »Ansichten« be-
zeichnet, sind nicht nur auf ei-
ne beschränkt. Mehrere ver-
schiedene für eine Datenbank
oder Relation können gleich-
zeitig entworfen werden. Des-
weiteren lassen sich neben
der freien Wahl der Schriftart
Grafiken in die Masken einfü-
gen. Für externe Grafiken und
Texte stehen eigene Elemente
zur Verfügung, die anhand
des Dateinamens den Inhalt
anzeigen. Dabei werden auch
Datatypes unterstützt. Ein Fil-
ter bestimmt die Darstellung
der Datensätze. Man kann
auch die Werte oder Formeln
in den Feldern eintragen. Un-
verständlich ist allerdings, daß
dies nicht direkt in der aktuel-
len Ansicht möglich ist. Der
Vorteil der Eingabehilfen, wie
beispielsweise der Umschalter
oder Listen, geht damit bei der
Auswahl verloren.
Berichte kümmern sich um
die Druckerausgabe. Um am
Ende einer Seite oder eines
Berichts Berechnungen durch-
führen zu können, wird zwi-
schen unterschiedlichen Be-
reichen differenziert. Dadurch
ist es möglich, bei einer Rech-
nung die Gesamtsumme auto-
matisch zu ermitteln. Praktisch
ist, daß sich mehrere Da-
tensätze zusammenfassen und
im Bericht ausgeben lassen.
Somit können auch Berech-
nungen über den Inhalt der
Gruppe angestellt werden.
Auch bei der Gestaltung der -
Berichte kann TurboBase Be-
sonderheiten vorweisen. Gra-
fiken lassen sich einfügen und
Schriftarten auswählen. Einem
professionellen Aussehen der
Druckausgabe würde somit
nichts im Wege stehen, wäre
da nicht im Handbuch der
Hinweis: »Zur Zeit ist der Aus-
Möglichkeiten: Aufbauend auf
1:N- und M:1-Relationen kön-
nen alle gewünschten Bezie-
hungen hergestellt werden.
Unüblich ist die Notwendig-
keit, bei einer 1:N-Relation den
Maximalwert von N festlegen
zu müssen. Grund dafür ist
wohl das Problem, keine belie-
big langen Listen in Eingabe-
masken verwalten zu können.
TurboBase behilft sich damit,
daß es bei Ansichten, die eine
Relation enthalten, entspre-
chend dem angegebenen »N«-
Wert Eingabefelder ermöglicht.
Die elegantere Lösung wären
dynamische Listen, die in sich
eine Ansicht einbauen lassen.
Daß dies möglich ist, beweist
beispielsweise »Access«.
Für typische Heimanwen-
dungen spielt diese Einschrän-
TurboBase 1.0
DOKUMENTATION
»Projekte«-Konzept; mehre-
re Bildschirmmasken mög-
lich; nahezu vollständig
über ARexx programmier-
bar; umfangreiche Berech-
nungsfunktionen
Bu Kein Grafikausdruck; Such-
kriterien nicht in der Bild-
schirmmaske festlegbar;
kein SQL
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
- kung jedoch kaum eine Rolle.
Trotzdem sollte bald eine Lö-
- sung gefunden werden. Eine
relationale Datenbank mit den
Möglichkeiten von TurboBase
eignet sich durchaus auch für
semiprofessionelle Projekte.
Mit Hilfe von »Updates«
können mehrere oder alle Da-
tensätze verändert werden. Be-
sonders hier lernt man die
große Anzahl an String- und
Berechnungsfunktionen zu
schätzen. Scheinbar kompli-
zierte Veränderungen können
meist sehr einfach durchgeführt
. werden. Der »Im-/Export«-Be-
= reich bietet alle Funktionen,
um Daten aus anderen Daten-
banken zu übernehmen. Aller-
e dings wird bisher nur das dBa-
se-Format unterstützt. In allen
anderen Fällen müssen die Da-
ten in ASCII-Form vorliegen.
Eine weitere Stärke von Tur-
boBase ist der ARexx-Port. Mit
den Kommandos lassen sich
komplette Datenbankanwen-
dungen entwickeln. Damit ist
TurboBase zur Entwicklungs-
umgebung für kleinere Daten-
bankprojekte gut geeignet. Die
logische Folgerung wäre ein
Runtime-Modul, um die An-
wendung weitergeben zu kön-
nen. Um ARexx-Skripts voll-
ständig in ein Projekt zu inte-
grieren, lassen sie sich als
»Makros« einbinden.
Mehrere Projekte können
gleichzeitig geöffnet und meh-
rere zugehörige Objekte ver-
wendet werden. Verschiedene
"Ansichten, Berichte und Listen
lassen sich somit gleichzeitig
darstellen. Nachteilig ist, daß
keine automatische Aktualisie-
rung erfolgt. Inkonsistente Da-
TurboBase-Ansichten
Die Ansichten dienen zur
Darstellung der Eingabemas-
ken und Daten am Bild-
schirm. Für einen schnellen
Überblick über den Inhalt
der Datenbank kann jede
Ansicht in den Listenmodus
umgeschaltet werden. Leider
ist dann das Editieren der
Datensätze nicht möglich.
tenanzeigen sind die unange-
nehme Folge.
Die Geschwindigkeit von
TurboBase ist zwar hoch, er-
reicht jedoch nicht die Leistung
von »Twist«. Ein angenehmes
Arbeiten mit großen Datenbe-
ständen ist trotzdem möglich.
Bei der Wahl der Tastaturkür-
zel hat man sich wenig Gedan-
ken gemacht. Wer <Amiga_
rechts x> zum Löschen des ak-
tuellen Eingabefeldes verwen-
det, läßt gleich den gesamten
Datensatz verschwinden!
Fazit: TurboBase ist ein wei-
terer Schritt zu einer professio-
nellen Datenbank für den
Amiga. Das Konzept und die
Leistung können überzeugen.
Werden der Grafikausdruck
für Berichte implementiert und
die kleinen Fehler beseitigt,
muß »MaxonTwist« den Thron
der Amiga-Datenbanken räu-
men. Sollen Datenbankprojek-
te, bei denen der Anwender
nicht mehr mit der Daten-
banksoftware in Berührung
kommt, entwickelt werden, ist
TurboBase heute schon die er-
ste Wahl. tf
Literatur: [1] Hartwig Tauber, Tanzende
Daten, Test: MaxonTwist 2, Amiga 2/1995,
Seite 110
Neues Filesystem vervielfacht 7,
Ami-FileSafe kann
steigern.
die Ge-
schwindigkeit von Festplatten-
operationen bei deutlich verbes-
serter Datensicherheit drastisch
Festplattengeschwindigkeit !
Ami-FileSafe wird in zwei Versionen angeboten:
AFS-Pro bietet den vollen Leistungsumfang,
die User-Version beinhaltet folgende Einschränkungen:
Ü Keine Unterstützung des MultiUser-Filesystems
Q Nutzung nur mit einer Festplatte mit maximal 650 MByte
möglich
Englischen Entwicklern der Firma Fourth
Level Development ist es gelungen, ohne
Hardwarezusätze die Geschwindigkeit von
Dateizugriffen auf dem Amiga” deutlich zu
beschleunigen. Mit dem neuen Ami-
FileSafe, kurz AFS, lassen sich bei Fest-
plattenzugriffen wie dem Lesen und Schrei-
ben von Daten und dem Anzeigen von Di-
rectories unglaubliche Leistungssteigerun-
gen erzielen.
Zusätzlich fanden die Programmierer eine
Möglichkeit, die Datensicherheit signifikant
zu erhöhen. Systemabstürze in Anwen-
dungsprogrammen durch defekte Datenträ-
ger (z.B. Disketten) werden abgefangen,
ein Datenverlust wird vermieden. Auch
‚nicht validierte Datenträger treten beim
AFS nicht mehr auf.
Bereits die Entwickler von Commodore
bemühten sich um eine Geschwindigkeits-
‚steigerung Ihres Filesystems. Sie schufen
das Fast File System (FFS), das ab OS3.1
zusätzlich mit einer Verzeichnispufferung
ausgestattet wurde. AFS übertrifft dieses
Verfahren bei weitem. So erfolgen Lese-
und Schreibzugriffe oft doppelt so schnell,
Durchsuchen von Directories 10-20 mal so
schnell wie beim Standard FFS. Gegenüber
Q Privatkundenversion, nicht für den gewerblichen Einsatz
Benchmarktest
A3000 030 mit Oktagon SCSI 2
erstellen
(KByte/s) lesen 4 Bytes suchen
(KByte/s) und schreiben
(relativ)
‚Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG.
A Fourth Level
Development
dem erweiterten FFS ab 0S3.1 erfolgt ein
Directoryscan immer noch 3 mal so schnell.
Bei Löschen und Umbenennen ergibt sich
eine Geschwindigkeitssteigerung um den
Faktor 10-20.
Trotz der enormen Leistungssteigerung, die
sich besonders günstig auf die Multitasking-
Fähigkeiten des Amiga” auswirkt, ist AFS
vollständig Amiga®Dos-kompatibel und un-
terstützt Festplatten, DD- und HD-
Disketten.
AFS-Pro User-Version
DM 149,- DM ’79,-
Versandkosten:
Inland: DM 5,- V-Scheck, DM 8,- Nachnahme
Ausland: DM 8,- V-Scheck oder Kreditkarte
: Amiga” mit Kickstart 2.04 oder höher
SCHATLUN
Stefan Ossowskis Schatztruhe
Gesellschaft für Software mbH
Veronikastraße 33 - 45131 Essen
Bestellannahme: 0201-788778
Telefax: 0201-798447
Kundendienst: 0190-578250 (DM 1,15 / Minute
Email: stefano@tchest.e.eunet.de
Support-Mailbox: 0208-202509
Was ist ein Rechner ohne
Haus- und Hofcompiler?
Nachdem alle anderen
mehr oder minder das
Handtuch geworfen haben,
stellt Haage & Partner jetzt
einen neuen C/C++-Com-
piler vor. Schwaches Lüft-
chen oder starke Brise -
das ist hier die Frage.
I von David Göhler
Di berraschung! Es gibt wie-
der Firmen, die »jetzt erst
recht« auf den Amiga setzen
und an seine Zukunft nicht
nur glauben, sondern sie
selbst mitgestalten. Dabei her-
ausgekommen ist bisher die
Preview-Version des C- und
C++-Compilers »StormC«.
f' r nn
are] ss] ia
7 .
ehe] ri. 1 [2
=
ELELEL ELLI IE
—TiETT
piler, Linker und Source-Le-
vel-Debugger ist die Entwick-
lungsumgebung komplett
Was nach der Installation per
Installer gleich auffällt: Die
Shell hat ausgedient. Stattdes-
sen erscheint ein kleines Fen-
ster, über das die Projektver-
waltung, der Editor, Compiler
und Source-Level-Debugger zu
erreichen ist. Das Ziel ist: denk-
bar einfache Bedienung und
kurze Turn-Around-Zeiten.
Nach dem ersten Sichten
zeigt sich der Compiler
tatsächlich von der flotten Art.
90
EM Compiler: Storm-C/C++ Preview-Version
Frischer Wind
Der Linker scheint hingegen
noch mit Handbremse zu fah-
ren, so daß insgesamt ein
DICE oder MaxonC++ noch et-
was schneller Programme pro-
duzieren. Haage & Partner hat
schon Besserung versprochen:
Ein sog. inkrementeller Linker,
der immer nur neu übersetzte
Teile durchsucht und linkt, soll
jegliche Konkurrenz in den
Schatten stellen. Mal sehen.
Die erste Besonderheit ist
die Projektverwaltung, die
zum ersten Mal bei einem sol-
chen Paket nicht aufgesetzt
wirkt, sondern integrierter Be-
standteil ist. In einem Fenster
enthält sie mehrere, faltbare
Listen von Datei-
en gleicher Art,
wie C-Source,
Guide-Dateien,
übersetzte Objek-
te und fertige Pro-
gramme. Dateien
lassen sich leicht
hinzufügen oder löschen -
bald auch per Drag&Drop.
Der Compiler verdaut C-
Source klaglos und gibt sich
dabei möglichst SAS-konform,
wenn dabei auch ein paar
(nicht ANSI-kompatible) An-
weisungen noch nicht unter-
stützt werden. Der C++-Teil
Die Projektverwaltung: Endlich einmal ein
Tool, das nicht wie ein Klotz am Bein
wirkt, sondern wirklich nützlich ist
ist jedoch noch nicht ganz
ausgereift und versagt bei
recht komplexen Template-
Ausdrücken manchmal seinen
Dienst. Hieran wird noch
gearbeitet. Nichtsdestotrotz
konnten in der Redaktion fast
alle C-Programmtexte sofort
problemlos übersetzt werden.
Insbesondere bei der Verar-
beitung von C++-Inline-Kon-
strukten war eine erstaunlich
gute Optimierung zu verzeich-
nen. Apropos: Der Compiler
erzeugt in einem Rutsch Pro-
gramme für alle Motorola-
CPUs bis zum 68060 sowie
den FPUs 68881 und 68882,
kennt ein großes und kleines
Speichermodell und die mei-
sten C++-Erweiterungen von
ANSI-C++ 3.0.
Eine weitere Besonderheit
ist der integrierte Editor, der
auch als Source-Level-Debug-
ger fungiert. Er hebt Schlüssel-
wörter und andere C-Sprach-
Konstrukte farblich hervor und
läßt auch das direkte Editieren
im Debugger-Modus zu! Kon-
figurationsmöglichkeiten feh-
len noch, das soll sich aber
ebenfalls bald ändern.
Der Source-Level-Debugger
beherrscht _alle . wichtigen
Funktionen. Variablen lassen
sich dauerhaft beobachten,
Strukturen anzeigen und ver-
folgen, Breakpoints setzen und
ein Programm auch per Kill
Alles auf CD
Damit Sie sich selbst einen
fundierten Eindruck von
dem Compiler machen kön-
nen, haben wir das vollstän-
dige Paket mit den Includes
und Libraries von Amiga-OS
3.1 auf die CD zu dieser
Ausgabe gepackt (inklusive
AmigaGuide-Datei statt des
fehlenden Handbuchs). Die
Version ist 60 Tage nach der
Erstinstallation lauffähig und
anderweitig nicht einge-
schränkt. Sie bekommen da-
mit einen C++-Compiler
quasi zum Null-Tarif.
'unfein' beenden. In Zukunft
soll vor allem die »RunShell«
dafür sorgen, daß selbst un-
schön beendete Programme
Speicher, Fenster und exklusiv
angeforderte Ressourcen wie-
der freigeben. Die Preview-
Version beherrscht das aller-
dings noch nicht.
Die resultierenden Program-
me sind recht klein. Genaue
Aussagen lassen sich erst ma-
chen, wenn eine endgültige
1.0-Version auf dem Markt ist.
Auch die Ausführungsge-
schwindigkeiten sind bis dato
ausreichend flott. Allerdings
benötigt man schon minimal 3
MByte freien Speicher, um
überhaupt arbeiten zu können.
Die Oberfläche aller Pro-
grammteile ist vollständig
Font-sensitiv und leicht zu be-
dienen. Das Handbuch der
Preview-Version beschreibt
auf 50 Seiten kurz und reich-
lich bebildert, wie was funk-
tioniert.
Fazit: Für 20 Mark (oder
gratis auf unserer CD) erhält
man ein - am Preis gemessen
- erstklassiges Produkt. Wenn
die Firma es schafft, die gelun-
genen Anfänge konsequent
und fehlerfrei zu Ende zu
führen, kann man sich dem-
nächst auf einen schönen,
neuen C/C++-Compiler freu-
en, der die Lücke schließt, die
SAS mit der Einstellung ihres
Compilers gerissen hat. ®
Bezugsquelle:
Haage & Partner, Mainzer Str. 10A, 61191
Rosbach v.d.H., Tel (0 60 07) 93 00 50,
Fax (0 60 07) 75 43, Preis: 20 Mark (wird
beim Kauf der Vollversion angerechnet). Voll-
version: 499 Mark, Cross-Upgrade von ande-
rem C-Compiler: 399 Mark.
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Das Programm ist instal-
liert und die lästigen Ein-
stellungen sind auch schon
abgeschlossen. Die Arbeit
mit »Auto Pilot« kann nun
beginnen!
Mi CompuServe Information Manager: Auto Pilot 1.80 (Folge 2)
Bei Anruf CompuServe
ändern. Während des An-
I von Frank Otto
or dem ersten Anruf soll-
ten Sie noch durch
Anklicken eines Forum-Gad-
gets überprüfen, ob die Einstel-
lungen mit Ihren Wünschen
übereinstimmen. Sie können
dort angeben, ob Nachrichten
und Überschriften oder (mit
»Keine Überschriften«) nur
Nachrichten an Sie übertragen
werden sollen. Die Foren-De-
finitionen werden durch An-
klicken von »Get« aktiviert.
Im folgenden gehen wir da-
von aus, daß Sie bereits einge-
tragenes Mitglied bei Compu-
Serve sind. Wenn nicht, soll-
ten Sie mit »Interaktiv« in den
Terminal-Modus »Hands On«
verzweigen und sich von dort
aus eintragen.
Nun können Sie mit »Gehe
Online« die Verbindung mit
CompuServe aufbauen. Be-
achten Sie, daß alle Compu-
Serve-Nachrichten (»CMails«),
Faxe und Internet-Nachrichten
automatisch beim Anruf ver-
schickt werden. Jetzt ist also
die letzte Möglichkeit, sie zu
92
wahlvorgangs kann durch
Anklicken von »Bleibe On-
line« bestimmt werden, ob
nach Empfangen der Daten zu
»Hands On« umgeschaltet
werden soll und Sie von dort
aus manuell weiterarbeiten.
Beim Log-in werden Benut-
zer-ID und Paßwort eingege-
ben und den Entwicklern von
Auto Pilot (AForums Ltd.) mit-
geteilt, daß Sie das Programm
benutzen. Als nächstes sehen
Sie, wie das Programm alle
Tastatur-Eingaben automatisch
übernimmt. Sie können zuse-
hen, wie Ihre Nachrichten im
Nachrichten-Editor von Com-
puServe automatisch eingege-
ben und Foren betreten und
verlassen werden. Während-
dessen holt das Programm
Nachrichten und Inhaltskata-
loge der ausgewählten Foren
und bricht schließlich die Ver-
bindung ab - es sei denn, Sie
haben »Bleibe Online« an-
geklickt. Sollte während des
automatischen Ablaufs ein
Fehler auftreten (z.B. falsches
Paßwort), ignoriert das Pro-
gramm alle folgenden Einstel-
lungen und Sie müssen per
Hand weiterarbeiten.
Nach erfolgreichem Ablauf
werden Sie schnell feststellen,
daß sich der Bildschirm verän-
E u
Newsflash: Aktuelles sowie
eine Beschreibung des Forums
ist beim Betreten zu sehen
Wetter, Wetter, Wetter:
Wetteran- und -vorhersagen
sind nur ein Teil der vielen
Dienstleistungen
dert hat. Auf dem leeren Feld
zwischen den Gadgets »Get«
und »Messages« befindet sich
eine Markierung (entweder
»M« für Nachrichten [Messa-
ges] oder »H« für Überschriften
[Headers]), die angibt, daß sich
in dem Forum neue Nachrich-
ten befinden. Sie klicken nun
die Markierung einfach zwei-
mal an, woraufhin die Nach-
richt bzw. Überschrift er-
scheint. Nachdem die Nach-
richt gelesen ist, erkennt das
Programm sie nicht mehr als
neu an und die Markierung
verschwindet. Die Nachricht
oder Überschrift kann nun aber
immer noch mit »Lese« im
»Messages«-Fenster angezeigt
werden. Wenn eine Nachricht
angezeigt wird, können Sie mit
»Zurück« oder »Weiter« zur
vorherigen bzw. nächsten
Nachricht springen. Um eine
Nachricht zu beantworten,
kann mit »Antwort« der Editor
aufgerufen werden. Die Nach-
richt wird dann in das obere
Fenster kopiert, damit Sie den
Text lesen und gleichzeitig be-
antworten können.
Klicken Sie jetzt auf eines
der Forum-Gadgets: Sie sehen,
die meisten der »Unnamed«-
Gadgets haben sich geändert.
Statt dessen stehen dort die
Namen der Nachrichten-Sek-
tionen des jeweiligen Forums.
Sie können diese Gadgets
anklicken und die Nachrich-
ten auf diese Weise nach dem
nächsten Anruf lesen. Mit
»Setze alle« und »Lösche alle«
werden alle Sektionen mar-
kiert bzw. demarkiert. Nach-
richten, die an Sie adressiert
sind, werden mit »Wartende«
als erstes empfangen, egal, ob
nun andere Nachrichten im
Forum sind oder nicht.
Normalerweise ersetzen
neue Nachrichten die alten.
Damit von den alten (teilweise
wichtigen) Nachrichten nicht
immer Kopien angefertigt wer-
den müssen, um sie vor Ver-
nichtung beim Aufräumen zu
bewahren, wäre es vorteilhaft,
die neuen Nachrichten ein-
fach an die alten anzuhängen.
Ein Klick auf »History« macht
genau dies. Wenn Sie ein akti-
ver CompuServe-Nutzer sind
und Nachrichten ständig an-
hängen, wird sich der Frei-
raum Ihrer Festplatte innerhalb
kurzer Zeit sehr verringern.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
= 2 ’
t
Vergessen Sie also nicht, alte
Nachrichten von Zeit zu Zeit
mit dem Menüpunkt »Ver-
schiedenes/Aufräumen« zu lö-
schen. Alle Nachrichten, die
mindestens genauso alt sind,
wie die angegebenen Tage,
werden daraufhin entfernt.
EB Download
Ein beliebter Grund für die
Teilnahme an CompuServe ist
die riesige Auswahl an Public-
Domain-Software, Grafik, Mu-
sik, Animationen, Texten und
vielem mehr. All diese Datei-
en können Sie auf Ihren eige-
nen Computer übertragen.
Dieser Vorgang nennt sich
»Download«.
Klicken Sie einfach auf die
»Files«-Gadgets der Foren, die
Sie besucht haben. Sie werden
ein neues Fenster sehen, das
nach »Upload«, »Download«
und einem Katalog fragt, der
benötigt wird, um Dateien vor
dem Verbindungsaufbau aus-
zusuchen und sie danach au-
tomatiich zu empfangen.
Klicken Sie auf »Katalog«. Es
öffnet sich ein Fenster und Sie
sehen eine Liste der Datei-
Verzeichnisse des Forums.
Hier können Sie einen Katalog
zusammenstellen, indem Sie
die Verzeichnisse einzeln
markieren oder mit »Setze al-
le« oder »Lösche alle« alle
markieren bzw. demarkieren.
Geben Sie nun mit »Alter« an,
wie alt die Dateien höchstens
sein dürfen, die mit in den Ka-
talog aufgenommen werden.
Eine weitere sehr nützliche
Funktion stellt das »Schlüssel-
wort«- Eingabefeld dar: Nach
der Eingabe eines Wortes
(Groß- und Kleinschreibung
wird ignoriert) wird die Be-
schreibung aller Dateien nach
dem Schlüsselwort durchsucht
und es werden nur Dateien in
den Katalog aufgenommen,
bei denen das Wort in der Be-
schreibung vorkommt.
Haben Sie sich nun Ihren
Katalog zusammengestellt,
können Sie ihn mit »OK« spei-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
chern. Es erscheint im letzten
leeren Gadget ein »P« für aus-
gehende (Englisch: »pending«)
Aktionen. Sobald diese abge-
schlossen wurden, verschwin-
det die Markierung wieder.
Das Datum wird mitgespei-
chert, so daß beim nächsten
Aufbau eines Katalogs für die-
ses Forum das Alter automa-
tisch auf die Zeitspanne ge-
setzt wird, die seit dem letzten
Mal verstrichen ist.
Es ist wieder Zeit für »Gehe
Online«. Der Katalog wird auf-
gebaut und Nachrichten wer-
den empfangen. Nach Verbin-
dungsabbau können Sie
»Download« im »Files«-Fenster
anklicken, um Dateien zum
Empfang auszusuchen. Mit
dem Menüpunkt »Dateiliste«
werden alle Dateien im Katalog
aufgelistet. Klicken Sie einen
Namen an, erscheint eine Be-
schreibung zum jeweiligen Pro-
gramm. Mit <Ctrl P> können
Sie die Liste ausdrucken. Ober-
halb des Fensters stehen einige
Informationen zur angewählten
Datei: Der Name, Benutzer-ID
des Uploaders, Datum des Up-
loads, Anzahl der bisherigen
Downloads, die Datei-Länge
und wie lange das Empfangen
voraussichtlich bei Ihren Ein-
stellungen dauern wird. Unter-
halb befinden sich schließlich
Gadgets zum Empfangen der
Dateien: »Download« fügt die
angewählte Datei in die
Download-Liste ein, in der die
Namen der Dateien gespeichert
sind, die beim nächsten Anruf
empfangen werden.
Bei jedem Hinzufügen einer
Datei wird auf den Speicher-
platz hingewiesen, der für die
gesamten Dateien benötigt
wird. Mit »Ent-Markieren«
wird eine Datei wieder aus
der Liste entfernt.
Der Katalog läßt sich durch
Anklicken von »Sortieren«
und den darunterliegenden
Gadgets alphabetisch, nach
Datum oder Sektion sortieren.
Wenn Sie eine bestimmte
Datei suchen, müssen Sie
nicht erst den ganzen Katalog
durchsehen. Mit »Suchen«
kann nach Dateiname, Up-
Digitale Korre-
spondenz: Nach-
richten können
über Compu-
Serve verschickt
werden und ste-
hen dem Empfän-
ger bereits nach
wenigen Minuten
zur Verfügung
loader-ID oder einem Schlüs-
selwort gesucht werden.
Klicken Sie jetzt auf »OK«.
Sie können nun erneut anru-
fen, damit die ausgewählten
Dateien empfangen werden.
Dateien werden mit Hands
On durch Verwendung des
»B+«-Protokolls empfangen.
Sobald Sie eine Liste der ver-
fügbaren Protokolle zum
Download sehen, wählen Sie
»B« aus. Wenn Sie eine Datei
während der Verbindung mit
dem CompuServe-Befehl
»Bro« suchen, werden die Da-
teien, die zur Beschreibung
passen, nacheinander ange-
zeigt. Nach der Eingabeauffor-
derung erscheint die nächste
Datei auf dem Bildschirm.
Wenn Sie die Datei empfan-
gen wollen, geben Sie einfach
den Download-Befehl ein.
EM Upload
Selbstentwickelte oder frei-
kopierbare Software kann an
CompuServe geschickt wer-
den (»Upload«) und wird so
innerhalb kurzer Zeit über die
ganze Welt verteilt.
Klicken Sie im Hauptbild-
schirm auf das Gadget »Files«.
Ein weiterer Klick auf »Up-
load« öffnet ein Datei-Aus-
wahlfenster, in dem Sie Datei-
en zum Versand aussuchen
können. Im daraufhin erschei-
nenden Fenster kann eine aus-
führliche sowie eine kurze Be-
schreibung eingegeben ’wer-
den. Außerdem müssen
Schlüsselwörter und die Fo-
rum-Sektion, in die der Upload
kommt, angegeben werden.
Unter »Dateiname für Compu-
Serve« wird der Name angege-
ben, der später in der Forum-
Auflistung erscheint. Beachten
Sie, daß Datei-Namen in Com-
puServe nicht länger als neun
Buchstaben sein dürfen (sechs
für den Namen, drei für die Er-
weiterung). Ein Beispiel wäre
»MYFILE.LHA«. Längere Da-
teinamen werden abgehackt,
so daß bei Namen wie »MYFI-
LE1.LHA« und »MYFILE2.
LHA« die Nummern ver-
schwinden und sich die Datei-
en gegenseitig ersetzen, weil
sie denselben Namen tragen.
Kursübersicht
Über CompuServe erhält
man jede Menge Neuigkei-
ten, Programme und Up-
dates. Durch »Auto Pilot«
kann man all dies auch mit
dem Amiga machen. In die-
sem Kurs zeigen wir Ihnen,
wie man mit dem Pro-
gramm umgeht.
Folge 1: Installation; Konfi-
guration und Beschreibung
des Programms; Nachrich-
ten zum Versand vorberei-
ten; Grundlagen zu Compu-
KURS
Mit »Upload« wird die Datei
zum Versand bereit gemacht.
Dateien müssen nicht
zwangsläufig der Allgemeinheit
zur Verfügung gestellt werden.
Sie können auch per CMail an
ein anderes Mitglied verschickt
werden. Klicken Sie einfach auf
»Messages« und »Upload« im
CMail-Forum. Wie bei einem
normalen Upload können Sie
eine Datei aussuchen. Als
nächstes erscheint allerdings
das Adreßbuch, in welches Sie
den Empfänger mit Benutzer-ID
eingeben müssen. Ein Klick auf
»Speichern« oder »Empfangs-
bestätigung« (wenn Sie den
Empfang bestätigt haben wol-
len) verschickt die Datei beim
folgenden Anruf.
u Öffentliche Nachrichten
Im Nachrichten-Teil eines
Forums werden täglich mas-
senweise Nachrichten ausge-
tauscht. Fragen über alle The-
men, nicht nur Computer, wer-
den gestellt und beantwortet.
Nachrichten während der Ver-
bindung zu lesen und zu be-
antworten, nimmt viel Zeit in
Anspruch. Mit Auto Pilot kön-
nen Sie alle Nachrichten be-
stellen und off-line bearbeiten.
Dies spart erheblich Telefonko-
sten und außerdem können Sie
sich alles in Ruhe ansehen.
Nachrichten werden auto-
matisch im Forum-Fenster
durch Anklicken von »Hole
Nachrichten« empfangen. Zu-
sätzlich müssen Sie noch in
der oberen Gadget-Liste ange-
ben, welche Themen bestellt
werden sollen.
Nachdem Nachrichten emp-
fangen wurden, erscheint ein
neues Fenster, sobald sie ange-
zeigt werden. Wenn nur eine
Gruppe von Nachrichten ange-
zeigt wird (z.B. durch Suchen)
werden einige Nachrichten
übersprungen. Mit dem
Menüeintrag »Nachrichten/Zei-
ge alle Nachrichten« kann dies
wieder rückgängig gemacht
werden. Um nicht immer alle
Nachrichten durchzublättern,
94
um an den Anfang oder Schluß
zu kommen, gibt es die Menü-
punkte »Erste Nachricht« und
»Letzte Nachricht«. Mit ihnen
kann man zum Anfang oder En-
de springen.
In der Nachrichtenliste (mit
gleichnamigem Menüpunkt zu
erreichen) werden alle Über-
schriften untereinander aufge-
listet. Klicken Sie eine Über-
schrift an, wird die dazu-
gehörige Nachricht angezeigt,
was das Suchen nach einer
bestimmten Nachricht erheb-
lich vereinfacht.
Shopping: Von Zuhause aus ä
mit dem Computer einkaufen -
CompuServe macht's möglich
Zahlreich: In jedem Forum
gibt es Nachrichten zu ver-
schiedenen Themen, die man
abrufen kann
Der »Newsflash«, der beim
Betreten eines Forums als erstes
erscheint und alle Neuigkeiten
anzeigt, kann mit »Lies Ankün-
digung« gelesen werden.
Nachrichten, die schon in
CompusServe sind, lassen sich
nachträglich mit »Aktionen/
Lösche aus CIS« entfernen.
Natürlich können Sie nur eige-
ne Nachrichten löschen.
Wenn Sie bereits mit »Ant-
wort« eine Nachricht beant-
wortet haben, läßt diese
nachträglich mit dem Menü-
punkt »Aktionen/Editiere Ant-
wort« veränderen. Der einge-
baute Texteditor hat nicht be-
sonders viele Funktionen und
deshalb kann eine Nachricht
mit »Individuell Speichern«
als einzelne Datei gespeichert
und so mit einem anderen Edi-
tor beantwortet werden.
Name und Benutzer-ID des
Absenders können mit
»FROM: Ins Adreßbuch über-
nehmen« im Adreßbuch ge-
speichert werden. Themen, die
Sie nicht interessieren, lassen
sich automatisch beim Durch-
gehen aller Nachrichten über-
springen, ebenso Nachrichten
von bestimmten Personen. Da-
zu dient entweder der
Menüeintrag »Lösche Thema«,
der alle Nachrichten (z.B. Ant-
worten) nicht mehr anzeigt,
die mit dem gerade angezeig-
ten Thema zu tun haben, oder
»Ausschließen FROM: Benut-
zer ID«, womit alle Nachrich-
ten des Absenders mit der ge-
rade angezeigten Benutzer-ID
übersprungen werden. Dersel-
be Menüpunkt mit »TO:« hat
die gleiche Funktion mit dem
Unterschied, daß alles, was
vom Empfänger stammt, nicht
mehr angezeigt wird. Alle an-
deren Nachrichten, die nicht
empfangen wurden, später
aber trotzdem angezeigt wer-
den sollen, können mit dem
Menüpunkt »Verschiedenes/
Ausschließen« im Hauptbild-
schirm beim Anzeigen der
Nachrichten übersprungen
werden. Sie müssen nur die
Benutzer-ID des Verfassers
oder den Namen eines The-
mas ganz besonders angeben.
Wenn Sie sich für ein Thema
interessieren und nicht wollen,
daß es beim Aufräumen
gelöscht wird, benutzen Sie
»Übernehme Thema in Liste«.
Alle Nachrichten, die zum an-
gezeigten Thema gehören,
werden daraufhin beim Auf-
räumen nicht entfernt. Mit
dem nächsten Menüeintrag
»Finde« kann nach News ge-
sucht werden. Sie müssen den
Namen, das Thema oder die
Nachrichten-Nummer einge-
ben. Die erste gefundene
Nachricht wird daraufhin .an-
gezeigt.
Damit sind wir am Ende die-
ses Kurses. Nahezu alle Funk-
tionen des Programms wurden
beschrieben und der Einstieg
sollte geschafft sein. Sie wer-
den sehen, daß der Rest ganz
von selbst kommt, wenn Sie
erst einmal Gefallen an Com-
puServe gefunden haben. abc
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
All in one! - Jetzt noch größer, noch schneller, noch besser, noch umfangreicher - { t 11
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In dieser Folge geht's ans
Eingemachte: Die
Textformatierung ist das
Thema. Aus dem nackten
ASCII-Text wird ein Doku-
ment mit Bildern.
M von Gunther Lemm
Ww:: Sie den ersten Teil
unseres Workshops ge-
lesen haben, sollten Sie jetzt
bestens in Form sein, um hier
so richtig loslegen zu können.
In dieser und der nächsten
Folge dreht sich nämlich alles
darum, ein Referat in ein an-
gemessenes Gewand zu
zwängen.
Falls Sie schon mal ein Refe-
rat oder eine Hausarbeit
schreiben mußten, wissen Sie
sicherlich, wieviel Arbeit allein
in die äußere Form des guten
Stücks investiert werden muß.
Neben dem eigentlichen Text
gehören auch einige obligato-
rische Listen und Anhänge zu
so einem Werk. Im schlimm-
sten Fall haben Sie also mit
dem Text, den zugehörigen
Fuß- oder Endnoten, einem In-
dex, einem Literatur-, einem
Bildquellen- und einem In-
haltsverzeichnis zu kämpfen.
Der so entstandene Papiersta-
ist ee sie kann Doku-
drucken: Daher haben wir alle
wichtigen Zwischenschritte auf den
PD-Disketten beigelegt. Die Voll-
I Textverarbeitung: Workshop (Folge 2)
Schick statt schäbig
Be- Eppnot-E
j
troffen, da sie aufgrund der geringen vjllR-
lichkeit haben, sich nach Abwamerenn
Schon relatıv geringe Megen an Ab
die durch Drainageleitungen in einen See gelangen, SE RTTTE
sarmteo Öhoeystern verändern.
31 Das nAarunuche Ökosystem nı See
Fremen,
Funktions-Bundle: Formatschablonen verknüpfen Absatz-,
Schrift- und Tabulator-Einstellungen, so spart man viel Zeit
pel braucht dann auch noch
ein anständiges Deckblatt.
Bei all diesen Arbeitsschrit-
ten kann Ihnen der FinalWriter
behilflich sein, denn er hat für
jeden der oben genannten Be-
standteile einen paar spezielle
Funktionen parat. Probieren
wir sie doch einfach mal aus...
Wenn Sie FinalWriter ge-
startet haben, laden Sie mit
der Funktion »Öffnen« aus
dem »Projekt«-Menü zunächst
unseren Beispiel-Text. Bevor
Sie sich nun daran machen,
diesen zu gestalten, sollten Sie
Ihr Dokument mit passenden
Texträndern, Fußzeilen und
Grundseiten ausstatten:
Im Fenster für den Seiten-
aufbau (Menü: »Layout / Sei-
te«) aktivieren Sie im Feld
»Seiten« den Schalter »Links /
Rechts«. Jetzt unterscheidet
der FinalWriter zwischen lin-
ken und rechten bzw. Vorder-
und Rückseiten.
Danach wählen Sie über das
Menü »Layout / Abschnitt« das
Fenster für die Abschnitts-Ein-
stellungen an. Hier setzen Sie
den äußeren Rand des Editier-
bereichs von 2,54 auf 4,5 cm.
Durch diese Änderung an der
Außenkante jedes Blattes wird
gehören (unsere Demo-Ver-
sion kann nicht drucken).
Der FinalWriter kann übri-
gens ein Dokument in belie-
big viele Abschnitte untertei-
len, die sich getrennt numerie-
ren lassen und denen auch
verschiedene Grundseiten zu-
gewiesen werden können. In
unserem Fall bleiben wir aber
beim bereits angemeldeten
Abschnitt »Hauptteil«.
Und nun zur Fußzeile:
Schalten Sie die Fußzeile ein,
indem Sie den Menüpunkt
»Einfache Kopf-/Fußzeiles im
Menü »Extras« anwählen. Im
zugehörigen Einstellungsfen-
Professionell: Aussagekräftige Bebilderung sollte in keinem
Referat fehlen, die Grafiken werden vom Text umflossen
ein 4,5 cm breiter Korrektur-
rand eingerichtet. Durch die
Trennung von linken und
rechten Seiten erscheint dieser
Rand je nach gerader oder un-
gerader Seitenzahl entweder
links oder rechts. Wundern Sie
sich jetzt nicht, daß Sie davon
auf dem Bildschirm nichts se-
hen. Beim Entwurf erscheinen
alle Außenränder auf der lin-
ken Blatt-Seite; erst beim
Drucken wird richtig sortiert.
Probieren Sie's ruhig aus,
wenn Sie zu den Besitzern
einer FinalWriter-Vollversion
ster setzen Sie nun »Fußzeile /
Mitte« auf »Nichts« und »Fuß-
zeile / Außen« auf »Seiten-
nummer«. Außerdem müssen
Sie noch dafür sorgen, daß
das Aussehen Ihrer Seiten-
nummern auch später zum
restlichen Text paßt. Mit dem
Gadget »Schriftspezifikationen
/ Definieren« wählen Sie die
Schrift »SoftSans_ltalic« aus
und setzen die Schriftgröße
auf 12 Punkt.
Jetzt geht es daran, die
Grundseiten zu »layouten«. Ei-
ne Grundseite kann aus belie-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
1996
bigen Grafiken und Texten be-
stehen und wird hinter jeder
Seite eines Abschnitts einge-
blendet. Bei einer Trennung
von linken und rechten Seiten
können auch zwei unterschied-
liche Grundseiten benutzt wer-
den, die dann abwechselnd
eingeblendet werden.
In unserem Fall gibt es nicht
viel zu entwerfen, da die
Grundseiten nur aus einigen
Zierlinien bestehen. Wählen
Sie also den Menüpunkt »Edi-
tiere linke Seitenvorlage« im
Menü »Ansicht« an. Darauf-
hin erscheint eine bisher leere
Seite (keine Sorge, Ihr Haupt-
text ist nicht verlorengegan-
gen). Wechseln Sie nun von
der Schriftleiste zur Werk-
zeugleiste, indem Sie auf das
erste Gadget links oben
Jetzt betätigen Sie das Pfeil-
Symbol (neben dem T-Sym-
bol). Damit haben Sie den Gra-
fik-Modus aktiviert und können
nun Objekte verschieben und
in ihrer Größe verändern.
Wählen Sie nun die erste Linie
mit einem Doppelklick an. Es
sollte sich ein Fenster öffnen.
Tut sich nichts, waren Sie
wahrscheinlich zu langsam.
In diesem Fenster setzen Sie
die Linienstärke auf zwei Punkt
und klicken danach die Kartei-
karte »Position« an. Hier geben
Sie die Koordinaten für die Li-
nie in der Reihenfolge Aus-
gangspunkt X,Y / Ende X,Y ein.
Die passenden Werte finden
Sie in im Kasten »Attribute«.
Die zweite Linie bleibt ei-
nen Punkt stark. Jetzt noch
kurzerhand die Koordinaten
a a EEE —
al TuWSBenpießentie - Hauptteil (Sonde) UI leise
Are r r -
Fehler oder Absicht: Trotz linker und rechter Seiten ihn
die Außenränder immer rechts, beim Druck stimmt’s dann
klicken (unter dem Fenster-
Schließ-Gadget in der linken
oberen Ecke).
Klicken Sie in der Werk-
zeugleiste das Gadget zum
Ziehen gerader Linien an (das
22. von links). Ziehen Sie nun
zwei waagerechte Linie von
der linken bis zur rechten
Kante des Blattes. Eine davon
etwa auf Kopfzeilen- und die
andere auf Fußzeilenhöhe
(Dazu die Maus am Startpunkt
plazieren, linke Maustaste ge-
drückt halten und bis zum
Zielpunkt fahren).
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
eintragen und schon ist die er-
ste Grundseite fertig. Mit dem
Menüpunkt »Ansicht / Editiere
Hauptteile kommen Sie wie-
der zurück zum eigentlichen
Dokument. Inzwischen sollten
auf jeder linken Seite die bei-
den zuvor definierten Linien
aufgetaucht sein. Um auch die
restlichen Seiten mit einer ent-
sprechenden Vorlage auszu-
statten, wählen Sie »Editiere
rechte Seitenvorlage« an und
wiederholen die Arbeitsschrit-
te, die für die erste Grundseite
nötig waren.
Wozu Formatschablonen?
Beim Überarbeiten relativ langer Texte wäre es sehr unpraktisch und
langwierig, wenn alle Schrift- und Absatzfunktionen einzeln auf be-
stimmte Textelemente wie die Überschriften oder den Fließtext ange-
wandt werden müßten. Wenn Sie also bei jeder Überschrift den Zei-
chensatz, die Schriftgröße und die Textausrichtung ändern wollten,
müßten Sie pro Überschrift eine Handvoll Arbeitsschritte ausführen.
Um das zu vermeiden, unterstützt der FinalWriter Formatschablonen
»Attribute«
Jetzt, wo alle »Vorbereitun-
gen« abgeschlossen sind,
geht's an die eigentliche Text-
formatierung. Jede Überschrift
soll entsprechend ihrer Kate-
gorie, eine bestimmte Schrift,
Größe und Text-Ausrichtung
bekommen. Außerdem sollen
die Absätze des normalen
Fließtextes in der ersten Zeile
eingerückt werden und eine
andere Schrift erhalten als die
Überschriften.
Allein mit diesen Verände-
rungen wären Sie bestimmt ei-
nen halben Tag beschäftigt.
Wie gut, daß Sie mit dem Fi-
nalWriter »Attribute« definie-
ren können. Diese Attribute
nennen sich Formatschablo-
nen und werden dazu ge-
braucht, sämtliche textbezoge-
nen Funktionen zusammenzu-
fassen. Das heißt, daß Sie ein-
fach alle Funktionen, die Sie
sonst nacheinander auf einen
Textblock anwenden würden,
zu einer Formatschablone
bündeln und diese auf den ge-
wünschten Text anwenden.
In unserem Fall wird eine
Schablone für den Fließtext
gebraucht. Öffnen Sie also
über den Menüpunkt »Attribut
definieren« das zugehörige
Fenster. Wählen Sie hier mit
einem Mausklick die Format-
schablone »Haupttext« aus. In
der rechten Hälfte befindet
sich das »Absatz«-Gadget,
über das Sie die Absatzeinstel-
lungen festlegen können. Hier
tragen Sie bei »Einrückungen /
Erste« »0,5« ein, setzen den
Zeilenabstand auf »1 1/2« und
die Textausrichtung auf
»Blocksatz«. Mit dem »OkK«-
Gadget kommen Sie zurück
zum Ausganspunkt.
Als nächsten Schritt definie-
ren Sie die Schrift-Einstellun-
gen für den Haupttext. Per
»Schrift«-Gadget kommen Sie
zum altbekannten Schrift-Ein-
stellungsfenster. Hier muß nur
der Zeichensatz »SoftSerif«
ausgewählt werden, alle ande-
ren Format-Einstellungen blei-
ben, wie sie sind.
Im Formatschablonen-Fen-
ster sollten Sie nun noch eine
Funktionstaste mit der gerade
eingerichteten Schablone bele-
gen. Wählen Sie dazu mit der
Maus die Karteikarte »F-Taste«
an. Jetzt sollten Sie eine Liste
Kursübersicht
In diesem Kurs lernen Sie
den Umgang mit der Text-
verarbeitung von A bis Z.
Teil 1: Die grundlegende
Bedienung einer Textverar-
beitung
Teil 3: Listenfunktionen: In-
halt, Index, Bibliographie
97
Attribute
Entfernen Sie die Schablonen »Doku-
menttitel« und »Unterthema 2«. Buune
> SoftSans.| Boldltalic
© Größe: 18pt
& Groß-/Kleinschreibung: Kapitälchen
o Ausrichtung: Blocksatz
» Einrücken links: 1,3cm
© Einrücken rechts: 1,3cm
o Einrücken erste Zeile: 1,3cm
JLinketerechtesee Obens2;54/18/
16,5 / 1,8; Strichstärke: 2 pt
Rechte Seite unten: 2,54 / 27 /15,9/ 27
Linke Seite unten: 3,1 /27/ 16,5 /27
98
der verfügbaren F-Tasten
vor sich haben. Daraus
können Sie dann eine
Taste oder Tastenkombi-
nation wie z.B. »Fl« aus-
wählen. Ein Druck auf
das »Akzeptieren«-Gad-
get macht Ihre Wahl
amtlich.
Wenn Sie jetzt das
Fenster per »OK«-Gad-
get schließen, können
Sie die Formatschablone
benutzen: Markieren Sie
also den Textbereich un-
terhalb der ersten Über-
schrift und drücken Sie
»Fl«.
Der Text läßt sich
nicht markieren? Dann
müssen Sie zuerst das
»T«-Symbol in der Werk-
zeugleiste aktivieren, um
wieder vom. Grafik- in
den Textmodus zu wech-
seln. Ist das erledigt, soll-
te der Text aber tatsäch-
lich beim Aktivieren der
Formatschablone das ge-
wünschte Aussehen an-
nehmen.
Markieren Sie jetzt ein-
fach nacheinander jeden
Textabschnitt, der nicht
nach Überschrift aussieht,
und drücken Sie die pas-
sende F-Tasten-Kombina-
tion, um die Formatscha-
blone zu aktivieren.
Um den Text mög-
lichst schnell und über-
sichtlich zu markieren,
sollten Sie einmal folgen-
de Markierungsmethode
testen: Cursor plazieren,
mit der linken Hand die
Shift-Taste gedrückt hal-
ten und die Cursor-
Down-Taste drücken, bis
der gewünschte Bereich
markiert ist.
Die restlichen vier
Formatschablonen, die
Sie im Kasten »Attribu-
te« finden, werden auf
die gleiche Art angemel-
det wie die Haupttext-
Schablone. Für das For-
matieren der Überschrif-
ten gilt folgendes System: Alle
Haupt-Überschriften (mit nur
einer Ziffer) sind »Abschnitts-
namen«, alle Überschriften
mit zwei Ziffern sind »The-
mennamen« und die restli-
chen Überschriften mit drei
Ziffern werden als »Unterthe-
ma 1« formatiert.
Die Schablone »Einger.
Haupttext« ist speziell für die
vier Wassergüteklassen im
zweiten Kapitel des Beispiel-
texts vorgesehen. Dabei wer-
ee m So nn
STE 3141: IE B1z uf A]EIVTololelelgleini spe oo
He EEEBR = tr —
a u ar
ee
aber nur um einige naturliche Substanzen gehen.
21. Wassercoore
Zur Beurteilung der Wasergnüte lassen sich mehrere biotische und
abictische Faktoren heranziehen. Besonders aufschlußreich ıst dabet die
Betrachtung des Bahteriengehaks und des chemischen und biocherni-
schen Swwertoffbedarfs (C5W/ESB). Um dıe Wassergüte bestimmen zu
können, reicht eo jedoch nicht aus, nur abiotische Faktoren zu betrach-
ter. Ste ergibt sich aus dem Zusammenspiel aller Faktoren. Deshalb liegt
eo nahe, das Wasser nach den darin vorkommenden Lebewesen zu beur-
teilen. Aus diesem Grund benutzt man zur Einordnung vier Stufen der
Gewimerbelsstung mt den dafur typsachen Lebewesen:
er
Pezerıgr
Shift-Taste auf eine Breite von
5,6 cm. Das Drücken der
Shift-Taste ist wichtig, um das
Verhältnis der Bildhöhe zur
Bildbreite beizubehalten. Mit
der Maus können Sie das Bild
nun rechtsbündig auf Seite
neun plazieren.
Die Bilder »Sommer.iff«,
»Winter.iffe und »Frühjahr &
Herbst.iff« gehören auf die Sei-
ten zehn und elf. Ziehen Sie
diese Bilder jeweils auf eine
Breite von etwa 5,5cm. Je
da,
Mo >
: Gr 1» 0 EB ]81« eipinle lo 1-E
obe Stufe = Gewässe rpüteklasse I
[Zeus 18.87em jrorsasem | ALAL| see | 7], 7 12 _] ze [ls
-
Eingerückt: Mit Formatschablonen gestaltet man die Dokumen-
te schnell und einfach, ein Mausklick reicht für das Layout
den die Zeilen mit der Kurzde-
finition jeweils mit einer Li-
stenpunktmarkierung versehen
(»Layout / Listenpunktmarkie-
rung«) und der Absatz darun-
ter bekommt das Format »Ein-
ger. Haupttext«.
Jetzt fehlt noch eine Reihe
von Seitenumbrüchen, um die
Kapitel etwas voneinander ab-
zugrenzen. Fügen Sie jeweils
vor allen Haupt-Überschriften
einen Seitenumbruch ein (»Lay-
out / Seitenumbruch«). Außer-
dem sollten Sie auch vor den
Überschriften 3.3, 3.4 und 3.5
einen Umbruch spendieren.
Wenn Sie mit der Textfor-
matierung soweit fertig sind,
können die Grafiken eingefügt
werden. Sie wählen dazu den
Menüpunkt »Grafik/lmportie-
ren« und laden das Bild »Eu-
troph.iffe. Anhand der Skala
ziehen Sie es bei gedrückter
nachdem, ob ein Bild rechts
oder links vom Text umflossen
werden soll, müssen Sie diese
Umflußart noch festlegen. Das
tun Sie, indem Sie das Bild
doppelt anklicken und den
Umflußmodus im daraufhin er-
scheinenden Fenster einstellen.
Nun laden Sie das Bild
»Fluß.iff«e und plazieren es auf
Seite 15 mit einer Breite von 8
cm. Auch hier können Sie das
Bild nur links- oder rechtsbün-
dig unterbringen, da der Final-
Writer bisher keinen beidseiti-
gen Textumfluß unterstützt.
So, jetzt noch schnell die
Unterschrift auf der letzten
Seite in kursiv und rechtsbün-
dig ändern und das Dokument
ist fertig — bis auf die Listen,
Inhaltsverzeichnis, Index und
Bibliographie, dazu kommen
wir in der nächsten Folge im
AMIGA-Magazin 2/96. rk
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Und plötzlich
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viel anfangen können, machen
Sie sich zuerst in unserem Info-
Kasten »Fax-Diener« schlau.
Dort finden Sie eine Einstiegs-
hilfe zum Erstellen von Fax-
dateien mit dem Server.
Folgende drei Arbeitsschrit-
te sind nötig, um mit dem Ser-
‘© Server starten und ggf. akti-
vieren,
D& Druck-Funktion des Pro-
gramms anwählen (Work-
bench-Treiber einstellen)
und
& Server wieder beenden.
ver und einem Anwenderpro- Da
gramm ein Fax zu erstellen
und zu verschicken:
viele Anwenderpro-
gramme bereits ein konfigu-
rierbares Menü bereitstellen
Was kostet ein Fax?
Die Gebühr für ein Fax hängt von der Länge, der Übertragungsge-
schwindigkeit, der Tarifzone des Empfängers und von der Uhrzeit
(neue Tarife beachten!) ab. Die Werte in der Tabelle sind nur grobe
Richtwerte, da die Übertragungsdauer je nach Aufbau der Seite vari-
iert. Die Werte in der Tabelle basieren auf einer Übertragungszeit
von 40 Sekunden pro Seite.
Hier zwei der neuen Tarife als Beispiel, die angegebenen Werte sind
die Übertragungskosten in Mark:
NEN (werktags, 12.00 bis 18.00 Uhr)?
Bon EU 1 2 war >
0,48.
0
1,56
0,36
0,12 20,72: a er
0,24 1732 4,32
" City-Zone: Nachmittags- und Vormittagstarif sind gleich, andere Zonen:
Vormittagstakt etwa 10% kürzer.
2) bisherige Orts- und Nahzone
3) Verbindungen bis zu 50 bzw. 100 km
# Länder der EU und Tschechien, Island etc.
>) USA und Kanada
BETTER
0,36
0,72
012 SR 37
3,60
7,08
100
I Fax-Workshop mit MultiFax 3.0/4.0 (Folge 2)
Verfaxt nochmal!
Umleitung: Diese mit PageStream 3 entworfene Seite geht
nicht mehr an den Drucker, sondern direkt ans Faxmodem
ten zu diesem Heft finden,
stellt eine Kompromißlösung
zum Faxen mit »GoldEd« dar:
Kopieren Sie zuerst »Gold-
Fax.rexx« ins logische Ver-
zeichnis »REXX:«, starten Sie
GoldEd und wählen Sie den
Menüpunkt »Konfig/Menüs...«
an. Mit dem Schalter »Neu« in
der mittleren Spalte des Konfi-
gurationsfensters erzeugen Sie
eine neue Zeile im »Projekt«-
Menü. Im Textfeld unter der
Liste tragen Sie z.B. »Als Fax
versenden« ein. Mit den Pfeil-
symbolen können Sie die er-
zeugte Menüzeile nach oben
und unten verschieben. Durch
Schnellfax: Mit GoldEd und GoldFax.rexx sind Faxe im Hand-
umdrehen zusammengestellt und via MultiFax »draußen«
(z.B. PageStream 3.x, GoldED)
läßt sich dieser Vorgang weit-
gehend mit einem ARexx-
Skript automatisieren. Leider
ist der ARexx-Port von Multi-
Fax nicht sehr flexibel: Steuert
man die Module per ARexx
an, erscheint beim Aus-
drucken das Telefonbuch zur
Auswahl des Empfängers
nicht. Es wird nur ein Empfän-
ger akzeptiert, der per ARexx-
Befehl »setphone« definiert
wurde. Startet man den Server
jedoch konventionell, igno-
riert er jegliche ARexx-Befehle
(bei der Version 3.0) oder er
wechselt in den ARexx-Modus
(Version 4.0). Das Skript
»GoldFax.rexx«, das Sie auf
den AMIGA-Magazin-Disket-
einen Doppelklick auf die Zei-
le aktivieren Sie das »Kom-
mando«-Fenster, wo Sie dann
dem Editor mitteilen, welche
Funktion dieser Menüpunkt
hat. Wählen Sie »ARexx« bei
den Schaltern auf der rechten
Seite aus und tragen Sie
»REXX:GoldFax.rexx« ins
Textfeld »Befehl« ein (siehe
Bild »Schnellfax«). Durch das
»OK«-Symbol bestätigen Sie
die Eingaben. Vergessen Sie
nicht, die Einstellungen zu si-
chern. Zum Testen öffnen Sie
ein neues Fenster (»Projekt/
Neues Fenster«), schreiben ei-
nen kurzen Text und wählen
»Projekt/Als Fax versenden«
im Menü. Es sollte das Tele-
fonbuch-Modul erscheinen, in
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
1/1996
dem Sie den Empfänger be-
stimmen können.
Faxe lassen sich mit einem
Texteditor auf diese Art und
Weise schnell zusammenstel-
len, allerdings ist man in der
Gestaltung sehr stark einge-
schränkt: Das Layout ist vorge-
geben und Grafiken können
nicht verwendet werden. Ist ei-
ner der beiden Punkte wichtig,
sollte man auf ein DTP- oder
Malprogramm zurückgreifen.
Worauf Sie achten müssen, er-
fahren Sie im Info-Kasten
»DTP- und Malprogramme«.
Bei Briefen ist es üblich, die
Nachricht in einen gewissen
Rahmen einzubetten: Oben
befindet sich der Briefkopf, es
folgen die Adressen, später
evtl. noch eine Betreffzeile
und Aktenzeichen, erst dann
kommt der Inhalt. Bei Multi-
Fax läßt sich ein Briefkopf (im
IFF-ILBM-Format) bei jeder
Faxseite automatisch hinterle-
gen. Die erste Seite erhält so-
gar einen eigenen.
Um einen Briefkopf zu
kreieren, haben Sie im we-
sentlichen drei Möglichkeiten:
1. Sie zeichnen die Grafik
direkt mit einem Malpro-
gramm. Die Breite der Seite
beträgt ca. 1650 Punkte (je
nach Rand), die Höhe ist be-
liebig (600 Punkte entsprechen
ca.7 cm).
2. Sie verwenden ein DTP-
oder Zeichenprogramm und.
lassen das Bild von MultiFax in
ein ILBM-Bild umwandeln: Ge-
hen Sie vor, als ob. Sie den
Briefkopf abschicken wollten
(via Server). Wenn das Telefon-
buch erscheint, wählen Sie den
Schalter »Nur IFF« an. MultiFax
3.0 legt dann die IFF-Datei im
Verzichnis für ausgehende Faxe
»FaxProt-x.iff«e an (x enspricht
1, 2, 3 usw.). Die Version 4.0
öffnet eine Dateiauswahlbox, in
der man Pfad und Namen der
Datei eingibt. Bei Bedarf bear-
beiten Sie das erzeugte IFF-Bild
mit einem Malprogramm nach
und bringen es auf Größe.
3. Sie besitzen Briefpapier
mit Ihrem persönlichen Brief-
kopf: Lassen Sie sich einen Bo-
gen zufaxen (von einem kon-
ventionellen Faxgerät). Mit dem
View-Modul speichern Sie das
Fax als ILBM-Bild (Menü: »Die-
se Seite/Speichern als IFF...«). In
einem Malprogramm können
Sie die nicht benötigten Teile
löschen und schwarze Punkte,
die beim Scannen entstanden
sind, löschen.
Das fertige Bild kopieren Sie
am besten ins Verzeichnis
»MultiFax:Letterheads«.. Um
DTP- und Malprogramme
Fast alle Mal- und DTP-Programme, die den Druck via Work-
-Treiber unterstützen, verwandeln sich mit dem »Ser-
ver« in Faxstationen. Trotzdem gibt es ein paar Stolpersteine:
1. Die Seite wird im Grafikmodus (also Punkt für Punkt) an
| den Treiber geschickt. Platzhalter werden somit nicht er-
kannt.
2. Bei Malprogrammen unbedingt auf zwei Farben einstellen,
da Sie sonst unnötig Zeit beim Rastern der Seite verschwen-
den (Faxe werden schließlich nur schwarzweiß verschickt).
3. Hintergrundfarbe Weiß, Vordergrund Schwarz! Der Emp-
fänger freut sich nicht besonders über eine ewig ausdrucken-
de pechschwarze Seite mit ein paar weißen Buchstaben!
4. Auf Hintergrundgrafiken achten, die Sie im Config-Modul
intergrundgrafiken abschalten
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Der Server erlaubt es, aus fast jedem Programm heraus Faxe
zu erstellen. Dazu wird die Druckausgabe in einen Pseudo-
Druckertreiber (dem »MultiFaxDriver«) umgelenkt. Er leitet
die Daten nicht an den Drucker, sondern macht daraus eine _
Faxdatei. Das entsprechende Programm muß also die
Druckertreiber der Workbench unterstützen, damit dieses
Konzept funktioniert.
Wie auch bei den herkömmlichen Druckertreibern, unter-
scheidet der MultiFaxDriver zwischen Text- und Grafikmo-
dus. Im Textmodus empfängt der Treiber nur Steuercodes und
den Text. Die Einstellungen bestimmen dann Position und :
Schriftart. Im Grafikmodus schickt das Programm die Daten
Punkt für Punkt an den Druckertreiber. Der MultiFaxDriver
kann somit nur im Textdruck Platzhalter erkennen und durch
entsprechende Texte ersetzen.
Grau ist alle Theorie: Starten Sie den Server mit einem Dop-
pelklick. Steht im Serverfenster »PASSIV«, so klicken Sie ein-
mal in das Fenster, um den Server und damit die Druckumlei-
tung zu aktivieren. Starten Sie ein beliebiges Programm, von
dem Sie wissen, daß es die Workbench-Treiber zum Drucken
verwendet (z.B. GoldEd, PageStream 2.21 oder 3.x, Final Co-
py/Writer, WordWorth, DPaint etc). Falls die entsprechende
Anwendung auch eigene Druckertreiber unterstützt (z.B. Pa-
geStream), müssen Sie noch überprüfen, ob der Preference-
Treiber auch eingestellt ist. Schreiben Sie einen kleinen Text
oder malen Sie ein paar Striche, je nachdem welche Art von
Programm Sie gestartet haben. Wenn Sie jetzt drucken, sollte
das Telefonbuch von MultiFax erscheinen. Sie können wieder
einen oder mehrere Empfänger auswählen und das Fax dem
Spooler zum Versand überstellen.
MultiFax mitzuteilen, daß ab
jetzt ein Briefkopf verwendet
werden soll, starten Sie das
Modul »Config«. Unter der
Seite »Formatierung« finden
Sie u. a. die Einstellungen für
Briefköpfe. In den Textfeldern
»Seite 1« und »ab Seite 2« ste-
hen die Dateinamen der Brief-
köpfe. Mit den Schaltern links
von den Textfeldern lassen
sich die Briefköpfe generell
an- und abschalten.
Bedenken Sie: Je mehr Ge-
schnörkel, desto länger dauert
die Übertragung und desto
teurer wird das Fax. Lassen Sie
Briefköpfe also nicht zu üppig
werden. Ganz vermeiden soll-
ten Sie Hintergrundseiten, die
z.B. einen ganzen Rahmen um
die Seite legen, oder Fußzei-
len. Diese verlängern nur die
Übertragungszeit unnötig. ww
Kursübersicht
Ob Sie zu den »Vielfaxern«
oder zu den »Ab-und-Zu-
Faxern« gehören ist egal.
Dieser Workshop mit Mul-
tiFax 3.0 und 4.0 zeigt Tips
& Tricks zu der Software,
wie auch allgemein zum
Thema Fax.
Folge 1: Schnelleinstieg in
MultiFax; rund ums Desk-
Modul; Templates; direkt
faxen mit AddressMaster
und MaxonTWIST.
beim Fax; Tips & Tricks
zum Faxen.
101
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AMIGA-MAGAZIN 1/1996
RATGEBER
EM AFS paßt doch
Beim Installieren des
AmiFileSave-Dateisy-
stems kann es passie-
ren, daß der Amiga
meint, er habe nicht
genug Platz im RDB (Ri-
gid Disk Block), um das Datei-
system noch aufzunehmen.
Hat man dort viele Dateisyste-
me gespeichert, reicht es
meist, ein ungenutztes (und
nur ein solches!) zu löschen,
um für genug Platz zu sorgen.
Bitte achten Sie aber dabei
unbedingt darauf, kein Datei-
system zu löschen, das noch
von einer bestehenden Partiti-
on benutzt wird. Dies kann fa-
tale Folgen beim nächsten
Hochfahren haben.
Manchmal reicht aber auch
das Löschen nicht, da kleinere
Platten nur wenige Sektoren
pro Spur besitzen. In diesem
Fall gibt es nur eins: Die erste
Zu niedrig: Wenn man mehre-
re Dateisysteme im RDB un-
terbringen muß, sollte man
die »2« erhöhen
Partition auf der Festplatte
muß verschoben oder verklei-
nert werden, damit am Anfang
der Festplatte mehr Platz ent-
steht. Leider führt dies automa-
tisch zum totalen Datenverlust
dieser Partition -— wenn man
aber sowieso gerade auf AFS
umschwenkt, bleibt einem das
sowieso nicht erspart. Damit
wird also ein Backup fällig.
Zur Platzgewinnung ist die
erste Partition und an-
schließend der Schalter
»Advanced Options« an-
zuklicken. Daraufhin erschei-
nen neue Schalter. Für die An-
passung wichtig ist der Wert
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
RATBEBER
hinter »Start
Cyl:«. Meist steht dort »2« (s.
Bild). Versuchen Sie es ein-
fach mit einem größeren Wert
(vielleicht reicht ja schon 3
oder 4). Wichtig: Je größer der
Wert, umso kleiner wird der
verbleibende Platz für die Par-
titionen auf der restlichen
Festplatte. dg
u XiPaint-CD läuft
Seit kurzem wird das 24-Bit-
Malprogramm XiPaint 3.2 auf
CD vertrieben (s. Kurztest in
dieser Ausgabe, Seite 144).
Die Unterstützung der ver-
schiedenen Grafikkarten ist in
Form von Libraries geschehen,
die bei Bedarf geladen wer-
den. Die Namen der Libraries
auf CD können - wie beim
Amiga üblich — groß oder
klein geschrieben sein. Aller-
dings verträgt es das Amiga-
OS nicht, wenn der Name der
Library im Speicher statt klein-
großgeschrieben wird.
Unglücklicherweise sind die
Namen auf der CD aber groß-
geschrieben, was dazu führt,
daß XiPaint sie bei Verwen-
dung der meisten CD-ROM-
Dateisysteme falsch installiert
und anschließend nicht laden
kann (vielmehr lehnt das Ami-
ga-OS sie ab). Wenn Sie also
ein solches Problem haben,
sollten Sie nach der Installati-
on von XiPaint 3.2 die großge-
schriebenen Libraries in
»Libs« alle umbenennen und
dabei komplett kleinschrei-
ben. Anschließend wird Xi-
Paint ohne Probleme starten
und funktionieren.
Diese Schwierigkeit kann
übrigens auch durchaus bei
anderen Programmen auftre-
ten. In dem Fall lohnt es sich,
in »Libs:« oder den entspre-
chenden Verzeichnissen nach-
zuschauen, ob die Libraries
nicht vielleicht großgeschrie-
ben sind. dg
EI RockRidge ist besser
CD-ROMs sind Datenträger,
die fast jedes Computer-Sy-
stem lesen kann. Wie leider so
oft, hat man sich deswegen
auf einen recht kleinen, ge-
meinsamen Nenner geeinigt,
der sich ISO 9660 nennt. Seit
einiger Zeit gibt es als ab-
wärtskompatible Erweiterung
das RockRidge-Format, das
wesentlich mehr Möglichkei-
ten bietet (mehr als der Amiga
verdauen kann).
Beim Freeware-CD-ROM-
Dateisystem »AmiCDROM«
kann man zwischen beiden
Systemen wählen, indem man
in den Startup-String ein »R«
einfügt (um RockRidge anzu-
schalten). Fehlt diese Option,
erscheinen auf einigen CDs al-
le Dateinamen nur großge-
schrieben. Mit der Option da-
gegen gibt es sowohl Groß-
als auch Kleinbuchstaben in
Dateinamen. Dies kann unter
Umständen einige Probleme
beseitigen (s. auch XiPaint-
Tip). dg
EM Fonts in Guide-Dateien
Ab Amiga-OS 3.0 gibt es für
Hypertexte im AmigaGuide-
Format einige neue Komman-
dos, die dem Aussehen mehr
Pep verleihen. Dazu gehören
die Anweisungen
@font
@wordwrap und
@proportional
Hinter @font kann man z.B.
»helvetica.font 13« angeben,
um diesen für das Dokument
oder auch nur die folgende
Seite einzusetzen. Die Anwei-
sung kann zwischen Knoten
beliebig oft stehen und wirkt
sich auf die noch folgenden
Seiten aus. Sie zeigt aber
keine Wirkung, wenn
man versucht, den Zei-
chensatz mitten in einer
Seite umzuschalten. Hinter
@wordwarp kann »on« oder
»off« stehen, um ein automati-
sches Anpassen an die Fenster-
breite zu erlauben, was insbe-
sondere dann Sinn macht,
wenn man einen Zeichensatz
mit variabler Zeichenbreite
verwendet und folgerichtig
hinter @proportional ebenfalls
»on« angegeben hat. dg
I AFS-Probleme gelöst
Bei der Installation von
AmiFileSafe V.2.2 Pro hatte
ich zwei Probleme, die viel-
leicht auch anderen zu schaf-
fen machen.
Bei der Installation streng
nach Handbuch sollte man
nach erfolgreicher RDB-Instal-
lation erneut hochfahren (boo-
ten) und anschließend die be-
troffene Partition formatieren.
Jedoch war nach dem Reboot
kein Icon zu sehen. Nach lan-
ger Suche fand ich schließlich
heraus, daß das SpeedUp-Sy-
stem von Breitfeld Computer-
systeme sich nicht gleichzeitig
benutzen läßt. Nachdem der
Befehl »Speedup« aus der
Startup-Sequence gelöscht
war, erschien nach dem Boo-
ten das benötigte Icon und die
Partition ließ sich problemlos
formatieren.
Bei der Floppy-Installation
funktionierte alles auf Anhieb
— scheinbar. In DirOpus 4.11
gab es jedoch das Problem,
daß das Programm Disketten-
wechsel von AFS-Disketten
nicht mehr erkannt hat. Die
Lösung: Laden Sie den Mount-
list-Eintrag von AFO: (oder ei-
ner ähnlichen Bezeichnung,
die das AFS für Disketten bei
Ihnen einbindet) in einen Text-
editor und setzen Sie den Wert
von »Priority« von 10 auf 11.
Damit erkennt auch DirOpus
jeden Diskettenwechsel sofort.
Werner Lisseck/dg
105
RATGEBER
Ei Assign ADD überlistet
Mit dem Befehl »Assign« hat
das Amiga-OS anderen Syste-
men (auch und gerade Win-
dows 95) vieles voraus. Beson-
ders interessant sind dabei die
Optionen »PATH« und »DE-
FER«, die es ab Amiga-OS 2.0
gibt. Sie sorgen dafür, daß die
Verbindung, die ein Assign-
Befehl zwischen Jogischer‘ Be-
zeichnung und Ziel zieht, erst
bei der ersten Benutzung über-
prüft und tatsächlich anlegt.
Steht also in der User-Start-
up
Assign Bla: Wechsel: PATH
muß das Laufwerk »Wechsel:«
bei Befehlsausführung noch
nicht bekannt sein. Erst wenn
ein Programm das erste Mal
auf »Bla:« zugreift, sucht das
Amiga-OS nach »Wechsel:«.
Dies ist nützlich bei Laufwer-
ken, die nicht immer ange-
schlossen sind, bei Wechsel-
platten und CDs.
PATH und DEFER unter-
scheiden sich darin, daß ein
PATH-Assign nach der Benut-
zung gleich wieder aufgelöst
wird, die andere Variante je-
doch bestehen bleibt und nur
per Option »REMOVE« aufge-
löst werden kann.
Allerdings kann man an ein
Assign vom Typ PATH nie ein
weiteres per »ADD« hinzufü-
gen. Bei DEFER geht es, man
muß aber vorher dafür sorgen,
daß es schon einmal benutzt
wurde. Dies ist übrigens auch
der Grund, warum bei der Se-
quenz, die MUI (das Magic
User Interface) in die User-Star-
tup einfügt, die zwei Zeilen
if exists HELP:dummy
endif
auftauchen. Sie dienen nur da-
zu, den Assign HELP: (vom
Typ DEFER) aufzulösen, bevor
man ein »Assign ... ADD« dar-
aufanwendenkann. dg
Bi Programm-Lokalitäten
Wie bei fast jedem Dateisy-
stem kann man auch beim
AmigaDOS Dateien »absolut«
und »relative angeben. Abso-
106
lut bedeutet, daß eine Dateibe-
zeichnung immer aus einem
Laufwerksnamen, einem Dop-
pelpunkt, einigen Verzeichnis-
namen und schließlich dem
Dateinamen besteht. Diese
Angabe nennt sich »voller
Pfad«. Statt des Laufwerksna-
mens läßt sich auch der Name
eines Assigns angeben.
Läßt man die Bezeichnung
der Partition weg, ist die Da-
teiangabe relativ zum aktuel-
len Verzeichnis. Fehlen jegli-
che Partitions- und Verzeich-
nisnamen, ist die Datei im ak-
tuellen Verzeichnis gemeint.
Dies ist nützlich, wenn man
-mehrere Dateien zusammen-
stellt, aber nicht bekannt ist,
wie die Platten und Partitio-
nen desjenigen heißen, der
die Dateien bekommt.
Möchte man. etwa in
MainActor Broadcast eine Ani-
mation mit einem Sound ver-
sehen, sollte man in den Da-
teirequestern nur relative Da-
teinamen eintragen — am be-
sten kopiert man die Animati-
on und die Sounddatei in ein
Verzeichnis, beendet MainAc-
tor, wechselt in das Verzeich-
nis und startet das Programm
erneut aus diesem heraus.
Dann stellt man die Animation
mit Sound zusammen (löscht
dabei Pfadangaben, falls diese
im Dateirequester vom Pro-
gramm eingetragen wurden)
und speichert das Projekt.
Das Projekt läßt sich nun
problemlos an andere weiter-
geben. Sie können dann per
Doppelklick Animation und
Sound starten, ohne mit »Plea-
se insert xyz: in any drive«
belästigt zu werden. Diese
Vorgehensweise ist übrigens
für viele Programme sinnvoll
und vermeidet unnötigen
Frust. dg
5 Bildertrick in AmigaGuide
AmigaGuide-Dateien haben
einen Nachteil: in ihnen kann
man Bilder und Text nicht mi-
schen. Außerdem ist es (re-
gulär) nicht möglich, per Klick
von einer Seite mit Text auf ei-
ne mit einem Bild zu wech-
seln. Ein Trick erlaubt dies
aber doch.
Jede Verzweigung in einem
AmigaGuide-Dokument kann
mit Text mischen
auf einen Knoten (engl.
»Node«) im gleichen Doku-
ment oder einen in einer ex-
ternen Datei zeigen. Sie unter-
scheiden sich nur dadurch,
daß ein externer Verweis ei-
nen Dateinamen enthält, der
durch einen Schrägstrich »/«
und den Knotennamen er-
gänzt wird, etwa
"Hallo" link
"Text .guide/main"
Nutzt man aber statt Amiga-
Guide »Multiview« (oder Ami-
gaGuide ab Amiga-OS 3.0 mit
den Datatypes), läßt sich statt
»Text.guide« auch der Name
einer Bilddatei angeben. Da-
bei darf das »/main« aber
nicht fehlen:
"Hallo" link
"Bild.iff/main"
Dann versucht das Pro-
gramm die Datei zu laden,
merkt, daß es ein Bild ist und
zeigt per Datatype das Bild an.
Daß etwas nicht stimmt, sieht
man schon daran, daß noch
die Schalter für Textelemente
über dem Bild zu sehen sind,
obwohl ein Bild dargestellt
wird (s. Bild). dg
Bi System() richtig genutzt
Oft ist es praktisch, nicht al-
les selbst zu programmieren,
Immerhin: Mit einem Trick kann man
zumindest Bilder in ein AmigaGuide-
System aufnehmen, wenn auch nicht
sondern auf Bewährtes zurück-
zugreifen. So macht es Sinn,
aus einem eigenen Programm
z.B. Shell-Kommandos aufzu-
rufen und somit zu nutzen.
Dies erlaubt seit Amiga-OS 2.0
die Funktion »Sy-
stem()« einfach und
komfortabel.
Wird dabei das ei-
gene Programm von
der Workbench aus
gestartet, besitzt es al-
lerdings von vornher-
ein kein Console-Fen-
ster. Nun lassen sich
zwar für die Ein- und
Ausgabe »Dateihand-
les« beim Aufruf von
System() angeben, die
vorher durch Öffnen
von Dateien zu initia-
lisieren sind, diese
müssen aber leider verschie-
den sein. Man kann also kein
Console-Fenster öffnen und
das eine Dateihandle für Ein-
und Ausgabe angeben — sehr
lästig, wenn man nicht nur
Texte ausgeben möchte, son-
dern auch Eingaben erwartet.
Die Lösung ist einfacher als
befürchtet: In dem String mit
dem Befehlsnamen, der Sy-
stem() zu übergeben ist, kann
man Ein- und Ausgabe wie ge-
wohnt mit den Zeichen »<«
und »>« umleiten. Diese bei-
den Zeichen lassen sich zum
Glück kombinieren, wie in:
<>CON:60/60/400/100/Aha!
Dann öffnet sich nur ein
Fenster für Ein- und Ausgaben.
Wie bei jedem Console-Fen-
ster läßt sich durch weitere
Angaben wie »/WAIT/CLO-
SE/AUTO« hinter dem Titel
(im Beispiel »Aha!«) steuern,
ob das Fenster nach Komman-
do-Ende offen stehenbleibt, ei-
nen Schließschalter erhält und
sich erst bei der ersten Ausga-
be öffnen soll.
Auch wenn in der Shell
keinerlei Ein-/Ausgaben ge-
wünscht sind, kann man sich
wie beschrieben helfen und
einfach ein »<>NIL:« einset-
zen. dg
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
RATGEBER
Noch sind sie getrennt,
das neue CD-ROM-
Laufwerk und der ver-
traute Rechner. Das
soll sich bald ändern.
Egal, für welches Lauf-
werk Sie sich entschie-
den haben - wir zeigen
Schritt für Schritt, wie
es in den Amiga 4000
eingebaut wird.
MM von Thomas Fischer
at man sich seinen
Wunsch erfüllt - schließ-
lich will man ja im Trend blei-
ben - und endlich ein CD-
ROM-Laufwerk für den Amiga
gekauft, muß nun der nächste
Schritt, der Einbau in den
Rechner, erledigt werden. Ge-
nauso, wie Sie sich über den
Kauf Ihres Laufwerks Gedan-
ken gemacht haben, sollten
Sie sich über den Einbau in
Ihrem Computer Gedanken
machen. Sonst kann es schnell
zu unangenehmen Überra-
schungen kommen.
EM Einbau CD-ROM im Amiga 4000
Maßarbeit
Wie wird die SCSI-Adresse eingestellt?
Die richtige Adresse bei SCSI-Laufwerken festzulegen, ist be-
sonders dann wichtig, wenn mehr als ein Gerät am Hostadap-
ter angeschlossen ist. Dafür sind die Steckbrücken des Adress-
Jumper-Blocks entsprechend zu konfigurieren. Dieser Block
befindet sich meist an der Rückseite des Geräts (bei Festplat-
ten auch auf der Leiterplatte) und ist mit 2 1 0 beschriftet.
Diese Ziffern sind jeweils als Exponent zur Basis 2, also 22=4,
2!=2 und 20=1 zu verstehen. Ist eine Jumper-Brücke offen, ist
das Ergebnis Null. Für eine geschlossene Jumper-Brücke ist
das Ergebnis entsprechend der Zweier-Potenz. Addiert man
alle Ergebnisse, erhält man die Laufwerksadresse. In der Ta-
belle sind alle Möglichkeiten aufgeführt.
Die Bauform des Laufwerks
läßt einen Einbau lediglich im
5,25 Zoll-Schacht des
Rechnergehäuses zu. Hier
wird zwar der Einbau ins
Desktop-Gehäuse des Amiga
4000 beschrieben, jedoch
kann das Prinzip für den Ami-
ga 2000/3000 ebenso ange-
wandt werden. Ob Sie sich für
Erweitern des Bus-Kabels
ein SCSI- oder AT-BUS-Lauf-
werk entschieden haben, ist
für den mechanischen Einbau
nicht relevant. Allerdings sind
im Bereich des elektrischen
Anschlusses einige Unter-
schiede zu beachten.
Mi SCSI-Laufwerke
Ein SCSI-Laufwerk benötigt
einen entsprechenden SCSI-
Hostadapter (im Volksmund
SCSI-Controller). Der Amiga
3000 hat ihn bereits. Bei allen
zugeordnet. Sie werden als ID
bezeichnet und jeweils am
Gerät durch Stecken oder Ent-
fernen von Brücken eingestellt.
Ist das Laufwerk Ihr einziges
am Hostadapter, jumpern Sie
es auf ID 0. Selbsverständlich
funktioniert auch jede andere
ID, wenn sie nicht doppelt
vergeben wird. Mit welcher
Kombination welche ID einge-
stellt wird, lesen Sie in unse-
rem Info-Kasten und in der Ta-
belle nach. Gewöhnlich hän-
gen alle SCSI-Geräte an einem
langen Kabel. Jedes Gerät be-
sitzt sogenannte Abschlußwi-
derstände. Sie müssen bei al-
len Geräten, außer beim letz-
ten in der Kette, herausgezo-
gen werden. Um die Wider-
stände zu lokalisieren, ziehen
Sie Ihr Handbuch zu Rate.
EM AT-Laufwerke
Da sich der AT-Bus für Fest-
platten meist nicht mit dem
der CD-ROM-Laufwerke ver-
trägt, muß ein entsprechender
AT-Bus-Controller nachgerü-
stet werden. Für die Amiga
600/1200 werden im Fach-
handel Lösungen für AT- und
SCSI-Bus-Laufwerke für die
Den Steckverbinder am Bus-Kabel nennt man Pfostenstecker.
Mindestens zwei, häufig drei dieser Stecker sind am Kabel
befestigt. Meist jedoch an einer Stelle, wo man sie nicht ge-
brauchen kann. In diesem Fall muß ein weiterer Stecker, dies-
mal an der richtigen Stelle, angebracht werden. Die Stecker
werden lediglich gequetscht, wofür sich ein kleiner Schraub-
stock bestens bewährt hat. Selbstverständlich bekommt man
im Fachhandel dafür auch eine spezielle Zange zu kaufen.
Markieren Sie am Buskabel die Stelle, auf die der neue Pfo-
stenstecker gequetscht werden soll. Beachten Sie, daß das Ka-
bel eine farbige Ader, die Pin 1 ist, hat. Der Pfostenstecker
hat eine kleine Kerbe in Form eines Dreiecks, die ebenfalls
Pin 1 kennzeichnet. Von welcher Seite Sie nun das Kabel in
(oder durch) den Stecker führen, spielt keine Rolle. Sie sollten
die Richtung anhand des Wegs festlegen, den das Kabel spä-
ter im Rechner nehmen soll. Um den Stecker festzuquet-
schen, ist etwas Fingerspitzengefühl notwendig. Schieben Sie
das Kabel durch den Stecker und postieren ihn an die mar-
kierte Stelle. Öffnen Sie dann den Schraubstock gerade so-
weit, daß der Stecker zwischen den Schraubstockbacken
noch bewegt werden kann, aber nicht mehr herausfällt. Jetzt
werden Stecker und Kabel so ausgerichtet, daß beide im
rechten Winkel zueinander stehen. Danach dreht man vor-
sichtig den Schraubstock zu.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Nutzung des PCMCIA-Steck-
platzes angeboten. Die Ami-
gas 500/500+ werden mit in-
ternen oder externen Lösun-
gen für Controller erweitert.
anderen Amigass muß er
grundsätzlich nachgerüstet
werden. Haben Sie sich für
SCSI entschieden, können Sie
CEEEEECKECZECIECZSCIIESSEIECD m
SCSHD 0. :[1.” [2 32 j2= [5 spe
Durchblick: In dieser Kombination werden die Jumper für die
richtige Laufwerks-ID bei SCSI-Geräten gesteckt
künftig bis zu sieben SCSI-Ein-
heiten an Ihren Hostadapter
anschließen. Außer CD-ROM-
Laufwerken sind beispielswei-
se Festplatten, Scanner,
Drucker oder Bandlaufwerke
(Streamer) möglich.
Damit die Geräte vom Com-
puter erkannt werden, sind sie
unterschiedlichen Adressen
Aus Platzgründen wird hier-
bei das Laufwerk immer
draußen bleiben. Desweiteren
gibt es ROM-Kits, die den An-
schluß eines CD-ROM-Lauf-
werks an den internen AT-Bus
des Amiga 600/1200/4000 er-
möglichen. >»
Literatur: [1] Bernd Rudolf, CD-ROM-
dezvous, AMIGA-Magazin 8/94, Seite 132
107
RATGEBER
Zum Öffnen des Gehäuses werden die beiden Kreuz-
schlitz-Schrauben an der Rückseite gelöst
Zum Ausbau des Daughterboards müssen zuerst die vier
Schrauben herausgedreht werden
Insgesamt
Die Frontblende wird von sie-
ben Schnappverschlüssen ge-
halten. Fangen Sie einfach
oben links an und drücken
mit den Fingern die Kunst-
stoffclips zusammen. Gleich-
zeitig wird die Frontblende
leicht nach vorn gezogen, bis
108
3 sieben Kunststoffclips
des Amiga 4000 fest - Vorsicht: sie brechen leicht ab!
halten die Frontblende
>
sie sich vollständig vom restli-
chen Gehäuse gelöst hat. Da-
nach können die zwei
Schrauben der Blende des
5,25-Zoll-Schachts ohne Spe-
zialwerkzeug und Fummelei
mit einem Schraubendreher
entfernt werden. Nehmen Sie
Um das Laufwerk einzubau-
en, muß der Amiga zunächst
vom Stromnetz getrennt wer-
den. Entfernen Sie auch alle
anderen externen Kabel
(Drucker, Modem usw.). Als
Werkzeug wird ein mittel-
großer Kreuzschlitz-Schrau-
bendreher benötig. Das
Gehäuseoberteil des Amiga
4000 ist U-förmig und wird
durch zwei Schrauben auf der
Rückseite in den oberen
Jetzt muß die Blende des 5,25-
Zoll-Schachts entfernt wer-
den. Das ist jedoch leichter
gesagt, als getan. Sie ist näm-
lich verschraubt und an diese
Schrauben kommt man nur
schwer ran. Die beste Mög-
lichkeit, sie zu erreichen, ist
die ganze Frontblende abzu-
nehmen. Vorher jedoch emp-
fiehlt es sich, eventuell vor-
handene zusätzliche Steckkar-
ten und das Daughterboard
herauszunehmen. Bei langen
Steckkarten müssen Sie das
Slotblech an der Rückseite
des Amiga losschrauben und
die Karten vorsichtig nach
die Blende beiseite und
stecken Sie die Frontblende
wieder ans Gehäuse. Achten
Sie hierbei besonders darauf,
daß die Stange für den Netz-
schalter vorher wieder aufge-
steckt wird. Danach wird das
Um die Laufwerks-Blende vom Frontteil zu entfernen,
Ecken gehalten. Lösen Sie die-
se beiden Schrauben und
schieben Sie anschließend
das Gehäusesoberteil etwa 2
cm nach hinten. Das ist not-
wendig, damit die Seitenteile
aus ihrer Halterung rutschen.
Anschließend läßt sich das
Gehäuseoberteil nach oben
abnehmen. Beachten Sie, daß
im Gegensatz zu anderen
Gehäusebauformen die Front-
blende am Rechner bleibt.
links herausziehen. Das
Daughterboard (mit den
Steckplätzen darauf) wird von
einer durchgehenden Schiene
am Oberteil des Chassis ge-
halten. Um sie zu entfernen,
müssen Sie die vier Schrau-
ben der Festplattenhalterung
entfernen. Das erleichtert
außerdem den Zugang zum
AT/DE-Stecker auf dem
Mainboard erheblich. Legen
Sie die Festplatte(n) vorsichtig
bei Seite, lösen Sie dann die
beiden Schrauben der Schie-
ne und nehmen diese zusam-
men mit dem Daughterboard
nach oben heraus.
Laufwerk von vorn in die Öff-
nung des 5,25 Zoll-Schachts
geschoben. Achten Sie darauf,
daß beim Verkanten des Lauf-
werks die Befestigungslaschen
am Einschub nicht zum Hin-
dernis werden.
werden die zwei Schrauben herausgedreht
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Im Vordergrund der Hauptplatine befindet sich der interne
Audio-Anschluß für das CD-ROM-Laufwerk
Das Laufwerk wird vorsichtig in den Schacht eingeschoben
ausgerichtet und abschließend festgeschraubt
Hermann DER Us
Bevor Sie das Laufwerk arre-
tieren, stecken Sie das Bus-Ka-
bel, das Stromversorgungska-
bel und eventuell das Audio-
Kabel an. Sollten Sie Probleme
mit dem Steckverbinder des
Audio-Kabels haben, wenden
Sie sich an einen Amiga-Fach-
händler. In einigen Computer-
geschäften bekommt man sol-
che Kabel zu kaufen. Zwar
sollte der Stecker der Strom-
versorgung verpolungssicher
sein, jedoch ist eine Verpo-
lung bei manchen Geräten
möglich. Schauen Sie sich
Stecker und Buchse vorher ge-
nau an. Diese passen nur in
Jetzt wird das Laufwerk soweit
eingeschoben, bis die Front-
blende des Laufwerks bündig
mit der Frontblende des
Gehäuses ist. Dabei kann es
je nach CD-ROM auf der
Rückseite des Laufwerks
ziemlich eng werden. Kritisch
wird es, wenn das Bus-Kabel
die Lüfteröffnung im Netzteil
vollständig verdeckt. Achten
Sie darauf, daß der Lüfter
noch genügend Luft ansaugen
kann. Schrauben Sie nun das
einer bestimmten Stellung zu-
einander. Beim Bus-Kabel ist
eine Verpolung ebenfalls nicht
auszuschließen. Im Gegensatz
zu AT-Bus-Kabeln haben
Steckverbinder der SCSI-Kabel
meist eine Kerbe und können
nicht verpolt werden.
Für alle Bus-Kabel gilt: Die
farblich gekennzeichnete Ader
des Bus-Kabels ist der Pin 1
des Pfostensteckers. Sitzt der
Pfostenstecker nicht an .der
richtigen Stelle des Bus-Ka-
bels, muß er versetzt werden.
Wie man das macht, lesen Sie
im Info-Kasten »Erweitern des
Bus-Kabels«.
Laufwerk fest und überprüfen
Sie den richtigen Sitz aller Ka-
bel. Gibt es keine Beanstan-
dungen, wird der Rechner zu-
sammengebaut. Gehen Sie
dabei in umgekehrter Reihen-
folge vor, wie beim Auseinan-
dernehmen. Achten Sie vor
allem darauf, daß die Befesti-
gungsschiene des Daughter-
boards richtig auf das Board
gesteckt wird. Beim Ein- und
Ausbau von Steckkarten muß
das Board festen Halt haben.
©Karl Bihlmeier
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
KURS
Ein Bild als Hintergrund der
Workbench sieht zwar nicht
schlecht aus, aber es geht
noch besser. Diesmal wer-
den wir das Aussehen der
Piktogramme verändern.
Noch sehen sie so grau wie
vorher aus — das wird sich
aber schnell ändern.
M von Thomas Fischer
Hi: Sie schon einmal
versucht, selber ein Pikto-
gramm zu malen? Die meisten
sicherlich, aber nur wenige
werden mit dem Ergebnis so
richtig zufrieden gewesen
sein. Das ist aber gar nicht so
tragisch, da es einen riesigen
Pool mit Piktogrammen für
fast jede Anwendung gibt.
Dieser ist größtenteils im
PD-Bereich anzutreffen. Aber
auch für kommerzielle Pro-
dukte, wie beispielsweise
»Maxon Tools« werden Pikto-
gramme zu allen möglichen
Bereichen mitgeliefert oder
zusätzlich angeboten. Aus
dem Bereich Shareware
kommt das Programm »Ma-
gicWB«, das Piktogrammen
ein fetziges Aussehen verleiht.
EM Bevor es losgeht
Hintergrundbilder oder Pat-
terns (Muster) für Workbench
und Schubladen finden Sie
speziell für »MagicWB« im
PD-Bereich in großer Aus-
wahl. Zu beachten ist, daß die
Farbpalette der Workbench
mit denen der Hintergrundbil-
der und Piktogramme überein-
stimmen muß. Ist das nicht
der Fall, sehen wir zwar eine
bunte, aber kaum eine »zau-
berhafte Workbench«. Bevor
I Tapetenwechsel (Folge 2)
Workbench aufgemotzt
die Installation des Software-
Pakets »MagicWB« startet,
sind einige Dinge zu beach-
ten. Das Betriebssystem muß
mindestens Amiga-OS 2.0
sein und die Festplatte wenig-
stens noch 1,5 MByte freien
Speicherplatz haben. Öffnen
Sie mit einem Doppelklick auf
das Piktogamm das Pro-
nen flimmerfreien Bildschirm-
modus ein. Wenn Sie beim
Betriebssystem Amiga-OS 2.x
Patterns benutzen möchten, ist
vorher das Programm »Nick-
Prefs« (siehe Folge 1) zu in-
stallieren. Nachdem die Vor-
bereitungen abgeschlossen
sind, kann »MagicWB« instal-
liert werden.
\Aniaa Horkbench 7.008.538 ThI>-WAH 14.787.508 sonst 7 Fe
[ea]
Mr nn
h| Zu
gramm »ScreenMode« im Ver-
zeichnis »Workbench/Prefs«.
Stellen Sie hier die Anzahl der
Farben auf wenigstens 16 ein.
Desweiteren ist es wichtig,
daß der Anzeigemodus für ein
korrektes Bild eine proportio-
nale Bildschirmgröße auf-
weist. Als Beispiel dafür sind
die Größen 640 x 480 Pixel
und 800 x 600 Pixel genannt.
Die Einstellung 640 x 256 Pi-
xel würden die Piktogramme
auf dem Bildschirm verzerrt
aussehen lassen.
Wenn es Ihre Computeraus-
rüstung zuläßt, stellen Sie ei-
De ers
Mn De = son: Seresrähoss findet mn Im
Aminet bzw. auf PD-Serien.
Martin Huttenloher Am Hochsenik 4 89081 Ulm
E-Mail: xen@magic.in-ulm.de
110
I Erstmal entpacken
Das Programm ist in ge-
packter Form auf Diskette.
Öffnen Sie die Diskette und
klicken Sie »Unpack Ma-
gicWB« doppelt an. Danach
geht ein Fenster auf, in dem
einige Eingaben gemacht wer-
den müssen. Beantworten Sie
die erste Frage »Would you li-
ke to unpack MagicWB?«
(Möchten Sie MagicWB ent-
packen?) mit <j> für ja. Da-
nach geben Sie die Bezeich-
nung des Laufwerks an, auf
dem das Programm entpackt
werden soll. Wählen Sie
»Sys:« für die Workbench.
Das Verzeichnis »MagicWB«
wird erzeugt und der Entpack-
vorgang gestartet. Nach eini-
ger Zeit erscheint die Mittei-
lung, daß der Vorgang been-
det und in welchem Verzeich
nis das Programm zu finder
ist. Mit <Return> wird da:
Fenster geschlossen.
EI Abschied vom alten Look
Nachdem das Programm er:
folgreich entpackt wurde
steht die Installation an. Öff.
nen Sie das Verzeichnis »Ma-
Andenken: Schon bald sieht
alles ganz anders aus - ein
letzter Blick auf die Work-
bench, wie sie im Original
aussieht
Dialogfenster: Alle Fragen
werden in Englisch gestellt,
die Antwort darauf darf in
Deutsch sein
gicWB« und klicken Sie auf
»Install«. Ein Fenster mit Be-
grüßungstext wird geöffnet,
das Sie mit <Return> bestäti-
gen. Die Frage »Start the in-
stallation?« (Soll die Installati-
on anfangen?) beantworten
Sie mit <j>. Auf die Frage »Do
you have the AA (AGA) Chip-
set?« (Haben Sie einen Rech-
ner mit AA (AGA)Chip?) ant-
worten Sie entsprechend Ihrer
Hardware mit <j> für ja oder
<n> für nein. Haben Sie mit ja
geantwortet, erscheint kurz
darauf die Frage, ob gleich ein
Hintergrundbild installiert
werden soll. Sie können die
Frage beruhigt bejahen. Nach
kurzer Zeit erscheint im Fen-
ster die Frage: »Do you want
to have the HardDisk-Icon in-
stalled to other partitions?«
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Blickfang: Vorbei ist's mit den
langweilig aussehenden
Schubladen - der Hintergrund
läßt sich jederzeit ändern
Riesenauswahl: Im Public-Do-
(Soll
gramm auf andere Partitionen
installiert werden?). Das Pikto-
gramm der »MagicWB«- Fest-
plattenpartition ist zu diesem
das Festplatten-Pikto-
Zeitpunkt bereits geändert.
Haben Sie mehrere Partitionen
(Bereiche auf der Festplatte)
oder mehrere Festplatten,
schreiben Sie <j>, sonst <n>.
Solange Sie hier nicht mit <n>
antworten, werden Sie mit
»Please enter the NAME of the
desired partition ...:« (Bitte ge-
ben Sie den Namen der ge-
wünschten Partition ...:) im-
mer wieder aufgefordert, den
Namen einer Partition oder
Festplatte anzugeben. Danach
muß auf die Frage »Do you
have a SYQUEST ...? (Haben
Sie eine SYSQUEST ...?) geant-
wortet werden. Hiermit ist ei-
ne »Wechselplatte« gemeint.
Nein ist die richtige Antwort,
falls Sie keine Wechselplatte
besitzen. Anschließend wer-
den die neuen Verzeichnis-
Piktogramme installiert und im
Fenster erscheint eine weitere
Frage. »Would you like to
have them installed?« (Möch-
ten Sie sie installieren?) Der
Text darüber erklärt, daß da-
mit die »MagicWB-Dock-Ima-
ges« gemeint sind. Das sind
kleine Bildchen, ähnlich wie
Piktogramme, die für ein spe-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
zielles Programm, den »Tool-
Manager«, mitgeliefert wer-
den. Beantworten Sie diese
Frage nur dann mit <j>, wenn
Sie dieses Programm installiert
haben. Danach wird vom In-
Das Programm dient ledig-
lich der optischen Verbesse-
Workbench im Original
nicht gefällt, sei dieses Pro-
re
stallationsprogramm ein Ver-
weis auf das Programm »Ma-
gicWB« mit dem Befehl »As-
sign« in Ihrer Systemdatei
»User-Startup« vorgenommen.
Die folgenden Fenster werden
mit <Return> bestätigt. Damit
ist die Installation abgeschlos-
sen. Starten Sie jetzt Ihren
Rechner neu.
I Snapshot RAM-Icon
Als Nächstes machen wir
uns an die Feinarbeit. Öffnen
Sie den Ordner »MagicWB«.
Hier sehen Sie die Programme
»Snapshot RAM-Icon« und
»Update Drawers«. Haben Sie
schon mal versucht, dem Pik-
togramm »Ram Disk« auf Ihrer
Workbench eine neue Positi-
on zu verpassen? Dann wer-
den Sie das Programm »Snap-
shot RAM-Icon« lieben. Schie-
ben Sie mit der Maus das Pik-
togramm »Ram Disk« an die
gewünschte Stelle der Work-
bench und klicken das Pro-
gramm an. Von nun an wird
das Piktogramm auch nach je-
dem Neustart des Rechners an
dieser Stelle stehen.
Ei Update Drawers
Das Programm »Update
Drawers« im Verzeichnis
»MagicWB« verpaßt anderen
Schubladen-Piktogrammen ein
neues Aussehen. Starten Sie
mit einem Doppelklick das
Programm. Es wird ein Fenster
mit Informationen und der
Frage »Start the Drawer-Upda-
te?« (Soll mit der Aktualisie-
rung der Schubladen begon-
nen werden?) geöffnet. Geben
Sie <j> ein. Danach erscheint
die Frage »Wich mode do you
prefer?« (Welchen Modus
wünschen Sie?), auf die Sie
mit <N> für »Normal-Mode«
oder <R> für »Rekursiv-Mo-
de« antworten. Wenn Sie mit
<N> antworten, werden ledig-
lich die Schubladen-Pikto-
gramme im nachfolgend anzu-
gebenden Verzeichnis geän-
dert. Antworten Sie mit <R>,
werden alle Schubladen-Pikto-
gramme weiterer Unterver-
zeichnisse ebenfalls geändert.
Auf die nächste Aufforderung,
»Please enter the PATH where
old Drawer-Icons are loca-
ted:« (Bitte geben Sie den Pfad
an, in dem sich die alten
Schubladen-Piktogramme be-
finden:), geben Sie den kom-
pletten Pfad für das Verzeich-
nis an, in dem Schubladen-
Piktogramme geändert werden
sollen. Nach <Return> beginnt
das Programm sofort, allen
Schubladen-Piktogrammen im
angegebenen Verzeichnis ein
neues Aussehen zu geben.
EM Icons neu zuordnen
Soll einem Programm ein
neues Piktogramm zugeordnet
werden, gibt es auch dafür ein
Hilfsprogramm. Sie finden es
im Verzeichnis »MagicWB/
Programs« unter dem Namen
»IconUpdate«. Starten Sie das
Programm mit einem Dop-
pelklick. Danach wird ein
Fenster geöffnet, das als Zwi-
schenablage dient. Schieben
Sie das neue Piktogramm in
dieses Fenster und dann das
Piktogramm, das geändert
werden soll. Verwechseln Sie
dabei aber nicht diese Reihen-
folge! Kurze Zeit später hat
das alte Piktogramm das neue
Aussehen. Bei dieser Aktion
werden alle Merkmale des al-
ten Piktogramms übernom-
men. Das ist besonders wich-
tig für die Einträge in den
»ToolTypes«. ”
Kursübersicht
Der Amiga hat eine gut
durchdachte Benutzerober-
fläche. Hier lernen Sie, wie
das Aussehen der Work-
bench verbessert werden
kann.
Folge 1: Das Programm
NickPrefs, Workbench mit
Amiga-OS 2.04 und 3.x
Folge 2: MagicWB, Installa-
tion und Einrichten
Folge 3: Newicon, die Work-
bench wird noch bunter
111
nn it un er
vesalia
A 1200 und Erweiterungen
Amiga 1200 Magic *, 053.1 68,-
Amiga 1200 Magic *, 170 MB-HD+ 948,-
A 1200 120 DEE 810 MB-HD, 2.5 Harddisk 1399,-
% Personal Paint 6.4, Print-Manager 1.2, Whizz,
D izer 1.1, TurboCalc 3.5, Datastore 1.1, Photogenics 1.2,
|| Mania. + Scala MM 300 nur im A 1200 m. 70 MBH
CD. ROM-LW 2-fach *, 300 kB/s, mit2 CD’s 269,-
M-TEC 68030Turbo mit MMU, 28 MHz, Uhr 199,-
M-TEC 68030Turbo mit MMU, 42 MHz, Uhr 299,-
1MB-Modul 89-/4MB 229-/8MB 479,
WINNER 68040 33 MHz, bis 32MB-RAM 999,-
30-fache Performance zum AMIGA 1200, SCSI-Option
2.5 Harddisk A 500 / A 600 / A 1200
170 MB-25 HD* 229,- / 250MB-25HD* 289,-
540 MB-2.5 HD* 449,- / 810MB-25HD* 699,-
*Harddisk intern, inklusive Software und Zubehör
AMIGA 600 Erweiterungen
CD-ROM-LW mit CD 1200+ Contr,2CD’s 269,-
540 MB Harddisk-intern und Software 399,-
1 MB RAM-Karte ohne Uhr 69,-
Apollo 620 Turbo-int., 28 MHz, RAM-Opt. 299,-
Apollo 620 Turbo, 28 MHz. 4MB-RAM 528,-
AMIGA 500 Erweiterungen
CD-LW 4-fach für Alfa-Power-Controler 339,-
inkl. Metallgehäuse, Install-Software, CD mit 500 Games
CD-LW 4-fach mit Alfa-Power-Controller 479,-
Alfa-Power-Controller mit HD-Option, 8 MB-RAM-Option
540 MB-HD mit Alfa-Power-Controller 419,-
512 kB-RAM-Karte Uhr/Akku, 2 Spiele 59,-
2 MB RAM-Karte, Uhr/Akku, REV. 5-8a 189,-
1 MB-RAM-Karte A 500Plus, 2 Spiele 69,-
4/2/1 MB 68020 Turboboard
TEE
Tel.: 02852/ 9140-16
28.800 ne. ai Online
HER Produkte =
399,/ 299,./ 249,- |
CD-32 - SX-32 - Zubehör
Premium-Bundle: CD-32 und SX-32 698,-
CD-32 Console mit Joypad, 2 CD’s 333,-
Oscar/Diggers, 150 Städte-Info, Morph, Sieepwalker, Sen.-Socoer
Nützliches Zubehör
1.3 0.2.0 ROM mit Umschaltplatine A 1200 109,-
2.0 ROM mit Umschaltung, A 500/A 200 89,
3.1SetfürA600 169,-/ 3.1 Setfür A1200 199,-
3.1 Set A 500/2000 169,-/ A 3000 0.A4000 199,-
Alle Sets mit 3.1 ROM (s), 3 Handbücher dtsch. u. 6 Disketten
Mega Maus 3-Tasten 400 dpi (Alfa Data) 49,
Optische 3-Tasten-Maus (Alfa-Optic) 69,-
Crystal Trackball, 3-fach leucht. Kugel 79,-
Joystick, Multi-Cruiser color, M.-Schalter 29,-
Maus-Pad, verschiedene Farben 9-
Techno Sound-Sampler Turbo Il u. Softw. 149,-
35 DD „Precision“-Disketten 100 Stück 59,-
3,5 HD „Precision“-Disketten 100 Stück 79,-
Modem 28.8, V.34 & V. Fast, Postzulassung
SX-32 goes AMIGA 1200 Komplett-Sstt 899,-
CD-32 mit SX-32, Tastatur, 3.5 Laufwerk, Maus, 2 CD's
CD-32 Tastatur sw 99,-/CD-32Maussw 39,-
SX-32 Modul mit0MB-RAM 49,-
SX-32 Modul mit 1/74 MB-RAM 538,- / 678,-
170MB 25-HD 229,-/540MB25-HD 449,
3.5 Laufwerk schwarz für SX-32/ SX-1 9,-
CD-32/SX-1 Power-Netzteil mit3.0 Ampere 79,-
Ersatzteil-Service
ROM 13 39,- ROM 2.04 39,-
ROM 2.05 A600 HD 49,- 8375 2MB Fat Ag.39,-
IC 8520 CIA 49,- 165719 Gary 39,-
IC 8362 Denice 39,- IC8373Denise 59,-
IC 8364 Paula 39,- 8375 1MB Fat Ag. 49,-
Dual-Adapter für 2x HD im A600/A 1200 39,-
Chip Puller (Agnus Werkzeug) mitbestellen! 10,-
Coprozessor 25 MHz /33 MHz 89,-/119,-
Coprozessor 40 MHz /50 MHz 179,-/19,-
1 MB/4 MB/8 MB PS/2 -Modul 89,-/229,- /479,-
2 MB RAM-Erweiterung (ZIP 514400) 18,-
1 MB PS 2-Modul 70nS/2 MB 80nS 89,-/139,-
A 2/3/4000 und Erweiterungen
SCSI-CD-ROM-LW 4-fach /6-fach ab 279,-/559,-
GVP Turbo 40 MHz, mit SCSI A 2000 629,-
AT 2008 AT-Bus- Controller, RAM-Option 129,- |
Oktagon 2008 SCSI-Bus-Contr, RAM-Opt. 239,-
Multi Face Card Ill, Multi | /0-Karte 139,-
2 MB Chip-RAM-Erweiterung A 2000 239,- 4MB PS 2-Modul 70nS /8 MB 70nS 229,-/479,-
Drei oa C64 Netzteil 29, / C128 Netzteil 29;
2 De ER® |
Citizen ABC Frinter 29 Nadel 2 Jahre Gar 319; FÜ AuıGA 2000 oder 3000 Netzteil 169.
\B AMIGA 3000 T.-Netzteil, A 4000 Netzteil je 269,-
5 AMIGA 3000 Tower-Board komplett 899,-
IB AMIGA 3000 Tower Gehäuse org.Commo. 169,-
46 Caddy für A 570, CDT\, ... 5Stück 40,-
CDTV Fernbedienung (auch als Reserve?) 29,-
48 CDTV org. Maus, schwarz 39,-
IB CDTV Board m. 1 MB-RAM, o. gesock. IC’s 49,-
4 Spieler Adapter für Parallel-Port 19,-
| Autom. Maus / Joystick Umschalter 19,-
Externes Gehäuse für z.B. 3,5 Disk-Laufw. ... 15,-
2,5/ 3,5 HD-Kit für A 600 / A 1200 39,-
/B Amiga an TV Scart-Kabel 19,-
Switch-Box f. Drucker/Scanner inkl. Kabel 39,-
/B Parnet-Kabel 19,- CD-32 Sernet-Kabel59,-
Nullmodemkabel 25,- Audiokabel Cinch 9,-
Druckerkabel 15,- VGA 15-P-Verläng. 15,-
Citizen Swift 200C Color-Drucker
24 Nadel-Matrix, 216 Z / sec., 8 kB Speicher, 2 Jahre Garantie
3 Jahre Garantie, 248 2 / sec., 360 dpi, EBZ 100 Bl., 64 kB
WINNER-Handy-Scanner Parallel 159,-
400 dpi, 64 Graustufen, inkl. ScanQuix Software
AlfaScan800, 256 Graustufen 800 dpi 209,- }
Farbband sw MPS 12311224/15006 je 6Stck. 27,-
SCSHI, 24 Bit, hohe Auflösung, inkl. Amiga o. PC-Software Tintenpatrone für MPS 1270 29,-
Vesalie- S ) Salzwedel Direktverkauf Hamminkeln
aße Mo.- Fr. 10.00 - 13.00 / 14.00 - 18.30 UI
Sa. 9.00 - 13.00 Uhr
Made in Germany * 8 Jahre WINI -F
Amiga Ist ein eingetragenes Warenzeichen der Escom AG
A 4000-Tower 2 MB, ohne Harddisk
A 4000-7. 6 MB, 1 GB-HD, 6-fach CD-LW
A 4000-T. 18 MB mit HD u. CD-ROM-LW 5798,-
2,15 GB-SCSI-HD (8mS), 6-fach SCSI-CD-ROM-LW (140mS)
WINNER-4040/60 Turbo bis 50 MHz
3699,-
468,-
WINNER-4040 33 MHz & SCSI Il 1299,-
WINNER-4040 40 MHz & SCSI Il 1499,-
WINNER-4060 50 MHz & SCSI I 1899,-
Mit 68040 40 MHz ca. 3-fache Leistung des A 4000.
Datendurchsatz ca.10 MB/sec.. Bis 128 MB Fastram.
Disk-Software allgemein
ASIM30CDTr. 129,- Final Writer V4.0 dtsch. 219,-
Brilliance V2.0 185,-
CD Boot 1.0 55,- IDE-Fix CDFS 89,-
CD-ROM Starterkit 99,- PC Task 2.03/3.1 39,/169,-
CD-Write 69,- Personal Write dtsch. 49,-
Deluxe Paint 5 229,-
Diavolo Backup 89,- Siegfried AntiVirus 49,-
Final Data 119,-
AMOS-the Creator 39,- GP Fax 9,-
AMIGA - Laufwerke
35 Alfa Data-Laufwerk extern = -
3,5 Color-Laufwerk, rot, blau, gelb, grün, weiß
3,5 LW A 500/ A 600 / A 1200 /A 2000-intern
3.5 AT- Harddisk 3.5 SCSI-Harddisk
540 MB Quantum 279,- 850 MB Quantum 399,-
850 MB Conner 349,- 1.09 GB Quantum 499,-
1.27 GBConner .439,- 2.15GBConner 1299,-
SCSI-Gehäuse, TUV-Netzteil, leiser Lüfter 109,-
Mo.-Fr. 9.00 -13.00 Uhr
14.00 -18.30 Uhr
9.00 -13.00 Uhr
17 Bit Phase 4
17 Bit5th Dimension
Amiga Desktop-Video
A. Virtual Karting AGA 39,
je 19,-
Aminet Set 1, 4CD's 49,-
Amos PD Release 2 45,-
Aminet7/8/9
Amiga FD Inside
Amiga Tools 1/ Il
C64Sensations Vol.1 25,-
Cliptomania
Comugraphics Phase 1
Demomania |
Deutsch. Ed. 1/2 16,-/
Fanta Seas
Fresh Fish 10
Frozen Fr
Gatewa
The 6b Global A. Experience
Gif's Galore
Giga Grafik 4CD’s
Giga-PD30dt. 3CD's 20,
GoldFishI/ll 2CD’s je 45,-
Grafik Workshop 89,-
Illusions in 3D 2,
CD's für A570, CDTV, CD-32/SX-32, A 500 - A 4000
” Megahits 3 &4
19,-/ 3 -
Arktıs Edition Vol. 1 16,-
Assassins Volume 2 22,
" Spectrum Emulator CD
58,
45-
DaCapo Vol.1 3,- Stare Optx
2,
2,
“ Terra Sound
BanzenE
Imagine V3.0 (PC)
,-
49,- Light ROM I/II je
3D Arena -
D Compendium Del. 3
Making Musik
89,-
69
ight Works 37,-
45,
45,
Mand 2000 89,
Maxon Cinema 4 D Clas. 65- E
Maxon Raytrace Pro CD 65,- !
Meeting Pearls Il 17,-
je 29,-
Network CD Volume2 39,
RHS Color-Collection
RHS DTP-Collection
Saar / Amok Il
Sound Library/Graphic
Ten on Ten
The Color Libary Vol. 1
Texture Gallery
Town of Tunes
PEEPERLURELTTT
. Visions
“ Weird Science Anim.
“ Weird Science Clipart
Weird Science $.2 CD's
World Info 95
World of ....
BEREBE
=
Zoom Vol. 1
3
Giga PD 3.0, GigaGraphicCDs 1-4, Animatic,
Gigantic Games 2, Superautos.
Battle Chess, Megahits 1 & Megahits 2, Power Games,
Tiebreak, Animatic, Deutschland 150 Städte-Info.
Manchester United, Morph, Vital Light, Sieepwalker,
Beavers, Bump 'N’ Burn.
A 1084 ST Monitor inkl. Amiga-Kabel
Philips TV-Monitor mit Amiga-Kabel
Vesalia
AMIGA 1200 170 MB-Harddisk 98,
M 1438S Autoscan-Monitor, Stereo. 578,
Citizen ABC Color-Drucker, A.-Disk 389,
CD-ROM-LW A 600 / A 1200 -extern 269,
Canon BJC 4000 Farbtintenstrahldrucker 599,
CD-ROM-LW A 1200*, 4fach,2CD’'s 39,
CD-ROM-LW A 2000+,4-fach,2CD’s 299,
CD-ROM-LW A 4000*, 6-fach,2CD’s 469,
CD-ROM inkl. Software/Controller+, * CD-32 Emulator
6000C Flachbett-Color-Scanner
CD's für CD-32/SX-32 , Amiga 1200 und Amiga 4000
Alfred Chicken 15,-
Marvins M. Adventure 29,
Alien Olympics 49- Mean Arenas 25,
All Terrain Racing 45,- Microcosm 27,
Arcade Pool 29,- Myth 29,
Baldie 69,- N.Mansell Grandprix 35,
Banshee 29,-
Base Jumpers 3,
Battle Chess 2,- PGA European Tour 30,
Photo Lite 49,
BeneathaSteelSky 69, Pinball Illusions 48,
Benefactor 25,- Pirates Gold 69,
Big Six - Dizzy Games 29,- Powerdrive 59,
Brian the Lion 25,-
Premiere 27,
Bubba 'n” Stix 29,- Quick 15;
Bubble 'n’ Squeak 49,- Ryder Cup Golf 25,
Bureau 13 69,- Rise ofthe Robots 69,
Castles II 25,- Roadkill 53;
ChuckRock 1&2 je 27,-
Clockwiser 3%, Shadow Fighter 49,
Skeleton Crew 55,
Def. ofthe Crown 2 37,- Speedball2 30,
Dragonstone 27,- Speris Legacy 65,
Soccer Kid 25,
Evasive Action 59,- Soccer Superstars 35,
Fields of Glory 59,- Star Crusader 69,
Flink 3,-
Superfrog 29,-
Gamers’ Delight /Il 45,-/35,- Super Skidmarks 59,-
Super Methane Bros. 25,-
Guardian 55,- Super Stardust 49,-
Heimdall 2 29,- Syndicate/Alfr.Chicken 58,
Impossible Mission 29,- Tiny Troops 89,-
James Pond Ill 23,- Top Gear Il 53,-
John Barnes Football 15,- Tower Assault(AB.2) 53;
Kid Chaos 25,-
Kingpin 29,- Uitimate BodyBlows 35,-
Liberation 29,- Video Creator 29,-
Litil Divil 49,- Whales Voyage Il 79,
Lotus Trilogy 39,- Worms 65,-
Lost Vikings 29,- Zool/Zool ll 25,-/29,-
Industriestraße 25
46499 Hamminkeln
Industriegebiet A2
Autobahn A3
Oberhausen-Arnheim
Fax: 02852 /1802
HARDWARE
Die Scannerpreise purzeln
weiter und hochwertige
Geräte werden auch für den
Heimanwender erschwing-
lich. Der »GT-8500« ist ein
Scanner, der von den tech-
Mi Flachbettscanner: Epson GT-8500
Deep Scan
(HxBxT in mm):
Dokumentation:
Lieferumfang:
nischen Daten her schon fa-
belhafte Leistungen erwar-
ten läßt und das zu einem
günstigen Preis.
I von Walter Watzl
rst vor kurzem gaben auch
die renomierten Hersteller
von Scannern, zu denen Ep-
son gehört, dem Preisdruck
der »Billiganbieter« nach und
senkten ihre Preise. Nach die-
sem Preisrutsch kostet der Ep-
son GT-8500 ca. 1400 Mark —
für einen Scanner dieser Qua-
litätskategorie (30 Bit) ver-
lockend. Passende Treiber
sind von ASDG, dem Herstel-
ler von »ADPro«, schon län-
ger erhältlich — allerdings nur
für die parallele Schnittstelle.
Der Epson arbeitet mit einer
optischen Auflösung von 400
Technische Daten/Meßwerte
Auflösung
1600 x 1600 dpi
400 x 400 dpi
30 Bit (10 Bit/Farbe)
Software für PC
Verfügbare Software: Scanner-Modul für
132%332x575
Deutsch (85 Seiten)
SCSI-Kabel, Netzkabel,
ADPro (auch ohne ADPro einsetzbar, nur
parallele Schnittstelle), ScanQuix für Epson
GT-Modelle (parallele und SCSI-Schnittstelle)
Meßwerte
Graustufenumfang: 6 bis 99 Prozent
Geschwindigkeiten!)
Monochrom
(parallel/SCSI):
256 Graustufen
(parallel/SCSI):
16,8 Mio. Farben
(parallel/SCSI):
13s/23s
22s/26s
515/71s
ein
114
” ER (18,4 x 26 cm) mit 100 dpi
x 400 dpi, interpoliert schafft
er sogar 1600 x 1600 dpi.
Letztere sind eher als Gimmik
zu sehen, denn die Vorlage
wird weiterhin nur
mit 400 x 400 dpi
abgetastet.
Die Farbtiefe von
10 Bit pro Farbe
und die in den
Scanner ladbare
Gammakurve er-
möglichen wesent-
lich bessere Scans
als bei
Ui Ei
nicht der immerhin 64 Mal
größere 30-Bit-Farbraum zur
Verfügung. Über die Gamma-
kurve lassen sich auch interes-
sante Effekte erzielen (z.B.
Falschfarben).
Seit Kurzem gibt es eine
neue Software aus deutschen
Landen: »ScanQuix« (Test in
Amiga 12, S. 140). Beide Pro-
c or v wm m wo ©
re a
Geräten Mit Tiefgang: Dank der Abtasttiefe von
mit nur 8 Bit/Farbe 30 Bit erhält man brillante Scans
und ohne
Gammakorrektur.
Die eingelesenen 30-
Bit-Rohdaten (1024
Abstufungen pro
Farbe) bewertet der
Scanner mit der (ge-
ladenen) Korrektur-
kurve, rechnet sie
anschließend auf 8
Bi/Farbe um und
schickt sie über die
. parallele oder SCSI-
Schnittstelle zum
Computer. »Schwie-
rige Bilder« mit zu
viel oder zu wenig
Kontrast oder sehr
feinen Farbübergän-
gen erscheinen dif-
ferenzierter und ori-
ginalgetreuer. Zwar
lassen sich Scans
aus 8-Bit-Scannern
in einer Bildbearbei-
tung nachträglich
via Gamma aufhel-
len, doch dann steht
gramme arbeiten einwandfrei
mit dem Scanner zusammen.
Der Scanner-Loader von
ASDG unterstützt nur die
parallele Schnittstelle, wäh-
rend ScanQuix beide nutzen
kann. Auch läßt sich der
Scanner mit zwei Computern
verbinden, jede Schnittstelle
mit einem anderen.
Über SCSI und mit Scan-
Quix dauert ein Scanvorgang
zwar etwas länger, doch das
schnellere ASDG-Produkt ver-
braucht dafür alle zur Verfü-
gung stehende Prozessorlei-
stung. Bevor man sich für ein
entsprechendes Programm ent-
scheidet, sollte man bedenken,
daß das ADPro-Modul die
Gammakurve und damit einen
wesentlichen Leistungsfaktor
des GT-8500 nicht unterstützt.
Neben 24 Bit stehen auch
12 Bit, 256 Graustufen und
monochrom (z.B. Strichzeich-
nungen) als Farbtiefe zur Aus-
wahl. Ebenso ist es möglich,
Grafiken bereits vom Scanner
in je drei Stufen schärfen oder
weichzeichnen zu lassen.
Manchmal kann es durchaus
sinnvoll sein, nicht mit echten
Farbabstufungen zu scannen,
sondern gerastert. Auch für
diese Anwendung hat der GT-
8500 eine Antwort parat: Er
rastert in vier Mustern und
drei Halbtonmodi.
Fazit: Der GT-8500 ist ein
hervorragender Scanner der
gehobenen Preisklasse. Seine
zwei Schnittstellen machen
ihn vielfältig einsetzbar. Dank
30-Bit-Rohdatenerfassung, 400
dpi optischer Auflösung und
einstellbarer Gammakurve las-
sen sich hochwertige Scans
erzeugen. Einziger Wehrmuts-
tropfen ist die Software, die
extra dazu gekauft werden
muß und mit 150 bis 250
Mark zu Buche schlägt. ®
DOKUMENTATION
BEDIENUNG
VERARBEITUNG
SCSI- und Parallel-Interface;
SCSI-Terminator zuschaltbar;
10 Bit/Farbe; Gammakurve
downloadbar; Durchlichtauf-
satz erhältlich; zwei Rechner
gleichzeitig anschließbar;
Kabel im Lieferumfang
gu Keine Einstellmöglichkeit
am Scanner; Amigasoftware
fehlt
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Anwen grenzten
ist das
Seit Jahren
- / 4 nd
die Nr.1: I u
Das meist-
gelesene HBuniga 1200
jetzt wieder
Amiga Berka
Magazin Äam
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Denn nur das Abonnement sorgt
jeden Monat pünktlich da-
für, daß Sie in Ihrem
Briefkasten schon
die heißesten Neu-
En igkeiten und jede
FR Menge Amiga-
Spaß finden -
wenn die an-
deren noch
danach beim
Zeitschrift-
enhändler
suchen.
HARDWARE
Digitaler Videoschnitt ist
extrem teuer, normalerwei-
se zumindest. Der »DraCo«
verspricht hohe Qualität
zum moderaten Preis. Ob
der »Amiga-Ableger« hält,
was er verspricht?
von Johann Schirren
in Amiga und doch kein
Amiga, das ist der DraCo
von MacroSystem. Er läuft mit
Amiga-OS 3.1, hat aber kein
Chip-RAM, das sonst beim
Amiga eine sehr wichtige Rol-
le spielt. Wir haben für Sie un-
tersucht wie kompatibel er ist
und was er in seiner Spezial-
disziplin Video leistet.
M Video-Computer: DraCo
Volle Video-Power
he mit einem DraCo-Direkt-
Slot). Ein DraCo-Direkt-Steck-
platz ist schon bei der Auslie-
ferung besetzt, und zwar von
der Grafikkarte, die in ihren
Fähigkeiten einer Retina BLT
Z3 entspricht. Hier finden Mo-
nitore von 15 kHz (etwa Com-
modore 1084) bis zu Hochlei-
stungs-Bildschirmen mit Auf-
lösungen von 1600 x 1280
Bildpunkten Anschluß.
Neben der auf hohe Leistung
ausgelegten Hardware spielt
für das flotte Funktionieren ei-
nes Rechners zunächst die Be-
triebssystemsoftware die ent-
er men
a sn Taree 00 Tone _uma.icıne umn.iune wende:
In 1 Pe
Fensterorgie: »MovieShop 3.0« hat viele Fenster, die man zum
Glück meistens nicht alle gleichzeitig benötigt
EM Hardware
Rein äußerlich ist der Rech-
ner ein PC-Tower [1], im Inne-
ren steckt teils Bekanntes, teils
völlig Neuentwickeltes. Kom-
plette Eigenentwicklungen
sind das DraCo-Motherboard
»Rastaban«, die Prozessorkar-
te »Eltanin« und die Grafikkar-
te »Altais«, die zusammen
schon fast den ganzen Com-
puter ausmachen. Die weite-
ren Bestandteile finden Sie in
unserem Infokasten »Hard-
ware des DraCo«.
Das Motherboard weist drei
»DraCo-Direkt«-Steckkarten-
plätze (Datenrate bis 35
MByte/) und fünf Amiga-
kompatible Zorro-Il-Steckplät-
ze auf (einer von ihnen in Rei-
116
scheidende Rolle. Hier greift
der DraCo auf bereits Bekann-
tes zurück: Amiga-OS 3.1.
Im DraCo kann jede Zorro-
II-Karte alternativ zum norma-
len Modus (ca. 2 MByte/s) im
Zorro-Il-Fast-Modus betrieben
werden, sofern sie dafür aus-
gelegt ist. Die meisten Karten
benötigen nicht unbedingt
höhere Datenraten, die Moti-
on-JPEG-Karte »VLab-Motion«
schon. Theoretisch sind rund
5 MByte/s erreichbar, in der
Praxis lassen sich mit der Zor-
ro-II-VLab-Motion (DraCo-Di-
rekt-Version ca. Ende 1. Quar-
tal 1996 lieferbar) etwa 3
MByte/s realisieren. Diese
Steigerung klingt zunächst
nach nicht viel, ist aber schon
der entscheidende »Kick« in
der Qualität. Der DraCo klopft
also schon mit der jetzigen
VLab-Motion bescheiden an
die Profi-Tür, die DraCo-
Direkt-Version wird sie
aufstoßen.
Ein weiteres Anzeichen für
die gestiegene Qualität sind
die im Standbild nicht mehr
sichtbaren JPEG-Artefakte. Im
laufenden VLab-Motion-Vi-
deosignal nicht sichtbar,
tauchten diese durch den
JPEG-Algorithmus bedingten
»Klötzchen« im Standbild auf
dem Amiga auch in bester
Qualität öfter auf. Der DraCo
zeigt hier fast keine
Schwächen mehr.
Von Zeit zu Zeit kommen
neue Versionen des DraCo-
Boot-ROMs. Der Benutzer hat
zwei Update-Möglichkeiten:
Entweder wird ein neuer ROM-
Chip eingesetzt oder die »Soft-
Kick«-Option bemüht. So kann
eine neue Boot-ROM-Datei per
Software resetfest eingebunden
und genutzt werden.
Bei der Ausstattung des
Rechners tauchen ab und an
Mißverständnisse auf: Alle im
Kasten »Hardware des DraCo«
beschriebenen Komponenten
gehören zum Lieferumfang -
Festplatten, mehr Arbeitsspei-
Spezialeffekte: Laufende Vi-
deos auf dreidimensonal be-
wegten Körpern gehören zu
den Highlights der Effekte
cher, die VLab-Motion und
die Toccata müssen separat
angeschafft werden. Jeder
DraCo-User stellt sich also ein
System nach seiner Anforde-
rung zusammen: Mit zusätzli-
chen 4 MByte Speicher und
einer Festplatte um die 500
MByte kann man schon ver-
nünftig arbeiten. Digitale Vi-
deobearbeitung erfordert — da-
mit's Spaß macht — neben der
VLab-Motion und der Toccata
16 MByte RAM und eine Plat-
te mit mindestens 1 GByte
Speicherkapazität.
Wofür braucht man Motion-JPEG?
Die Idee ist einfach: Man digitalisiert alle Videobilder sowie
den Ton und speichert sie auf Platte, um dort den Film zu
schneiden, zu betiteln und anderweitig zu verändern. Da-
nach überträgt man den fertig geschnittenen Film wieder auf
Videoband.
Leider ist die Umsetzung nicht so einfach: Der Datenstrom ei-
nes Videosignals beträgt rund 25 bis 32 MByte/s. Solche Da-
tenmengen kann kein auch nur einigermaßen erschwingli-
cher Computer kontinuierlich auf einem Speichermedium ab-
legen. Um dennoch laufende Videosignale speichern zu kön-
nen, werden sog. Motion-JPEG-Karten eingesetzt, die die ein-
zelnen Bilder eines Videostroms (25 pro Sekunde) mit Hilfe
des JPEG-Algorithmus in Echtzeit komprimieren. Der Nachteil
dabei: Je nach Kompressionsrate treten mehr oder weniger
sichtbare Qualitätsverluste auf.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
I Software
Ein Großteil der Amiga-Pro-
gramme läuft auf dem DraCo
(s. »Kompatible Software«).
Da der DraCo keine Amiga-
Custom-Chips hat, bekommen
Programme, die direkt auf
Amiga-Hardware zugreifen,
Schwierigkeiten. Prominente-
ste Vertreter der Inkompa-
tiblen sind »Scala«, »DPaint«
und »clariSSA«.
Programme aber, die auf
Grafikkarten laufen, sind meist
zur Arbeit auf dem DraCo zu
bewegen. Als Emulation wurde
wegen der großen Verbreitung
»VLab-Motion«
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Mitgelieferte Software auf CD
© ADPro, Bildbearbeitungsprogramm mit allen Zusatzmodu-
len wie Scannertreibern und Lade-/Speichermodulen
& Morph Plus, Morphing-Software
© Xi-Paint, 24-Bit-Malprogramm
© MovieShop, Schnittsoftware für die Motion-JPEG-Karte
> Samplitude, Software für Audio-Sampling und -Bearbeitung
> Toccata-Tools, zur Steuerung der Soundkarte »Toccata«
von MacroSystem der De-Fac-
to-Standard für Grafikkarten
»CyberGraphX« gewählt.
Der DraCo ist also ein ex-
trem schneller Amiga, mit der
Motion-JPEG-Karte VLab-Mo-
tion und dem Videoschnittpro-
gramm MovieShop aber wird
er, was ein Amiga eben nicht
sein kann: ein nahezu profes-
sioneller Video-Computer.
Zum Test lag uns Movie-
Shop 3.0 vor. »Riesige« Neue-
rungen gegenüber der zuletzt
getesteten Version 2.2 (s. AMI-
GA-Magazin 07/95) gibt es
nicht, aber eine Fülle von Ver-
besserungen im Detail.
Ein Vorschau-Modus wurde
implementiert, der in zwei
wählbaren Fenstergrößen die
komponierten Effekte nahezu
in Echtzeit wiedergibt. Die Be-
rechnung eines Einzelbildes in
voller Größe erfolgt nun auf
Knopfdruck. Sogenannte »Lo-
catoren« ermöglichen die De-
finition eines oder mehrerer
Bereiche in der Schnittliste,
die dann explizit angewählt
und abgespielt werden. Über
die Blockbearbeitung lassen
sich Zeitlupen- und Zeitraffer-
Effekte realisieren.
Die farbliche Gestaltung der
schon fertigen (grün) und noch
nicht berechneten Teile (rot)
in der Schnittliste wurde noch
prägnanter. Das gesamte Out-
fit der Schnittliste wurde
nochmals auf klare Gliede-
rung und hohe Funktionalität
hin optimiert.
Ein oft beanstandetes Man-
ko, die langen Rechenzeiten
auch bei einfachen Über-
gangseffekten, sind mit der
Hardware des DraCo
& 68060-CPU mit 50 MHz, Karte ist auf 66 MHz ausgelegt
bzw. 68040-CPU mit 33 MHz, aufrüstbar auf 68060-Version
& ROM, Amiga-OS 3.1
> Ein paralleler und zwei serielle Highspeed-Anschlüsse
© Diskettenlaufwerk, Schreiben und Lesen von MS-DOS- und
DraCo-Disketten, Lesen von Amiga-Disketten
> Serielle 3-Tasten-Maus
> Speziell präparierte PC-Tastatur (auch Amiga-2000/3000-
Tastaturen möglich)
D Vier RAM-Bänke für bis zu 128 MByte RAM, gemischt be-
stückbar mit PS2-SIM-Modulen (automatische Erkennung)
© SCSI-III-Host-Adapter für bis zu sechs interne und exterhe
SCSI-Geräte, Partitionsgrößen bis 4 GByte möglich
D» CD-ROM-Laufwerk mit vierfacher Geschwindigkeit
D Grafikkarte
Version 3.0 und dem DraCo
Vergangenheit. Die meistbe-
nutzten Effekte wie Fade, Flip,
Shift und Wipe werden dank
optimierter Lade- und Spei-
cherroutinen im Sekundentakt
abgearbeitet. Eine Blende, ei-
ne Sekunde lang, ist also in
knapp einer halben Minute
berechnet.
Hinzugekommen sind einige
Spezialeffekte: So kann man
etwa drei laufende Videos auf
die Seiten einer Pyramide oder
eines Würfels projizieren las-
sen, die sich drehen und dabei
noch größer werden.
MovieShop erlaubt jetzt das
Speichern und Laden verschie-
dener selbst definierter Arbeits-
konfigurationen, beispielswei-
se zur Aufnahme, Schnittlisten-
oder Audiobearbeitung. In der
jeweiligen Konfiguration sind
nur die benötigten Fenster
geöffnet und erlauben so auch
auf kleineren Oberflächen ef-
fektives Arbeiten.
Zum Schluß noch eine gute
Nachricht für »Langzeit-Auf-
nehmer«: MovieShop unter-
stützt jetzt auch 4-GByte-Parti-
tionen.
Fazit: Der DraCo füllt eine
Lücke, und er füllt sie gut. So-
wohl auf dem Amiga als auch
auf dem PC gibt es zwischen
den LowCost-LowPerforman-
ce-Systemen und den hoch-
preisigen Profi-Karten, eben
nur den Draco. Auch er nicht
ganz billig, aber extrem lei-
stungsfähig. Mit der neuen
VLab-Motion (höhere Datenra-
te, digitaler Eingang, Y/UV-
Option), der neuen Toccata
(VITC-Timecode) und der an-
gekündigten DEC-Alpha-Ko-
prozessorkarte zur Berechnung
der Effekte steht dem DraCo
der Weg ins Profilager offen. rb
[1] Griff nach den Sternen, Rene Beaupoil,
AMIGA-Magazin 6/95, Seite 121.
Weitgehend Amiga-kompa-
tibel; hohe Hardwarelei-
stung; exzellentes Schnitt-
programm
BES ADPro-Handbuch nicht im
Lieferumfang
HARDWARE
I Vorstellung: GVP- & M-Tec-Produkte
GVP is back
Es gibt sie wieder. GVP-Karten sind
wieder erhältlich und zu verdanken
ist dies M-Tec, die die komplette An-
gebotspalette von den ehemaligen
Besitzern aufgekauft haben. Darunter
sind auch einige Karten, die bisher
noch nicht vorgestellt wurden.
B von Achim Berndt Christian Karpf
Is sich GVP aus dem Amiga-Geschäft
zurückzog, ging ein Aufschrei durch
die Amiga-Gemeinde. Einen Anbieter mit
so vielen guten Produkten zu verlieren
war hart.
Um so erfreuter wurde die Nachricht
aufgenommen, als die Firma M-Tec
ankündigte, den gesamten Nachlaß und
den Namen von GVP zu übernehmen so-
wie die Produktion wieder aufzunehmen.
Weiters sollten auch neue Karten auf den
Markt kommen.
Nun ist es so weit. Wir hatten die er-
sten M-Tec-GVP-Karten auf dem Tisch.
Die bekannten Karten stellen wir nur kurz
vor. Die »Neuen« erhalten auch die Mög-
lichkeit, ihre Features vorzustellen. In den
folgenden Ausgaben werden sie dann
gründlicher unter die Lupe genommen.
Doch M-Tec hat sich nicht nur den
GVP-Produkten gewidmet, sondern auch
ihre eigene Linie erweitert. Der lang er-
wartete SCSI-Host-Adapter für die Amiga-
1200-Turbokarten ist ebenso fertig gewor-
den, wie eine einfache RAM-Erweiterung
für den Amiga 2000.
Dabei werden jedoch die M-Tec-Pro-
dukte in der nächsten Zeit in die GVP-Se-
rie einfließen und nur noch unter dem
Label GVP erhältlich sein.
Anbieter:
M-Tec Hardware Design,
Horsterstraße 297, 46238 Bottrop,
Tel. (0 20 41) 46 56,
Fax (0 20 41) 46 60, -
Support Mailbox (0 20 41) 2 57 3
118
1 SCSI-Host-Adapter; Mastercard
Das U des Amiga
Die Turbokarten für den Amiga 1200
von M-Tec sind schon lange auf dem
Markt, doch der SCSI-Host-Adapter fehl-
te noch. Doch gut Ding will Weile ha-
ben und gut ist er geworden.
Mi Leistung
Bei SCSI-Host-Adaptern, die auf einer
Turbokarte sitzen, hängen die Übertra-
gungsraten im großen Maße von den
Festplatten ab und werden nicht von ir-
gend welchen Bussen beeinflußt. Dies gilt
auch für die »Mastercard«, die mit alten
Quantum-Modellen nur 0,75 bis 1 und
mit einer Seagate Barracuda bis zu 4,5
MByte/s liefert. Wie bei SCSI üblich kön-
nen bis zu sieben Geräte von Streamer
über CD-ROM, Wechselplatten bis hin
zu Scannern angeschlossen werden.
Installation
Die Installation ist, bedingt durch die
Form, etwas umständlich, da das
Floppy-Laufwerk zu entfernen ist. Diese
Anordnung bietet jedoch einige Vorteile
und speziell, wenn man intern eine
SCSI-Festplatte anschließen will. Die U-
Form führt auf einer Seite zu einer
25poligen SUB-D-Buchse und intern auf
einen Standard-Anschluß für eine 2,5-
Zoll-SCSI-Harddisk. Die Treiber befin-
den sind in einem EPROM auf dem
Host-Adapter. Auf einer Diskette wer-
den Programme zur Partitionierung von
Festplatten mitgeliefert.
I Fazit
Ein gut durchdachtes Konzept mit an-
sprechenden Leistungswerten zu einem
günstigen Preis. Ein ausführlicher Test
folgt in einer der nächsten Ausgaben.
Anbieter: M-Tec
Preis: 199 Mark
I Speichererweiterung: Amiga 2000
Klein, aber fein
Einfach, aber dennoch praktisch. So
präsentiert sich die 16-Bit-Speicherer-
weiterung für den Amiga 2000. Ein
längst vergessener Bereich wird damit
wiederbelebt. Dabei gibt es immer wie-
der Anwender, die nur ein wenig mehr
Speicher wollen, ohne gleich eine Tur-
bokarte o.ä. kaufen zu müssen. Interes-
sant ist hierbei auch der Preis von 99
Mark für die nackte Erweiterung. Je nach
Speichervorstellung sind für RAM-Modu-
le noch mal 400 Mark zu investieren.
Mi Leistung
Auf dem RAM-Board befinden sich
zwei Sockel, die Standard-32-Bit-SIMMs
aufnehmen können. Bis zu 8 MByte
können in Form von 1-, 2- und 4-
MByte-Modulen eingesetzt werden, wo-
bei auch eine Kombination mit 6 MByte
unterstützt wird. Dies erfreut die PC-
Brückenkarten-Besitzer mit Sicherheit.
Installation
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die
Karte in einen freien Zorro-Il-Slot stecken
und die Jumper entsprechend der RAM-
Aufrüstung einstellen. Eine einfache DIN-
A4-Seite erteilt ausreichend Information
hierzu. Interessant wird die Speicherer-
weiterung auch in Verbindung mit den
Amiga-500-Towern, da sie in die Buspla-
tinen eingesetzt werden kann.
M Fazit
Eine einfache und solide Speicherwei-
terung für nur 99 Mark, welche für An-
wender interessant wird, die nur auf et-
was mehr Speicher aus sind.
Anbieter: M-Tec
Preis: 99 Mark
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
5 Turbokarte: G-Force 040/060
Der Renner
Die G-Force 040/06 ist die erste
68060-Turbo-Karte, die ihren Weg vom
Reißbrett zu den Anwendern gefunden
hat. Je nach Wunsch kann sie mit einem
68040 mit 40 MHz oder mit dem lei-
stungsfähigeren Bruder versehen wer-
den. Auch ein Update von 040 auf 060
ist vorgesehen.
Mi Leistung
Im Vergleich zum Vorgänger hat die
G-Force einige Änderungen in Kauf neh-
men müssen. So wurde ihr die serielle
und parallele Schnittstelle abgenommen
und auch der Verbinder zur IV-24 ist
nicht mehr vorhanden. Dafür ist sie jetzt
68060-tauglich und verträgt sowohl
GVP- als auch Standard-PS/2-SIMMs.
Dies ermöglicht eine preiswerte Aufrü-
stung mit handelsüblichen Modulen
oder den einfachen Umstieg von älteren
GVP-Turbokarten. Geblieben ist auch
der altbekannte SCSI-Host-Adapter.
Leistungs- und Geschwindigkeitstest
zur Prozessorleistung und den Übertra-
gungsdaten können Sie im Voll-Test in
einer der nächsten Ausgaben des AMI-
GA-Magazins nachlesen.
EB Installation
Wie auch bei den älteren Karten sind
je nach Prozessor, Speicheraufrüstung
und Festplattenbestückung diverse Jum-
per zu setzen. Diese sind jedoch im
Handbuch ausführlich erklärt, so daß es
keine Schwierigkeiten bereitet, den ge-
wünschten Speicherbereich zu wählen.
M Fazit
Wer seinen Amiga noch einmal auf
den Stand der Technik verhelfen will,
kann dies mit der G-Force 040/060 pro-
blemlos tun. Dabei ist es egal, ob ein
68040 oder ein 68060 zum Einsatz
kommt, genug Power gibt's allemal.
Anbieter: M-Tec
Preis: ab 1200 Mark
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
IE Multi-/O-Karte: 1/O-Extender
Der Evergreen
Wer viel im DFÜ-Bereich unterwegs
ist und dazu High-Speed-Modems oder
gar ISDN-Adapter einsetzt, wird bald er-
kennen, daß der Amiga-internen
Schnittstelle Grenzen gesetzt sind. Hier
helfen nur Multi-/O-Karten wie der
»GVP-I/O-Extender«.
Mi Leistung
Ausgerüstet mit zwei seriellen und ei-
ner parallelen Schnittstelle bietet der
1/O-Extender theoretische Übertragungs-
raten bis 460800 und zuverlässige Ra-
ten bis 230400 Bit/s. Dies sollte auch
für intensive Nutzung von Kompressi-
onsraten ausreichen.
Interessant ist auch der 16 Byte große
Sende- und Empfangspuffer für jeden
Kanal, der jeweils 16 Zeichen auf ein-
mal annimmt und dadurch den Prozes-
sor wesentlich entlastet.
Der parallele Port ist bi-direktional
und stellt alle wichtigen Signale zum
Anschluß von Netz-Adaptern, Scannern
oder SCSI-Host-Adaptern zur Verfü-
gung. Auch die am Amiga üblichen
5 Volt lassen sich über einen Jumper auf
die Schnittstelle leiten.
Installation
Zum Einsatz kann die Karte in jedem
Amiga mit Zorro-Slot kommen. Die
Software wird über den »Installer« auf
die Festplatte übertragen. Bei der Instal-
lation und den Einstellungen wird der
Anwender von einem ausführlichen
Handbuch unterstützt.
M Fazit
Für den Amiga-Anwender sehr erfreu-
lich, daß ein weiterer Anbieter auf den
/O-Markt zurückkehrt. Der I/O-Extender
ist eine sinnvolle Investition bei inten-
siver Nutzung von DFÜ-Anwendungen.
I SCSI-Host-Adapter & RAM: A 4008
Auch am
Amiga 4000
Ein alter Bekannter präsentiert sich als
»A 4008 SCSI & RAM Expansion Carde«:
der GVP-Series-Il-Host-Adapter mit ei-
ner Anpassung an den Amiga 4000.
Mi Leistung
Wesentliches wurde nicht geändert,
so daß auch bei der Leistung keine
großen Steigerungen zu erwarten sind.
Im Amiga 4000 konnten wir mit einer
Seagate »ST 31200N« Übertragungsra-
ten von 700 bis 800 KByte/s erreichen.
Dies liegt daran, daß die Daten erst ins
Fast-RAM und dann zum Prozessor ge-
langen.
Auch bei der RAM-Option hat sich
nichts geändert, so daß Standard-16-Bit-
SIMMs zum Einsatz kommen. Zur Wahl
stehen Ausführungen mit 1 oder 4
MByte. Die maximale Aufrüstung beträgt
8 MByte, wobei nur vier der acht Bänke
mit 4-MByte-Modulen aufzufüllen sind.
EM Installation
Die Hardware wird einfach in einen
freien Zorro-ll- bzw. Zorro-Ill-Slot ge-
steckt. Die bereits vielfach beschriebene
Installations-Software »FaaastPrep«
übernimmt dann auf Wunsch automa-
tisch die Portionierung. Die Aufrüstung
des Host-Adapters mit RAM ist ebenso
einfach. Die SIMMs werden laut Hand-
buch installiert und die entsprechenden
Jumper richtig gesetzt. Beim Amiga 4000
sollte man jedoch bedenken, daß es sich
um 16-Bit-RAM handelt und das System
dadurch langsamer werden kann.
M Fazit
Der A 4008 ist ein bewährter und fle-
xibler SCSI-Host-Adapter, der in allen
Amigas mit Zorro-Slots einsetzbar ist.
Anbieter: M-Tec
Preis: 299 Mark
119
Aminet 1st ein eingetrogenes Worenzeichen der Stelan Ossowskis Schatztruhe Gesellschaft für Software mbH.
Aufgrund der enormen Popularität
und des rasanten Wachstums des
Aminets® haben wir uns dazu ent-
schlossen, die Aminete CD ab sofort
in Abständen von 2 Monaten zu
veröffentlichen. Deshalb ist bereits
jetzt die 9. Ausgabe der beliebten
CD-ROM-Serie für den Amiga»
erhältlich! Seit der Aminete 8 - CD
sind schon wieder
hinzugekommen. Alle Pro-
gramme sind thematisch gegliedert
in Business-Software (34 MB), Kom-
munikatiossoftware (32 MB), Demos
(60 MB), Entwicklerwerkzeuge (19
MB), Disk-Tools (3 MB), Spiele (300
MB), Grafik (30 MB), Verschiedenes
(28 MB), Musik/Mods (45 MB),
Utilities (25 MB)... Für jedes Themen-
iet ist eine große Auswahl an
man jedoch für den Zu-
griff auf das Aminet® einen Zugang
zu den internationalen Datennet-
zen. Mit dem neu produzierten Ami-
icht über 4.000 Disketten!) wur-
en auf 4 CDs gepackt. Keine
andere Sammlung kommt dem An-
spruch so nah, ganz einfach ALLE
existierenden PD-Programme in ei-
ner Bibliothek zusammenzufassen.
3.000 Musikmodule (direkt
abspielbar), 500 Spiele (direkt
startbar), 1.000 Kommunikations-
programme (per Mausclick ent-
ackbar), 430 Grafikprogramme
per Mausclick un 2.050
Das Aminet® Set 1 ist im Februar
1995 erschienen und beinhaltet das
u Aminet® Stand Januar
1995.
2.600 Musikmodule (direkt
abspielbar), 1.000 Spiele (direkt
startbar), 1.000 Kommunikations-
ramme (per Mausclick ent-
r), 900 Grafikprogramme
bir Mausclick entpackbar), 900
Demos (direkt startbar), 800 Bilder
(direkt anzeigbar), 400 Dokumente
(direkt lesbar), 300 Animationen
(direkt anzeigbar), 4.600 Hilfspro-
ramme (per Mausclick entpack-
En. Insgesamt 12.500 Programme
aus allen Bereichen!
Das
Set verfügt über eine ausgiebige
deutsche Benutzerführung. Alle
neueren Programme sind deutsch
beschrieben, und zu mehr als 1.000
Desweiteren enthält diese Aminet®-
Ausgabe einen umfangreichen
Spiele-Schwerpunkt mit den neues-
ten und besten FD-Spielen.
Die Benutzung der CD ist bequem
wie gewohnt: Musik läßt sich mit
einem Click abspielen, Bilder kann
man in einer Bilddatenbank be-
trachten, Spiele und Demos lassen
sich direkt starten und alle anderen
Programme bequem entpacken.
Schließlich wurden, wie immer, die
beliebtesten unter den älteren Archi-
ven von Aminete mit ra eu
Als ein besonderes Bonbon finden
Sie auf dieser CD
Preis:
Nutzen Sie auch unser schnelles,
Insgesamt 12.500 Programme aus
allen Bereichen (ca. 3.700 MB un-
komprimiert)!
Dabei ist zu beachten, daß es
zwischen Aminet® Set 1 und Set 2
fast keine Überschneidungen gibt,
seit der Aminet® 8 bereits wieder
250 MB neues Material hinzuge-
kommen ist und ca. 200 MB an
Material enthalten sind, die bisher
noch auf keiner Aminet®-CD
veröffentlicht wurden.
Das
Set verfügt über eine ausgiebige
deutsche Benutzerführung.
Aminet®
Set 1 kann auf allen Amigas® sowie
unter MS-DOS genutzt werden.
Anwendungsprogrammen existiert
eine deutsche Dokumentation.
Tausende von Musikstücken, Bil-
dern und Animationen sind natür-
lich auch mit englischer Beschrei-
bung für jeden brauchbar.
Aminet®
Set 1 kann auf allen Amigas® sowie
unter MS-DOS genutzt werden.
Das von
den Aminet® CDs 3 bis 4 bereits
bekannte und beliebte Benutzer-
interface wurde wiederum einge-
setzt und um weiter verbesserte
Suchmöglichkeiten ergänzt. Außer-
dem ist ab sofort auch die Suche
mit einem Fish- und einem SaarAG-
Index möglich.
Alle 4 CDs
sind thematisch angeordnet und
auf jeder CD ist ein Komplettindex
Fordern sie unverbindlich unsere
Informationen anl
Die Aminete CD 9 gibt es GRATIS
für Autoren von Software auf der
CD. Bestellungen sind aus organisa-
torischen Gründen nur per E-mail
möglich. Schicken Sie HELP an
aminet-server@wuarchive.wustl,edu
für weitere Informationen.
re Zahlen zu nennen. ee ern
el — EORLARTT ns. 2 I BR 0.38
Aminet Set 2 ist die Fortsetzung ds Demos (direkt startbar), 2.050 Das von
beliebten Aminet® Set 1 und enthält Grafiken und Bilder (direkt anzeig-‘ den Aminet® CDs 3 bis 8 bereits
alle Aminet®-Neuerscheinungen seit bar], 550 Dokumente (direkt les- beliebte Benutzer-
Februar 1995. bar), 200 Anwendungen, 360 interface wurde wiederum einge-
ir Aminet®-Archiv ist die >> Entwickler-Tools, m. . und setzt und um weiter verbesserte
u von Festplattenutilities, sikpro- Such R
Software für den Amiga®. gramme, 220 Texte ee 1.000 s RE
Tausende von Utilities. . Alle 4 CDs
des Sets enthalten. Auf ersten
CD sind zusätzlich alle Neuheiten
sowie die beliebtesten Aminet® Pro-
gramme versammelt.
Das
Aminet® Set 2 ist eine sinnvolle
Ergänzung für alle, die die Aminet®
Ausgaben 5, 6, 7 und 8 noch nicht
kom besitzen und bietet
darü inaus noch interessantes
Zusatzmaterial.
Das „Aminet®
Set 1995” setzt neue Maßstäbe für
Amiga® CD-ROMs und überzeugt
zudem durch ein sehr gutes Preis-/
Leistungsverhältnis!
Preis:
des Sets enthalten. Auf der ersten
CD sind zusätzlich alle Neuheiten
sowie die beliebtesten Aminet® Pro-
gramme versammelt.
Sie
besitzen bereits eine oder mehrere
ältere Aminet® CDs und stellen sich
die Frage, ob die Aminet® Set 1
eine lohnende Anschaffung für Sie
ist. Die folgende Tabelle gibt an,
wieviele MB an Software Sie durch
das Aminet® Set 1 zusätzlich
erhalten, wenn Sie bereits über
Aminet® CDs verfügen.
Sie besitzen: Sie erhalten zusätzl.:
AMINET® 1,2,3,4 & 5 467 MB
AMINET® 2,3,4 & 5 512 MB
AMINET® 3,4 & 5 851 MB
AMINET®4&5 1.191 MB
AMINET® 5 1.681 MB
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Weil uns das aber immer noch nicht genug war,
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grenzte Undo-Funktion, vielfältige Manipulationen
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im Lieferumfang sind ebenfalls ein 64er-Emulator
(A64 Emulator package) sowie Tools und Utilities
enthalten, mit deren Hilfe Sie die Daten
verwenden können. Die C-64 Sensations Vol. 1
CD-ROM ist ein tolle CD und für Nostalgiker und
eingefleischte Liebhaber des C64 äußerst
empfehlenswert. Preis:
GoldFish 3
Die brandneue GoldFish CD enthält neues Mate-
rial aus dem Jahr 1995. Dabei sind alle Neuer-
scheinungen der FreshFish Ausgaben 8, 9 & 10
sowie weitere nützliche Tools und Utilities enthal-
ten. Alle Programme sind direkt von der CD start-
bar und können über die auf dem AmigaGuide
basierende Benutzeroberfläche bequem ange-
steuert werden. Als Bonus sind weitere 80 MB
Material enthalten, die Fred Fish noch auf keiner
vorherigen CD veröffentlicht hat.
Preis:
Multimedia Toolkit
1&2 (3 CDs)
INIGNAND IBMPL
GOMPATIEIF
WS ClipArt CD
Diese CD enthält ca. 20.000 ClipArts in den ver-
schiedensten Formaten: IFF, Proclips, Pagestream,
Pagesetter, EPS, IMG und Corel Draw. Hunderte
von Themengebieten werden mit dieser CD be-
handelt. Preis: nur DM 39,-
AMOS PD Release 2
Diese CD ist eine wahre Fundgrube für jeden
AMOS-Programmierer. Mehr als 1.600 Source-
Code-Beispiele sind enthalten sowie die komplette
AMOS PD Serie 1-638. Preis: nur DM 59,-
CD32 Sernet-Kabel
Die preisgünstige Lösung um CD32 mit jedem
beliebigen Amiga® zu verbinden. Preis: nur DM
59,-
Dieses Set beinhaltet 3 CDs, die für =
timedia-Anwendungen jeder Art g
net sind. Dabei eignet es sich Arch hi für
den engagierten Hobby-User als auch
für den Multimedi
Mit einem Umfang von ca. 1,5 GB bietet
Ihnen diese Kollektion zudem ein
außergewöhnliches Preis-/Leistungsver-
hältnis.
Der Inhalt: Octamed V5.04 zusammen
mit ca. 250 MB Samples und Mods,
sowie 50 MB weitere nee
500 2A Bit-Grafiken, 140
Texturen und Attribute Für Imagine-
User, 50 MB Lightwave-Obj
Außerdem sind zahlreiche Postscript-,
Colourfonts, Compugraphic-Fonts und
Standardfonts enthalten.
Preis: nur DM 69,-
AMIGA AND IBMPI
COMPATIBIT
WS Fonts CD
Diese CD enthält mehr als 3.000 Zeichensätze in
verschiedenen Formaten: Adobe, CG, Bitmap, IFF
& coloured, Postscript, Pagestream, Prodraw,
Truetype, PCX, ... . Eine wahre Fundgrube für je-
den Liebhaber von Zeichensätzen.
Preis: nur DM 39,-
Animations CD
Auf dieser Doppel-CD befinden sich hunderte von
spektakulären Animationen in den verschiedens-
ten Formaten: IFF, Movieplayer, FLI, FLC und De-
luxe Video. Desweiteren sind nützliche Anzeige-
programme bereits auf der CD enthalten. Lassen
auch Sie sich von den Meisterwerken der Profis
begeistern. Preis: nur DM 59,-
Parnet-Kabel
Die preisgünstige Lösung um zwei Amigas®
miteinander über die parallele Schnittstelle zu
verbinden. Preis: nur DM 39,-
UPD Gold (4 CDs)
Dieses Set, bestehend aus A CDs, beinhaltet
insgesamt 4813 Disketten der UPD-Bibliothek. Die
Bandbreite, der enthaltenen PD-Software, ist
ANIGAAND IBNIPL
COMPATIEIM
WS Sounds Terrific
Diese Doppel-CD enthält tausende Musikstücke
mit insgesamt ca. 1,2 GB an Daten sowie diverse
nützliche Utilities. Die folgenden Formate werden
unterstützt: Mods, Sonix, IFF-Samples, Midi Files,
WAV, VOC. Ein „Muß“ für jeden Musikliebhaber.
Preis: nur DM 59,-
Assassins CD1&2
Diese beiden CDs richten sich an alle Spiele-
Freaks. Ca. 2.000 Spiele aus den verschiedensten
Bereichen garantieren lang anhaltende Unterhal-
tung. Unter anderen ist die Assassins-Spiele-Serie
1-250 enthalten. Preis: zusammen nur DM 59,-
Network CD 2
Diese CD ist für CD32 (CD32 Sernet-Kabel)
geeignet und bietet eine bootbare Workbench.
Die beliebtesten Network-Utilities sind bereits in-
stalliert, so daß Sie Ihren CD32 mit Hillfe dieser
CD zu einem CD-ROM-Laufwerk für Ihren Amiga®
umfunktionieren können. Außerdem sind zahl-
reiche weitere nützliche PD-Programme auf dieser
CD vorhanden. Preis: nur DM 49,-
|
CMmaRı OFFICE - 1995
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Amiga® Tools 2 59,- Fresh Fonts Il 39,80 Making Musik 59,- Terra Sound 54,-
Amiga® Tools Set (1 & 2) 79,- Frozenfish August 1995 39,90 Maxon Cinema 4D Classic CD 79,- Texture Gallery 89,-
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Fax (06171)8302 Ausland: DM 8,- V-Scheck oder Kreditkarte
Inhalt
| Multi-Layer-CDs
Die technischen Grenzen
sind in vielen Bereichen
der Massenspeicher er-
reicht. Ob dies nun 8fach-
CD-ROMS sind oder die
Rotationsgeschwindigkeiten
bei Festplatten - neue Tech-
nologien sind gefragt. Wir
stellen Ihnen die interes-
santesten vor.
u von Achim Berndt Christian Karpf
m der Nachfrage nach
mehr Speicherkapazität
und schnelleren Zugriffszeiten
gerecht zu werden, haben sich
die Entwicklungsabteilungen
der großen Hersteller einiges
einfallen lassen.
EB RAM
Vom RAM-Speichermarkt
gibt es nicht viel Neues zu be-
richten. Bei den Preisen ist
auch in Zukunft nicht mit dra-
stischen Senkungen zu rech-
nen. In unserer Grafik (rechts)
ist die RAM-Preisentwicklung
in den letzen Jahren darge-
stellt. Einzig die Kapazitäten
auf einem Modul und in den
einzelnen Chips steigen stetig,
124
Festplatten Seite 128
Wechselplatten Seite 130
Streamer Seite 134
Seite 136
“n
EI Neue Technologien: Übersicht
Gesprengte Grenzen
so daß doppelseitige SIMMs
für 8 und 16 MByte durch ein-
seitig bestückte Module ersetzt
werden.
Interessant bei den RAMs ist
auch die schleppende Ent-
wicklung bei den Zugriffszei-
ten: Seit Jahren haben sich die-
se Werte kaum geändert. 80 ns
waren zu Zeiten von DIL-
RAMs schon üblich und heute
haben Standard-SIMMs Zu-
griffszeiten von 70 ns, beson-
ders schnelle liegen gerademal
bei 60 ns.
I Festplatten
Die Entwicklung auf dem
Festplattenmarkt läßt sich auf
zwei Aussagen zusammenfas-
sen: Die Durchschnittskapa-
zitäten steigen und die Preise
fallen. Sehen Sie hierzu die
Grafik auf der rechten Seite.
Bei den AT/IDE-Festplatten
hat sich »Enhanced IDE«
durchgesetzt und einige Fest-
platten sind unbemerkt SCSI-
3-tauglich (s. Infokasten »SCSI
3«) geworden. Von Host-Ad-
apter-Seite wird dieser Stan-
dard nur teilweise unterstützt.
EB CD-ROM-Laufwerke
Auch bei der Zugriffsge-
schwindigkeit hat sich in den
letzten Wochen einiges getan.
Nachdem Plextor das erste
6fach-SCSI-Laufwerk auf den
Markt gebracht hat, ist in kur-
zer Folge auch von Teac ein
solches Laufwerk in EIDE- und
kurz darauf in SCSI-Version
erschienen. Nun hat die Opti-
cal Storage noch einen drauf
gesetzt und bietet das erste
8fach-Laufwerk an: »Stingray
8422«'). Doch damit soll,
nach Angaben der Hersteller,
vorerst das Limit erreicht sein,
da bei diesen Geschwindig-
keiten die physikalischen
Grenzen erreicht sind. Viel
mehr Engagement wird jetzt in
die Multi-Lagen-CD-ROMs
und Laufwerke gesetzt.
Dabei hat sich auch in den
letzten Monaten eine Einigung
zwischen den bisherigen Kon-
kurrenten abgezeichnet. Die
L RE
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5 Be Sa
nn na u
x N 2;
a
a
m |
neue Technologie im CD-Be-
reich wurde bisher auf zwei
Schienen entwickelt. Einerseits
hatten Sony und Philips ihre
MultiMedia-CD (MMCD) an-
dererseits Toshiba und Time
Warner ihre SuperDensity-CD
(SD-CD) propagiert. Auf
Druck der »großen« Uhnter-
nehmen wie Apple, IBM,
Compaq, etc., die einhellig
davor warnten zwei Standards
auf den Markt zu bringen, ha-
ben sich die Kontrahenten auf
einen gemeinsamen Weg ge-
einigt. Dabei werden das Mo-
dulationsverfahren von Sony
und Philips und die Fehlerkor-
rektur von Toshiba und Time
Warner eingesetzt. Bis zur
endgültigen Verabschiedung
eines Standards dürfte jedoch
noch einige Zeit vergehen.
Doch was wird die neue CD
dem Anwender bringen? Ab-
gesehen von der Kapazität, et-
wa 4,7 GByte, werden da-
durch auch Spielfilme mit bis
zu 133 Minuten auf einer CD
untergebracht sein. Zu erwar-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
ten sind diese CD-ROMs und
die entsprechenden Abspiel-
geräte (ca. 1000 Mark) bis En-
de nächsten Jahres, wobei ei-
ne Video-CD etwa 20 Mark
kosten soll. Mehr Informatio-
nen zu den Mehr-Lagen-CDs
erhalten Sie auf Seite 136.
EB Wechselmedien
Die einfachste: Form des
Wechselmediums, die Disket-
te, dürfte immer mehr an Bo-
den verlieren und selbst Dis-
ketten-ähnliche Laufwerke,
Flopticals, wie etwa von lO-
mega, werden kaum große
Verbreitung finden.
Bisher führend im Wechsel-
platten-Segment ist mit Sicher-
heit die Firma SyQuest, die
mit ihrer breiten Palette an
Laufwerken die meisten An-
wender um sich scharen
konnte. Dabei bieten sowohl
die 5,25-Zoll-Schiene mit der
derzeitigen Höchstkapazität
von 200 MByte als auch die
3,5-Zoll-Schiene mit maximal
270 MByte immer noch die
leistungsfähigste und flexibel-
ste Form, um Daten zu si-
chern und gleichzeitig mit
dem Medium zu arbeiten.
Dennoch hat sich SyQuest
nicht auf ihren Lorbeeren aus-
geruht und will sich mit zwei
neuen Modellen einen respek-
tablen Marktanteil sichern.
Mit einem neuen Modell im
5,25-Zoll-Bereich mit einer
Kapazität von 1,3 GByte sollen
die professionellen Anwender
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
befriedigt werden und mit dem
bereits vorgestellten (AMIGA-
Magazin 11/95, Seite 60)
EZ135 soll eine preisgünstige
Schiene entstehen. Als externe
SCSI-Version lieferte letztge-
nannte Übertragungsraten von
2 MByte/s. Für 399 Mark erhält
und das Medium liegt bei 30
Mark sowie auch an der Über-
tragungsgeschwindigkeit, die
nicht ganz mit der Konkurrenz
mithalten kann. Haupteinsatz-
gebiet finden die großen MO-
Laufwerke als Backup-Medi-
um, da sie eine sehr hohe Le-
oo
9 2 2
man das Laufwerk inkl. einem
Medium mit einer Kapazität
von 135 MByte. Einzeln kostet
die Cartridge ca. 30 Mark.
Im selben Bereich hat auch
lOmega ein interessantes Lauf-
werk vorgestellt, das ZIP-
Drive. Mit einer Kapazität von
100 MByte im 3,5-Zoll-Format
ist es als SCSI- und AT/IDE-
Version verfügbar. Interessant
ist der Preis, der bei 300 Mark
für das Laufwerk inkl. einem
Medium und 27 Mark für ein
weiteres Medium liegt.
Ein weiteres Wechselmedi-
um, das MO-Laufwerk, wirbt
ebenfalls um die Gunst der
Anwender. Den SyQuest-Lauf-
werken hinsichtlich der tech-
nischen Daten keinesfalls un-
terlegen, hat es bislang noch
nicht die Verbreitung gefun-
den, die ihm gebührt. Dies
liegt in erster Linie am Preis:
Ein 230-MByte-Laufwerk ko-
stet immer noch ca. 700 Mark
Jan Jul91 Jan Jul92 Dez Jul93 Dez Jul94
Interessante Entwicklung: Die
Standard-Kapazitäten bei den
Festplatten steigen stetig an
RAM: Der Preisverlauf für
DRAMss ist seit Monaten stabil
bensdauer von 50 Jahren ha-
ben und 10 Millionen Schreib-
zugriffe erlauben.
Ganz neu auf dem Markt
sind die Phase Change Drives
von NEC und Panasonic. Sie
erlauben das Lesen von Stan-
dard-CD-ROMs und zusätzlich
Weltmeisterliche Leistung
Ohne großes Aufheben hat IBM in den letzten Monaten einige Gren-
zen weiter nach oben verschoben und Produkte auf den Markt ge-
das Beschreiben spezieller Me-
dien mit einer Kapazität von
650 MByte. Mit einer angege-
benen Lebensdauer von 30
Jahren und 500 000 Schreibzy-
klen handelt es sich um ein si-
cheres Backup-Medium, ist
aber auch durch die Zugriffsge-
schwindigkeit von über 1
MByte/s auf das Spezial-Medi-
um als Festplattenersatz zu nut-
zen. CDs werden mit vierfa-
cher Geschwindigkeit gelesen.
Mit 1000 Mark für Laufwerk
und Medium und 80 Mark für
eine 650-MByte-Cartridge mit
sinkender Tendenz, können
die PD-Laufwerke ein Renner
auf dem Heimanwendermarkt
werden. Wir werden das NEC
»ODX 1« in einer der nächsten
Ausgaben des AMIGA-Maga-
zins genauer durchchecken.
Mi Streamer
Einfache und langsame
Streamer, wie die im PC-Be-
reich weit verbreiteten Floppy-
Streamer, haben im Amiga-Be-
reich nie eine wichtige Rolle
gespielt und sterben auch im
PC-Bereich langsam aus.
Interessant sind hier viel-
mehr die neuen Streamer-Mo-
delle für den AT/IDE-!) und
SCSI-Bus? von Conner. Mit
einer Kapazität von 2 bzw. 4
GByte liefern sie ansprechen-
bracht, die bisher unerreichbar schienen.
Durch den Einsatz von Magneto-Resitiven-Köpfen und die dadurch
mögliche Erhöhung der Speicherdichte ist IBM in der Lage, 923 MBit
auf einem Quadratzoll (6,45 cm?) unterzubringen. Somit können et-
wa in einer 2,5-Zoll-Festplatte auf einer Scheibe über 1 GByte Daten
»ausgelagert« werden.
Ganz nebenbei werden alle IBM-Festplatten mit MR-Köpfen ausgerü-
stet, was in Zukunft eine noch höhere Datendichte zuläßt.
Eine weitere Neuerung betrifft den Stromverbrauch von 2,5-Zoll-
Festplatten, die hauptsächlich in Notebooks zum Einsatz kommen.
Über ein ausgeklügeltes Speichermanagment wurde der Energiever-
brauch der Laufwerke um 20 Prozent reduziert, was sich in einer
Verlängerung der Betriebsdauer des Systems um bis zu acht Prozent
niederschlägt.
125
MASSENSPEICHER
SCSI-3-Glossar
Um die Unsicherheit bei den Bezeichnungen zu bereinigen,
liefern wir hier eine kleine Übersicht. Wer mehr Informatio-
nen zu diesem Thema sucht, kann diese in der Ausgabe 4/95
| ab Seite 118 des AMIGA-Magazins finden.
| Fast SCSI
Fiber Chanal
SCSI-2-Schnittstelle, die erhöhte Datenüber-
tragung erlaubt (10 bis 20 MByte/s).
Eine dem IBM »Token Ring« ähnliche Über-
tragungsmethode, die über Lichtleiter Daten
überträgt (100 bis 500 MByte/s). Einsatzgebiet
ist der High-End-Bereich.
Small Computer System Interface
1972 definierter Standard zur Verbindung
von Massenspeicher und Klein-Computer.
Derzeit aktueller SCSI-Standard, der auch
vom Amiga und seinen Host-Adaptern unter-
stützt wird.
Oberbegriff für alle derzeit existierenden
und in Entwicklung befindlichen seriellen
Protokolle für Festplatten. Darunter fallen
SCSI 2, SSA, Fiber Chanal, Ultra SCSI, etc.
Serielle Schnittstelle zur Datenübertragung,
die aus einer Allianz zwischen IBM und
Siemens entstand und den Anschluß vieler
Festplatten (mehr als die bei SCSI üblichen
sieben) an einen Host-Adapter erlaubt. Ein-
satzgebiet: MainFrame-Bereich.
SCSI-2-Schnittstelle, die durch Verdopplung
der Datenblock-Transferrate eine höhere
Datentransferrate erlaubt (40 MByte/s). An
den Festplatten und Host-Adaptern sind keine
Änderungen nötig.
SCSI-2-Schnittstelle, die neben der SCSI-
üblichen 50poligen Verbindung über zusätz-
liche 40 Leitungen verfügt. Dadurch können
auch 14 Festplatten an einem Host-Adapter
angeschlossen werden.
de Übertragungsraten von 9
bis 15 MByte/s. Dabei liegen
die Preise für die SCSI-Version
bei ca. 900 Mark und die
AT/IDE-Version kostet ca. 800
Mark. Ein Medium schlägt mit
ca. 50 Mark zu Buche. Ein
günstiger Einstieg in die Welt
der Datensicherung.
In die Luxusklasse steigt
man mit DAT-Streamern ein.
Diese Hochleistungs-Backup-
Medien schaffen am SCSI-Bus
Übertragungsraten von bis zu
30 MByte/s mit Kapazitäten
von 4 bzw. 8 GByte. Dabei
liegt die untere Preisgrenze für
den Einstieg schon bei etwas
über 1300 Mark.
126
Ein Durchbruch auf dem
Streamer-Sektor ist Sony gelun-
gen, die mit dem Modell
»SDT-7000« erstmals ein Lauf-
werk mit vierfacher Trommel-
drehzahl (8500 U/min) auf den
Markt bringen. Damit werden
die Daten mit 50 Prozent
höherer Geschwindigkeit aufs
Band verfrachtet. Sobald die
Laufwerke lieferbar sind (bei
Erscheinen dieser Ausgabe),
werden wir sie in einem aus-
führlichen Test vorstellen. MM
!) Infos: VOB Computersysteme,
Postfach 100607, 44006 Dortmund,
Tel. (02 31) 96 1028-0,
Fax (02 31) 96 10 28 - 88
») Infos: RBM Computertechnik Bernd Rudoli,
Kleinberger Weg 2a, 33100 Paderborn,
Tel. (0 52 51) 64 06 46
Fax (0 52 51) 64 06 55
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Nachdem im vorangegan-
gen Artikel die Preis- und
Kapazitätsentwicklung aus-
fühlich besprochen wurde,
wenden wir uns tieferge-
henden Themen zu und
zeigen, was beim Kauf und
bei der Einrichtung einer
Festplatte am Amiga zu be-
achten ist.
I von Achim Berndt Christian Karpf
B: der Auswahl der richti-
gen Festplatte gibt es zwei
wesentliche Auswahlkriterien:
Erstens muß man sich für eine
Schnittstelle entscheiden und
anschließend die Größe
wählen.
Ei Die Kapazität
Die richtige Entscheidung
bei der Größe einer Festplatte
ist oft schwierig. Einerseits soll-
te die Kapazität für die aktuel-
len Anwendungen ausreichen,
andererseits sollte man sich
bereits im Klaren sein, wohin
das künftige Interesse geht. Ei-
nen Leitspruch kann man sich
auf alle Fälle zu Herzen neh-
men: Die gewählte Platte ist
beim nächsten größeren Ein-
satz mit Sicherheit um 1
MByte zu klein. Also lieber ei-
ne Nummer größer, als sich
danach über eine zu klein ge-
ratene Platte zu ärgern.
In der Tabelle »Fesplatten:
Preise und Anwendungen« ha-
Anwendungen
Grundfunktionen
Standard
(Text, Datei etc)
Grafik
(24-Bit, Bildbearbeitung)
Video
(Genlock)
Video & MPEG
128
Festplatten: Preise und Anwendungen
I Festplatten: Auswahl und Installation
Die Tücke im Detail
ben wir die wichtigsten Größen
und ihre Preise in Verbindung
mit entsprechenden Anwen-
dungen zusammengefaßt.
ME Und was nun...?
Nun kommen wir zu einem
Thema, das sicher schon eini-
ge Anwender zur Verzweif-
geben. Noch schwieriger ist
es, eine 2,5-Zoll- und eine
3,5-Zoll-Platte am gleichen
Strang laufen zu lassen. Sollte
also der Kapazitätsunterschied
zwischen der alten und der
neuen Harddisk sehr groß
sein, etwa 50 zu 500 oder 800
MByte, muß man sich garnicht
Festplatten: Der Einblick ins Innere einer Festplatte zeigt die
dominierenden Scheiben und nur noch wenig Elektronik
lung gebracht hat: die Installa-
tion der neuen Platte. Dabei
sollte man sich stets alle Weis-
heit eines »frustrierten« An-
wenders zu Herzen nehmen.
Es ist nicht immer leicht,
zwei EIDE-Festplatten unter-
schiedlicher Marken miteinan-
der zu betreiben. Selbst bei
Modellen desselben Herstel-
lers kann es Schwierigkeiten
Kapazität Preis
2,5 Zoll 3,5 Zoll
bis 100 MByte!) ca. 100 Mark =
bis 300 MByte!) ca. 200 Mark -
bis 500 MByte ca. 500 Mark ca. 300 Mark
bis 500 MByte ca. 500 Mark ca. 300 Mark
mehrere GByte ca. 800 Mark?) ca. 500 Mark?)
1) Kapazitäten unter 150 bei 2,5 Zoll und 500 MByte bei 3,5 Zoll sind kaum noch erhältlich.
2) Als Beispiel wurde eine 1-GByte-Festplatte gewählt
die Mühe machen, beide zu
betreiben.
Etwas anders sieht es bei
SCSI-Laufwerken aus. Hier
gibt es in der Regel keine Pro-
bleme, wenn man Festplatten
verschiedener Hersteller und
Modelle mischt.
Nachdem wir nun
Grundsätzliches festgelegt ha-
ben, geht’s zur Sache. Bei EI-
DE-Festplatten können immer
nur zwei Geräte an einen
Strang angeschlossen werden.
Dies gilt auch für den Amiga
1200 und 4000. Je nach An-
zahl der Festplatten gibt es im-
mer ein Gerät, das als Single
(Einzelne) oder Master (Mei-
ster bei zwei Platten) einge-
stellt werden muß.
Einige Platten haben im
Single- und Master-Modus die
gleiche Einstellung, die über
einen Jumper gewählt werden
muß. Bei den neueren Gerä-
ten sind die Jumper-Positionen
meist auf einem Etikett direkt
auf der Platte dargestellt. Die
zweite Platte, die zwischen
Controller und erstem Gerät
liegt, muß als Slave (Sklave)
»gejumpert« sein.
Haben Sie alles eingestellt,
sollte theoretisch auch alles
funktionieren, doch leider gibt
es mit einigen Kombinationen
Schwierigkeiten. Dies liegt ei-
nerseits an der fehlerhaften
oder unvollständigen Imple-
mentation des EIDE-Standards,
andererseits auch am Amiga-
Treiber, der ebenfalls nicht
immer ganz sauber program-
miert ist. Sollten Sie auch
nach der Überprüfung z.B. ei-
ne oder gar beide Platten im
Partitionierungs-Programm
nicht finden, hilft nur noch der
Austausch einer der beiden
Festplatten.
Sie sollten sich auf alle Fälle
vor dem Kauf beim Amiga-
Händler erkundigen, ob die
gewählte Platte am Amiga und
in Verbindung mit Ihrer zwei-
ten auch funktioniert.
Den nächsten Schritt, der
Ihnen nun noch bevorsteht, ist
die Partitionierung der Fest-
platten, die wir bereits aus-
führlich an Hand der »HD-
ToolBox« in der Ausgabe
11/95, Seite 110 und 12/95,
Seite 116 erklärt haben. [c]
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Au EmETeme ee .
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MASSENSPEICHER
Wechselplatten-Laufwerke EM Wechselplatten-Laufwerke
haben gerade in jüngster
Zeit 8 d s ii o Bruder bekommen, das JAZ-
aufgrund neuer interes- | IS rt IS afwike ein Car Aa
santer Produkte für heißen ®@ © © Laufwerk, über das zur Zeit
Gesprächsstoff gesorgt. ZIP aber noch keine genauen Da-
ten vorliegen. Wir werden Sie
contra EZ 135, MO contra ges eingesetzt, in denen sich ca. 1,5 MByte/s beim Lesen) selbstverständlich informieren.
SyQuest etc. sind die Kon- eine steife Magnetplatte (Fest- und eignen sich daher glei-
trahenten. Für wen welches
Laufwerk interessant ist, er-
fahren Sie hier.
m von Candid Böschen
ce wie SyQuest und
IOmega oder auch Ber-
noulli und MO haben Sie si-
cher schon gehört. Dahinter
verbergen sich die wohl be-
kanntesten Systeme bzw. Her-
steller von Wechselplatten-
Laufwerken. Angefangen hat
deren Ära einst mit dem 44-
MByte-Laufwerk von SyQuest,
das noch heute z.B. bei Repro-
anstalten häufig zu finden ist.
Bi Die Technik
Eines haben all diese Lauf-
werke gemeinsam, sie werden
mit mehr oder weniger großen
Cartridges gefüttert, auf denen
Datenmengen von derzeit ca.
44 MByte bis 1,3 GByte Platz
finden. Die kleineren Cartrid-
ges bewegen sich im disket-
tenähnlichen Format von 3,5
Zoll, die größeren Kandidaten
im 5,25-Zoll-Format. Für den
breiten Markt interessant, da
preislich in erschwinglichen
Regionen, sind momentan
Laufwerke mit einer Kapazität
von ca. 100 bis ca. 270 MByte.
Technisch unterscheiden
sich diese Laufwerke teilweise
erheblich. Werden bei den
Geräten von SyQuest Catrid-
Wechselplatten im Preisvergleich
3,5 Zoll
5,25 Zoll
3,5 Zoll
3,5 Zoll
3,5 Zoll
5,25 Zoll
1300 Mark
platte) befindet, wie dies auch
bei Festplatten der Fall ist, so
findet sich in einem Bernoulli-
Cartridge eine flexible Schei-
be, wie Sie sie von Disketten
her kennen. Genau genom-
men sind es zwei direkt über-
einander liegende Scheiben.
Bei beiden Gerätearten wer-
den die Daten mit Schreib-/Le-
seköpfen verarbeitet, die ähn-
lich denen einer herkömmli-
chen Festplatte aufgebaut sind.
I Omega-Laufwerke
Im AMIGA-Magazin 7/95,
auf Seite 108, haben wir Ihnen
zwei Bernoulli-Laufwerke von
IOmega vorgestellt. Beide
Geräte verwenden Cartridges
im 5,25-Zoll-Format. Das Lauf-
werk ist dementsprechend groß
und findet daher nicht immer
Platz in einem Amiga. Beide
Laufwerke bieten durchschnitt-
liche Leistungswerte (maximal
Kapazität
270 MByte
200 MByte
135 MByte
100 MByte
230 MByte
1,3 GByte
110 Mark
chermaßen als Zweitplatte so-
wie auch als Backup-Medium.
Cartridges sind zwar völlig pro-
blemlos in der Handhabung
und auch sehr robust, eignen
sich aber wegen ihrer Größe
nicht zum Transport größerer
Datenmengen. Die Hemdta-
sche reicht leider nicht.
Neu von lOmega ist das ZIP-
Laufwerk, das derzeit ein echter
Verkaufsrenner werden könnte,
wenn es erst lieferbar ist. Es
kann mit 25- und
100-MByte-Cart-
ridges gefüttert
werden, die man
sehr leicht mit
3,5-Zoll-Disketten
verwechseln
EZ 135:
Der preiswerte
Einstieg in die
Wechselplatten-
welt von SyQuest
kann, leicht und klein, optimal
für den portablen Einsatz. Das
Laufwerk ist bisher nur als ex-
terne Version erhältlich und
kann am Amiga problemlos
über einen SCSI-Host-Adapter
betrieben werden. Die Version
für die parallele Schnittstelle
wird wohl bis auf weiteres PC-
Besitzern vorbehalten bleiben.
Die Geschwindigkeit des ZIP-
Laufwerks ist mit maximal ca.
1 MByte/sec ausreichend hoch,
um das Zip-Laufwerk als Zweit-
platte und Backup-Medium zu
benutzen. Eigentlich ist das
ZIP-Laufwerk das Allroundta-
lent, (nicht ganz) quadratisch,
praktisch, gut; für Backups und
als kleine zweite Festplatte ge-
eignet.
In absehbarer Zeit wird das
ZIP-Laufwerk einen großen
Bi SyQuest
Von SyQuest gibt es neben
dem bereits erwähnten 44-
MByte-Laufwerk noch eine 88-
MByte-Version gleicher Bau-
weise, sowie eine 105-, 270-
und ganz neu eine 135-MByte-
Variante. Die 44- und 88-
MByte-Laufwerke sehen iden-
tisch aus, beide sind
für einen 5,25-Zoll-Einschub-
schacht gedacht. Die Catridges
für diese Laufwerke sind ähn-
lich groß wie die der
zwei Bernoulli-Laufwerke von
IOmega. Da SyQuest-Laufwer-
ke mit festen Platten arbeiten,
sind sie allerdings ungleich
schwerer und müssen zur Si-
cherheit in einer Schutzhülle
transportiert werden. Beide
Laufwerke werden Sie heute
nur noch gebraucht günstig er-
stehen können. Zumindest das
88-MByte-Laufwerk bietet adä-
quate Geschwindigkeit und
eignet sich daher gleicher-
maßen zur Datensicherung wie
auch als zweite Festplatte.
Wenn Sie geduldig in unseren
Anzeigen stöbern, können Sie
eventuell noch ein Schnäpp-
chen machen. Allerdings sind
sie im Vergleich zu den Cartrid-
ges neuerer SyQuest-Laufwerke
und den Produkten der Konkur-
renz dennoch sehr teuer.
Die neue Generation der
SyQuest-Laufwerke wurde mit
der 105-MByte-Version einge-
läutet und mit der 270-MByte-
Version fortgesetzt. Diese Lauf-
werke sind so groß wie ein
880-KByte-Amiga-Disketten-
laufwerk und passen daher z.B.
prima in den zweiten Slot Ihres
Amigas, sofern Sie keinen der
kleinen Amigas haben. Die
Cartridges sind entsprechend
klein und handlich. Die
Hemdtasche reicht aus, ob-
wohl Sie besser die Schutzhül-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
le verwenden sollten, denn
auch in diesen Laufwerken hat
SyQuest wieder feste Platten
eingesetzt. Im Betrieb sind die-
se Laufwerke deutlich leiser als
ihre Vorgänger und bieten
gleichzeitig höhere Geschwin-
digkeiten (bis über 2 MByte/sec
beim Lesen). Die Sicherheit
wurde zudem verbessert, der
Hebel zum Entnehmen der
Cartridge wird erst dann freige-
geben, wenn die Platte wirk-
lich steht. Für Backups, als
zweite Festplatte und als mobi-
ler Datenträger eignen sich die-
se Laufwerke gleichermaßen.
Noch nicht lange auf dem
Markt ist die 135-MByte-Vari-
ante, aber bereits gute Refe-
renz hat das »EZ 135«-Lauf-
werk. In direkter Konkurrenz
“ zum ZIP-Laufwerk von IOme-
ga wurde dieses Laufwerk in
ein externes Gehäuse verfrach-
tet, was es dem
ZIP-Laufwerk
schon sehr ähn-
MO la Sony:
Mit 1,3 GByte ist
lich sehen läßt. Erstmals ist Sy-
Quest im Preis für die Cartrid-
ges (von über 100 Mark auf 30
Mark) auch deutlich nach un-
ten gegangen. Das EZ-Lauf-
werk legt sehr gute Daten an
den Tag, was Sie auch unse-
rem ausführlichen Testbericht
im Amiga Magazin 11/95, Sei-
te 60 entnehmen können. Mit
der etwas höheren Kapazität
und der deutlich höheren Ge-
schwindigkeit gegenüber dem
ZIP-Laufwerk von lOmega, ist
es eine sehr starke Konkurrenz
und eine gute Alternative.
Kommt es Ihnen mehr auf Lei-
stung an (Backup, zweite Fest-
platte) als auf umproblemati-
sche Handhabung der Cartrid-
ges (transportabler Datenträ-
ger), sollten Sie eher zum EZ-
Laufwerk greifen.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Auch von SyQuest hört
man, daß in absehbarer Zeit
ein großer Bruder mit ca. 1,3
GByte auf den Markt kommen
soll. Hier gilt wie auch beim
JAZ-Laufwerk, daß wir Ihnen
leider noch keine genaueren
Daten nennen können.
Bisher unerwähnt blieb das
5200S-Laufwerk. Dieses ist
vom Äußeren identisch mit den
44- und 88-MByte-Laufwerken,
ein 5,25-Zoll-Bolide und kann
Cartridges solcher Laufwerke
auch verarbeiten. Gedacht ist
es vornehmlich für Anwender,
die bereits viele 44- oder 88-
MByte-Cartridges in Gebrauch
haben und die höhere Kapa-
zität (200 MByte) nutzen wol-
len, ohne auf Kompatibilität zu
den älteren Brüdern zu verzich-
ten. Für Amiga-Anwender ist
dieses Laufwerk ansonsten nur
wenig interessant.
SyQuest hat übrigens an die
AT-Bus-Besitzer gedacht und
den 105-, 270- und 135-
MByte-Laufwerken auch einen
solchen Bus verpaßt. Mit den
entsprechenden Treibern, et-
wa »SpeedUp« von VOB und
»IDE-Fix« sind diese Laufwer-
ke problemlos am Amiga zu
betreiben.
EM MO-Laufwerke
MO-Laufwerke (MO = ma-
gneto-optisch) arbeiten vom
Prinzip her ähnlich einem CD-
ROM-Laufwerk, mit dem Un-
terschied, daß auf MO-Lauf-
werke auch Daten geschrieben
werden können. Die Daten
werden bei diesen Laufwerken
nicht magnetisch, sondern op-
tisch per Laser gelesen. Er-
kannt wird hierbei die Bre-
chung des Laser-
strahls durch aus-
gerichtete Partikel
im MO-Material
der Cartridge.
Diese Partikel
werden wie ge-
sagt magnetisch
ausgerichtet, was
allerdings erst bei
der Curie-Tempe-
ratur des Daten-
trägermaterials
möglich ist. Das Material auf
diese spezifische Temperatur
zu erhitzen ist wiederum Auf-
gabe des Lasers. Diese relativ
komplizierte Technik sorgt
dafür, daß MO-Laufwerke ei-
nerseits eine gute Kühlung vor-
aussetzen und andererseits kei-
ne sehr hohen Geschwindig-
keiten bieten. Besonders beim
Schreiben gehen sie gegenüber
dem EZ-Laufwerk in die Knie.
Im Gegensatz zu den o.g.
Laufwerken teilen sich bei
MO-Laufwerken nicht nur
zwei Anbieter den gesamten
Markt. MO-Laufwerke werden
von fast allen namhaften Her-
stellern produziert wie z.B.
Hewlett Packard, Sony oder
Fujitsu. Die Kapazitäten bewe-
gen sich zwischen 128 MByte
und 1,3 GByte, wobei bei klei-
neren Laufwerken 3,5-Zoll-Ca-
tridges, bei 650 MByte- und
1,3 GByte-Laufwerken 5,25-
Zoll-Cartridges verwendet wer-
den. Verbreitet und amigaer-
probt sind z.B. die 230-MByte-
Laufwerke von Fujitsu. Bei den
großen MO-Laufwerken kön-
nen Sie sich wieder an die
64er-Sitte gewöhnen, den Da-
tenträger von beiden Seiten zu
beschreiben, indem Sie die
Cartridge wenden.
Besonders interessant sind
MO-Laufwerke wegen dem
absolut berührungslosen Be-
trieb und der damit unver-
gleichlich hohen Datensicher-
heit bzw. geringen Chance, im
Betrieb irgendetwas an der
Cartridge oder dem Laufwerk
zu zerstören. Daher sind sie
auch optimal für den mobilen
Bernoullis: Das Diskettenprinzip auf Lei-
stung gebracht — mit 230 MByte
Einsatz gerüstet. Hinzu kommt,
daß Sie Daten auf diesen Spei-
chermedien nicht wie bei Dis-
ketten oder Medien von den
bereits genannten Wechsel-
platten-Laufwerken durch ma-
gnetische Einwirkung verlieren
können. Bis die Erdwärme so
gestiegen ist, daß dies möglich
wird, werden noch einige Mil-
lionen Jahre vergehen. Die
Preise der Cartridges sind ver-
gleichsweise niedrig. Wer auf
sehr hohe Kapazitäten ange-
wiesen ist, sollte vor dem Kauf
auf jeden Fall eine Rentabi-
litätsrechnung aufstellen.
Weniger gut sind im Ver-
gleich die Eigenschaften von
MO-Laufwerken als Backup-
Medium oder zweite Festplat-
te gegenüber der schnelleren
nicht MO-Konkurrenz. Gerade
beim Schreiben nämlich sackt
die Geschwindigkeit arg in die
Knie. Sind Sie durch schnelle
Festplatten verwöhnt, kann ein
MO-Laufwerk schon mal an
den Nerven zerren.
Fazit: Wenn Sie sich für ein
Wechselplatten-Laufwerk ent-
schieden haben, stecken da-
hinter sicher Überlegungen
wie die flexible Erweiterung
Ihrer derzeitigen Festplatten-
kapazität und eventuell das
Vorhaben, das Laufwerk zur
Datensicherung einzusetzen.
Je nach dem, wo Ihre Prioritä-
ten sitzen, sollten Sie sich für
ein MO- oder einem anderen
Laufwerk entscheiden. Auf der
einen Seite steht vor allem Ge-
schwindigkeit, auf der ande-
ren Sicherheit und hohe Kapa-
zität zu günstigen Preisen. abc
131
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ERATATEMTN,
Ve aeerern ri er Herd 217, rer SAY Er Ak ln A FR r
7;
Der M-TEC MasterCard ai > ref r SE We
Fast - SCSI II Controller Er Bi. il E 7 :®
mit internem SCSI all. SEE ai 2) || IR Verl
Anschluss für 2,5 Zoll a Fin IE Dr lei ER: rg ‚ren
Festplatten und Eu REN 3 mn R |
externen 25 poligen Era KittENE
war ar er Ma sc S ; | | ER ||| ı. 18
Turboboard aufgesteckt
Ein realer Daten- Masterca de |
übertragungswert von EZ Zr
3,5 MB pro Sekunde BYE ETTITTIITERTTHHHER
wurden in Verbindung N] | " AR B nr
mit einer Seagate 1 08 rer EIER ei is 7 2
ST 32550 N gemessen. £ H PAHU DEREN: ] >: 2 Ka x
Es sind bis zu6 MB Pe aa] 1.02 17," 4 A FINE FEN: I}
pro Sekunde , 2
» 2 n fi as Turboboard T 1230
EIN; eilt a4 3 % ist in 3 Varianten erhältlich.
" Alle beinhalten folgend
Eine Festplatte ist im j FONNECT F Sp ee 5
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Ief re ol} B IP NG 7% a 8 MB FastRam (PSJ/2)
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En e De Echtzeituhr
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MasterCard Controller.
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xx
(ft 7 dar 22:24
irhehrn AIZZIT IE IE IST DSH FRE
137
Fi u #1: Grundgerät T1230 mit
2 644 28 Mhz nur
Fe er .- DM
Bi FR # 2: Turboboard mit Memory
u
\
;
5
Pe
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21
>“
einen internen und
RR einen externen AT-Bus—
Controller im
Programm.Der interne
Bil}: 7 AT-Bus Controller wird > -
‚eintach unter die CPU = HARDWARE DESIGN
gesteckt und läßt De
nazurae , Horsterstr. 297 _ Telefon: 02041 / 4656
ES] A500 Turnokarte von N} 46238 Bottrop Telefax: 02041 / 4660
Ban ah Mailbox : 02041 / 25736
1 =} Controller bietet die al
#/% Möglichkeit mit PS/2 3
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R: Für den Amiga 500(+) i
== hat die Firma M-Tec my Te
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f$ zu erweitern. Zudem Ss)? IK S W BER SEREREREN SERRRRRRT
{ | ist ein Sockel für ein "2 Ih \: HR ai: 2 ERLRLTER NS I) N Ü
externes KickRom mit "3
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rennen ssaisnnssiecder
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vorhanden. BA N
F Interner AT-Bus ” AT- B u S f
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49.-!
A Externer AT-Bus
mit KickRom - “
# umschaltung
Controller nur 1 09 es
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A 312 m
BG 1 bi SUN iR ;
= Diese Erweiterung Hi) | A IUUULUNNNS. VERR N KR is ETTTT
von M-Tec gibt Ihnen |}$ HRRUR EDEN Q ARTE
= die Möglichkeit mit /S@}
der älteren Agnus \ A 500
32 Ihr FastMem um 9
= 1,7 MB zu erweitern
ss. oder mit der
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== 500 KB Chip - und
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| Echtzeituhr sowie
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IRRE RE
Ay Tu, IR u ar
ik $ Weiterhin für den Amiga 500 lieferbar : a
{ ö I Das M-Tec Turbosystem mit dem 68020 Nu r 1 99.-
Ta Optional erweiterbar auf 4 MB Ram
. | Als 4 Auslieferung mit Coprozessor Yet“
erweiterbar mit 68882 PLCC Coprozessor mit bis zu 50 Mhz.
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"Ur s y % i ’ et & = au 1 94 \ ü
ae a2 SITES 3 NN ‚a
i
“
*
i
ii Te.
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MASSENSPEICHER
I Streamer
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Zur Datensicherung seit je-
her ungeschlagen, gibt es
Streamer in den verschie-
densten Varianten. Welche
wofür geeignet sind, lesen
Rechner auszuschalten. Auch
ist die Geschwindigkeit von
Streamern gegenüber Wech-
selplatten-Laufwerken norma-
Sie in unserem Überblick.
M von Candid Böschen
inst unbezahlbar teuer, ha-
ben sie sich mittlerweile
fast schon zu Massenartikeln
entwickelt. Streamer finden
Sie heute in den verschieden-
sten Größenordnungen, auch
existieren mittlerweile einige
verschiedene Systeme, die
sich einerseits durch den Preis
und andererseits maßgeblich
durch ihre Kapazität und Lei-
stung unterscheiden.
M Streamer
Normale Streamer gibt es in
Kapazitäten von ca. 250
MByte bis zu mehreren GByte.
Sie werden mit meist recht
großen Cartridges gefüttert,
die deutliche Laufgeräusche
mit sich bringen. Bekannte
Hersteller sind z.B. WangTek,
Tandberg und Calipper. Ihr
großer Nachteil besteht in der
unter Umständen recht langen
Zugriffszeit. Wenn Sie z.B. nur
eine Datei eines Backups
zurückspielen wollen, die sich
nicht am Anfang des Bandes
befindet, muß das Band se-
quentiell bis zu der relevanten
Datei durchsucht werden. In
Extremfällen können Sie so-
lange auf das Zurückspielen
einer Datei warten, wie das
Anfertigen des gesamten
Backups gedauert hat. Dies
wird genau dann der Fall sein,
wenn Sie die letzte Datei ei-
nes Backups zurückspielen
wollen. Diese Streamer eignen
sich daher vorzugsweise zum
Anfertigen von Komplettsiche-
rungen und zur Archivierung.
BE DAT-Streamer
DAT-Streamer bilden das
obere Ende der Preisskala der
Bandlaufwerke. Sie funktionie-
ren ähnlich einem Videore-
134
korder. Ein schnell rotierender
Kopf zeichnet die Daten quer
auf das Magnetband auf. Sie
bieten meist höhere Ge-
schwindigkeit und höhere Ka-
pazitäten als herkömmliche
Streamer und arbeiten mit we-
sentlich kleineren Bändern.
Ein DAT-Streamer hat heute
normalerweise wenigstens 2
GByte Kapazität, die gehobe-
Preiswert: Der Conner-Strea-
mer ermöglicht den Einstieg
in die GByte-Datensicherheit
ab 700 Mark
nere Klasse schafft mit Hard-
ware-Komprimierung sogar 16
GByte auf ein Band. Bekannte
Hersteller sind u.a. Sony,
Hewlett Packard und Wang-
DAT. Ihr großer Vorteil ist,
daß bestimmte Bandstellen
direkt angefahren werden kön-
nen. Das Auffinden einer ganz
bestimmten Datei auf einem
DAT-Streamer dauert daher
normalerweise immer deutlich
unter einer Minute. Ein weite-
rer Vorteil der beiden letztge-
nannten Streamer-Typen ist,
daß sie in SCSI-Versionen lie-
ferbar sind. Hierfür findet sich
immer das passende Backup-
Programm, da es sich bei SCSI
um einen zertifizierten Stan-
dard handelt. Probleme, die
auftauchen, betreffen daher
meistens die Hardware und
sind in aller Regel lösbar.
Der Nachteil von Strea-
mern: Sie sind normalerweise
nur als reines Backup-Medium
tauglich. Es gibt zwar auch ei-
ne Software-Lösung, um sie
wie eine Festplatte anzuspre-
chen, dies dürfte aber höch-
stens für Mailboxbetreiber
zum Onlinehalten eines sehr
71 Weitere Streamer
Video-Streamer: Daten
werden über ein Modul auf
ein Videoband gespeichert.
Floppy-Streamer: Billige
Variante aus dem PC-Be-
reich, die sich am Amiga-
Markt nie durchgesetzt hat.
großen Datenbestands von In-
teresse sein. Die Verzugszei-
ten, die auftreten, sind für den
Hausgebrauch doch meist zu
hoch. Ihr großes Plus ist, daß
Sie auf einem DAT-Streamer
wie z.B. dem Sony SDT-5000
bei eingeschalteter Hardware-
Komprimierung bis zu 16
GByte an Daten unterbringen
können. Das sollte in den mei-
sten Fällen ausreichen, um
beim Backup keine Cartridge
wechseln zu müssen. Sie star-
ten das Backup und kommen
später irgendwann vorbei,
nachdem das Verifizieren ab-
geschlossen is, um Ihren
lerweise höher, mit oben ge-
nanntem Gerät z.B. erreichten
wir an einem mit GForce40
bestückten Amiga 2000 mit
GVP Series Il Host-Adapter
(GURU-ROM 6.3) und einer
Quantum LPS5255 eine
durchschnittliche Geschwin-
digkeit von 15 bis 20
MByte/min mit ° Diavolo-
Backup. Der Streamer ist mei-
stens nicht die Bremse, son-
dern die Festplatte oder der
Host-Adapter bzw. der zu-
gehörige Gerätetreiber. Nur
bei kontinuierlichem Daten-
fluß kann der Streamer seine
optimale Leistung bringen.
M Fazit
Sind Sie bereit, ca. 2000
Mark auszugeben, können Sie
sich ein Gerät aus der oberen
(DAT-)Klasse aussuchen. Nur
damit erreichen Sie kompro-
mißlose Leistung. Spielt die
Geschwindigkeit eine nicht so
große Rolle und bewegen sich
die Datenmengen, die Sie si-
chern wollen, nicht jenseits
mehrerer GByte, werden Sie
sicher auch mit einem günsti-
geren DAT-Streamer zwischen
1000 und 1500 Mark zurecht-
kommen. Hier müssen Sie
meistens erst auf Kapazität
achten und in zweiter Linie
bei der Geschwindigkeit Ab-
striche machen. Ältere nicht
DAT-Streamer liegen von der
Geschwindigkeit her nicht we-
sentlich niedriger als günstige
DAT-Streamer, verwenden
aber wesentlich größere Car-
tridges und greifen deutlich
langsamer auf einzelne Datei-
en eines Backups zu.
Floppy- und Video-Streamer
können wir Ihnen eigentlich
nur dann empfehlen, wenn
Geschwindigkeit und Komfort
eine unwesentliche Rolle spie-
len. Wenigstens sparen Sie
sich das lästige Wechseln von
Disketten. abc
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
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Bisher waren bei der CD
Kapazitäten von 600 bis 700
MByte Standard. Die neue
CD-Generation verspricht
Kapazitäten von 7,4 GByte
auf zwei Schichten. Wie das
EM CD-ROM: Dual-Layer-Technologie
Speicherexplosion
geht, erfahren Sie hier.
I von Achim Berndt Christian Karpf
Tz Einigung ist noch nicht
ganz klar, ob es nun ein
oder jeweils zwei Speicher-
schichten pro Seite geben wird,
doch die Firmen Toshiba, Time
Warner, Sony und Philips wer-
den sich sicher noch über die
Details verständigen. Deshalb
stellen wir im nachfolgenden
Artikel die Technik der Zwei-
Schicht-Speicherung (Dual-Lay-
er) für CDs so vor, wie sie 3M
ursprünglich entwickelt hat.
M Zur Geschichte der CD
1982 wurde die Compact
Disc (CD) als Wiedergabeme-
dium für Audiodaten, also Mu-
sik, Sprache und Töne, im
Markt eingeführt. 1986 erwei-
tete sich das Anwen-
dungspektrum in Richtung Da-
tenverarbeitung. Die CD-ROM
(Compact Disc Read Only Me-
mory), ebenfalls ein reines
Wiedergabemedium, stellte ei-
ne Speicherkapazität von 650
bis 680 MByte auf einer Schei-
be mit nur 120 mm Durch-
messer zur Verfügung. Für das
Jahr 1986 eine enorme Menge,
betrug doch die durchschnittli-
che Speicherkapazität einer
PC-Festplatte zu dieser Zeit et-
wa 20 bis 60 MByte. Vor al-
lem die einfache und kosten-
günstige Herstellung verhalf
diesem Medium zu schneller
Verbreitung. Ende 1994 waren
etwa 25 Millionen CD-ROM-
Laufwerke installiert.
Nun sind 680 MByte nach
wie vor ein beachtliches Spei-
chervolumen (etwa 240000
DIN-A4-Blätter, oder mehr als
470 3,5-Zoll-Disketten, Typ
HD), doch die Gewichte ha-
ben sich verschoben. Beinahe
die Hälfte aller heute verkauf-
136
ten Rechner besitzt eine Fest-
platte, deren Kapazität bei
600 MByte oder deutlich dar-
über liegt.
Und tatsächlich, diese Ka-
pazität wird benötigt. Belegten
die ersten Betriebssysteme für
den PC noch einen Speicher-
platz von 1 bis 2 oder 3
MByte, sind es heute bis zu
Standard CD-ROM
(680 MB)
N
100 MByte. Für den Amiga
gilt dies zwar nicht in glei-
chem Maß, aber vor allem die
komplexen grafischen Infor-
mationen, die sich als wahre
Speicherfresser erweisen,
benötigen auch auf dem Ami-
ga entsprechenden Festplat-
tenspeicher. Ein einziges voll-
farbiges Bild kann einige we-
nige, aber auch einige Dut-
zend MByte belegen. Bewegte
Bilder, etwa die eines Video-
films, entwickeln noch größe-
ren Appetit auf Speicherplatz.
Auch wenn niemand zweifels-
frei weiß, was »Multimedia«
exakt bedeutet, so sind sich
doch alle Parteien im klaren,
daß die Bildverarbeitung eines
ihrer wesentlichen Kennzei-
chen ist. Egal wie die »multi-
mediale Zukunft« im Detail
aussieht, sie verlangt nach
Speicher und immer mehr
Speicher. Ein Speicherprodukt
wie die Dual-Layer-CD, das
mit 7,4 GigaByte (etwa 2,6
Zwei Schichten: Die Dicke der CD hat sich trotz einer zweiten
eingefügten Schicht nicht erhöht
Millionen DIN-A4-Blätter) ei-
ne Lösung für dieses Problem
verspricht, steht naturgemäß
schnell im Blickpunkt.
Ei Der große Unterschied
Es sind nur einige wenige
Komponenten, die den Schlüs-
sel zur Erhöhung der Speicher-
kapazität liefern:
Dual-Layer Disc
(7,4 GB)
Quelle: 3M
Herstellung: Der Aufbau der Zwei-Lagen-CD ist durch die zwei
Schichten etwas aufwendiger
> Kleinere, enger beieinander-
liegende Pits (die Vertiefungen
in der Platte, die die Informa-
tionen speichern und damit
die kleinste Informationsein-
heit sind),
> wesentlich höhere Spur-
dichte (mehr Datenspuren auf
der Platte),
> rotes Laserlicht für die Le-
seeinheit im Laufwerk, das
durch seine kürzere Wellen-
länge diese dichtgepackten
Daten lesen kann,
» ein besseres Fehler-Korrek-
tursystem, das weniger
Schreib-/Lesefehler zuläßt und
damit Platz spart
>» und schließlich zwei Spei-
cherschichten, die’ die Kapa-
zität verdoppeln.
Die Abmessungen der Dual-
Layer-Disk entsprechen der ei-
ner normalen CD-ROM.
Ihr Durchmesser beträgt
120, die Dicke etwa 1,2 mm.
Der wesentliche Unterschied
ist die zweite Speicherschicht
(s. »Zwei Schichten«). Sie wird
aus einem Photopolymer her-
gestellt, das bei Bestrahlung
mit UV-Licht aushärtet und
liegt über der Speicherschicht,
die auch ganz normale CD-
ROM-Produkte haben. Das
Know-How besteht nun darin,
Quelle: 3M
beide Schichten voneinander
zu trennen. Das Licht muß die
erste Speicherschicht problem-
los passieren können, damit
man die Informationen auf der
zweiten, darunterliegenden
Schicht lesen kann. Gleichzei-
tig muß es beim Lesen der er-
sten Schicht reflektiert werden,
damit das Laufwerk die Infor-
mationen auch erkennen
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
kann. Dafür wurde eine halb-
reflektierende Trennschicht
entwickelt. Sie läßt Licht pas-
sieren, wirft es aber auch
zurück, wenn es erforderlich
ist. Diese Technologie hat Ein-
gang in die MMCD-Spezifikati-
on (MultiMedia-CD) von
Philips und Sony gefunden.
IB Wie funktioniert Dual-Layer?
Die neuen Laufwerke nach
MMCD sollen mit einem va-
riablen fokussierbaren Laser
arbeiten. Er kann seine Brenn-
weite variieren, so daß er so-
wohl die erste als auch die
zweite Speicherschicht abta-
sten kann (s. »Zugriff«). Der
Begriff Variation ist dabei fast
schon zu grob, denn die
Brennweiten-Veränderung be-
trägt im Falle des Wechsels
von einer Speicherschicht zur
nächsten lediglich 40/1000
mm (40 um). Das Reflexions-
vermögen der halbdurchlässi-
gen Trennschicht beträgt etwa
20 bis 40 Prozent, das heißt,
es werden nur ein bis zwei
Fünftel des _auftreffenden
Lichts zurückgeworfen.
Die entsprechenden Lauf-
werke für dieses neue Spei-
cherverfahren werden das
Springen des Lasers von einer
Speicherebene auf die andere
so schnell erledigen, daß für
den Betrachter z.B. eines
Films keine Unterbrechung er-
kennbar wird. Bei anderen
Anwendungen, etwa bei der
Wiedergabe von Software-Da-
ten oder Datenbankinforma-
tionen, werden kleine Marker
dafür sorgen, daß der Laser an
der richtigen Stelle die Spei-
cherebene wechselt.
M Steht der Aufwand dafür?
Ein gutes Stück Aufmerksam-
keit bei der Entwicklung der
neuen CD verlangte ihre öko-
nomische Herstellung. Natür-
lich würde man auch neue An-
lagen und Produktionstechni-
ken einsetzen müssen, aber
Ziel war es, die Herstellungsko-
sten so niedrig wie möglich zu
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
1
Produktionskosten: Die Herstellung der neuen Multimedia-CDs
kostet nur 55 Prozent mehr als die der normalen CDs Quelle: 3M
halten. Den besten Überblick
erhält man, wenn man sich die
einzelnen Schritte zur Herstel-
lung ansieht (s. »Herstellung.).
Schritt 1: Anders als bei der
herkömmlichen CD muß man
bei der neuen Platte zwei un-
terschiedliche Master anferti-
gen. Das Master ist die Ur-
form, die alle nötigen Informa-
tionen/Daten enthält. Es dient
als Vorlage für den Bau von
Formen, mit denen man die
CDs später preßt. Für die Her-
ge Disks als auch für zweilagi-
ge Dual-Layer-CDs können
Spritzgußverfahren eingesetzt
werden, die den Plattenkunst-
stoff in die Form pressen.
Schritt 3: Will man eine
Dual-Layer-Disk herstellen,
muß man in zusätzlichen Pro-
duktionsschritten den Halbre-
flektor aufbringen und die
zweite Speicherschicht darü-
berlegen. Anschließend läuft
die Verarbeitung traditonell
weiter. Durch bloßes Einfügen
Zugriff: Der Laser ändert die Brennweite beim Zugriff auf die
Schichten nur um 40/1000 mm
stellung eines Masters lassen
sich die gleichen Blaulaser
einsetzen, die auch für die
Masterherstellung »normaler«
CDs geeignet sind.
Schritt 2: Um hohe Aufla-
gen kostengünstig herstellen
zu können, verwendet man
aus der traditionellen Kunst-
stoffverarbeitung bekannte
Verfahren. Sowohl für einlagi-
Quelle: 3M
eines Herstellungsschritts ist es
leichter möglich, beide Diskfor-
men quasi parallel zu fertigen.
EB Was kostet das?
Interessant dabei ist, daß in
einem Kostenvergleich ge-
genüber der normalen CD, die
Produktionskosten lediglich
55 Prozent höher liegen (s.
»Produktionskosten«).
EM Geschwindigkeit und blaue
Laser
Der Laser darf nicht viel Zeit
benötigen, um zwischen den
beiden Speicherschichten hin-
und herzuspringen. Deshalb
wird das Umschalten nur etwa
5 Millisekunden dauern. Dazu
kommt eine besondere Auf-
zeichnungstechnik. So wird in
der ersten Speicherschicht die
Information von außen nach
innen aufgebracht und.bei der
zweiten Speicherschicht um-
gekehrt vom inneren zum
äußeren Rand. Ist ein Wechsel
der Speicherschicht nötig, so
ist dadurch sichergestellt, daß
die zusammengehörenden Da-
ten in den beiden Schichten
sehr dicht beieinander liegen.
Ein im Zusammenhang mit
der Erhöhung von Speicherka-
pazitäten immer wieder be-
nutztes Stichwort ist der soge-
nannte Blau-Grün-Laser. Der
erste Halbleiterlaser dieser Art
wurde von 3M entwickelt. Er
hat eine kürzere Wellenlänge
als die normalen roten oder
infraroten Laser. Dadurch laßt
sich Information dichter
sammenpacken«.
ZU-
I Wann gibt's die neue CD?
Im Moment laufen die Ge-
spräche unter den Herstellem
der Laufwerke. Die Einigung
auf einen verbindlichen Stan-
dard wird in Kürze erwartet
Die Markteinführung ist eng
an diese Gespräche gekoppelt
da die Einführung der CD oh-
ne die entsprechenden Lauf-
werke keinerlei Sinn macht.
3M selbst hat damit begon-
nen, Single-Layer-Disks zu fer-
tigen, die schon dem High-
Density-Standard der MMCD-
Spezifikation entsprechen. Im
Moment laufen auch die er-
sten Muster der Dual-Layer-
Disk vom Band. Im Frühjahr
1996 sollen die ersten CD-
Preßwerke mit den neuen Fer-
tigungsmaschinen ausgerüstet
werden. Die Einführung in
den Markt erfolgt in der zwei-
ten Hälfte 1996. u
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Schüler aller Jahrgangs-
stufen hatten die Chance,
beim Wettbewerb »Creativ
’'95« den Profis der Werbe-
branche zu zeigen, wie sie
sich Werbung für den Com-
puter vorstellen. Die Ein-
sendungen der Sieger wur-
den als offizielle Werbung
für die neuartige Messe
»bits & fun ’95« in Mün-
chen eingesetzt.
Wer bastelt den abgefah-
rensten Trailer, wer die pfiffig-
ste Headline, den peppigsten
Rundfunkspot? Werbung mit
und für den Computer hieß
die Aufgabe, der sich Schüler
unter dem Motto »Erlebnis
Computer« stellten. In den Ka-
tegorien Anzeigen, Hörfunk-
spot, Videoclip oder Compu-
| bits & fun
Ende November veranstaltete die
Münchner Messegesellschaft die er-
ste Informations- und Verkaufsmes-
se bits & fun '95 im M.O.C. Hier
konnten sich die rund 32 000 Besu-
cher nicht nur über die neuesten
Entwicklungen auf dem Computer-
| markt informieren, sondern auch
| gleich das eine oder andere
| Schnäppchen erjagen. Denn einen
Monat vor Weihnachten boten die
| etwa 180 Aussteller ihre Waren
den Besuchern zu besonders attrak-
| tiven Messepreisen an. So ließen
sich bei guter Kenntnis der Markt-
preise und etwas Verhandlungsge-
schick einige hundert Mark sparen.
Für fun sorgte eine ganze Halle vol-
ler Sport und Entertainment, Kom-
munikation und Multimedia. Gebo-
ten waren an sportlichen Betätigun-
| gen unter anderem Inline Skating,
Freeclimbing, Dry-Surfen oder Air-
boarding. Online-Cafes, Spiele-
Olympiaden, eine Show-Bühne mit
Ei Wettbewerb »Creativ '95«
AMIGA-Magazin sponsort
Schülerwettbewerb
Sieger und Veranstalter des »Creativ ’95-Wettbewerbs« bei der
Preisübergabe anläßlich der Systems 95 in München
ter-Animation war Fantasie ge-
fordert. Im Vorfeld der Infor-
mations- und Verkaufsshow
bits & fun '95 rief die Messe
München GmbH, unterstützt
= zumsomm von vINoNAmEDIN
Petro Tyschtschenko, Ge-
schäftsführer von AMIGA
Technologies, überreicht
Oberstudienrat Bauer von
der Städtischen Wirtschafts-
schule Ansbach einen der
ersten in’ Deutschland er-
hältlichen Amiga 4000 To-
wer als Hauptpreis des
Creativ-'95-Wettbewerbs.
| Nina Ruge als Moderatorin, Testcenter für Computer und Menschen
bildeten ein buntes Rahmenprogramm für jung und alt.
AMIGA Technologies war mit zahlreichen Exponaten auf dem Stand
von MagnaMedia vertreten. Kaufen konnte man sich die Amigas auf
dem Stand von Electronic Design oder Gabriele Lechner.
140
durch das Bayerische Kultus-
ministerium und das AMIGA-
Magazin zum Schülerwettbe-
werb Creativ ’95 auf.
Zahlreiche Einsendungen
machten es der Jury, beste-
hend aus Vertretern der bits &
fun, des Ministeriums, den
Sponsoren, der Lehrerschaft
und Schüler nicht leicht, die
Sieger in den vier Kategorien
zu ermitteln.
Zur Quantität und Qualität
der eingesandten Arbeiten
äußert sich der Verlagsdirektor
Wolfram Höfler (u.a. AMIGA-
Magazin), erfreut: »Ich war
überrascht über die hohe Re-
sonanz aus den Schulen und
beeindruckt von der Qualität
der Beiträge und dem irrsinni-
gen Aufwand, den die Schüler
betrieben haben.«
In der Kategorie Anzeige/
Plakat gewann der sieben-
jährige Daniel Wildt von der
Grundschule Quint in Trier
den ersten Preis. Den besten
Hörfunkspot mit dem Titel
»Die Hypnose« dachte sich
die Vierergruppe um Michael
Hessenauer von der Städti-
schen Wirtschaftsschule Ans-
bach aus. Der »Trip to Fanta-
sie« von der Arbeitsgemein-
schaft »Computer & Video«
vom Luitpold-Gymnasium in
München brachte den Sieger-
platz ein.
In der Kategorie Computera-
nimation wird die Homage
»Der Computer von seiner
menschlichen Seite«e des
17jährigen Christian Hörauf
vom Adam-Kraft-Gymnasium
in Schwabach mit dem ersten
Preis ausgezeichnet.
Die Einsendungen wurden
im November als offizielle
Werbung für die bits & fun auf
Großplakaten, in dreiseitigen
Anzeigenstrecken namhafter
Computerzeitschriften (siehe
AMIGA-Magazin 12/95) und
als Kinowerbung eingesetzt.
Eine echte Chance für junge
Nachwuchstalente der Werbe-
branche.
Die Schule mit den meisten
Beteiligungen, die Städtische
Wirtschaftsschule Ansbach,
die auch Preise in den Einzel-
wettbewerben erringen konn-
te, erhält einen brandneuen
Amiga 4000 Tower im Wert
von 4800 Mark, gestiftet von
AMIGA Technologies.
Für alle, die es absolut nicht
erwarten können: Die bits &
fun '96 kommt sicher. Und im
Vorfeld wird es wieder einen
Wettbewerb geben. Lassen Sie
sich einen Teilnehmerplatz re-
servieren. Bereits im Lauf der
nächsten Wochen werden die
Teilnahmebedingungen und
das neue Motto festgelegt.
Wer sich jetzt schon vor-
merken läßt, bekommt
schnellstmöglich alle Unterla-
gen zugeschickt -— und kann
früher anfangen. Wo Sie sich
bewerben können?
Beim: Creativ '96-Wettbe-
werbsbüro der Messe Mün-
chen GmbH
Lothstraße 5
80335 München
Telefon: 089/12 15 69-26
Fax: 089/12 15 69-99
Albert Absmeier/pw
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Daß der Amiga im
Bereich Video fanta-
stische Leistungen
bringt, ist man ja fast
schon gewöhnt. Daß er
aber auch Fernsehsen-
dungen komplett pro-
duziert, beweist der
»Offene Kanal Kiel«.
Erstaunlich, was schon auf
dem kleinen Amiga 500 mit
Scala so möglich ist«, sagt Jan
Boye. Er ist eigentlich »nur«
Nutzer des »Offenen Kanals«
in Kiel, trotzdem ist hauptsäch-
lich er es, der sich um Hard-
und Software kümmert.
»Nutzer« werden beim Of-
fenen Kanal (OK) diejenigen
genannt, die die technischen
Einrichtungen des OK nutzen.
Der OK-Kiel ist nämlich ein
Fernsehstudio, das öffentlich
zugänglich ist. Je-
dermann kann
dort eigene Fern-
sehsendungen
produzieren und
über das Kieler
Kabelnetz in ca.
100000 ange-
schlossene Haus-
halte senden. Die
komplette Pro- ‚6
duktion der Sen- Amiga-Spezialität: Videoschnitt
dungen findet da-_ made by Amiga mit Scala
bei ausschließ-
lich auf Amiga- Zwei Tastaturen: Der Amiga I,
Computern statt. 2000 produziert das Logo !
»Wir haben
hier verschiedene Amigas, wahltasten-Telefon konnte der
vom 500er bis zum 4000er«,
erklärt Jan. »Dem Nutzer ste-
hen für seine Arbeit zwei Ami-
ga 500 und ein 2000er zur
Verfügung. Die 500er sollen
bald durch den Amiga 1200
ersetzt werden. In der Sender-
abwicklung stehen dann
nochmal ein A 4000/040 so-
wie ein weiterer 2000er. Auf
allen Maschinen läuft Scala
MM300. Mit der 400er-Versi-
on gab's Probleme.«
Der OK-Kiel realisierte mit
diesen Konfigurationen seit sei-
ner Gründung im Dezember
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
I
!
EM Fernsehproduktion
Amigas im
»Offenen Kanal Kiel«
1992 schon verschiedene ehr-
geizige Projekte. Anfang '94
machte sich Jan selbst daran,
ein zukunftsweisendes Unter-
nehmen in die Wege zu leiten.
In den programmfreien Zeiten
strahlte er als Pilotprojekt ein
interaktives Programm aus. Zu-
schauer des OK konnten sich
per Telefon in das Programm
einwählen und per Tonwahl-
Tasten »live« Musik machen,
indem sie verschiedene digita-
lisierte Instrumente spielten.
»Trotzdem war das im Grun-
de nur ein Test«, sagt Jan heu-
te. Im Herbst 1994 folgte dann
zur ComBit-Messe in Kiel ein
erweiterter Ansatz: Per Ton-
Zu.
m w
— I
Anrufer nun zusätzlich ein
komplettes Infosystem bedie-
nen. Dabei konnten Sendeplä-
ne, Senderinfos, 3-D-Bilder etc.
auf Wunsch abgerufen werden.
Am begehrtesten war das
ebenfalls erreichbare interakti-
ve Kommunikationssystem
»Tele-Treff«.. Hier konnten
zwei Leute anrufen und muß-
ten verschiedene Fragen per
Menüsteuerung via Telefon
beantworten. Dabei konnten
sie sehen, ob sie zueinander
paßten. Jan erinnert sich: »Der
Tele-Treff war ein großer Er-
folg! Die Leitungen waren
praktisch immer besetzt«.
Alle diese Projekte sind mit
Hilfe von Scala realisiert wor-
den, unterstützt von anderen
Programmen wie ADPro, Cla-
riSSA oder Adorage, die aber
durchaus fast zur Grundaus-
stattung gehören.
Der OK-Kiel wird gut fre-
quentiert. Schnittplätze sind oft
auf Wochen ausgebucht. Be-
schäftigt beim OK sind zur Zeit
acht feste Mitarbeiter, darunter
vier Medienassistenten.
Nach dieser Einführung in
die Arbeit des OK führt uns Jan
durch die Räume des Senders.
Hinter Türen mit Glasfenstern
sind Leute an zwei Schnittplät-
zen mit ihrer Produktion be-
schäftigt. Die Schnittplätze sind
mit Amiga-500-Systemen aus-
gerüstet. In der Senderabwick-
lung stehen dann zwischen
Bergen von Video-Kassetten
ein 4000er und ein 2000er.
Der 4000er liefert dabei das
Sendebild, zumeist Programm-
hinweise. Dieser Rechner sen-
det dann auch die verschiede-
nen Trailer, die auf den OK
hinweisen. Dabei handelt es
sich aber ausschließlich um
Standbilder und Animationen,
zwischen denen durch ver-
schiedene Effekte in Scala hin-
und hergeblendet wird.
Der 2000er wird fast nur zur
Einblendung des OK-Logos in
der rechten oberen Ecke des
Fernsehschirms
genutzt. Be-
wegt-Videos
kommen ausschließlich von
einem S-VHS-Videorecorder,
der von Scala aus gesteuert
wird. Die Hardware, die hier
die Ansteuerung des Recor-
ders von Scala aus ermöglicht,
hat auch hier Jan Boye in Ei-
genregie gebastelt.
»Videos kommen bei uns
noch nicht von der Platte, ob-
wohl wir uns das für die Zu-
kunft wünschen, aber das ko-
stet auch immer sehr viel
Geld. Denn mit einer VLab-
Karte ist es ja nicht getan, wir
müßten unsere Rechner dann
auch mit größeren und schnel-
leren Festplatten sowie mit
wesentlich mehr Fast-RAM
ausrüsten.«
Überhaupt fällt die fast
»spärliche« Ausstattung der
verwendeten Maschinen auf.
Der A 4000 besitzt lediglich 4
MByte Fast-RAM, ein Wert,
bei dem sich angesichts des
Einsatzes viele wohl ungläubig
die Augen reiben würden. Er
ist außerdem mit einer VLab
und einem Genlock ausgestat-
tet. Es spricht eben für den
Amiga, daß selbst mit einer
Ausrüstung, die auch für den
privaten Anwender erschwing-
lich bleibt, erstklassiges Fern-
sehen gemacht werden kann.
Außerdem verfügt der OK-
Kiel noch über ein größeres
Studio mit einem weiteren A
2000. Hier können Program-
me direkt aufgenommen wer-
den, was größere Produktio-
nen vor Ort ermöglicht.
»Setzt Ihr nur Amigas ein?«
frage ich Jan zum Schluß
noch. »Was ist denn mit dem
übermächtigen PC?« »Nur mit
dem Amiga lassen sich die hier
geforderten Anwendungen ko-
stengünstig umsetzen, sogar
schon mit einem 500er. Der
PC wird hier nur in Zukunft für
Video-Text eingesetzt. Anson-
sten gibt es den PC hier nur in
der Verwaltung.«
Thomas Raukamp/pw
141
nn
I Die GVP-Story
Wie geht‘s weiter?
Der Schock unter den Ami-
ga-Anwendern war groß, als
bekannt wurde, daß sich der
namhafte amerikanische Her-
steller von Amiga-Erweite-
rungskarten, GVP (Great Val-
ley Products), aus dem Amiga-
Markt zurückgezogen hat. Um
so größer war das Erstaunen,
als M-Tec, ein deutscher Ami-
ga-Entwickler, im August die-
ses Jahres bekanntgab, daß er
alle Produkte von GVP über-
nommen habe.
Dabei stellt sich natürlich
die Frage, was dies für die
Weiterführung und nicht zu-
letzt die Weiterentwicklung
der GVP-Produkte bedeutet?
Laut Aussagen von Udo
Neuroth, Geschäftsführer von
M-Tec, werden kurzfristig die
bisherigen Karten wieder lie-
ferbar sein. Dies zeigte sich
schon auf der Messe in Köln,
der Computer '95, wo bereits
die ersten GVP-Karten aus
M-Tec Fertigung zu sehen wa-
ren. Mehr dazu in dieser Aus-
gabe auf Seite 118.
Da die Firma GVP weiterhin
existiert und in Bensharlem,
Philadelphia, USA, einen Sitz
unter Leitung von Michael
Wojcieckowski, Gesellschafter
von M-Tec, unterhalten wird,
werden auch die Karten vor-
erst dort hergestellt. Die Pro-
duktion soll jedoch so bald
wie möglich nach Deutsch-
land verlegt werden. Auch
Entwicklungen finden, mit den
bisherigen Mitarbeitern, in der
»Neuen Welt« statt.
Bereits abgeschlossene Ent-
wicklungen, die bisher noch
nicht auf den Markt gekom-
men sind, will M-Tec so
schnell wie möglich vertrei-
ben. Die erste Karte aus dieser
Reihe, eine 68060-Turbokarte
für den Amiga 2000, haben
EI 100 Hefte auf dem Prüfstand
Ausgewogene
Sache
Gefragt war in der Ju-
biläumsausgabe 11/95, wie-
viel die ersten 100 AMIGA-
Magazin-Ausgaben wiegen.
Die Antwort war ganz einfach
- wenn man sie alle auf die
Waage legt.
Der Gewinner hat sich
tatsächlich die Mühe gemacht
und konnte daher auch nicht
falsch liegen.
Es ist:
Michael Lünzov
Altekirchstr. 22
56070 Koblenz
Bei ihm standen 36 Kilo-
gramm als Ergebnis auf der
Anzeige; wenn man den jah-
142
realten Staub
abzieht, ergibt
das das Ge-
wicht von
35,5 Kilo-
gramm, wie er
uns richtig
schrieb.
Als Preis
winkt ihm ein Glücksfee Sylvia: Vor Monaten hatte sie die
Arbeit mit den 100 Heften, durfte dafür aber
nagelneuer
Udo Neuroth: Geschäftsfüh-
rer von M-Tec und neuer Be-
sitzer von GVP
wir auf Seite 119 vorgestellt.
Ebenso soll die »G-Force 060«
für den Amiga 4000 bei Er-
scheinen dieser Ausgabe be-
reits den Weg nach Deutsch-
land gefunden haben.
Bei einigen Karten sind
auch Verbesserungen geplant,
etwa die Möglichkeit, Stan-
dard-SIMMs statt oder neben
den speziellen GVP-RAM-Mo-
dulen einzusetzen.
Weitere Entwicklungen so-
wohl aus Europa als auch aus
den Vereinigten Staaten wer-
den nur unter dem Label GVP
und nicht mehr unter M-Tec
auf den Markt kommen wer-
den. abc
Epson Stylus jetzt auch den Gewinner ziehen
Color II mit
720 x 720 dpi, den uns die
Firma Epson freundlicherweise
für den Wettbewerb gespendet
hat. Der Drucker ist schon un-
terwegs.
Herzlichen Glückwunsch
und viel Spaß mit dem neuen
Farbdrucker wünscht die
gesamte AMIGA-Mannschaft
dem Gewinner.
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Im Risc PC können 486er oder 586er Prozessoren in unterschiedlichen
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Gehäuse-Deckel und stecken die Karte ein! 486er-Karten sind
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Die Risc PCs von Acorn sind die ultimative Antwort auf die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen, flexiblen und
trotzdem einfach erweiterbaren Computern. Von Grund auf für Multi-Prozessor Anwendungen konstruiert, vereint der
Risc PC Intel- und RISC-Prozessoren in einem System. Hierbei stehen Ihnen alle Erweiterungsmöglichkeiten offen:
Mehrere Festplatten, CD-ROM Laufwerke, Bandlaufwerke, WORM-Laufwerke, TV-Tuner und Teletext-Karten,
Netzwerk-Lösungen, Magneto-Optische Laufwerke und vieles mehr kann im Risc PC eingesetzt werden.
jederzeit einstellbar. Bildbearbeitung in Photo-Qualität und mit
Unterstützung von JPEG-Grafiken bei ca. 6-facher Geschwindigkeit
eines typischen 66 MHz 486DX2.
Umfangreiche Multimedia Fähigkeiten
Flüssige Video-Wiedergabe und Playback in Audio-CD Qualität
erweitert durch Achtkanal Stereo-Sound in 16-Bit. Der Risc PC ist
die optimale Plattform zur Bearbeitung und Integration von (bewegten
und fixen) Quellen auch von anderen Rechner-Systemen oder aus
dem WorldWideWeb.
Netzwerke
Unterstützt alle Standard Protokolle mit eingebauter 'Peer-to-Peer' -
und TCP/IP-Software. Mit Acorns OmniClient Server-Software
können bis zu 1.000 Acorn-, PC- und Apple-Rechner vernetzt werden.
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und elektrisches Design erlauben Ihnen auch den kleinsten Risc PC
schrittweise zu einem Server mit 7 Gehäusebauteilen aufzurüsten, in
dem 8 Erweiterungssteckplätze 32-Bit und 14 Laufwerke Platz finden.
Mehr Information und Händlerverzeichnis: Acorn Computers GmbH, Jürgensplatz 36-38, 40219 Düsseldorf. Acorn w
KURZTESTS
I Malprogramm: Xi-Paint 3.2 CD
Leckerbissen
Ein Anwendungsprogramm auf CD war
am Amiga bisher unüblich. Dies ändert
sich mit der neuen Xi-Paint-CD. Für 69
Mark erhält der Käufer neben der neuen
Version 3.2 des 24-Bit-Malprogramms ei-
ne Grafik- und Schriftensammlung.
Seit unserem Test der Version 3.0 in Aus-
gabe 11/94 wurden vor allem bezüglich
der Bedienung weitere Verbesserungen
vorgenommen. So läßt sich nun zum nor-
malen Dateirequester auch ein »Picture-
Browser« einsetzen. Dieser zeigt statt Da-
teinamen Miniaturbilder zur Auswahl an.
Per Drag&Drop können nun Farben zwi-
schen Requestern ausgetauscht werden.
Version z Aare ga-0S
: ab Ami 2.0
En Dokumentation: auf cD (Amiga-
a Se) eetan Ossowskis Schatz-
einfache Bedie- he ee,
nung und profes- 45131 Essen,
sionelle Leistung Telefon: (02 01) 78 87 78,
Fax: (02 01) 79 84.47
Das Angebot an Filtern für Bildbearbei-
tungsaufgaben wurde ebenfalls erweitert.
Die Filter sind externe Module, so daß je-
derzeit neue hinzugefügt werden können.
Alle notwendigen Entwicklerunterlagen
befinden sich auf der CD. Das Handbuch
liegt als Amiga-Guide auf der CD vor und
läßt sich somit (nach einer Umwandlung)
auch komplett ausdrucken.
Ebenfalls auf der CD: viele 24-Bit-Bil-
der im ILBM-DEEP-Format. Neben Grafi-
ken zu diversen Themen enthält sie mehr
als 80 Texturen. Zusätzlich beinhaltet sie
eine Reihe von skalierbaren Vektorschrif-
ten sowie einen Shareware-Treiber für
das Wacom-Grafiktablett.
Fazit: Wer noch kein 24-Bit-Malpro-
gramm besitzt, sollte sich die Xi-Paint-CD
nicht entgehen lassen. Eine Profi-Software
für 69 Mark und als Draufgabe noch eine
umfangreiche Grafik- und Schriftensamm-
lung sind ein unwiderstehlich gutes An-
gebot. Hartwig Tauber/dg
Ei Textverarbeitung: Wordworth 5
Nr. 5 lebt
Die beiden führenden Textverarbeitun-
gen »Final Writer« und »Wordworth« lie-
fern sich z.Zt. ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Wordworth hat dabei einen Vorteil: Die
Version 5 (angekündigt für Anfang 1996)
ist bereits so stabil, daß sie auf der Com-
puter '95 in Köln als Alpha-Version vor-
geführt wurde. Hier ist eine Zusammen-
fassung der neuen Funktionen.
Die Zeiten, zu denen Wordworth die
Anwender ohne 040-CPU zur Verzweif-
lung brachte, sind passe — das Programm
wird auch auf einem Amiga 1200 in ver-
nünftiger Geschwindigkeit ablaufen. Um
24-Bit-Grafiken im Dokument zu verarbei-
ten, sollte es dagegen schon etwas mehr
sein, als ein Amiga 1200 in der Grundaus-
stattung. Damit man noch schneller arbei-
ten kann, wird Wordworth 5 »im Hinter-
grund« drucken. Während der Druckaus-
gabe kann man weiterarbeiten. Die ver-
besserte Tabellen-Funktion war noch nicht
integriert, aber der Hersteller hat sie zu-
mindest angekündigt. Upgrades für das
Programm sind auch vorgesehen. Man
kann von alten Wordworth-Versionen
(auch von der SE-Version, die dem neuen
Amiga 1200 beiliegt) zum Sonderpreis zur
Vollversion kommen. Auch »Cross-Upda-
tes« sind vorgesehen, mit denen man von
einer beliebigen Textverarbeitung auf
Wordworth umsteigen kann.
Fazit: Wordworth 5 machte bereits in
der Alpha-Version einen hervorragenden
Eindruck. Final Writer wird sich anstren-
Dr.
H
Preis: ca. 250 Mark
Computer: Alle Amigas
Betriebssystem: Ab Amiga-OS 2.0
Anbieter: Stefan Ossowskis Schatz-
truhe, Veronikastraße 33,
45131 Essen,
Telefon: (02 01) 78 87 78,
Fax: (02 01) 79 8447
gen müssen, wenn es den Anschluß nich
verlieren will. r
TE ET
I Textverarbeitung: FinalWriter 4
Kleiner Schritt
FinalWriter hat eine neue Oberfläche.
Das ist die eigentliche Verbesserung der
Version 4 gegenüber dem Vorgänger. So
kann man jetzt die Symbolleiste an ver-
schiedenen Bildschirmrändern positionie-
ren. Früher mußte man sie als Palette dar-
stellen, um sie zu verschieben.
Angenehm ist auch, daß man jetzt
beim Verschieben von Tabulatoren eine
Hilfslinie sieht, die man dann exakt aus-
richten kann. Auch läßt sich mit <Ctrl ->
ein »fester Leerschritt« einfügen. Das
empfiehlt sich z.B. bei Bankleitzahlen,
bei denen man einerseits die Ziffern-
blöcke voneinander absetzen, die Zahl
144
andererseits aber nicht über den Zeilen-
umbruch trennen möchte. Auch die
Zoom-Funktion ist komfortabler gewor-
den, denn die Vergrößerung der Seite läßt
Preis: 249 Mark; Update von FW3
Neue Oberfläche: auf FW4: 79 Mark
Außer kosmeti- Computer: Alle Amigas
schen Korrekturen Betriebssystem: Ab Amiga-OS 2.0
hat die Version 4 Anbieter: Amiga Oberland, In der
re) Schneithohl 5, 61476 Kronberg,
um Verbesse- Tel. (0 61 73) 6 50 01,
rungen erhalten Fax (0.61 73) 6 33 85
ag we — gig
EI EI KIN AN EVER Fr 5 #0
I 12)
T
(Fame fliım [fen tem | & | Z 7 jesee 5 7 7 1 7 7 im) za 0 Js
sich nun in kleineren Schritten einsteller
Und das Blättern wurde ebenfalls verbe:
sert: Bei Klick auf die Seitenanzeige öffne
sich ein Requester, in dem man die ge
wünschte Seitenzahl eintragen kann. Sel
gut ist auch der Umgang mit dem aktue
len Datum gelöst, man kann es per Mau:
klick direkt in einen Brief übernehmeı
Darüberhinaus wurde die Oberfläch
ganz allgemein bedienfreundlicher. Vie
Funktionen lassen sich nun direkt un
ohne ausgiebiges Klicken durch Unte
menüs erreichen.
Fazit: Final Writer 4 ist ein kosme!
sches Update der Version 3. Es wurde
kleine Fehler beseitigt, für die große
Verbesserungen wird man aber auf d
Version 5 warten müssen.
AMIGA-MAGAZIN 1/19
IMPRESSUM
Chefredakteur: Stephan Quinkertz (sq) - verantwortlich für den redaktionellen Teil
Chef vom Dienst: Petra Wängler (pw)
Textchef: Jens
Redaktion: Rend Redakteur, tb), Thomas Fischer (tf}, David Göhler (dg).
en een ae per Pisa} fo)
Tel. er 14, Tosler O4 13433
Hotline Do, 15-17.00 Uhr
werden.
auf Einsendung von der Ein-
sender die Zustimmung zum Abdruck in von MagnaMedia Verlag AG verlegten Publikationen und dazu, daß die
MagnaMedia Verlag AG Geräte und Bauteile nach der Bauanleitung herstellen läßt und vertreibt oder durch Dritte
vertreiben läßt. Für unverlangt eingesandie Manuskripte und Listings wird keine Haf-
tung
Gestaltung: Paul Diugosch, Rudolf Schar
Titelgestaltung: Wolfgang
Computergrafik: Alexander
Fotografie: Roland Müller
Anzeigenverkaufsleiter: Regine Schmidt (828) - verantwortlich für den Anzeigenteil
Anzeigenverwaltung und
Disposition: Anja Böhl (233)
Anzeigenpreise: Es gilt die Preisliste Nr. 9 vom 1. Januar 1995
So erreichen Sie die Anzeigenabteilung:
Tel. 0 89/46 13-9 62, Teletax: 0 8946 13-394
London, Tel. 0044-8 31 40-50 58, Fax 0044-8 13 41-96 02
Ad Presse Sarl.34, rue Pelletan F-92300 Levallois-Perret,
Tel. (1)47 31 75 30, Fax (1) 47 31 7507
USA: MAT International Marketing, San Mateo, Tel. 001-415-358-95 00, Fax 001-415-358-97 39
Taiwan: Acer TWP Co., Taipei, Tel. 008862-713-69 59, Fax 008862-715-19 50
Mechas Mariano,
Baruch 2
Korea: Young Media Inc, Seoul, Tel. 00822-765-48 19, Fax 00822-7 57-57 89
Hongkong: The Third Wave (H.K.) Lid., Tel 00952-7 64 09 89, Fax 00852-7 64 38 57
Bestell- und Abonnement-Service:
74168 Neckarsulm
Tel.: 0 71 32/9 59-242, Fax: 0 71 32/9 59-244
DM 7,80
Me eu EEmeeE Sana 112 AusgeBen) DM 23,40
arena: EI den Fol, GB In FANGA agatin unzzirellands Ilonmallonen oder In veröeruichäen Progmsauman oder
‚Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlags oder seiner
Mitarbeiter in Betracht.
Sonderdruck-Dienst: Alte in dieser erschienenen Beiträge in Form von
zwecke hergestellt werden. Anfragen an Klaus Buck, Tel. 0 89/46 13-180, Telefax 0 89/46 13-232
© 1996 MagnaMedia Verlag Aktiengesellschaft
Vorstand: Car-Franz von Quadt (Vors.), Kenneth Ciifford, Eduard Unzeitig
Veriagsleiter: Wolfram Höfer
Anschrift
für Werbe-
des Verlags: MagnaMedia Verlag Aktiengesellschaft, Postfach 1
85531 Haar bei München, Telefon 0 89/46 13-0, Telefax 0 89/46 13-100
Diese Zeitschrift ist auf chiorfrei gebleichtem Papier mit einem Altpapieranteil von 30% gedruckt.
Die Drucktarben sind schwermetalifrei.
Mitglied der
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von
Werbeträgern e.V. (IVW) Bad Godesberg
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
——_____ ”
INSERENTEN
A
Acorn Computer 142/143
Alternate Computer 25
Amiga Soft & Hard 138/139
Amigaoberland 20/21,61
Amtrade 55
Arxon 43
c
CHS Pommer 99
Computec 135
Computer & Zubehörversand
Benda 57
Cross Computersystems16/17
E
Eagle Computer Products 95
Electronic Design 9,33
F
Cornelia Figge 67,81
Fischer Hard- & Software
45,91
G
GTI 15
H
Haage & Partner 59
HD-Computertechnik 126/127
l
Impuls 55
J
Joker Verlag 129
L
Lamprecht-Mediacom 95
Verlag Lechner 83
M
M-Tec 132/133
MacroSystem 10/11
Manewaldt 57
Maxon Computer 2
Media Point Rose 75
Micronik 28/29
Music Arts 57
Müthing Computer 27
[e)
Off Limits f 49
Olufs Software ü 57
Ossowski 25,27,59,67,89,
137,120/121,122/123,148
P
Pabst Computer 9
Peroka-Soft 81
phase 5 digital products 39,41
R
RBM Computertechnik 99
Rhein-Main-Soft 57
Roemer Computer 51
Ss
Scharbert Computer 57
Schumachers 95
Li
Titan-Computer 99
TKR 51
Treffkorn & Linke 55
V
Vesalia Computer 112/113
VFC Vertrieb 51
Village Tronic 147
VoB Computersysteme 31
w
WAW-Elektronik 57
WIAL Versand 71
Der Schweiz-Auflage dieser Ausgabe liegen Prospekte von
Amiga & Elektronik Service, Amigastorm, Amiga Shop 2000,
B + S Digitronic und Promigos bei.
145
VORSCHAU FEBRUAR 1996
Bei den 24-Bit-Malprogrammen gibt es wieder
Neuerungen: Nicht nur »XiPaint 3.2« auf CD,
sondern auch »TVPaint 3.6« sind frisch auf
dem Markt. Wir haben uns dies zum Anlaß ge-
nommen, beide Programme gründlich zu te-
sten und ihre Fähigkeiten gegenüberzustellen.
Außerdem gibt es in der nächsten Ausgabe
auch einen Workshop, der Ihnen hilft, alltägli-
che - aber nicht unbedingt einfache - Proble-
me mit Malprogrammen schnell und unkom-
pliziert in den Griff zu bekommen.
UND WAS ES SONST NOCH GIBT
I Der Raytracer »Imagine 4.0« muß zeigen,
was er dazugelernt hat
B Der Farbtintenstrahldrucker
Epson Stylus Color Ils muß
Farbe bekennen
und natürlich CD-Tests
und interessante Seiten
aus Internet und Datex-]
146
BIETE
De tut em ir Pape nahm un wa nn. une
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Sie wollten schon immer mal richtig in Desk-
top Publishing einsteigen? Dann ist unser neu-
er Kurs genau das richtige für Sie. Wir zeigen
Ihnen, was mit »PageStream 3.0« alles geht
und das Schritt für Schritt...
RE DABPFRLE N:
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Droge
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Eine Textverarbeitung gehört zur Grundaus-
stattung eines Computers. Wir vergleichen die
beiden führenden Programme »Final Writer 4«
und »Wordworth 4« miteinander. Demnächst
sollen von beiden die Version 5 auf den Markt
kommen. Dazu gibt es eine Vorschau. Und
wem das Hantieren mit den Zeichensätzen zu
kompliziert ist, kann sich mit dem Zusatzpro-
gramm »FontManager« behelfen. Ob es den
erhofften Komfort bringt, lesen Sie in der
nächsten Ausgabe.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
upien Sie Kontakte, von denen
ei, Nur träumen!... : :
Die meistverwendete TCP/IP-Implementation für den Amiga. -
«dus Netzwerkprotokoll für.das InterNet ermöglicht die Anbindung des Amigas om
heterogene Netzwerke.
= unterstützt auch das Nefwork-File-System (NFS) als Client ,
® nutzt den-SANA-II-Schnittstellenstondard 5 rn
optimierte Version für 68020-CPU vorhanden fi
gedruckte Handbuch in Deutsch und Englisch
. , Weitere i im Lieferumfang enthaltene Applikationen: fip, telnet, sh, u.v.a. Gr
F Spstemankördirungen: . r - | |
Ein Amiga mit mindestens WB/Kick2.0, 1 MB RAM und ca. 2 MB Platz auf der Festplatte. Se AR, Ir, ER .
Vet! 9)» ( & t \ z
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ie hr er kur! ED > | Y > Yan
en. FH A?
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Sehr.gui 7
Amige N
399 Sie brauchen die schnelle und einfache Verbindung zwischen 99.
. B Geldbeutel
Verlieren Sie den Faden in Netzwerken nicht, wahren J r ri Ion Vene "
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alle Amiga mit Zorro-Bus,
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Tel: +49/(0)5066/7013-40 Mailbox I
Tel: +49/(0)5066/7013-49 FAX er
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übersetzt
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bücher sind unbegrenzt erweiterbar und
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eingeben, können direkt
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1.2/1.3, 2.x oder 3.x (für Kickstart 1.x
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® mit 1 MB Speicher, OS 2.04
Amiga‘
oder höher sowie Festplatte erforderlich.
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mit dem es möglich ist, fost alle erhö-
ichen CD32 Spiele auch mit einem Amiga®
1200 und Amiga® 4000 | AT oder SCSI CD-
sehr aur
CD-Write 1.2
ROM Loufwerk sowie beliebiges File- System
zu verwenden. Dabei kann für jede CD eine
Konfigurationsdotei angelegt werden
JoyPad-Emulotion gespeichert wird, und
jedes CD 32 Spiel die HighScores separol i ”
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der
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Support-Mailbox: 0208-202
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Inland:
Ausland: DM 8,- V-S
DM 5,-V-S
DM 8,- Nachnahme
oder Kreditkarte